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Konjunkturdaten

US-Handelsbilanz für Waren: Immer desaströseres Defizit!

Redaktion

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Die US-Handelsbilanz für den reinen Warenhandel für Dezember wurde soeben veröffentlicht. Das Defizit der USA nur in diesem Monat liegt bei 79,5 Milliarden Dollar nach -70,5 Milliarden Doller im November. Die Exporte im Dezember sanken um 4 auf 135,7 Milliarden Dollar, während die Importe um 5 auf 215,2 Milliarden Dollar stiegen. Dieses Missverhältnis zeigt das wohl wichtigste Problem der US-Volkswirtschaft. Das Defizit muss nämlich durch ständig neue Verschuldung bei Bundesregierung, Kommunen und Bürgern finanziert werden!

Auch der Vergleich von Dezember 2018 zu Dezember 2017 ist verheerend, wo das Defizit der USA im Außenhandel mit Waren noch bei 72,4 Milliarden Dollar lag. Also gibt es eine deutliche Verschlechterung auch im Jahresvergleich, der deutlich aussagekräftiger ist als der Monatsvergleich. Das dürfte Donald Trump überhaupt nicht freuen. Denn sein Hauptziel ist es beim Warenhandel und der Industrieproduktion endlich das Ungleichgewicht mit dem Ausland abzubauen.

Das Gegenteil geschieht aber! Ein Beispiel: Würden Amerikaner für Niedrigstlöhne einfaches Spielzeug herstellen? Nein, das geht eben nur preiswert in Asien, damit der Amerikaner es auch preiswert bei Walmart aus dem Regal nehmen kann! Die Konsumgüterimporte der USA (Spielzeug ist da nur ein Beispiel) lagen im Dezember bei 55,5 Milliarden Dollar, während die USA gleichzeitig nur Konsumgüter für 17,1 Milliarden Dollar exportierten!

US-Handelsbilanz für Waren
Grafik: US Census Bureau

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Konjunkturdaten

Verbrauchervertrauen Uni Michigan – Amerikaner erwarten Inflation

Markus Fugmann

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Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Januar) ist mit 79,2 etwas schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose 80,0; Vormonat war 80,7).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 87,7 (Vormonat war 90,0)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 73,8, (Vormonat war 74,6)

Die Inflationserwartungen für das nächste Jahr steigen auf +3,0% (Prognose war +2,5%) – die Amerikaner erwarten also ein deutliches Anziehen der Inflation in den nächsten Monaten..

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Konjunkturdaten

US-Einzelhandelsumsätze schwach, NY Empire State Index auch

Markus Fugmann

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Die US-Einzelhandelsumsätze (Dezember) sind mit -0,7% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,2%; Vormonat war -1,1%). Das ist der zweite monatliche Rückgang in Folge!

Ohne Autos liegen die Umsätze bei -2,1% (Vormonat war -0,8%).

Die control group (also der Teil der US-Einzelhandelsumsätze, der direkt in die Berechnung des US-BIP einfließt) liegt bei -1,9% (Prognose war +0,1%; Vormonat war -0,5%, nun auf -1,1% nach unten revidiert). Das wird das US-BIP deutliche senken..

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Der New York Empire State Index (Januar) ist mit 3,5 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 6,0; Vormonat war 4,9)

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe extrem schlecht

Schlechte Daten – bullisch. Gute Daten wären auch bullisch. Irgendwie..

Markus Fugmann

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Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 965.000 und damit deutlich mehr als erwartet (offizielle Prognose war 795.000, Vorwoche war 787.000, nun auf 784.000 leicht nach unten revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 5,271 Millionen ebenfalls höher (Prognose war 5,061 Millionen; Vorwoche war 5,072 Millionen).

Sicher extrem bullisch für die Aktienmärkte – mehr Stimulus und so..

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