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Konjunkturdaten

US-Handelsbilanz November: Ein klein wenig Erfolg für Donald Trump?

Claudio Kummerfeld

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am

Die US-Handelsbilanz für Waren und Dienstleistungen für den Monat November wurde soeben veröffentlicht. Das Defizit liegt bei 43,1 Milliarden Dollar, und damit 3,9 Milliarden Dollar geringer als im Oktober. Der folgende Chart zeigt das Defizit im Verlauf der letzten zwei Jahre. Die letzten Monate war es etwas geschrumpft von Durchschnittswerten zwischen 50-55 Milliarden Dollar Defizit pro Monat, auf jetzt wie gesagt -43,1 Milliarden Dollar. Das ist zwar gut, aber im großen Bild ist das Defizit in der US-Handelsbilanz nach wie vor katastrophal hoch!

Und fast schon unglaublich… endlich entwickeln sich mal Exporte wie auch Importe in die richtige Richtung, aus Sicht der USA. Die US-Exporte stiegen im November um 1,4 auf 208,6 Milliarden Dollar, während die Importe um 2,5 auf 251,7 Milliarden Dollar gesunken sind. Das Schrumpfen der US-Handelsbilanz geht fast komplett zurück auf einen Rückgang im Defizit bei Warenhandel, wie es die US-Statistiker schreiben. Im wichtigen Year-to-date-Vergleich, also im Zeitraum Januar-November 2019 im Vergleich zu Januar-November 2018, ist das Defizit um 3,9 Milliarden Dollar gefallen – hier liegt es aber daran, dass fast ausschließlich nur die Importe schrumpfen. Also kein Erfolg in der US-Exportwirtschaft im größeren Bild!

Und nun kommen wir zur wichtigsten Zahl in dieser aktuellen Veröffentlichung der US-Statistiker – der Außenhandel mit China! Das US-Defizit gegenüber China ist im November gegenüber Oktober um 2,2 auf 25,6 Milliarden Dollar geschrumpft. Die US-Exporte Richtung China stiegen um 1,4 Milliarden Dollar, die Importe fielen um 0,8 Milliarden Dollar. Feiert Donald Trump diese Daten gleich schon als großen Erfolg seiner Zoll-Politik? Jedenfalls gehen die Zahlen im kurzfristigen Monatsvergleich ein wenig in die Richtung, die Trump sich vorstellt.

US-Handelsbilanz Defizit seit 2017

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -1,0 Mio Barrels (jetzt 488,1 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 488,1 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 1,0 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,0 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit +1,9 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche bei -1,8.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +0,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-1,9 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -2 Cents auf 40,97 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Immobiliendaten durchwachsen

Redaktion

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Die US-Baubeginne (September) sind mit +1,9% und einer Jahresrate von 1,415 Millionen schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war eine Jahresrate von 1,457 Millionen; Vormonat war 1,416 Millionen, nun auf 1,388 Millionen nach unten revidiert).

Die US-Baugenehmigungen (ebenfalls September) sind mit +5,2% und einer Jahresrate von 1,533 Millionen besser ausgefallen als erwartet (Prognose war eine Jahresrate von 1,520 Millionen; Vormonat war 1,476 Millionen).

Der Boom am US-Immobilienmarkt hatte sich gestern auch im Allzeithoch des NAHB Index gezeigt – die amerikanischen Immobilien-Käufer sind derzeit euphorisch wie noch nie..

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Konjunkturdaten

Aktuell: Verbrauchervertrauen Uni Michigan – Sieg von Biden erwartet

Markus Fugmann

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Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Oktober) ist mit 81,2 etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose 80,5; Vormonat war 80,4).

Die Einschätzung der aktuellen Lage dagegen schwächer als erwartet, sie liegt bei 84,9  (Vormonat war 87,9)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 78,8  (Vormonat war 73,3)

 

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

„Slowing employment growth, the resurgence in covid-19 infections, and the absence of additional federal relief payments prompted consumers to become more concerned about the current economic conditions. Those concerns were largely offset by continued small gains in economic prospects for the year ahead. The Current Conditions Index recorded its second small reversal, the first being in June, but even at its best, it has never come close to its December peak, being still down by 26.5%. The Expectations Index, despite the recent gain, is still down by 14.4% from its February peak. How much has the presidential electioneering influenced this twist in consumer sentiment? Consumers were not asked whom they will or had voted for or their preference, but who they expected to win the election to determine the election’s potential influence on economic expectations. Among all consumers, Biden’s advantage in early October grew to 7 from 1 percentage point in the July to September surveys (see the chart). While self-identified Democrats and Republicans heavily favored the candidate from their own party, that proportion grew by 8 points among Democrats and shrunk by 5 percentage points among Republicans. Most elections are decided by those who are non-aligned with either party; the views of Independents remained unchanged and nearly equal, giving Trump a slight advantage of 2 or 3 points. When the difference in the Expectations Index was calculated by party identification, Trump still held an advantage over Biden with some interesting twists: Trump’s advantage on the Expectations Index greatly narrowed among Republicans (from 31.1 in July to September to 13.9 in October) and only a slight narrowing among Democrats (from 4.0 to 1.6), but it widened among Independents (from 20.9 to 24.4).“

 

 

 

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