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Konjunkturdaten

US-Konjunkturdaten: Reichlich skurril! Rekord-Daten..

Das ist historisch!

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Reichlich skurrile Daten soeben von der US-Konjunktur! Fangen wir einmal mit dem an, was noch am wenigsten merkwürdig war:

1. Die US-Verbraucherpreise stiegen um +0,4% zum Vormonat und um +1,6% zum Vorjahresmonat – jeweils wie erwartet. In der Kernrate dagegen (ohne Nahrung und Energie) stiegen die Preise um +0,1% zum Vormonat (Prognose war +0,2%), und um +2,1% zum Vorjahresmonat (Prognose war +2,2%).
Treiber der Preise waren Mieten (+0,3%) und Energiepreise (+3,5%)

2. Die US-Erstanträge bei 235.000 und damit deutlich weniger als erwartet (Prognose war 256.000). Das ist der niedrigste wöchentliche Wert seit dem 24.November 1973 – also vor 43 Jahren!
Auch die fortgesetzten Anträge (continuing Claims) mit einem Rückgang von 66.000 auf nun 1,977 Millionen spektakulär gut!

3. Spektakulär auch die US-Baubeginne mit einem Plus von 25,5% auf 1,323 Millionen Jahresrate (Prognose war +7,0% auf 1,169 Millionen Jahresrate). Das ist der größte Anstieg seit dem Jahr 1982!
Dabei Mehrfamilienhäuser mit einem Plus von 68,8% (!!), nachdem sie im Vormonat um 38,9% gefallen waren (schräg, oder?). Dabei die Daten aus allen vier Regionen der USA sehr gut!

Auch die US-Baugenehmigungen besser mit +0,3% (Prognose war -2,9%)

4. Einigermaßen „normal“ dagegen der Philadelphia Fed Index mit 7,6 (Prognose war 8,0). Das war schwächer als im Oktober (damals 9,7). Vor allem der Lageraufbau (inventories) hat stark zugenommen, die Komponenten stieg von -12,8 im Oktober auf nun +13,4!

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Hondo

    17. November 2016 14:54 at 14:54

    Also ich bin vor 1973 geboren und noch keine 66 ????

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      17. November 2016 14:56 at 14:56

      @Hondo, war ein Ausrutscher auf der Tastatur, war mir kurz vor Ihnen aufgefallen und ist nun korrigiert. Sind Sie sicher, dass Sie noch nicht 66 sind?? :)

  2. Avatar

    Hondo

    17. November 2016 14:58 at 14:58

    manchmal denke ich schon wenn morgens in den Spiegel schau!?

  3. Avatar

    Raoul H

    17. November 2016 15:01 at 15:01

    Bei diesen rückläufigen Arbeitslosenzahlen ist es ja nur logisch das auch der
    Bau boomt :-) So kann ma (n) n trump(f)en !

  4. Avatar

    DummundDümmer

    17. November 2016 15:21 at 15:21

    Eine große Industrienation wird von ihrem Kreditsystem kontrolliert.
    Unser Kreditsystem ist konzentriert. Das Wachstum der Nation und alle unsere
    Aktivitäten liegen in den Händen von einigen wenigen Leuten. Wir sind dahin gekommen,dass wir eine der am schlechtesten funktionierenden, ein der am vollständigsten kontrollierten und dominierten Regierungen auf der Welt geworden sind. Nicht mehr eine Regierung der freien Meinung, nicht mehr eine Regierung auf der Grundlage der Überzeugung und Stimmen der Mehrheit, sondern eine Regierung auf Grundlage der Meinung und des Zwanges einer kleinen Gruppe von mächtigen Leuten.
    (Woodrow Wilson – Amerikanischer Präsident 1913-1921)

    Wir stehen am Rande einer weltweiten Umbildung. Alles was wir brauchen ist die richtige,allumfassende Krise und die Nationen werden in die Neue Weltordnung einwilligen.
    (David Rockefeller im Juni 1991 auf der Bilderberger-Konferenz in Baden-Baden)

    Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.

  5. Avatar

    sascha

    17. November 2016 15:27 at 15:27

    Hervorragend die Ergebnisse, so sind wir auf den besten Weg die 18000 beim DAX zu knacken. PRIMA.
    Der DOW wird staunen :-)

  6. Avatar

    gerd

    17. November 2016 15:30 at 15:30

    „Dabei Mehrfamilienhäuser mit einem Plus von 68,8% (!!), nachdem sie im Vormonat um 38,9% gefallen waren (schräg, oder?)“

    Das ist genau wieder so ein Beispiel, warum mir prozentuale Veränderungen, die zudem nur einen oder wenige Zeitabschnitte betreffen, keinen Erkenntnisgewinn bringen.

    Sie sind also im Vormonat von 100 um 38,9 auf 61,1 gefallen.
    In diesem Monat sind sie um 68,8%, sprich um 42,04 (von 61,1 ausgehend) gestiegen auf 103,14%.

    Im 2-Monats-Vergleich sind sie demnach um 3,14% gestiegen.

  7. Avatar

    donblanco

    17. November 2016 17:17 at 17:17

    Ein trostreiches Wort an den suchenden Gerd
    am Beispiel der Füchte vom Baum der Erkenntnis:
    Fünf Äpfel minus Drei gibt Zwei – Ein Rückgang um 60 % also,
    Und zurück von Zwei Äpfel auf Fünf sind nicht etwa auch 60 %, wie es das normale Leserhirn vermutet, sondern hundertfünfzig Prozent.
    Prozentrechnung an sich ist skurril.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Verbrauchervertrauen Uni Michigan – Sieg von Biden erwartet

Markus Fugmann

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Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Oktober) ist mit 81,2 etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose 80,5; Vormonat war 80,4).

Die Einschätzung der aktuellen Lage dagegen schwächer als erwartet, sie liegt bei 84,9  (Vormonat war 87,9)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 78,8  (Vormonat war 73,3)

 

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

„Slowing employment growth, the resurgence in covid-19 infections, and the absence of additional federal relief payments prompted consumers to become more concerned about the current economic conditions. Those concerns were largely offset by continued small gains in economic prospects for the year ahead. The Current Conditions Index recorded its second small reversal, the first being in June, but even at its best, it has never come close to its December peak, being still down by 26.5%. The Expectations Index, despite the recent gain, is still down by 14.4% from its February peak. How much has the presidential electioneering influenced this twist in consumer sentiment? Consumers were not asked whom they will or had voted for or their preference, but who they expected to win the election to determine the election’s potential influence on economic expectations. Among all consumers, Biden’s advantage in early October grew to 7 from 1 percentage point in the July to September surveys (see the chart). While self-identified Democrats and Republicans heavily favored the candidate from their own party, that proportion grew by 8 points among Democrats and shrunk by 5 percentage points among Republicans. Most elections are decided by those who are non-aligned with either party; the views of Independents remained unchanged and nearly equal, giving Trump a slight advantage of 2 or 3 points. When the difference in the Expectations Index was calculated by party identification, Trump still held an advantage over Biden with some interesting twists: Trump’s advantage on the Expectations Index greatly narrowed among Republicans (from 31.1 in July to September to 13.9 in October) and only a slight narrowing among Democrats (from 4.0 to 1.6), but it widened among Independents (from 20.9 to 24.4).“

 

 

 

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Einzelhandelsumsätze stark

Redaktion

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Die US-Einzelhandelsumsätze (September) sind mit +1,9% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,7%; Vormonat war +0,6%). Ohne Autos liegen die Umsätze bei +1,5% (Prognose war +0,4%).

Die control group (also der Teil der US-Einzelhandelsumsätze, der direkt in die Berechnung des US-BIP einfließt) liegt bei +1,4% (Prognose war +0,2%; Vormonat war -0,1%, nun auf -0,3% nach unten revidiert).

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Europa

Verbraucherpreise Eurozone: Deflation im Westen – Inflation nur in Osteuropa

Redaktion

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Soeben wurden für die Eurozone für den Monat September die Verbraucherpreise veröffentlicht (2.Veröffentlichung). Sie gehen im Jahresvergleich um -0,3 Prozent zurück, nach -0,2 Prozent im August und +0,4 Prozent im Juli. Auffallend: Inflation gibt es nur im Osten, während der Westen eher unter Deflation leidet.
Zum Vormonat steigen die Verbraucherpeise um +0,2%, ebenso in der Kernrate (ohme Nahrung und Energie) um +0,2%.

Dazu schreibt Eurostat, das die Daten erhebt:

Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im September 2020 bei -0,3%, gegenüber -0,2% im August. Ein Jahr zuvor hatte sie 0,8% betragen. Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag im September 2020 bei 0,3%, gegenüber 0,4% im August. Ein Jahr zuvor hatte sie 1,2% betragen. .
Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Griechenland (-2,3%), Zypern (-1,9%) und Estland (-1,3%) gemessen.
Die höchsten jährlichen Raten wurden in Polen (3,8%), Ungarn (3,4%) und Tschechien (3,3%) gemessen.

Die Verbraucherpreise in den jeweiligen Ländern

 

Gegenüber August ging die jährliche Inflationsrate in dreizehn Mitgliedstaaten zurück, blieb in sieben unverändert und stieg in sieben an.
Im September kam der höchste Beitrag zur jährlichen Inflation im Euroraum von Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (+0,34 Prozentpunkte, Pp.), gefolgt von Dienstleistungen (+0,24 Pp.), Industriegütern ohne Energie (-0,08 Pp.) sowie Energie (-0,81 Pp.).

Die Verbraucherpreise in der EU und der Eurozone

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