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US-Quartalszahlen: Das war heute los + heute Abend nachbörslich Apple!

Das alles wird aber heute Abend überschattet von den Quartalszahlen von Apple, von denen wir ab 22 Uhr berichten werden. Sofort nach der Veröffentlichung erhalten Sie bei uns…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Heute war gut was los in Sachen US-Quartalszahlen. Es gab einige Gewinner, wie auch Verlierer. Gut gemeldet haben heute Merck, FiatChrysler, General Motors, Lockheed Martin und United Technologies. Negativ aufgefallen sind heute Caterpillar (wir berichteten vorhin bereits), Ely Lilly, Whirlpool, Under Armour und 3M. Das alles wird aber heute Abend überschattet von den Quartalszahlen von Apple, von denen wir ab 22 Uhr berichten werden. Sofort nach der Veröffentlichung erhalten Sie bei uns alles wichtige, wahrscheinlich um 22:30 Uhr.

Was wird bei Apple erwartet? Es sind nicht nur Quartalszahlen, sondern bei Apple endet mit dem 3. Kalender-Quartal auch das Geschäftsjahr. Für die Apple Watch erwarten mal wieder alle Analysten das Schlimmste. Wahrscheinlich taucht sie mal wieder gar nicht separat in den Verkaufszahlen auf, sondern geht wieder unter in der Rubrik „Sonstiges“.

Für das letzte Quartal erwartet die Analystengemeinde grob gesagt einen Umsatz von um die 47 Milliarden Dollar, was einen derben Rückgang von 51,5 Milliarden Dollar darstellt. Der Gewinn soll um gut 2 Milliarden Dollar auf knapp unter 9 Milliarden Dollar sinken. Was für Luxus-Sorgen, oder? 9 Milliarden Dollar Gewinn in einem Quartal!

Für das gesamte Geschäftsjahr werden 216 Milliarden Dollar Gewinn erwartet, nach 233,7 Milliarden Dollar im Vorjahr. Beim Gewinn soll es nach 53,4 im Vorjahr jetzt auf ca. 45 Milliarden Dollar zurückgehen. Beides enorm große Zahlen, aber sie sind beide eben auch stark rückläufig! Was man immer noch positiv beachten sollte: Wir haben es schon oft erwähnt, dass Apple mit einem KGV von um die 11 läppisch günstig da steht in Sachen Aktienbewertung! Also, warten wir ab, was da heute Abend auf uns zukommt.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Thomas

    25. Oktober 2016 18:30 at 18:30

    Im letzten Absatz ist ein Wortdreher – Gewinn ≠ Umsatz ;)

  2. Avatar

    AlterSchwede

    25. Oktober 2016 19:20 at 19:20

    Die bereits deutlich gesenkten Erwartungen werden sie wohl erreichen und dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sie wegen des Samsung-Desasters den Ausblick für das erste Quartal erhöhen. Irgendwo müssen doch die vielen neuen Smartphones unterm Weihnachtsbaum herkommen.

  3. Avatar

    Thomas K

    25. Oktober 2016 19:51 at 19:51

    > Für das gesamte Geschäftsjahr werden 216 Milliarden Dollar Gewinn erwartet, nach 233,7 Milliarden Dollar im Vorjahr.

    muss heissen Für das gesamte Geschäftsjahr werden 216 Milliarden Dollar Umsatz erwartet, nach 233,7 Milliarden Dollar im Vorjahr.
    216 Milliarden Dollar Gewinn wären dann doch etwas viel, selbst für Apple

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Aktienmärkte: Warum einige aktive Fonds 2020 den Markt schlagen

Wolfgang Müller

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Die Aktienmärkte sind Schauplatz eines Kampfes, der von Jahr zu Jahr härter wird: Der Wettstreit zwischen den aktiven Fonds und den preisgünstigen, passiven Indexfonds (ETFs). In diesem Jahr haben einige der aktiv gemanagten Investmentfonds die Nase vorn. Ein Grund dafür ist die auch die ungewöhnliche Konzentration der Anleger allgemein auf marktschwere Titel.

Aktienmärkte: Das Dauerduell aktiv gegen passiv

Was hatte sich der in diesem Jahr verstorbene Gründer des passiven Investierens, John Bogle, anfangs für Feinde gemacht, zumeist wurde er milde belächelt! Mitte der Siebziger war Mittelmaß als Ziel eines Investments absolut verpönt, alle wollten noch die Aktienmärkte schlagen.

Doch Bogle hatte seine Mitarbeiter beauftragt, alle im S&P 500 enthaltenen Aktien entsprechend ihrer Gewichtung zu kaufen und damit den bekannten Börsenindex einfach nachzubilden.

Damit schuf Bogle den ersten Indexfonds (Vanguard 500), mit einem aus heutiger Sicht mickrigen Volumen von 11,3 Millionen Dollar.

Doch von Jahr zu Jahr steigt die Anlagesumme in die passiven Anlagevehikel, vor gut zehn Jahren wurde die Billionen-Grenze überschritten, mittlerweile ist die von BlackRock, Vanguard, State Street dominierte Branche bei weit über sechs Billionen Dollar angelangt.

Natürlich lässt es sich auf Dauer nicht verheimlichen, dass es kaum einem aktiven Anlagevehikel jenseits der 10-Jahresfrist gelingt, den Index und damit auch den entsprechenden Exchange Traded Fund zu schlagen. Am allerwenigsten den Leitindex der Aktienmärkte, den S&P 500 als Benchmark – insgesamt liegt die Underperformance bei über 90 Prozent in den großen Märkten.

Ich habe es vor kurzem in einem Artikel dargelegt, welche Folgen es hat, wenn man in einem Jahrzehnt auch nur die zehn besten Handelstage der Aktienmärkte versäumt.

2020 und die extreme Outperformance von Growth

Blicken wir nun auf den heimischen Markt, wo die Entwicklung natürlich einmal mehr den amerikanischen Vorbildern folgt. Hier gibt auch BlackRock den Ton an mit seinen iShares, gefolgt von Lyxor und den XTrackers von DWS, einer Tochter der Deutschen Bank. Gefolgt von UBS, Amundi, Invesco und Deka Investments und damit sind auch die deutschen Sparkassen im Geschäft.

Wie eine Auswertung des Fondsverbands BVI zeigt, haben in den Privatanleger-Depots es einige der alten Namen aus der aktiven Branche geschafft, ihre Vergleichsindizes zu schlagen. Produkte der DWS, der Deka oder der Allianz Group und aus dem Kreise derer, die schon über ein Jahrzehnt am Markt sind. Und dies gilt auch schon für ein paar Jahre, obwohl für diese Produkte die teuren Konditionen mit dem Ausgabeaufschlag und der jährlichen Jahresgebühr von deutlich über ein Prozent p.a. gelten. Wie ist diese Performance zu erklären?

Es waren zum Teil die internen Vorschriften, die den aktiven Fondsmanagern geholfen haben – und nicht die besondere Aktienauswahl.

Man hatte innerhalb der Aktienmärkte auf Aktien gesetzt, die eine hohe Marktkapitalisierung aufwiesen, so genannte Blue Chips – und was lief in den letzten Jahren besonders gut?

Klar, der Tech-Bereich mit Titeln wie Amazon, Apple oder Microsoft, Aktien, die in den Fonds zum Teil noch stärker gewichtet waren, als zum Beispiel im S&P 500 oder im MSCI World. Aber bereits seit Anfang September ist so etwas wie eine Branchenrotation feststellbar, verstärkt durch das Ergebnis des Wahlausgangs in den USA sowie den letzten Ereignissen im Zusammenhang mit der Impfstoffentwicklung.

Anders ausgedrückt: Was passiert, wenn die Big Player wieder auf ein „normales“ Wachstumstempo zurückfallen, um nur eine milde Kursentwicklung zu prognostizieren?

Fazit

Aus den letzen Überlegungen wird deutlich, wie schwierig es in Zukunft bleiben wird, mit spezieller Aktien-Einzelauswahl die Aktienmärkte zu schlagen. Wird es zu einer bleibenden Branchenrotation von Growth zu Value kommen, oder hält sich das Wachstum der Big Seven, oder auch der FAANG-Aktien noch eine Weile?

Man braucht sich nur den explosiven Anstieg einiger Corona-Aktienopfer seit der Impfstoffmeldung von BioNTech/Pfizer zu betrachten. Wie stark wird es noch zu großen Umschichtungen in den großen Depots, insbesondere zum Jahreswechsel kommen? Der 9. November könnte bedeutsamer gewesen sein, als bisher angenommen. Der Anstieg des Nasdaq 100 von seinem Tief vom 6. März 2009 bis zu seinem Hoch am 2. September 2020 mit sagenhaften 1154 Prozent sollte irgendwann korrigiert werden, Kurse (speziell von Indizes) wachsen nie in den Himmel. Der Dax brachte es in diesem Zeitraum auf bescheidene 354 Prozent.

Die Aktienmärkte und die aktiv verwalteten Fonds

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