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US-Regierung überlegt angeblich, Zölle gegen China aufzuheben – Fake News? Medien widersprechen sich

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Die Meldung von Medien, wonach die US-Regierung überlege, die Zölle gegen chinesische Waren aufzuheben, hat zu einer staken Aufwärtsbewegung der US-Indizes geführt. Aber stimmt das? Eher scheint das ein Medien-Sepktakel zu sein:

Zunächst berichtet der US-Sender CNBC, dass wiederum die Agentur Dow Jones Newswires erfahren habe, dass die Zölle gegen China aufgehoben werden sollten, um die Märkte zu beruhigen (angeblich auf Initiative von US-Finanzminister Mnuchin).

Aber das Wall Street Journal wiederum hat, wie Bloomberg berichtet, beim US-Finanzminsterium nachgefragt – wonach dieses den Bericht dementiert!

Also jede Mende Fake News wie es aussieht!

19 Kommentare

19 Comments

  1. Gixxer

    17. Januar 2019 21:34 at 21:34

    Marktmanipulation würde ich das nennen.
    Es wird versucht, die Kurse über bestimmte Widerstände zu heben, damit dann weitere Orders ausgelöst werden, um das ganze nach oben zu treiben.
    Im Dax war dieser Bereich meines Wissens um die 10.970/80.

  2. Columbo

    17. Januar 2019 22:19 at 22:19

    „Wir haben eine noch tiefere, innigere Freundschaft mit unsern geliebten Freunden geschlossen. Auch unsere Frauen, Kinder und Enkelkinder haben wir getauscht, sie werden fortan bei den geliebten Freunden leben, sodaß niemals mehr auch nur die Spur eines Mißtrauens entstehen kann“.
    The real………

  3. Naphtan

    18. Januar 2019 01:08 at 01:08

    @ Gixxer, das sehe ich genauso. Die 24.233 ist eine sehr relevante Marke die mit Fake-News ausgehebelt wurde um Anschlusskäufe zu erwirken.Mal sehen ob dieser Plan aufgeht………

  4. Michael

    18. Januar 2019 10:27 at 10:27

    Wenn jemand eine E-Mail erhält, in der behauptet wird, dass 1 Million aufs Konto überwiesen wurde, sieht man dann erst einmal nach oder beginnt man gleich, hemmungslos zu shoppen?

  5. Roberto

    18. Januar 2019 13:48 at 13:48

    …ich liebe es wenn alle anderer Meinung sind als ich :-))))

    Vorgestern schrieb ich noch das wir rein nach meiner technischen Analyse innerhalb der nächsten 5-10 Handelstagen im Dax bei ca 11.800 stehen werden….

    Das schöne an der Börse ist doch, dass die news ( egal ob fake oder echt ) immer schon in den Kursen drin sind. Das heisst das wir immer hinterherlaufen….

    Daher sollte man sich angewöhnen über die news hinweg zu schauen um erfolgreich zu sein.

    Ich wünsche allen noch ein glückliches Händchen..egal wie sie positioniert sind.

    VG
    Roberto

    • Michael

      18. Januar 2019 14:14 at 14:14

      @Roberto, …ich liebe es wenn alle anderer Meinung sind als ich
      Ich finde das eine etwas bedenkliche Einstellung, die Sie zu einem sehr einsamen und wenig beliebten Menschen machen dürfte, sollten Sie das wirklich ernst und nicht nur im Überschwang der temporären Erfolgsgefühle eines gehörnten Wesens meinen 😉 Vor allem, da diese euphorische Einstellung nur solange zutreffen dürfte, wie Sie per Zufall mit Ihren Jetzt-erst-recht-Longs im Plus sind. Bis 11.800 ist noch ein langer Weg…
      Wie kommen Sie außerdem zu der wenig nachvollziehbaren und in sich völlig widersprüchlichen Logik, dass News, egal ob fake oder echt, schon eingepreist sind? Das hieße doch, dass zahlreiche Anleger diese News bereits im Vorfeld gekannt und in ihre Handelsentscheidungen einbezogen haben müssen. Dann wären es aber per definitionem keine News mehr.
      Vielleicht laufen ja auch einfach die Kurse, speziell bei den trägen Aktienindizes, und nicht „wir“ hinterher?! Food to think!

  6. DAX-Shorter

    18. Januar 2019 14:28 at 14:28

    @Roberto, bei 11800 sind wir noch nicht,es hat in letzter Zeit auch sehr viele Fehlausbrüche gegeben, eben weil diese oft auch provoziert werden.Mittel u.langfristig werden sich die Fundamentaldaten durchsetzen u.wenn du die viel rosiger siehst als viele Andere ,ist das dein gutes Recht.Ein sehr guter Analyst von Godemode trader de, der seit Monaten sehr gut liegt, sagt z.B. der DAX werde noch dieses Jahr 4-stellig, weil die Korrektur nach 9 Jahren Hausse noch viel zu klein war.

  7. Roberto

    18. Januar 2019 14:44 at 14:44

    @ Michael und @ Dax Shorter

    ….Keine Sorge Michael…ich habe einen sehr guten und großen Freundeskreis und bin nicht einsam. Das ist doch selbstverständlich auf die Börse gemünzt mein Spruch und nicht privat.
    An der Börse ist es halt so, dass man meistens dann Geld verdient wenn alle anderen in die gleiche Richtung denken und man sich so ziemlich allein fühlt mit seiner Meinung.
    Und: das mit der von Ihnen gemienten euphoischenEinstellung kann ich mit gutem Gewissen zu 100% zurückweisen….ich bin seit über 2 Jahrezehnten an der Börse tätig und habe sehr viel durchgemacht, was man an den charts ja sehen kann 🙂
    Euphorie habe ich mir schon seit langem abgewöhnt. Ich bin das ziemlich emotionslos beim tarden…Gott sei Dank, denn das war damals mal anders gewesen.
    Zu den News: In dem Moment wo eine news hereinkommt und Sie und ich diese lesen, was glauben sie wie lange vorher diese news von zahlungskräftigen Kunden schon vorher eingesehen wurde ??? News sind in dem Moment wo Sie und ich sie sehen von Big Playern schon gespielt. Dann kommen wir mit unseren Posis hinterher und müssen entweder glattstellen oder mitgehen…und so entwicklet sich dann der restliche Tag.
    Zu Dax Shorter:
    Der Analyste auf Godmode ist Rocco Gräfe…ich weiß…und ich weiß auch wie oft er letztes Jahr falsch gelegen hat. Aber dennoch kann er recht behalten und wir sehen dieses Jahr einen 4 – stelligen Dax.
    Das verneine ich ja nicht…denn ich meinte das wir ziemlich kurzfristig die 11.800 sehen werden…und dann mischen die Karten wieder neu….ich persönlich denke aber das wir nach einer kurzen Korrektur an der 11.800 weiter bis 12.500 ca. steigen werden um den Abwärtstrend ( vom letzten jahr ) zu testen….erst dann müssen wir komplett neu denken und die Situation neu bewerten.
    Und dann kann sicherlich auch der 4-Stellige Dax oder aber auch die 14.600 kommen…das wird sich aber erst am Abwärtstrend bei ca. 12.500 entscheiden und nicht diese Tage.

    VG
    Roberto

    • Michael

      18. Januar 2019 15:20 at 15:20

      @Roberto, damit ich das jetzt richtig verstehe: Wir ignorieren also Nachrichten und Fakten und traden dann … auf welcher Grundlage nochmal? Ach ja, der reziproken Proportionalität zur Anzahl derer, die hier auf FMW eine bestimmte Meinung vertreten. Warum nicht, wenn es zum Erfolg führt? Hoffentlich machen das nicht allzu viele, da sich dieses Modell sonst mathematisch selbst vaporisiert.

  8. Roberto

    18. Januar 2019 15:33 at 15:33

    @ Michael
    ….ich glaueb einfach das Sie mich nicht verstehen WOLLEN.
    Da ich Ihren Ansatz zum Geld verdienen an der Börse nicht kenne, wird sich diese Diskussion wohl als ziemlich überflüssig herausstellen.
    Zur Erinnerung: ICH trade kurzfristig intraday bis max Swing über ein paar Tage…Langfristige Prognosen ( was das Jahr 2019 bringt ) interessieren mich überhaupt nicht. Nicht umsonst liegen die Banken mit ihren teuren Analysten und Jahresprognosen regelmäßig sehr oft daneben.
    Und genauso verstehe ich meine technische Analyse…und witziger Weise überlebe ich mit dieser Art von traden schon seit über 20 Jahren und kann mich sehr wohl zu denen zählen die mit der Börse Geld verdienen und bis heute im Plus sind.
    Eine news wie z.B. US Arbeitsmarktdaten sind nur interessant wenn man innerhalb der erten Minuten diese handelt. Und da die Profis diese immer schon Sekunden vorher haben und diese entsprechend noch schneller umsetzen, sind diese news in den kursen die SIE dann handeln entsprechend schon drin…wie gesagt, danach kommt der Nachschlag der Amateure ( WIR ) dran.
    Aber so what, ich könnte hier ellenlange Seiten schreiben, Sie würden immer was dagegen sagen nur um zu beweisen das Sie mich eigentlcih nicht verstehen WOLLEN.
    Daher viel Spaß beim traden und viel Glück…( von pokern habe ich NULL Ahnung nur so nebenbei…) 🙂

    • Bundesfinanzminister

      18. Januar 2019 16:45 at 16:45

      @Roberto, bitte entschuldigen Sie, wenn ich mich in diese spannende Diskussion einklinke. Nach meiner Lesart verstricken Sie sich zusehends jedoch etwas in Widersprüche, wenn ich das einmal so sagen darf. Hier ein paar Beispiele:
      „An der Börse ist es halt so, dass man meistens dann Geld verdient wenn alle anderen in die gleiche Richtung denken und man sich so ziemlich allein fühlt mit seiner Meinung“.
      Gilt das auch für die letzten 7 Jahre, in denen alle anderen Long positioniert waren und in denen fast pausenlos neue Rekordhochs erreicht wurden? Denn da hätten Sie doch konsequenterweise über einen sehr langen Zeitraum ein überzeugter Verfechter von Shorts in den Aktienindizes sein müssen. An diesbezügliche Statements Ihrerseits kann ich mich als langjähriger, eher stiller, doch aufmerksamer Leser von finanzmarktwelt.de jedoch nicht erinnern.
      „ICH trade kurzfristig intraday bis max Swing über ein paar Tage…Langfristige Prognosen interessieren mich überhaupt nicht.“
      Am 20. Dezember schreiben Sie aber, dass Sie sich eine längerfristige Position im DAX aufbauen wollen, hauptsächlich aus dem Grund, weil „so viele hier etwas anderes schreiben“.

      Ohne nun Partei für jemanden ergreifen zu wollen, kann ich die Argumente und Fragen von Michael und anderen gut nachvollziehen, während ich von Ihrer Seite tatsächlich auch manchmal eine eher leicht frustriert klingende „Jetzt-erst-recht“-Haltung herauszuhören meine, einzig und allein motiviert von der Annahme, dass die ganze Welt Ihrer Meinung diametral gegenüber steht.

      Natürlich besteht ebenso die Möglichkeit, dass Sie sich dahingehend einfach etwas missverständlich ausgedrückt haben. So könnte es auch sein, dass andere Leser dies genauso empfinden, und gerade deshalb nachfragen, weil die Sie eben schon richtig verstehen und Missverständnisse vermeiden WOLLEN.

  9. Werner Pellegrini

    18. Januar 2019 16:40 at 16:40

    coole Info. Danke. ?

  10. Prognostiker

    18. Januar 2019 16:46 at 16:46

    @ Roberto, „ Langfristige Prognosen interessieren mich nicht“ , sagen sie.
    Also ich nehme an, dass sie nach langjähriger erfolgreicher Tradertätigkeit eine schöne Summe beiseite haben u.sie mit ihrer Börsenmeinung einen grossen Teils ihres Geldes in Aktien investiert haben.Meine weitere Annahme, dass sie mit ihrer Meinung seit Dez. recht viel Kohle verschüttet haben. ( Sie waren mir nämlich schon bei einer Diskussion vor der Korrektur als Long- Long Typ in Erinnerung.
    Meine freche Frage, 1. Haben sie ihre Langfristanlagen nicht in Aktien?
    2. Wieviel haben sie seit dem Hoch 2018 verloren? ( in %) )0
    Ich möchte wieder einmal erwähnen, dass ich Traden u.Anlegen strikt unterscheide.
    Bei Verlusten sollte man sich nicht schämen, gemäss eines Berichts hat das Orakel von Ohama
    in den letzten 3 Monaten gerade ca.20% des gesamten Lebenswerkes von ca.100Mia. verloren.

    • Nico

      18. Januar 2019 17:03 at 17:03

      @Prognostiker. Was ist denn das für eine Annahme? Hat Buffett etwa seine Aktien verkauft und stehen die Indizes nicht schon wieder über 10% höher als im Tief? Wieso kapieren hier viele die Strategie von Buffett nicht? Er hält Aktien manchmal Jahrzehnte. Verluste hat man erst, wenn die Aktien zu tieferen Kursen verkauft werden. Buffett hat unglaublich viele Banktitel und sind diese nicht allein in dieser Woche über 5% gestiegen?

  11. Roberto

    18. Januar 2019 17:34 at 17:34

    @ all

    …jeder darf hier seine Meinung sagen wie er möchte…allerdings fällt es mir sehr schwer hier die Beweise für mein erfolgreiches Tarding seit Ende der 90 er jahre darzulegen, weil niemand der seriös denkt und handelt soetwas öffentlcih ins internet stellen würde.
    Daher kann natürlich jeder „Hinz und Kunz“ hier einfach ständig jeden anstänkern nur weil er der Meinung ist , das nicht jemand auch in diesen Phasen der Börse erfolgreich handelt.
    Solange ich die Beweise nicht auf den Tischen legen kann und auch nicht tun werde, kann ich also keine einzige Diskussion gewinnen.
    Ich habe aber sehr wohl viele Kollegen die wissen wer ich wirklich bin und die mich seit Jahren begleiten und das aus sehr gutem Grund.
    Vielleicht werde ich ja mal mit Herrn markus Fugmann bei irgendein Treffen zusammen sitzen und mich mit ihm austauschen. Dort kann ich dann wenn nötig alles aufzeigen…und sogar das Jahr 2018, welches ich mit einer ordentlichen 6-stelligen Summe im GEWINN abgeschlossen habe…und ich kann versichern, dass nicht die 1 am Anfang steht.
    Und ja…wäre der Dezember nicht gewesen, dann wäre diese Summe um 23% höher ausgefallen.
    Aber wie hier jeder weiß macht man ja auch hin und wieder Verluste.
    Soviel zu den stalkern, die denken, das sie jemanden mit ZITATEN vor WOCHEN blosstellen können.
    Ich ändere meine Meinung stündlich ud täglich wenn es die Situation erfordert. Wobei ich hier von Leuten lese, die ihre Meinung so lange festhalten, wenn sogar neue ATH´s aufm Zettel stehen und sie immer noch von ABVERKAUF träumen.
    Ich will nicht RECHT haben, sondern GELD VERDIENEN…und daher gewinnen Sie ruhig mit Diskussionen….ich verdiene derweilen ein wenig Geld…mal mehr mal weniger…aber stetig.

    In diesem Sinne….schönen Abend noch.

  12. Prognostiker

    18. Januar 2019 19:24 at 19:24

    @ Nico, der Bericht ist vom 16.1. u.beinhaltet die 10 grössten Aktienbeteiligungen, die im Vergleich zu Sept.
    ca. 30 Mia. tiefer bewertet sind.Die Aussage ,der Verlust treffe erst bei Verkauf ein stimmt, aber der Gewinn trifft auch erst beim Verkauf ein.Hätte er alle seine Apples verkauft,wäre der Kurs vielleicht 60% gefallen.
    Die Aussage des Langfristdenkens ist in der heutigen Zeit so eine Sache, wenn selbst der Amazon-Chef sagt, dass eine grosse Firma kaum über 30 Jahre überleben kann.
    Ich will Ihnen ihr Idol nicht nehmen, aber jeder sollte selber mitdenken oder FMW zu Hilfe nehmen ( man wäre in letzter Zeit gut gefahren)

  13. Nico

    18. Januar 2019 21:13 at 21:13

    @Prognostiker. Sorry, wenn ich das sagen muss, aber in Bezug auf Warren Buffett sind Sie ein Ahnungsloser. Hier nur ein paar Kennziffern, die auf der Welt einmalig sind. Handelsblatt:
    „Buffett, der Chef von Berkshire-Hathaway, ist ein begnadeter Stockpicker und Firmenlenker. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 1965 hat die Aktie bis Ende 2018 gut 1,6 Millionen Prozent zugelegt, von 18 auf 295 000 Dollar. Das macht aufs Jahr gerechnet rund 20 Prozent plus. Der US-Aktienindex S&P 500 stieg nur knapp zehn Prozent pro Jahr.“ Über einen Zeitraum von 53 Jahren.
    Das hat auf der Welt kein Mensch auch nur annähernd geschafft, dabei hat Buffett bereits 5 Rezessionen in den USA mit Bravour überstanden. Von ihm stammt der Spruch: „Wenn du bei einer Aktie keinen Verlust von 50% aushältst, dann darfst du auch keine Aktien halten.“ Gegen diesen Investor sind wir hier alle kleine Lichter – ausnahmslos. Ich verstehe nur nicht, dass man bei jedem Kursrückgang sofort über ihn herfällt und ihn als Halbgott abkanzelt. Das passiert aber schon Jahrzehnte, zeigt aber, dass ganz einfache,,
    unreflektierte Instinkte dahinterstehen.
    Sollten Sie auch schon ein Zehntausendstel von seiner Leistung geschafft haben?
    Nun mal ran!

  14. Prognostiker

    19. Januar 2019 15:27 at 15:27

    @Nico,ich bin nicht ahnungslos, ich bin ihm auch nicht neidisch, aber die Wahrheit ist einfach,dass er zwar in seiner ganzen Karriere ca. 100 Mia.angehäuft hat ,aber seit Sept.gemäss einer Finanzzeitung ca.30 Mia.leichter geworden ist.Was mich aufregt,sind die naiven Jünger ,die ihn wie einen Ausserirdischen betrachten.Immerhin ist er mit gefühlter 300jähriger Erfahrung von der Dez.- Baisse voll erwischt worden.
    Sogar die Gratisanalysten von FMW hatten die Lage viel besser eingeschätzt.Wenn sie meinen es sei Neid dahinter, täuschen sie sich gewaltig, weil es für mich im Leben noch Einiges mehr gibt als möglichst viel Buchgeld zusammenzuraffen. Übrigens ist er nicht der gutmütige Starinvestor wie viele meinen.Die ersten Mia. hat er bei der Übernahme der Firma Dempster in den 60er Jahren gemacht, die mit Massenentlassungen endeten. somit war er einer der ersten Heuschrecken. Der vielgescholtene Florian Homm ist dagegen nur ein Sonntagsschüler, aber n.m.Meinung viel ehrlicher. Somit Herr Nico sehen sie ,dass ich nicht ahnungslos bin.Wenn sie von ihrem Halbgott noch mehr wissen wollen,googeln Sie bitte:

    • Nico

      19. Januar 2019 18:08 at 18:08

      @Prognostiket. Es hat doch keiner behauptet, dass Buffett ein Heiliger ist, gerade in der Investmentbranche. Außerdem kann er auch nicht in die Zukunft blicken, wie jeder andere Mensch auch. Aber er stellt seine Investments so auf, dass ihn Baissen nicht finanziell ruinieren (seit einem halben Jahrhundert). Wenn Sie jetzt einige Kommentatoren hier auf FMW erwähnen, die den Einbruch voraussahen, müssen Sie fairerweise auch nachfragen, was diese Poster die letzten Jahre vorhergesagt haben. Aber das eigentliche Thema ist doch, dass jetzt die Medien in ihrer Sucht nach Superlativen geschrieben haben, Apple und die US-Banken sind teilweise 40% gefallen und haben das Kapital von Buffett vernichtet. Erstens hat Buffett die Apple-Aktien zu einem Durchschnittspreis gekauft, der wesentlich niedriger lag, als der Höchstkurs. Zweitens hat er nicht verkauft und damit auch keine Verluste eingefahren, zumal sich insbesondere die Kurse seiner Bankaktien schon wieder gewaltig erholt haben. Es ging mir eigentlich nur um das populistische Geschrei der Medien „ Hurra, jetzt hat es auch Buffett erwischt“. Ja, wenn wir jetzt einen Crash kriegen und sich die Kurse nie mehr erholen. Lassen wir die Dikussion jetzt, es gibt wahrlich Wichtigeres.
      Frohes Schaffen

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„Nie wieder steigende Zinsen“

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Marc Friedrich ist sich sicher. Es wird in Euroland nie wieder steigende Zinsen geben. Im folgenden Video bespricht er das aktuelle Zinsumfeld und die Folgen einer mehr als nur schwächelnden Wirtschaft. Außerdem könnten sich vor allem die Mittelmeer-Staaten wie Italien und Griechenland selbst minimale Steigerungen bei den Zinskosten gar nicht leisten. Auch spricht Marc Friedrich vom „Endspiel der Notenbanken“. Schauen Sie dazu bitte das folgende Video, in dem viele Fakten zum gesamten Themenkomplex angesprochen werden.

EZB-Zentrale - laut Marc Friedrich nie wieder steigende Zinsen
Die Zentrale in Frankfurt. Foto: EZB

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Geldvermögen der Deutschen steigt in 3 Monaten um 153 Milliarden Euro

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Liebe Leserin, lieber Leser. Hat ihr Geldvermögen in den ersten drei Monaten des Jahres kräftig zugelegt? Ja? Da ist ihr Vermögenszuwachs wohl Teil des 153 Milliarden Euro Plus an Geldvermögen. So stark ist es in Deutschland nämlich laut aktueller Bundesbank-Info von Ende Dezember 2018 bis Ende März 2019 gestiegen (+2,6%).

Ende März lag das Geldvermögen der deutschen Haushalte bei 6,17 Billionen Euro. Wohl mehr als bedauerlich für die Banken: Der deutsche Michel will einfach nicht großumfänglich in Aktien investieren, sondern parkt sein Geld bei Sparkasse, Volksbank usw. Der Anteil bei Aktienanlagen steigt zwar, aber er ist immer noch viel zu mickrig im Vergleich zu den Summen, die der Deutsche auf dem guten alten Sparbuch parkt. Dies ist natürlich immer stärker ein Problem, weil die Banken für ihre überschüssige Liquidität bei der EZB -0,40% Strafzins zahlen. Diesen Strafzins reichen sie aber noch nicht an die Kleinsparer weiter. Das könnte sich aber demnächst ändern, wie es gerade erst die Volksbanken mehr als nur angedeutet haben! Und durch den immer größer werdenden Berg an Sichteinlagen bei den Banken (Girokonten, Tagesgeld, Sparkonten) wächst die Summe überschüssiger Liquidität, was den Banken noch mehr Negativzinsen bei der EZB beschert.

Wie die Bundesbank auch mitteilte, stiegen die Schulden der Privathaushalte im 1. Quartal nur um 17 Milliarden Euro. 153 abzüglich 17 macht einen Netto-Zuwachs von 136 Milliarden Euro! Woher kommt der Vermögenszuwachs, und in welche Geldanlagen genau wurde er investiert? Hier die Detailaussagen der Bundesbank im Wortlaut:

Im ersten Quartal 2019 betrug die Geldvermögensbildung der privaten Haushalte per saldo rund 87 Mrd €, womit sie sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau bewegte. Dabei wurden Bargeld und Sichteinlagen um 35 Mrd € sowie Ansprüche gegenüber Versicherungen im Umfang von knapp 20 Mrd € aufgebaut. Zudem erhöhten die privaten Haushalte erstmals seit mehr als vier Jahren ihre Forderungen in Form von Spareinlagen und Sparbriefen. Die ausgeprägte Präferenz dieses Sektors für liquide oder als risikoarm wahrgenommene Anlageformen hielt somit weiter an.

Die Zuflüsse in börsennotierte Aktien und Investmentfondsanteile im ersten Quartal 2019 in Höhe von knapp 10 Mrd € waren deutlich höher als noch im Vorquartal. Bei den börsennotierten Aktien entfiel dabei mit gut 4 Mrd € ein Großteil auf inländische Papiere. Bei den erworbenen Investmentfondsanteilen handelte es sich unter anderem um Anteile an gemischten Wertpapier- und Immobilienfonds. Darüber hinaus wurden Schuldverschreibungen mit Zuflüssen von 0,5 Mrd € erneut aufgestockt. Damit deutet die Entwicklung des Kapitalmarktengagements weiterhin in Richtung eines seit dem Jahr 2014 gestiegenen Renditebewusstseins. Neben dem transaktionsbedingten Anstieg des Geldvermögens der privaten Haushalte gab es außerdem Bewertungsgewinne, die vor allem im Zusammenhang mit der Erholung der Kurse von Investmentfondsanteilen und börsennotierten Aktien auftraten.

Bundesbank mit Statistik zum Geldvermögen der Deutschen
Bundesbank-Zentrale in Frankfurt. Foto: Wolfgang Pehlemann Wiesbaden Germany CC BY-SA 3.0 de

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Volksbanken: „Im Japan-Szenario angekommen“, Negativzinsen für alle Privatkunden in Sichtweite

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Negativzinsen für alle Privatkunden im Anflug? Oder in Sichtweite? Man kann es nennen wie man will. Sie sind noch nicht beschlossene Sache. Aber die Tendenz ist eindeutig. Gestern veranstalteten die Volks- und Raiffeisenbanken ihre jährliche Presseveröffentlichung zu ihren Jahreszahlen für 2018. Verkündet wurde für die „Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken“ einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 7,8 Milliarden Euro. Das kann sich doch sehen lassen. Warum also überhaupt über Negativzinsen für den kleinen deutschen Michel nachdenken, wenn man als Gesamtgruppe so fett im Gewinn liegt?

Negativzinsen für alle Privatkunden? So klingt das bei den Volksbanken

Die Vorsitzendes des Verbands (BVR) Marija Kolak hat ein offizielles Statement abgegeben (hier komplett nachzulesen). Sogar fett auf dem Screen in der PK war durch den BVR geschrieben „Im Japan-Szenario angekommen“. Damit will der Verband mehr als deutlich kommunizieren: Liebe Leute, die EZB hält den Zins weiter im Keller, und senkt womöglich noch weiter. So können wir unsere Kosten dann nicht mehr bestreiten. Es muss was passieren… darf man es so in Klartext formulieren? Hier ein kleiner Auszug aus dem offiziellen Statement von Frau Kolak:

Der geldpolitische Kurs der EZB lässt sich also kennzeichnen als „very low for very long”. Es wird für Banken immer schwerer, bei anhaltenden Negativzinsen eineangemessene Profitabilität im Kundengeschäft sicherzustellen, insbesondere, wenn auf die Weitergabe der negativen Zinsen im Mengengeschäft verzichtet wird. Allein durch den Ausbau des Provisionsgeschäfts und das Heben von Effizienzreserven sind die erforderlichen zusätzlichen
Erträge bei Fortführung dieser Geldpolitik in Zukunft kaum zu erzielen.

Lauf finanz-szene.de wurde Marija Kolak in der PK noch deutlicher. So sagte sie, dass alle Banken das Thema Negativzinsen „neu bewerten“ müssten, wenn sich das Japan-Szenario fortsetze. Derzeit würden die Banken diese Kosten (negativer Einlagezins für Banken bei der EZB von -0,40%) für die meisten Privatkunden übernehmen. Es werde für Banken immer schwerer bei anhaltenden Negativzinsen die nachhaltige Profitabilität im Kundengeschäft sicherzustellen – insbesondere wenn auf die Weitergabe der negativen Zinsen im Mengengeschäft verzichtet werde, so Kolak. Also: Bleibt die EZB bei ihrem Kurs (wovon man ausgehen darf), dann werden die Volks- und Raiffeisenbanken wohl ihre Negativzinsen auch auf den Kleinsparer ausweiten, beziehungsweise den Negativzins der EZB auch an sie weiterleiten. Anmerkung unsererseits: Das wäre doch ein prima Aufhänger für jede Menge „Beratungsgespräche“ für die werte Kundschaft. Das Geld darf nicht auf dem Sparkonto bleiben, sonst verlieren Sie Geld. Wir haben da tolle Alternativprodukte für Sie…

Ansonsten läuft das Geschäft ordentlich

Abgesehen von der miesen Zinsmarge laufen die Geschäfte bei den Volksbanken bestens. Das zeigen die Detailzahlen. Hier wichtige Aussagen im Wortlaut:

Der nach internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS erstellte konsolidierte Jahresabschluss der FinanzGruppe bildet das Geschäftsjahr 2018 der 875 Volksbanken und Raiffeisenbanken, Sparda-Banken, PSD Banken und der weiteren genossenschaftlichen Spezialinstitute sowie des DZ BANK Konzerns ab. Demnach sank der Zinsüberschuss im Berichtszeitraum leicht um 270 Millionen Euro auf 18,4 Milliarden Euro. Den Rückgang dieser wichtigen Ertragskomponente konnte die genossenschaftliche FinanzGruppe durch das erreichte Kreditwachstum deutlich abmildern und mit einem höheren Provisionsüberschuss mehr als wettmachen. Dieser erreichte getragen durch die Kreditgenossenschaften mit 6,8 Milliarden Euro ein Plus von 5 Prozent oder 325 Millionen Euro. Hierbei entwickelten sich neben dem Zahlungsverkehr auch das Vermittlungsgeschäft für Immobilien und die Vermögensberatung positiv – beides Anlageformen, die Kunden aufgrund des niedrigen Zinsumfelds vermehrt nutzen. Der Aufwand für die Risikovorsorge im Kreditgeschäft lag 2018 bei lediglich 151 Millionen Euro.

Die Verwaltungsaufwendungen nahmen mit einem Anstieg von 1,1 Prozent auf 18,1 Milliarden Euro moderat zu. Mit 2,4 Milliarden Euro Ertragsteuern fällt die Steuerlast der Gruppe bilanziell um knapp 0,5 Milliarden Euro niedriger aus. Nach Steuern erwirtschaftete die genossenschaftliche FinanzGruppe 2018 einen Jahresüberschuss von 5,4 Milliarden Euro.

Im Kundengeschäft spielte die genossenschaftliche FinanzGruppe auch 2018 ihre Stärke der hohen Werte- und Kundenorientierung aus. Um 4,3 Prozent auf 794,9 Milliarden Euro steigerte sie ihr Kreditgeschäft mit Privatkunden und mittelständischen Firmenkunden und das Einlagengeschäft wuchs um 5,2 Prozent auf 842,4 Milliarden Euro. Erneut war eine rege Nachfrage nach privaten Wohnungsbaukrediten zu verzeichnen, während angesichts des Niedrigzinsumfelds unverändert Sichteinlagen die erste Wahl der Kunden waren. Die konsolidierte Bilanzsumme der genossenschaftlichen FinanzGruppe stieg um 4,0 Prozent auf 1,29 Billion Euro.

BVR Vorstand - Mirja Kolak bringt Negativzinsen für alle ins Gespräch
Der Vorstand des BVR.

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