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US-Regierung überlegt angeblich, Zölle gegen China aufzuheben – Fake News? Medien widersprechen sich

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Die Meldung von Medien, wonach die US-Regierung überlege, die Zölle gegen chinesische Waren aufzuheben, hat zu einer staken Aufwärtsbewegung der US-Indizes geführt. Aber stimmt das? Eher scheint das ein Medien-Sepktakel zu sein:

Zunächst berichtet der US-Sender CNBC, dass wiederum die Agentur Dow Jones Newswires erfahren habe, dass die Zölle gegen China aufgehoben werden sollten, um die Märkte zu beruhigen (angeblich auf Initiative von US-Finanzminister Mnuchin).

Aber das Wall Street Journal wiederum hat, wie Bloomberg berichtet, beim US-Finanzminsterium nachgefragt – wonach dieses den Bericht dementiert!

Also jede Mende Fake News wie es aussieht!

19 Kommentare

19 Comments

  1. Avatar

    Gixxer

    17. Januar 2019 21:34 at 21:34

    Marktmanipulation würde ich das nennen.
    Es wird versucht, die Kurse über bestimmte Widerstände zu heben, damit dann weitere Orders ausgelöst werden, um das ganze nach oben zu treiben.
    Im Dax war dieser Bereich meines Wissens um die 10.970/80.

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    Columbo

    17. Januar 2019 22:19 at 22:19

    „Wir haben eine noch tiefere, innigere Freundschaft mit unsern geliebten Freunden geschlossen. Auch unsere Frauen, Kinder und Enkelkinder haben wir getauscht, sie werden fortan bei den geliebten Freunden leben, sodaß niemals mehr auch nur die Spur eines Mißtrauens entstehen kann“.
    The real………

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    Naphtan

    18. Januar 2019 01:08 at 01:08

    @ Gixxer, das sehe ich genauso. Die 24.233 ist eine sehr relevante Marke die mit Fake-News ausgehebelt wurde um Anschlusskäufe zu erwirken.Mal sehen ob dieser Plan aufgeht………

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    Michael

    18. Januar 2019 10:27 at 10:27

    Wenn jemand eine E-Mail erhält, in der behauptet wird, dass 1 Million aufs Konto überwiesen wurde, sieht man dann erst einmal nach oder beginnt man gleich, hemmungslos zu shoppen?

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    Roberto

    18. Januar 2019 13:48 at 13:48

    …ich liebe es wenn alle anderer Meinung sind als ich :-))))

    Vorgestern schrieb ich noch das wir rein nach meiner technischen Analyse innerhalb der nächsten 5-10 Handelstagen im Dax bei ca 11.800 stehen werden….

    Das schöne an der Börse ist doch, dass die news ( egal ob fake oder echt ) immer schon in den Kursen drin sind. Das heisst das wir immer hinterherlaufen….

    Daher sollte man sich angewöhnen über die news hinweg zu schauen um erfolgreich zu sein.

    Ich wünsche allen noch ein glückliches Händchen..egal wie sie positioniert sind.

    VG
    Roberto

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      Michael

      18. Januar 2019 14:14 at 14:14

      @Roberto, …ich liebe es wenn alle anderer Meinung sind als ich
      Ich finde das eine etwas bedenkliche Einstellung, die Sie zu einem sehr einsamen und wenig beliebten Menschen machen dürfte, sollten Sie das wirklich ernst und nicht nur im Überschwang der temporären Erfolgsgefühle eines gehörnten Wesens meinen ;) Vor allem, da diese euphorische Einstellung nur solange zutreffen dürfte, wie Sie per Zufall mit Ihren Jetzt-erst-recht-Longs im Plus sind. Bis 11.800 ist noch ein langer Weg…
      Wie kommen Sie außerdem zu der wenig nachvollziehbaren und in sich völlig widersprüchlichen Logik, dass News, egal ob fake oder echt, schon eingepreist sind? Das hieße doch, dass zahlreiche Anleger diese News bereits im Vorfeld gekannt und in ihre Handelsentscheidungen einbezogen haben müssen. Dann wären es aber per definitionem keine News mehr.
      Vielleicht laufen ja auch einfach die Kurse, speziell bei den trägen Aktienindizes, und nicht “wir” hinterher?! Food to think!

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    DAX-Shorter

    18. Januar 2019 14:28 at 14:28

    @Roberto, bei 11800 sind wir noch nicht,es hat in letzter Zeit auch sehr viele Fehlausbrüche gegeben, eben weil diese oft auch provoziert werden.Mittel u.langfristig werden sich die Fundamentaldaten durchsetzen u.wenn du die viel rosiger siehst als viele Andere ,ist das dein gutes Recht.Ein sehr guter Analyst von Godemode trader de, der seit Monaten sehr gut liegt, sagt z.B. der DAX werde noch dieses Jahr 4-stellig, weil die Korrektur nach 9 Jahren Hausse noch viel zu klein war.

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    Roberto

    18. Januar 2019 14:44 at 14:44

    @ Michael und @ Dax Shorter

    ….Keine Sorge Michael…ich habe einen sehr guten und großen Freundeskreis und bin nicht einsam. Das ist doch selbstverständlich auf die Börse gemünzt mein Spruch und nicht privat.
    An der Börse ist es halt so, dass man meistens dann Geld verdient wenn alle anderen in die gleiche Richtung denken und man sich so ziemlich allein fühlt mit seiner Meinung.
    Und: das mit der von Ihnen gemienten euphoischenEinstellung kann ich mit gutem Gewissen zu 100% zurückweisen….ich bin seit über 2 Jahrezehnten an der Börse tätig und habe sehr viel durchgemacht, was man an den charts ja sehen kann :-)
    Euphorie habe ich mir schon seit langem abgewöhnt. Ich bin das ziemlich emotionslos beim tarden…Gott sei Dank, denn das war damals mal anders gewesen.
    Zu den News: In dem Moment wo eine news hereinkommt und Sie und ich diese lesen, was glauben sie wie lange vorher diese news von zahlungskräftigen Kunden schon vorher eingesehen wurde ??? News sind in dem Moment wo Sie und ich sie sehen von Big Playern schon gespielt. Dann kommen wir mit unseren Posis hinterher und müssen entweder glattstellen oder mitgehen…und so entwicklet sich dann der restliche Tag.
    Zu Dax Shorter:
    Der Analyste auf Godmode ist Rocco Gräfe…ich weiß…und ich weiß auch wie oft er letztes Jahr falsch gelegen hat. Aber dennoch kann er recht behalten und wir sehen dieses Jahr einen 4 – stelligen Dax.
    Das verneine ich ja nicht…denn ich meinte das wir ziemlich kurzfristig die 11.800 sehen werden…und dann mischen die Karten wieder neu….ich persönlich denke aber das wir nach einer kurzen Korrektur an der 11.800 weiter bis 12.500 ca. steigen werden um den Abwärtstrend ( vom letzten jahr ) zu testen….erst dann müssen wir komplett neu denken und die Situation neu bewerten.
    Und dann kann sicherlich auch der 4-Stellige Dax oder aber auch die 14.600 kommen…das wird sich aber erst am Abwärtstrend bei ca. 12.500 entscheiden und nicht diese Tage.

    VG
    Roberto

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      Michael

      18. Januar 2019 15:20 at 15:20

      @Roberto, damit ich das jetzt richtig verstehe: Wir ignorieren also Nachrichten und Fakten und traden dann … auf welcher Grundlage nochmal? Ach ja, der reziproken Proportionalität zur Anzahl derer, die hier auf FMW eine bestimmte Meinung vertreten. Warum nicht, wenn es zum Erfolg führt? Hoffentlich machen das nicht allzu viele, da sich dieses Modell sonst mathematisch selbst vaporisiert.

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    Roberto

    18. Januar 2019 15:33 at 15:33

    @ Michael
    ….ich glaueb einfach das Sie mich nicht verstehen WOLLEN.
    Da ich Ihren Ansatz zum Geld verdienen an der Börse nicht kenne, wird sich diese Diskussion wohl als ziemlich überflüssig herausstellen.
    Zur Erinnerung: ICH trade kurzfristig intraday bis max Swing über ein paar Tage…Langfristige Prognosen ( was das Jahr 2019 bringt ) interessieren mich überhaupt nicht. Nicht umsonst liegen die Banken mit ihren teuren Analysten und Jahresprognosen regelmäßig sehr oft daneben.
    Und genauso verstehe ich meine technische Analyse…und witziger Weise überlebe ich mit dieser Art von traden schon seit über 20 Jahren und kann mich sehr wohl zu denen zählen die mit der Börse Geld verdienen und bis heute im Plus sind.
    Eine news wie z.B. US Arbeitsmarktdaten sind nur interessant wenn man innerhalb der erten Minuten diese handelt. Und da die Profis diese immer schon Sekunden vorher haben und diese entsprechend noch schneller umsetzen, sind diese news in den kursen die SIE dann handeln entsprechend schon drin…wie gesagt, danach kommt der Nachschlag der Amateure ( WIR ) dran.
    Aber so what, ich könnte hier ellenlange Seiten schreiben, Sie würden immer was dagegen sagen nur um zu beweisen das Sie mich eigentlcih nicht verstehen WOLLEN.
    Daher viel Spaß beim traden und viel Glück…( von pokern habe ich NULL Ahnung nur so nebenbei…) :-)

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      Bundesfinanzminister

      18. Januar 2019 16:45 at 16:45

      @Roberto, bitte entschuldigen Sie, wenn ich mich in diese spannende Diskussion einklinke. Nach meiner Lesart verstricken Sie sich zusehends jedoch etwas in Widersprüche, wenn ich das einmal so sagen darf. Hier ein paar Beispiele:
      “An der Börse ist es halt so, dass man meistens dann Geld verdient wenn alle anderen in die gleiche Richtung denken und man sich so ziemlich allein fühlt mit seiner Meinung”.
      Gilt das auch für die letzten 7 Jahre, in denen alle anderen Long positioniert waren und in denen fast pausenlos neue Rekordhochs erreicht wurden? Denn da hätten Sie doch konsequenterweise über einen sehr langen Zeitraum ein überzeugter Verfechter von Shorts in den Aktienindizes sein müssen. An diesbezügliche Statements Ihrerseits kann ich mich als langjähriger, eher stiller, doch aufmerksamer Leser von finanzmarktwelt.de jedoch nicht erinnern.
      “ICH trade kurzfristig intraday bis max Swing über ein paar Tage…Langfristige Prognosen interessieren mich überhaupt nicht.”
      Am 20. Dezember schreiben Sie aber, dass Sie sich eine längerfristige Position im DAX aufbauen wollen, hauptsächlich aus dem Grund, weil “so viele hier etwas anderes schreiben”.

      Ohne nun Partei für jemanden ergreifen zu wollen, kann ich die Argumente und Fragen von Michael und anderen gut nachvollziehen, während ich von Ihrer Seite tatsächlich auch manchmal eine eher leicht frustriert klingende “Jetzt-erst-recht”-Haltung herauszuhören meine, einzig und allein motiviert von der Annahme, dass die ganze Welt Ihrer Meinung diametral gegenüber steht.

      Natürlich besteht ebenso die Möglichkeit, dass Sie sich dahingehend einfach etwas missverständlich ausgedrückt haben. So könnte es auch sein, dass andere Leser dies genauso empfinden, und gerade deshalb nachfragen, weil die Sie eben schon richtig verstehen und Missverständnisse vermeiden WOLLEN.

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    Werner Pellegrini

    18. Januar 2019 16:40 at 16:40

    coole Info. Danke. ?

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    Prognostiker

    18. Januar 2019 16:46 at 16:46

    @ Roberto, „ Langfristige Prognosen interessieren mich nicht“ , sagen sie.
    Also ich nehme an, dass sie nach langjähriger erfolgreicher Tradertätigkeit eine schöne Summe beiseite haben u.sie mit ihrer Börsenmeinung einen grossen Teils ihres Geldes in Aktien investiert haben.Meine weitere Annahme, dass sie mit ihrer Meinung seit Dez. recht viel Kohle verschüttet haben. ( Sie waren mir nämlich schon bei einer Diskussion vor der Korrektur als Long- Long Typ in Erinnerung.
    Meine freche Frage, 1. Haben sie ihre Langfristanlagen nicht in Aktien?
    2. Wieviel haben sie seit dem Hoch 2018 verloren? ( in %) )0
    Ich möchte wieder einmal erwähnen, dass ich Traden u.Anlegen strikt unterscheide.
    Bei Verlusten sollte man sich nicht schämen, gemäss eines Berichts hat das Orakel von Ohama
    in den letzten 3 Monaten gerade ca.20% des gesamten Lebenswerkes von ca.100Mia. verloren.

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      Nico

      18. Januar 2019 17:03 at 17:03

      @Prognostiker. Was ist denn das für eine Annahme? Hat Buffett etwa seine Aktien verkauft und stehen die Indizes nicht schon wieder über 10% höher als im Tief? Wieso kapieren hier viele die Strategie von Buffett nicht? Er hält Aktien manchmal Jahrzehnte. Verluste hat man erst, wenn die Aktien zu tieferen Kursen verkauft werden. Buffett hat unglaublich viele Banktitel und sind diese nicht allein in dieser Woche über 5% gestiegen?

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    Roberto

    18. Januar 2019 17:34 at 17:34

    @ all

    …jeder darf hier seine Meinung sagen wie er möchte…allerdings fällt es mir sehr schwer hier die Beweise für mein erfolgreiches Tarding seit Ende der 90 er jahre darzulegen, weil niemand der seriös denkt und handelt soetwas öffentlcih ins internet stellen würde.
    Daher kann natürlich jeder “Hinz und Kunz” hier einfach ständig jeden anstänkern nur weil er der Meinung ist , das nicht jemand auch in diesen Phasen der Börse erfolgreich handelt.
    Solange ich die Beweise nicht auf den Tischen legen kann und auch nicht tun werde, kann ich also keine einzige Diskussion gewinnen.
    Ich habe aber sehr wohl viele Kollegen die wissen wer ich wirklich bin und die mich seit Jahren begleiten und das aus sehr gutem Grund.
    Vielleicht werde ich ja mal mit Herrn markus Fugmann bei irgendein Treffen zusammen sitzen und mich mit ihm austauschen. Dort kann ich dann wenn nötig alles aufzeigen…und sogar das Jahr 2018, welches ich mit einer ordentlichen 6-stelligen Summe im GEWINN abgeschlossen habe…und ich kann versichern, dass nicht die 1 am Anfang steht.
    Und ja…wäre der Dezember nicht gewesen, dann wäre diese Summe um 23% höher ausgefallen.
    Aber wie hier jeder weiß macht man ja auch hin und wieder Verluste.
    Soviel zu den stalkern, die denken, das sie jemanden mit ZITATEN vor WOCHEN blosstellen können.
    Ich ändere meine Meinung stündlich ud täglich wenn es die Situation erfordert. Wobei ich hier von Leuten lese, die ihre Meinung so lange festhalten, wenn sogar neue ATH´s aufm Zettel stehen und sie immer noch von ABVERKAUF träumen.
    Ich will nicht RECHT haben, sondern GELD VERDIENEN…und daher gewinnen Sie ruhig mit Diskussionen….ich verdiene derweilen ein wenig Geld…mal mehr mal weniger…aber stetig.

    In diesem Sinne….schönen Abend noch.

  12. Avatar

    Prognostiker

    18. Januar 2019 19:24 at 19:24

    @ Nico, der Bericht ist vom 16.1. u.beinhaltet die 10 grössten Aktienbeteiligungen, die im Vergleich zu Sept.
    ca. 30 Mia. tiefer bewertet sind.Die Aussage ,der Verlust treffe erst bei Verkauf ein stimmt, aber der Gewinn trifft auch erst beim Verkauf ein.Hätte er alle seine Apples verkauft,wäre der Kurs vielleicht 60% gefallen.
    Die Aussage des Langfristdenkens ist in der heutigen Zeit so eine Sache, wenn selbst der Amazon-Chef sagt, dass eine grosse Firma kaum über 30 Jahre überleben kann.
    Ich will Ihnen ihr Idol nicht nehmen, aber jeder sollte selber mitdenken oder FMW zu Hilfe nehmen ( man wäre in letzter Zeit gut gefahren)

  13. Avatar

    Nico

    18. Januar 2019 21:13 at 21:13

    @Prognostiker. Sorry, wenn ich das sagen muss, aber in Bezug auf Warren Buffett sind Sie ein Ahnungsloser. Hier nur ein paar Kennziffern, die auf der Welt einmalig sind. Handelsblatt:
    „Buffett, der Chef von Berkshire-Hathaway, ist ein begnadeter Stockpicker und Firmenlenker. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 1965 hat die Aktie bis Ende 2018 gut 1,6 Millionen Prozent zugelegt, von 18 auf 295 000 Dollar. Das macht aufs Jahr gerechnet rund 20 Prozent plus. Der US-Aktienindex S&P 500 stieg nur knapp zehn Prozent pro Jahr.“ Über einen Zeitraum von 53 Jahren.
    Das hat auf der Welt kein Mensch auch nur annähernd geschafft, dabei hat Buffett bereits 5 Rezessionen in den USA mit Bravour überstanden. Von ihm stammt der Spruch: „Wenn du bei einer Aktie keinen Verlust von 50% aushältst, dann darfst du auch keine Aktien halten.“ Gegen diesen Investor sind wir hier alle kleine Lichter – ausnahmslos. Ich verstehe nur nicht, dass man bei jedem Kursrückgang sofort über ihn herfällt und ihn als Halbgott abkanzelt. Das passiert aber schon Jahrzehnte, zeigt aber, dass ganz einfache,,
    unreflektierte Instinkte dahinterstehen.
    Sollten Sie auch schon ein Zehntausendstel von seiner Leistung geschafft haben?
    Nun mal ran!

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    Prognostiker

    19. Januar 2019 15:27 at 15:27

    @Nico,ich bin nicht ahnungslos, ich bin ihm auch nicht neidisch, aber die Wahrheit ist einfach,dass er zwar in seiner ganzen Karriere ca. 100 Mia.angehäuft hat ,aber seit Sept.gemäss einer Finanzzeitung ca.30 Mia.leichter geworden ist.Was mich aufregt,sind die naiven Jünger ,die ihn wie einen Ausserirdischen betrachten.Immerhin ist er mit gefühlter 300jähriger Erfahrung von der Dez.- Baisse voll erwischt worden.
    Sogar die Gratisanalysten von FMW hatten die Lage viel besser eingeschätzt.Wenn sie meinen es sei Neid dahinter, täuschen sie sich gewaltig, weil es für mich im Leben noch Einiges mehr gibt als möglichst viel Buchgeld zusammenzuraffen. Übrigens ist er nicht der gutmütige Starinvestor wie viele meinen.Die ersten Mia. hat er bei der Übernahme der Firma Dempster in den 60er Jahren gemacht, die mit Massenentlassungen endeten. somit war er einer der ersten Heuschrecken. Der vielgescholtene Florian Homm ist dagegen nur ein Sonntagsschüler, aber n.m.Meinung viel ehrlicher. Somit Herr Nico sehen sie ,dass ich nicht ahnungslos bin.Wenn sie von ihrem Halbgott noch mehr wissen wollen,googeln Sie bitte:

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      Nico

      19. Januar 2019 18:08 at 18:08

      @Prognostiket. Es hat doch keiner behauptet, dass Buffett ein Heiliger ist, gerade in der Investmentbranche. Außerdem kann er auch nicht in die Zukunft blicken, wie jeder andere Mensch auch. Aber er stellt seine Investments so auf, dass ihn Baissen nicht finanziell ruinieren (seit einem halben Jahrhundert). Wenn Sie jetzt einige Kommentatoren hier auf FMW erwähnen, die den Einbruch voraussahen, müssen Sie fairerweise auch nachfragen, was diese Poster die letzten Jahre vorhergesagt haben. Aber das eigentliche Thema ist doch, dass jetzt die Medien in ihrer Sucht nach Superlativen geschrieben haben, Apple und die US-Banken sind teilweise 40% gefallen und haben das Kapital von Buffett vernichtet. Erstens hat Buffett die Apple-Aktien zu einem Durchschnittspreis gekauft, der wesentlich niedriger lag, als der Höchstkurs. Zweitens hat er nicht verkauft und damit auch keine Verluste eingefahren, zumal sich insbesondere die Kurse seiner Bankaktien schon wieder gewaltig erholt haben. Es ging mir eigentlich nur um das populistische Geschrei der Medien „ Hurra, jetzt hat es auch Buffett erwischt“. Ja, wenn wir jetzt einen Crash kriegen und sich die Kurse nie mehr erholen. Lassen wir die Dikussion jetzt, es gibt wahrlich Wichtigeres.
      Frohes Schaffen

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Hans-Werner Sinn mit hoch interessanten Aussagen, warum die Inflation (noch nicht) da ist

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Hans-Werner Sinn, der ehemalige Chef des Münchner ifo-Instituts, wird im folgenden Interview zur aktuellen wirtschaftlichen Situation rund um die Coronakrise befragt. Zum Beispiel wird besprochen, dass Deutschland sich beim Thema Arbeitslosigkeit im Vergleich zur anderen Ländern sehr gut halte durch das Instrument der Kurzarbeit, wodurch die tatsächliche Arbeitslosigkeit deutlich geringer ausfalle. Interessant werden die Aussagen von Hans-Werner Sinn bei zwei Punkten. Er glaubt ähnlich wie für China auch weltweit an eine relativ rasche konjunkturelle Erholung. Die Einkaufsmanagerdaten für China würden bereits eine schnelle Erholung auf alte Niveaus zeigen.

Warum laut Hans-Werner Sinn die Inflation noch nicht da ist

So richtig interessant werden die Aussagen von Hans-Werner Sinn zum Thema Inflation nach der Coronakrise. Denn viele kritische Zeitgeister wie Max Otte, Markus Krall oder Dirk Müller sehen (so möchten wir anmerken) eine große, brutale Inflation auf uns zukommen. Ihre Argumente sind gut, aber umstritten. Denn aktuell zeigen zahlreiche Daten ja den Weg Richtung Deflation. Einige Länder in Europa sind bereits bei rückläufigen Preisen angekommen (siehe hier). Hans-Werner Sinn beschreibt die aktuelle Situation sehr anschaulich und einfach verständlich. Die Coronakrise koste unglaublich viel Geld. Man könne jeden Euro nur einmal ausgeben, auch wenn viele meinten mit Hilfe der Druckerpresse (EZB pumpt frisch geschaffenen Geld) könnte man ihn auch zwei oder drei mal ausgeben.

Es gebe laut Hans-Werner Sinn momentan das Phänomen von extrem stark steigenden Staatsschulden, und gleichzeitig Geld druckenden Notenbanken. Der zweite Punkt sei das Problem. Es sei nicht in Ordnung, wenn diese neuen Schulden der Regierungen an die Notenbanken verkauft würden. Das ganze ausgegebene Geld (Kurzarbeit, Zuschüsse etc) komme direkt aus der Druckerpresse der EZB, aber es sei halt kein Geld, das vorher real verdient worden ist. Dies führe zu einem Geldüberhang! Derzeit sei bereits vier Mal so viel Geld im Umlauf in Euroland wie noch 2008. Die Leute hätten (insgesamt gesehen) viel Geld in der Tasche. Sie würden es derzeit wegen der (verständlichen) Zukunftsängste aber nicht ausgeben. Wenn die Krise vorbei sei, könne sich dieser Zustand ändern. Dann würde das zusätzlich ins System gepumpte Geld ausgegeben werden, und die Gefahr einer echten Inflation sei gegeben. Schauen Sie hierzu gerne die sehr interessanten Ausführungen von Hans-Werner Sinn im folgenden Video.

Hans-Werner Sinn
Hans-Werner Sinn. Foto: https://www.hanswernersinn.de/de/Bildarchiv

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Hongkong: Sicherheitsgesetz als Brandbeschleuniger zwischen USA und China?

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Skyline von Hongkong - das neue Sicherheitsgesetz sorgt für Unruhe

Am 21.05.2020 wurde in der chinesischen Regierung das sehr umstrittene „National Security Law“ (nationales Sicherheitsgesetz) angekündigt. Infolgedessen haben die asiatischen Märkte korrigiert, insbesondere der Hang Seng (Hongkong Index) hat an einem Tag über 5,5% eingebüßt. Die Verabschiedung des Gesetzes – geplant für den 28.05.2020 – könnte weitreichende Auswirkungen auf die Sonderverwaltungszone Hongkong haben. Seit 2003 versucht die Hongkonger Regierung ein derartiges Gesetz einzuführen, dies ist aber vermehrt an der Gegenwehr der Opposition und der Bevölkerung gescheitert.

Letztes Jahr kam es schon zu Protesten gegen ein Auslieferungsgesetz, dass durch einen überwältigenden Zusammenhalt der Bevölkerung Hongkongs noch abgewendet werden konnte. Nun hat die Kommunistische Partei Chinas genug und versucht mit eiserner Faust das Nationale Sicherheitsgesetz über einen Umweg in Hong Kong einzuführen (es gibt einen Aufschrei). Das Gesetz könnte enorme Auswirkungen auf die Freiheit der Menschen und die Wirtschaft in Hongkong, aber auch über die Grenzen hinaus haben.

Die möglichen Gefahren und Auswirkungen

Die Auswirkungen sind weitreichend und betreffen unterschiedlichste Bereiche. Die Autonomie Hongkongs ist in Gefahr – das Ende von „Ein Land zwei Systeme“? Hongkongs Status war bis 2047 garantiert und völkerrechtlich festgeschrieben. Nach nicht einmal der Hälfte der Zeit könnte Peking das Recht zerstören. Durch die Einführung könnte es dazu kommen, dass unter dem Deckmantel des Sicherheitsgesetzes die Rechte auf freie Meinungsäußerung, Pressefreiheit und das Versammlungsrecht (Recht auf Demonstrationen) abgeschafft und an die Verhältnisse in China angepasst werden. Konkret bedeutet das den Tod der Opposition und allen pro-demokratischen Bemühungen. Das letzte bisschen übriggebliebene Demokratie wäre damit beseitigt.

Mit dem Sicherheitsgesetz bekämen die festlandchinesische Polizei und der Geheimdienst der Volksrepublik weitreichende Vollmachten, um im bisher juristisch von Festlandchina unabhängigen Hongkong gegen Regierungskritiker vorzugehen. Es wäre ein Einfaches für die Kommunistische Partei Regierungsgegner festzunehmen. Da China weit davon entfernt ist ein Rechtsstaat zu sein und häufig willkürlich vorgeht, herrscht eine Furcht, nicht nur in der Bevölkerung, auch bei westlichen Unternehmen und der Wirtschaft im Gesamten.

Durch die Autonomie Hongkongs und die daraus resultierenden Sonderregelungen, konnten westliche Unternehmen profitieren. Das Rechtssystem in Hongkong hat Stabilität gewährleistet, und die Gesetze der Sonderverwaltungszone haben es ausländischen Unternehmen einfacher gemacht sich dort niederzulassen. Dies könnte mit der Verabschiedung des Sicherheitsgesetzes mehr und mehr weichen und die Stabilität sowie die Unabhängigkeit von Hongkong aufheben.

Hongkong galt bisher immer als Brücke zwischen China und den USA. Durch die Kopplung des Hongkong-Dollar an den US-Dollar können chinesische Unternehmen und Vermögende Hongkong als Wechselstube nutzen. Die Möglichkeit den „unsicheren“ Renminbi in den „starken“ US-Dollar zu tauschen, hat hier eine große Bedeutung. Sollte diese Kopplung aufgehoben werden, dann käme es zu erheblichen Auswirkungen auf die chinesische Währung, aber auch auf die Wirtschaft Chinas und Hongkongs. Des Weiteren hat die Bekanntgabe auch schon scharfe Kritik in der westlichen Welt ausgelöst. Insbesondere die USA und Großbritannien haben ihre Bedenken gegen das Sicherheitsgesetz kundgetan.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die USA einmischen und damit die Spannungen zwischen den beiden Supermächten weiter anwachsen, erhöht sich drastisch. Dies hätte auch globale Auswirkungen, sollte sich der Handelskrieg verschärfen und die geopolitischen Gefahren zunehmen. Man kann sich fast sicher sein, dass Taiwan das nächste Ziel ist, sollte Peking mit der Politik der eisernen Faust in Hongkong durchkommen. Der innenpolitische Druck auf die USA wächst enorm, Taiwan mehr Sicherheit zu garantieren – bis hin zur staatlichen Anerkennung. Auch Europa und Deutschland, die sich bisher zurückhalten, werden nicht einfach bei der chinesischen Ausdehnungspolitik zuschauen können.

Fazit

Das geplante Sicherheitsgesetz für die Sonderverwaltungszone Hongkong ist in Wahrheit ein Sicherheitsgesetz für die Zentralmacht in Peking. Es dient allein der Machterhaltung der Kommunistischen Partei. Diese fürchtet nämlich den Freiheitsvirus aus Hongkong noch mehr als das Coronavirus aus Wuhan. Um die Demokratiebewegung in Hongkong zu stoppen und zu gewährleisten, dass sie sich nicht auf China ausdehnt, würde sie sogar immense wirtschaftliche Gefahren in Kauf nehmen.

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Düstere Konjunkturprognose – elendig langsamer Anstieg auf alte Niveaus

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Containerschiffe im Hamburger Hafen - aktuell maue Konjunkturprognose

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat aktuell eine düstere Konjunkturprognose veröffentlicht. Das Problem, das man nämlich hier sehen kann: Die konjunkturelle Erholung wird sich elendig langsam vollziehen. Das IW betitelt sein Papier auch mit den Worten “Corona sorgt für katastrophalen Einbruch”. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt werde 2020 um neun Prozent zurückgehen. Erst im dritten Quartal 2021 werde das Niveau des vergangenen Jahres wieder erreicht – aber nur, wenn es keinen erneuten globalen Schock gebe.

Neben der Schwere sei laut IW auch die Art und Weise der Coronakrise einzigartig. Denn sowohl die Nachfrage als auch das Angebot seien von den Lockdown-Maßnahmen betroffen, was sich besonders deutlich am Arbeitsmarkt bemerkbar machen würde. Betrug die Arbeitslosenquote 2019 rund fünf Prozent, werden es im Jahresdurchschnitt 2020 rund 6,5 Prozent sein. 2021 ist dann wieder mit einer leicht niedrigeren Arbeitslosenquote von unter sechs Prozent zu rechnen. Das Niveau von 2019 wird im kommenden Jahr aber nicht erreicht, so das IW.

Insgesamt sei im laufenden Jahr nur begrenzt mit einer konjunkturellen Erholung zu rechnen. Aufgrund der zahlreichen Beschränkungen komme der Konsum nur schwer in Gang, und Nachholeffekte seien kaum möglich. Die globale Verunsicherung habe auch zur Folge, dass Investitionen ausbleiben. All das mache nur eine langsame Erholung möglich, sodass das BIP erst ab dem dritten Quartal 2021 das Vorkrisenniveau erreiche. Für 2021 rechne man mit einem BIP-Wachstum von acht Prozent gegenüber 2020. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass es nicht zu einem zweiten Lockdown kommt. Aus volkswirtschaftlicher Sicht wäre das nämlich der Super-GAU. Die Regierung müsse nun mit einer klaren Strategie weitermachen und sowohl die Angebots-, als auch die Nachfrageseite gezielt unterstützen, so die Wirtschaftsforscher.

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