Ein führender Hedgefondsmanager redet Klartext über die ausufernde Staatsverschuldung der USA und über die massive Neuverschuldung der US-Regierung! Ray Dalio sagt aktuell, die USA seien nicht in der Lage, ihre ausufernden Ausgaben zu kürzen, die zu einer Anhäufung von Schulden führen und die Währungsordnung gefährden.
Staatsverschuldung und Neuverschuldung untragbar
„Sie sehen die Gefahr für die Währungsordnung“, sagte Ray Dalio heute laut Bloomberg News während einer Podiumsdiskussion im Rahmen des FutureChina Global Forum in Singapur. „Andere Faktoren werden gemeinsam darüber entscheiden, ob wir das Ende des gesamten US-Imperiums erleben.“
Der Gründer von Bridgewater Associates warnt seit langem vor den Risiken einer ausufernden Verschuldung, die untragbar wird. Er sagte, dass Politiker beider Lager in Washington zögern würden, sich mit den wachsenden fiskalischen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Die USA „können ihre Ausgaben aus verschiedenen Gründen nicht kürzen“, sagte Dalio in der Podiumsdiskussion.
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Dalio sagte, dass die USA in diesem Jahr 7 Billionen Dollar ausgeben und nur 5 Billionen Dollar einnehmen werden. Angesichts der Zinszahlungen und der Prolongation fälliger Kredite „bedeutet dies, dass man Schulden in Höhe von 12 Billionen Dollar verkaufen muss“, sagte er, ohne einen Zeitrahmen zu nennen.
„Der Weltmarkt hat nicht die gleiche Nachfrage nach diesen Schulden, was zu einem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage führt“, sagte er und führte die ausufernde Kreditvergabe auf die „menschliche Natur“ zurück.
Sein Mitdiskutant Ng Kok Song, Gründungspartner von Avanda Investment Management, sagte, das Defizit und andere Probleme gefährdeten die Stärke und Vorherrschaft des US-Dollars.
Daraufhin erklärte Dalio, dass Vertreter der Trump-Regierung, darunter Finanzminister Scott Bessent, „bestimmte Maßnahmen“ ergreifen würden, um das Problem anzugehen, fügte jedoch hinzu, dass er keine Kenntnis über die genauen Maßnahmen habe.
„Im Gespräch mit Finanzminister Bessent und anderen Vertretern der Regierung habe ich den Eindruck gewonnen, dass man sich dieser Probleme viel stärker bewusst ist als früher und viel proaktiver daran arbeitet, sie zu lösen“, sagte er.
Ng sagte, dass Großbritannien, Frankreich und China ebenfalls mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hätten. „Die USA haben einen Wendepunkt erreicht”, sagte er. „Wir wissen nicht, wann sich die Krise entfalten wird.”
Dalio sagte, dass alle Währungen Schwierigkeiten haben würden, ihre Rolle als Wertspeicher zu behalten. „Wir beobachten, dass Nicht-Fiat-Währungen zum Wertspeicher werden”, sagte er und bezog sich dabei auf Gold und Krypto-Assets.
US-Staatsverschuldung und dramatisch hohe Zinslast
Wir ergänzen zur Bloomberg-Berichterstattung: Die beiden folgenden Grafiken zeigen die dramatische Lage der hohen Staatsschulden in den USA. Die erste Grafik zeigt die Entwicklung der letzten zehn Jahre: Die Staatsverschuldung der USA stieg von 18,2 bis jetzt auf 37,49 Billionen Dollar! Fast wie am Strich gezogen. Egal ob Corona-Krise oder nicht, es ist ein durchgehender Anstieg.
Die folgende Grafik zeigt: Die jährlichen Zinszahlungen der US-Regierung für ihre Staatsschulden stiegen die letzten vier Jahre dramatisch an, von unter 400 Milliarden Dollar vor der Finanzkrise 2008, auf derzeit 1,1 Billionen Dollar pro Jahr! Immer mehr von dem, was die Amerikaner an Steuern zahlen, geht somit für die Zinszahlungen drauf!
FMW/Bloomberg
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Ja so ist das, wenn man in der Schuldenfalle steckt. Aber was soll’s, wurden Staatsschulden jemals zurückgezahlt? Vielleicht bei den Römern, als die das reiche Karthago erobert haben.
Aber ansonsten nicht. Staatsschulden werden refinanziert, solange es geht. Geht das nicht mehr, dann werden sie weginflationiert oder durch einen Staatsbankrott vernichtet.
Kauft Gold!!!!!!!!!!!!