Devisen

US-Verbraucherpreise lassen Euro abstürzen

Von Markus Fugmann

Die heutigen US-Verbraucherpreise lassen den Euro-Dollar abstürzen – 200 pips geht es vom Tageshoch nah unten, der Dollar legt auch gegenüber anderen Währungen deutlich zu, Gold fällt:

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Die US-Verbraucherpreise waren zwaren zwar wie prognsotiziert um 0,1% gestiegen – in der von der Fed jedoch stark beachteten Kernrate betrug der Anstieg +0,3% und lage damit über den erwarteten 0,2%. In der Kernrate ist das der stärkste Anstieg zum Vormonat seit März 2006, im Vergleich zum Vorjahresmonat mit +1,8% der stärkste Anstieg seit Januar 2013.

Treiber des Anstiegs waren für allem gestiegene Kosten für Gesundheit – danke Obamacare, wie Kritiker sagen. Die Gensuheitskosten stiegen um 0,7% und damit so stark wie seit dem Januar 2007 nicht mehr. Hier der Begleittext zu den US-Verbraucherpreisen im Wortlaut:

„The index for all items less food and energy increased 0.3 percent in April, its largest increase since January 2013. The shelter index increased 0.3 percent, the same increase as in March. The indexes for rent, owners‘ equivalent rent, and lodging away from home all rose 0.3 percent. The medical care index rose 0.7 percent, its largest increase since January 2007. The index for medical care services rose 0.9 percent with the hospital services index rising 1.9 percent. The index for household furnishings and operations rose 0.5 percent, its largest increase since September 2008. The index for used cars and trucks increased 0.6 percent, and the new vehicles index rose 0.1 percent. The indexes for alcoholic beverages and for tobacco were both unchanged in April. The apparel index declined for the first time since December, falling 0.3 percent. The index for airline fares continued to decline, falling 1.3 percent after a 1.7-percent decline in March.
The index for all items less food and energy has risen 1.8 percent over the past 12 months, the same increase as for the 12 months ending March. This is slightly below its 1.9-percent annualized increase over the past 10 years. The shelter index has risen 3.0 percent over the last year, and the medical care index has advanced 2.9 percent. The index for airline fares fell 7.5 percent over the last year, and the indexes for apparel and for used cars and trucks have also declined.“

Eine gute Einschätzung der Reaktion der Märkte auf die Daten gibt John Hardy von der Saxo Bank:



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4 Kommentare

  1. …das alleine kanns nicht wirklich sein (Euro), sooo gut sind die Zahlen auch wieder nicht, da gibt’s noch…

  2. hey bademeister.. mc donald’s is in der klemme….

    1. …die schwarze Taube in Berlin auch

  3. Die höhere Kernrate läßt die Erwartung des Juni-hike steigen. Also stärkt sich der US-$.

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