Konjunkturdaten

US-Verbrauchervertrauen (Michigan) schmiert weiter ab: Inflation und Zukunftspessimismus

Verbrauchervertrauen der Uni Michigan

Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Februar) ist mit 61,7 deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose 67,5; Vormonat war 67,2). Das ist der tiefste Stand seit dem Jahr 2011!

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 68, 5 (Vormonat war 72,0)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 57,4 (Vormonat war 64,1)

Die Inflationserwartungen:

  • 1-year inflation 5.0% vs 4.9% prior
  • 5-10 year inflation 3.1% vs 3.1% prior

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

„Sentiment continued its downward descent, reaching its worst level in a decade, falling a stunning 8.2% from last month and 19.7% from last February. The recent declines have been driven by weakening personal financial prospects, largely due to rising inflation, less confidence in the government’s economic policies, and the least favorable long term economic outlook in a decade. Importantly, the entire February decline was among households with incomes of $100,000 or more; their Sentiment Index fell by 16.1% from last month, and 27.5% from last year. The impact of higher inflation on personal finances was spontaneously cited by one-third of all consumers, with nearly half of all consumers expecting declines in their inflation adjusted incomes during the year ahead. In addition, fewer households cited rising net household wealth since the pandemic low in May 2020, largely due to the falling likelihood of stock price increases in 2022.“



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2 Kommentare

  1. Schwamm drüber, heute wird gefeirt weil ein paar russische Soldaten frei bekommen. Die WallStree nutzt jede willkommende Ablenkung um die Party am Laufen zu halten. Bad news are good news – Good news are good news

  2. Vielleicht auch Ruhe vor dem Sturm, auf jeden Fall hat der NATO Boss schon erklärt , von Rückzug sei nicht viel zu sehen.Es geht vielleicht wie an der Börse, ein KlEINER DIPP, ( Rückzug) und dann wieder neue Hochs.Solange der Plan der NATO nicht aufgegeben wird, wird es keine Ruhe geben.

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