USA

USA: Aktuelle Daten zu JOLTs und Verbrauchervertrauen Michigan

Foto: ASKG - Freepik.com

Frische Daten aus den USA: Die JOLTs (offene Stellen in den USA für Januar) liegen bei 6,946 Millionen (Prognose war 6,76 Millionen, Vormonat war 6,542 Millionen, nun auf 6,550 revidiert).

Das US-Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (März), das stark beachtet wird auch wegen der Erwartungen der Konsumenten zur Inflation, ist mit 55,5 Punkten besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 55,0, Vormonat war 56,5).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 57,8 (Prognose war 55,2; Vormonat war 56,6).


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Die Konsumentenerwartung liegt bei 54,1 (Prognose 54,7 Vormonat war 56,6).

Erwartungen zur Inflation:
1 Jahr: Von 3,4 % jetzt auf 3,4 %.
5 Jahre: Von 3,3% jetzt auf 3,2 %.

Dazu schreibt Joanne Hsu, die die Umfrage verantwortet (eigene Übersetzung): Die Verbraucherstimmung sank um etwa 2 % und erreichte damit ihren tiefsten Stand des Jahres. Befragungen, die vor der Militäraktion im Iran durchgeführt wurden, zeigten eine Verbesserung der Stimmung gegenüber dem Vormonat, doch die niedrigeren Werte in den darauf folgenden neun Tagen machten diese anfänglichen Gewinne vollständig zunichte. Die Benzinpreise hatten die unmittelbarsten Auswirkungen auf die Verbraucher, auch wenn das Ausmaß der Weitergabe auf andere Preise nach wie vor höchst ungewiss ist. Ein breiter Querschnitt von Verbrauchern aller Einkommensklassen, Altersgruppen und politischen Überzeugungen meldete einen Rückgang der Erwartungen hinsichtlich ihrer persönlichen Finanzen, der landesweit 7,5 % betrug. Die Interviews für diese Veröffentlichung wurden zwischen dem 17. Februar und dem 9. März durchgeführt, wobei etwa die Hälfte nach Beginn des US-Militärkonflikts im Iran stattfand.

In diesem Monat beendeten die Inflationserwartungen für das kommende Jahr eine sechsmonatige Abwärtsserie und stagnierten bei 3,4 %. Der aktuelle Wert übertrifft die Werte aus dem Jahr 2024 und liegt weiterhin deutlich über dem Bereich von 2,3 bis 3,0 %, der in den beiden Jahren vor der Pandemie zu beobachten war. Die langfristigen Inflationserwartungen sanken leicht auf 3,2 %. Im Jahr 2024 lagen die Werte zwischen 2,8 % und 3,2 %, während sie 2019 und 2020 durchweg unter 2,8 % lagen. Es ist zu beachten, dass für beide Zeithorizonte die nach dem 28. Februar durchgeführten Befragungen höhere Inflationserwartungen ergaben als die vor diesem Datum durchgeführten (siehe Grafik, rechter Teil).



Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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