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Aktien

USA: Analysten euphorisch, Märkte riechen Unheil

Markus Fugmann

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Für die Analysten, die sich mit der US-Ökonomie befassen, ist alles fein derzeit bei der US-Ökonomie. Schwache Einzelhandelsumsätze gestern? Kein Problem. Sinkende Renditen für US-Staatsanleihen? Der Markt muss sich irren, es geht bald aufwärts auch bei den Stundenlöhnen, die beim letzten Arbeitsmarktbericht überraschenderweise gefallen waren. Die letzten Zahlen zu den Verbraucherausgaben in den USA, die so stark zurück gegangen waren wie seit einem Jahr nicht mehr? Alles temporär, so die Analysten, das wird schon wieder.

Auch der gefallene Ölpreis sowie die Schwäche der Rohstoffe insgesamt macht den Analysten wenig Sorge – gut für den US-Konsumenten, so der Tenor. Hat nichts mit geringerer Nachfrage zu tun, sondern lediglich mit dem gestiegenen Angebot an Öl.

Das gestern Abend veröffentlicte Beige Book, das eine Einschätzung der verschiedenen Fed-Distrikte zur Konjunktur wiedergibt, zeigt da ein etwas anderes Bild. Insbesondere in jenen Regionen, die eine starke Shale-Industrie haben (allen voran Texas und North Dakota) zeigen sich bereits erhebliche Bremsspuren.

Zudem hat der starke Rückgang der Rohstoffpreise insgesamt die Gewinnschätzungen für im S&P500 gelistete Unternehmen stark einbrechen lassen (siehe dazu unseren Artikel „Prognosen für Gewinne der US-Unternehmen sinken“)

Die letzten drei Male, als die Gewinnschätzungen für US-Unternehmen derart stark sanken, kam es in der Folge zu einer Rezession in den USA – aber diesmal ist sicher wieder alles anders:

US-Unternehemnsgewinne
(Chart von zerohedge.com)

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Daniel Berg

    15. Januar 2015 10:46 at 10:46

    Gute Beobachtung. Ich hatte in der letzten Zeit Gelegenheit in einigen Hotelzimmern CNBC zu sehen. Es es unglaublich, der Optimismus dort. Der Moderator macht sich ueber die „stupid sellers“ lustig, wenn der Markt mal 2 Tage in Folge steigt. Schlechte Nachrichten werden nur kurz gemeldet und dann schoen geredet. Echter geistiger Abschaum dort.

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Aktien

Netflix-Quartalszahlen: Nutzerwachstum deutlich besser als gedacht, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

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Netflix auf Computer schauen - Beispielbild

Soeben wurden die Netflix-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz liegt bei 6,64 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,47/Erwartungen 6,6). Im aktuell laufenden Quartal soll der Umsatz bei 7,1 Milliarden Dollar liegen.

Der Gewinn liegt bei 1,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,30/Erwartungen 1,39). Im laufenden Quartal erwartet man 2,97 Dollar.

Die Zahl neuer Abonnenten liegt bei 8,51 Millionen (erwartet 6,5). Für das laufende Quartal gibt man ganz aktuell die Zielmarke von 6 Millionen neuen Abonnenten aus.

Netflix sagt aktuell, dass man keine externe Finanzierung mehr benötige, und über Aktienrückkäufe nachdenke. Das und das Nutzerwachstum lassen die Aktie gut da stehen. Sie steigt aktuell nachbörslich um 11 Prozent!

Grafik zeigt Netflix-Quartalszahlen im Detail

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Go Big or Go Home – Janet Yellen gibt Vollgas

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Janet Yellen spricht heute ab 16 Uhr deutscher Zeit im US-Kongress. Das kann die Kurse bewegen.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Goldman Sachs mit Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet!

Claudio Kummerfeld

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Soeben wurden die Quartalszahlen von Goldman Sachs veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 11,74 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 9,96/Erwartungen 9,50).

Der Gewinn liegt bei 12,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 4,69/Erwartungen 7).

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug 293 Millionen US-Dollar für das vierte Quartal 2020, 13 Prozent niedriger als im vierten Quartal 2019 und 5 Prozent höher als im dritten Quartal 2020. Das vierte Quartal 2020 enthielt Rückstellungsreduzierungen für Großkundenkredite, laut Goldman Sachs aufgrund einer Stabilisierung im breiteren wirtschaftlichen Umfeld nach den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Dies wurde teilweise aufgehoben durch höhere Rückstellungen aufgrund des Wachstums von Kreditkartenkrediten
im Vergleich zum vierten Quartal 2019.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +2,2 Prozent.

Kommentar vom Chef:

“It was a challenging year on many fronts, and I am deeply proud of how our people helped clients respond to the economic disruption brought on by the pandemic and the extreme market volatility experienced over the past months. Our people responded admirably to a series of professional and personal challenges, while working from home or in offices that were reshaped dramatically. Thanks to their perseverance, we were able to help clients navigate a difficult environment, and, as a result, achieved strong results across the franchise, while advancing our strategic priorities. We hope this year brings much needed stability and a respite from the pandemic, but we remain ready to handle a wide range of outcomes and are poised to meet the needs of our clients.”
– David M. Solomon, Chairman and Chief Executive Officer

Grafik zeigt die Quartalszahlen von Goldman Sachs

Goldman Sachs-Zentrale in New York
Die Goldman Sachs-Zentrale in New York Downtown. Foto: Youngking11 CC BY-SA 3.0

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