Konjunkturdaten

USA: Einzelhandelsumsatz schwach, Preise fallen

Von Markus Fugmann

Die Reihe schwacher US-Konjunkturdaten setzt sich ungebrochen fort. Die US-Einzellhandelsumsätze blieben unverändert, erwartet war ein Anstieg um 0,2%. Ohne Autos wären die Umsätze um 0,1% gestiegen – auch das unter der Erwartung. Dazu wurden die Umsätze aus Februar und März nach unten korrigiert – das wird dann auch die Revision des US-BIP im ersten Quartal negativ beeinflussen.

Rückgänge auch bei der Preisentwicklung: die Importpreise fielen um 0,3% – hier war ein Anstieg um 0,4% erwartet worden. Damit sind die Importpreise nun seit zehn aufeinanderfolgenden Monaten negativ. Die Exportpreise waren ebenfalls rückläufig mit -0,7%.

Das bedeutet: eien Zinsanhebung in den USA rückt in immer weitere Ferne. Eine zunehmend schwächelnde Konjunktur sowie sogar eher deflationäre Tendenzen geben der Fed keinerlei Grund, in näherer Zukunft die Zinsen anzuheben. Dementsprechend kommt der Dollar unter Druck, Euro-Dollar handelt bereits in der Nähe der 1,13er-Marke. Zulegen können Staastanleihen, die Aktienmärkte wissen noch nicht recht, wie sie auf die schwachen Daten reagieren sollen..



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