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USA fordern Verbündete auf, Chinas Telekom-Giganten kalt zu stellen – es geht um die Kontrolle des Internets!

Die USA wollen Chinas Konzern Huawei international ächten – weil Huawei der Hauptkonkurrent zur Beherrschung des Internets und damit der Welt ist!

Markus Fugmann

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am

Die Warnung der Amerikaner

Laut einem Bericht des Wall Street Journal hat die US-Regierung eine Kampagne gestartet mit dem Ziel, seine „Verbündeten“ (dieser Begriff ist seit der Machtübernahme von Donald Trump weitgehend ausgehölt..) davon abzuhalten, bei der Errichtung von Telekommunikations- und Internetstrukturen (vor allem G5) nicht auf Equipment des chinesischen Konzerns Huawei zurück zu greifen. Das gelte vor allem für Änder, die US-Stützpunkte unterhalten, ergo Länder wie Japan, Deutschland etc.

Grund sei, dass die Nähe des Konzerns Huawei zur Staatsführung in Peking im Grunde bedeute, dass Huawei eine Art Trojaner sei für China in Sachen Spionage. Aufgrund dieses Vorwurfes ist Huawei faktisch in den USA bereits kaltgestellt, auch Australien hat im Sommer Huawei von der Vergabe von Aufträgen für den neuen Mobilfunkstandard G5 ausgeschlossen. Laut Bericht des Wall Street Journal bietet Washington einigen Ländern an, selbst finanzielle Hilfen beim Ausbau von Telekom- und Internetstrukuren zu geben, wenn sich diese Ländern an den Wunsch der USA halten.

 

Die USA wollen die Kontrolle über das Internet sichern – und Huawei ist dabei der gefährlichste Gegenspieler

Was aber bedeutet das? Die Trump-Administration will ihre Vorherrschaft in Sachen Kommunikations-Technologie sichern – und dabei den Hauptkonkurrenten China aus dem Spiel nehmen. So sind die angebotenen finanziellen Hilfen für einige Länder wohl alles anderes als selbstlos: erstens dürften dann amerikanische Anbieter zum Zuge kommen, und wer die Infrastuktur in Sachen Kommunikation stellt, hat eben auch den Daumen auf dieser Infrastruktur!

Faktisch also geht es um die Macht im digitalen Zeitalter – und dass ausgerechnet Huawei im Fokus der Amerikaner steht, ist wohl kein Zufall! Denn 80% des Internet-Verkehrs läuft über Server in den USA und wird von den großen US-Tech-Konzernen betrieben, die wiederum verpflichtet sind, im Zweifel den amerikanischen Behörden (vor allem der NSA) Zugang zu den Daten zu gewähren.

 

Es geht um Seekabel – stupid!

Huawei aber ist der führende Player Chinas bei der Verlegung von neuen Seekbabeln (über die 99,4% des Internet-Verkehrs abgewickelt wird, der minimale Rest läuft über Satelliten). Mithin ist Huawei also die Speerspitze, mit der Peking versucht, sich von der Dominanz der USA in Sachen Internet zu lösen – eben indem man selbst eine Internet-Infrastruktur vor allem in Asien, aber auch Europa und dem Nahen Osten aufbaut. Mit anderen Worten: der Kampf der US-Adminstration gegen Huawei ist ein weiteres Kampffeld im Ringen um die Hegemonie in der Welt. Dazu zählt auch der Handelskrieg mit der Errichtung von Import-Zöllen gegen Waren aus China etc. etc.

Folgendes Video hatten wir bereits in dem Artikel „Wie die Amerikaner das Internet kontrollieren – und ein chinesischer Konzern dabei stört..“ vor einem Monat empfohlen – es ist schlicht zentral zum Verständnis der Frage, wer den Datenverkehr kontrolliert – und wer den Datenverkehr kontrolliert, kontrolliert im Zeitalter der Digitalität die Welt!

Unbedingt ansehen!

https://youtube.com/watch?v=nrBPtimwhIM

 

Das Logo von Huawei

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Rüdiger Born: Nasdaq-Charttechnik im Detail

Rüdiger Born

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Auch heute bespreche ich das Aufwärts-Szenario für den Nasdaq. Im folgenden Video gehe ich bei der Charttechnik mal so richtig ins Detail.

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Aktien

Aber CFDs sind Termingeschäfte? Verbände für steuerliche Bevorzugung von Optionsscheinen

Claudio Kummerfeld

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am

Aktives Trading mit CFDs und Optionsscheinen könnte problematisch werden

Was sind CFDs? Die „Contracts for Difference“ erlauben gehebelte Wetten auf steigende und fallende Kurse. Die CFDs können Anleger zeitlich unbefristet lange halten. Und Optionsscheine? Die haben einen fest definierten Ablaufzeitpunkt. Und wie definiert man Termingeschäfte? In Kurzform: Dies sind Börsengeschäfte, bei denen die Erfüllung des Vertrags (Abnahme und Lieferung der Ware) zu einem späteren Termin erfolgt. Also sind Optionsscheine doch Termingeschäfte, und CFDs irgendwie nicht so richtig?

Egal. Wenn der Gesetzgeber eine Feststellung trifft, dann ist das eben so – weil es nun mal der Gesetzgeber ist? So wurde vor Kurzem die seit Anfang Januar gültige Novellierung des Einkommensteuergesetzes beschlossen, wonach Verluste aus „Termingeschäften“ nur noch bis zu 20.000 Euro pro Jahr mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden dürfen. Dadurch wird die bizarre Realität entstehen, dass Anleger Steuern auf Gewinne zahlen müssen, obwohl sie effektiv in einem Börsenjahr im Handel keinen Gewinn erzielt haben (wir berichteten schon mehrmals). Danke Olaf Scholz, darf man da schon mal im Voraus sagen.

Klar zu sein scheint, dass die CFDs in die Kategorie der Termingeschäfte fallen im Sinne dieser Novelle des Einkommenssteuergesetzes – wohl ganz einfach, weil der Gesetzgeber es so will. Aber auch Optionsscheine, die per Definition doch viel eher Termingeschäfte sind? Wie man derzeit munkelt, wird das Bundesfinanzministerium noch eine Klarstellung für die ausführenden Steuerbehörden veröffentlichen, aus welcher hervorgehen könnte, dass auch Optionsscheine als Termingeschäfte zu betrachten wären. Das würde den Kreis der betroffenen Anleger deutlich erweitern.

Lobbyarbeit für Optionsscheine – von CFDs ist keine Rede

Aber halt. CFDs werden fast komplett von angelsächsischen und Offshore-Anbietern angeboten. Optionsscheine sind die Kinder der deutschen Bankenbranche. Und drei Mal darf man raten, wer den besseren Draht zu BaFin, Bundesfinanzministerium, Staatssekretären etc haben könnte? Diese Woche sieht man vom Deutschen Derivate-Verband, der Börse Stuttgart und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) einen offiziellen Appell an das Bundesfinanzministerium (siehe hier), worin man eindringlich dazu auffordert Optionsscheine bezüglich dieser Neuregelung nicht als Termingeschäfte einzustufen. Man möchte also erreichen, dass Anleger auch weiterhin unbegrenzt Verluste aus Optionsscheinen mit Gewinnen aus Optionsscheinen verrechnen dürfen.

Gibt der Gesetzgeber dem nach, wäre dies ein glasklarer Vorteil für die Anbieter von Optionsscheinen, und ein riesiger Nachteil für die ausländischen CFD-Anbieter. Und wer ist denn Mitglied im Deutschen Derivate-Verband? Eben nicht die CFD-Anbieter, sondern so ziemlich alle deutschen Anbieter von Zertifikaten und Optionsscheinen, wie Deutsche Bank, Deka, Hypo, LBBW, DZ, Baader usw. Für CFDs bitten sie nicht um eine Ausnahme, sondern nur für Optionsscheine. Und die DSW? Hat sie die CFDs schon aufgegeben, und hofft nun noch darauf, wenigstens noch die Optionsscheine vor diesem Steuerirrsinn retten zu können? Aus dem Appell zitieren wir hier auszugsweise im Wortlaut:

Der Deutsche Derivate Verband (DDV), die Börse Stuttgart und die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) appellieren an das Bundesfinanzministerium, die Linie aus dem Juni 2020 beizubehalten und Optionsscheine nicht als Termingeschäfte einzuordnen. Im Entwurf des Anwendungsschreibens des BMF vom Juni 2020 wurden Optionsscheine nicht als Termingeschäfte klassifiziert und damit eine klare, angemessene Abgrenzung erreicht. Damit wird vermieden, dass Anleger in der Depotgestaltung beeinträchtigt werden und zudem aufwendige individuelle Veranlagungen vornehmen müssen. Anderenfalls drohen schwere steuerliche Nachteile, nachträgliche Steuerzahlungen und Unsicherheiten für hunderttausende von Anlegern. Für Termingeschäfte sieht das Jahressteuergesetz, das seit Jahresbeginn gilt, eine begrenzte Verlustverrechnungsmöglichkeit nur mit anderen Termingeschäften und Erträgen aus Stillhaltegeschäften vor.

Marc Tüngler, DSW-Hauptgeschäftsführer: „Die steuerliche Neuregelung der Verlustverrechnung ist ein weiterer herber Schlag für Privatanleger und führt zu massiven Verunsicherungen. Vom Grundsatz her halten wir die Regelung insgesamt für verfassungswidrig. Der Entwurf des BMF-Schreibens war immerhin ein fairer Vorschlag, wie die Anwendung zumindest in Bezug auf Optionsscheine zu regeln ist, und würde betroffenen Anlegern eine Perspektive geben. Wenn das BMF jetzt von diesem ursprünglichen Entwurf abweicht, weckt das Unverständnis und offenbart einmal mehr die feindliche Gesinnung gegenüber Privatanlegern.“

Würden Optionsscheine jetzt durch das Anwendungsschreiben des BMF den Termingeschäften zugerechnet, wird die neugeschaffene Unwucht im Steuerrecht weiter dramatisch verschärft.

Es gibt gute sachliche Argumente dafür, warum Optionsscheine steuerlich als sonstige Finanzinstrumente und nicht als Termingeschäfte zu klassifizieren sind. Die Klassifizierung sollte anhand der Erfüllungsweise von Optionsgeschäften vorgenommen werden. Diese ist bei Optionsscheinen „Zug-um-Zug“, sie sind daher bei der steuerlichen Behandlung den Kassageschäften zuzurechnen, und nicht den Termingeschäften. Diese Einschätzung wird auch von Wissenschaftlern geteilt.

Eine Studie der WHU aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass hunderttausende von Privatanlegern von einer solchen Klassifizierung betroffen wären. Zudem stellt die Studie der WHU fest, dass 68,8 Prozent der Nutzer von Hebelprodukten wie Optionsscheinen diese zur Absicherung einsetzen. Die Beschränkung der Verlustverrechnung erschwert es Anlegern von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Quartalszahlen und Inflation

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. IBM und Intel werden heute Abend ihre Quartalszahlen veröffentlichen – sie werden von ihm vorab besprochen. Auch das Thema Inflation ist auf der Tagesordnung.

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