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USA: Hurra, wir dürfen weiter Staatsschulden machen!

Wie bereits vorgestern in einem Artikel von Claudio Kummerfeld dargelegt, hat der US-Kongress den Weg frei gemacht für deutlich höhere Staatsschulden in den USA. Die jetzige Einigung hebt die Ausgabengrenzen für die Haushaltsjahre 2020 und 2021 an und somit wird die Schuldenobergrenze bis Ende Juli 2021 aufgehoben. Was heißt das ? Bis knapp neun Monate nach der Präsidentschaftswahl 2020 ist das für den Präsidenten leidige Thema Obergrenze vom Tisch.

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Das unendliche Thema Staatsschulden

Die bereits im Jahre 1917 eingeführte Schuldenobergrenze für die USA wird schon zum 111. Mal!! angehoben, die Marke von 22 Billionen Dollar kann übersprungen werden. Für den US-Präsidenten bedeutet dies eine Erleichterung in mehrerlei Hinsicht: Erstens ist damit das Thema Government Shutdown vom Tisch, welches dem Präsidenten sehr viel Widerstand eingebracht hatte und bereits wirtschaftliche Einbußen zeitigte. Zum Zweiten hat Trump jetzt die Möglichkeit gegen eine mögliche Abschwächung der Wirtschaft aktiv zu werden, was ihm bisher zum Teil durch die Einbrüche in den Steuereinnahmen infolge der Steuerreform von 2017 verwehrt war.

Konkret bedeutet dies, dass die Regierung 2020 – 1,37 Billionen Dollar an neuen Schulden aufnehmen kann. Was heißt das für die Zukunft? Donald Trump hat (und wird) sich als König der Steuersenker feiern lassen. Wenn es aber zu einer Rezession kommen wird, die vielleicht noch ins Jahr 2021 mit Hilfe von Notenbanken und Konjunkturprogrammen verschoben werden kann, wird Donald Trump im Falle seiner Wiederwahl ein weiteres Attribut bekommen: König der Schuldenmacher

Ein Einbruch der Vermögenswerte, die sich dann in unglaublichen Höhen befinden, wird zu einem Konsumeinbruch inklusive Steuerausfällen führen, für die ein „Billiönchen“ Dollar an staatlichem Rettungsgeld bestimmt nicht mehr ausreichen wird.



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