Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sind gescheitert, nachdem marathonartige Gespräche in Pakistan ohne Ergebnis endeten. Nach sechs Wochen Krieg mit erheblichen Folgen für Energieversorgung und Weltwirtschaft nimmt die Unsicherheit weiter zu. Im Fokus stehen die US-Regierung unter Präsident Donald Trump sowie die iranische Führung, die in zentralen Punkten weiterhin uneinig sind. Die ausbleibende Einigung dürfte zum Wochenstart neue Marktverwerfungen und steigende Ölpreise nach sich ziehen.
USA-Iran-Gespräche scheitern
Wie Bloomberg berichtet, konnten die USA und Iran langwierigen Verhandlungen in Pakistan keine Einigung erzielen, was Zweifel an einer dauerhaften Lösung des sechs Wochen andauernden Krieges verstärkt, der Tausende Menschenleben gefordert und die globale Energieversorgung erheblich gestört hat.
Vizepräsident JD Vance erklärte, die US-Delegation werde ohne Abkommen zurückkehren, nachdem Iran keine Zusicherung abgegeben habe, auf die Entwicklung von Atomwaffen zu verzichten. Iranische Medien bezeichneten die Forderungen der USA als „überzogen“, während ein Sprecher des iranischen Außenministeriums weitere Gespräche nicht ausschloss.
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„Wir haben sehr klar gemacht, wo unsere roten Linien verlaufen, wo wir zu Zugeständnissen bereit sind und wo nicht“, sagte Vance am frühen Sonntag in Islamabad. „Wir haben das so deutlich wie möglich kommuniziert, und sie haben sich entschieden, unsere Bedingungen nicht zu akzeptieren.“
Unklar bleibt, welche Auswirkungen das Scheitern der Gespräche auf die fragile, erst vor einer Woche vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe hat. Präsident Donald Trump äußerte sich bislang nicht direkt zu den Verhandlungen, teilte jedoch in sozialen Medien einen Beitrag über eine Seeblockade.
Auswirkungen auf Ölmarkt und Weltwirtschaft
Das Scheitern der Verhandlungen dürfte die Gas- und Ölpreise zum Wochenbeginn spürbar bewegen, auch wenn am Wochenende Hinweise auf eine leichte Zunahme des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus erkennbar waren. Der Konflikt hat bereits erhebliche Turbulenzen in der Weltwirtschaft ausgelöst und globale Energieflüsse gestört. Auch die zuletzt deutlich erholten Aktienmärkte könnten entsprechend unter Druck geraten. Die Aktienfutures notieren laut Wochenendhandel bei IG nach dem Scheitern der Gespräche klar im Minus, während der Bitcoin-Kurs um mehr als 1.600 US-Dollar eingebrochen ist.
„Die Hoffnung hatte in der vergangenen Woche vorsichtig zugenommen, doch dies könnte uns wieder auf das Niveau vor der Waffenruhe zurückwerfen“, sagte Nick Twidale, Chef-Marktanalyst bei AT Global Markets in Sydney. „Ich erwarte, dass Ölpreise gemeinsam mit dem US-Dollar höher eröffnen werden.“
Pakistan, Gastgeber der Gespräche, bezeichnete diese als „konstruktiv“ und forderte beide Seiten auf, die Waffenruhe einzuhalten. Gleichzeitig kündigte das Land an, auch künftig als Vermittler zwischen den USA und Iran zu fungieren. Der israelische Sicherheitsminister Zev Elkin erklärte, die Waffenruhe sei noch nicht abgelaufen und weitere Gesprächsinitiativen seien möglich.
Esmail Baghaei, Sprecher des iranischen Außenministeriums, bestätigte, dass in einigen Punkten Fortschritte erzielt wurden, jedoch weiterhin Differenzen bei „zwei oder drei zentralen Fragen“ bestehen.
„Es war von Anfang an nicht zu erwarten, dass in einer einzigen Gesprächsrunde eine Einigung erzielt wird“, sagte Baghaei im iranischen Staatsfernsehen. „Diplomatie endet nie“, fügte er hinzu und betonte, Iran werde seine nationalen Interessen unter allen Umständen weiterverfolgen.
Zentrale Streitpunkte und geopolitische Spannungen
Zu den wichtigsten Streitpunkten gehörten die faktische Blockade der Straße von Hormus durch Iran – eine Schlüsselroute für rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports – sowie die anhaltenden Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon.

Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim forderten die USA Zugeständnisse, die sie im Krieg nicht durchsetzen konnten, insbesondere in Bezug auf die Straße von Hormus und die Beseitigung nuklearer Materialien.
Vance war am Samstag in Islamabad eingetroffen und führte gemeinsam mit Jared Kushner und Steve Witkoff Gespräche mit einer 71-köpfigen iranischen Delegation unter Leitung von Parlamentspräsident Mohammad-Bagher Ghalibaf.
„Wir brauchen eine klare Verpflichtung, dass Iran keine Atomwaffen anstrebt und auch nicht die Mittel dafür entwickelt“, betonte Vance. „Das ist das zentrale Ziel des US-Präsidenten und der Kern dieser Verhandlungen.“
Verhandlungen ohne Durchbruch
Michael Kugelman vom Atlantic Council erklärte, das hochrangige Format der Gespräche unterstreiche das Interesse der USA an einer Lösung. Innenpolitisch strebe Washington offenbar ein Abkommen an, das einen Ausstieg aus dem Konflikt ermöglicht. Iran warf den USA jedoch vor, die Verhandlungen mit „unzumutbaren Forderungen“ zum Scheitern gebracht zu haben.
„Trotz der Aussagen von Vance ist das wahrscheinlich noch nicht vorbei. Weitere Gespräche könnten folgen“, schrieb Kugelman, ließ jedoch offen, wo diese stattfinden könnten.
Die direkten Gespräche begannen am Samstag um 17:30 Uhr in Islamabad. Nach etwa einer Stunde wurden technische Experten hinzugezogen. Im Fokus standen dabei die Straße von Hormus, eine mögliche Verlängerung der Waffenruhe sowie schrittweise Sanktionserleichterungen.
Trump relativierte die Bedeutung der Verhandlungen am Samstagabend. Auf dem Weg zu einer UFC-Veranstaltung erklärte er: „Ob wir eine Einigung erzielen oder nicht, macht für mich keinen Unterschied. Der Grund ist, dass wir gewonnen haben.“
Ghalibaf hatte sich bereits vor Beginn skeptisch gezeigt und erklärt: „Wir haben guten Willen, aber kein Vertrauen.“ Zudem hatte Iran darauf bestanden, dass eine Waffenruhe im Libanon Voraussetzung für Gespräche sei. Israel, das nicht an den Verhandlungen beteiligt war, setzte seine Angriffe im Süden des Libanon fort.
Trump schwankte zuletzt zwischen scharfen Drohungen und optimistischen Aussagen über ein mögliches „goldenes Zeitalter im Nahen Osten“ im Falle eines Abkommens.
FMW/Bloomberg
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Auch ich gehe davon aus, daß der Ölpreis zum Wochenstart steigen wird. Das OPEC+-Mitgliedsland Islamische Republik Iran ist weiterhin gesprächsbereit. Der Iran ist immer gesprächsbereit.
Für mich nachvollziehbar blockiert Teheran die Straße von Hormus.
Der sehr marktbreite Leitindex der USA… der S&P 500… war jetzt nur noch 3 Prozent vom All Time High entfernt ….das ist angesichts der Verwerfungen ..die jetzt drohen immer noch beachtlich…
Zum Vergleich, 2003 kurz vorm Irakkrieg, hatte der sich mehr als halbiert….der Nasdaq gefünftelt, der Dow hielt sich mit einem Abschlag von gut 35 Prozent noch am Besten…
Kaufen wenn die Kanonen donnern…funktioniert langfristig eben nur bei unterbewerteten Kursen und nicht umgekehrt…
Natürlich haben bei einer hohen Marktkapitalisierung haben viele Leute viel zu verlieren….Fonds und Pensionskassen…Kleinanleger und Großinvestoren….Banken und Versicherungen….
Deshalb kommen die auch immer so schnell wieder zurück…siehe Corona…
Warum sollte Israel bei Verhandlungen über seinen eigenen Krieg dabei sein? Zeigt ja total, wie ernst man es mit Frieden in Israel meint.
Ich tippe, die Straße wird gesichert und das wird schnell gehen. Wenn richtig verstanden sind US Zerstörer die Gasse bereits gefahren. LT T werden die jetzt nach Minen suchen und vermutl. keine finden. Das gibt ein internationales Projekt. Die Straße kommt zunächst unter US Kontrolle.
Der Iran kann das Uran abgeben um Ruhe zu haben oder er hat sie nicht. Die Straße ist für Iran als Druckmittel bereist verloren.
Nur meine Meinung
„Doni, wie schaust denn du wieder aus mei bua, hams die wieder geschlagen?. Warst wieder Recht frech?,“
„GAR NICHT NIEMALS, GEB ICH AUF, GEWONNEN HAB ICH GEGEN DIE 5 FEIGLINGE, DIE MICH VERDROSCHEN HAM.“
„Recht so mei Doni, lianga und HyperSelbsvertrauen bis zum Realitätsverlust“.
Ach Doni….
Wir wissen nicht was die Börsen morgen draus machen… aber theoretisch müssten die Ölpreise der Sorten WTI und Brent weiter steigen und die Märkte einbrechen…
Allerdings ist an der Börse auch alle Theorie grau…“erstens kommt es anders und zweitens als man denkt..“.der Spruch scheint für die Märkte erfunden worden zu sein…
Donis Gedanken: Ich kann nicht lang lesen, das wissen meine Berater. Hab ausversehen den 10 Punkte Plan der Iraner als Verhandlungsgrundlage akzeptiert. Aus Verzweiflung? Weil ich raus will aus der Sch….?
Wenn Ich nun den 10 Punkte Plan von denen mit den 15 Punkte Plan von mir zusammenzähle komme ich auf einen 25 Punkte Plan . Der Kompromiss wären also die Hälfte der 25 Punkte, da kommt man auf… hmhmhmhmha 12,5 Punkte Plan
Was mach ich mit den halben Punkteplan?. Den las ich weg. Also 12 Punkte Plan. Jetzt muss ich meine Berater und den Vancie fragen was die 12 Punkte sind, die wir mit denen dann ereicht haben.
MdB Dr. Norbert Röttgen verkennt die Ursache der Blockade der Straße von Hormus von seiten des OPEC+-Mitgliedslandes Islamische Republik Iran. Ein Versuch des Atlantik-Brücke e.V., an die Handy-Nummer des 47. US-Präsidenten Donald John Trump zu gelangen, und damit die Trump-Administration zu verherrlichen. Mein Lieblingslobbyist Ex-Industriepräsident Dr. Michael Rogowski machte mir gegenüber in einem Telefonat seine Geringschätzung gegenüber Dr. Röttgen deutlich. Dr. Norbert Röttgen bekam vom Haus der Deutschen Wirtschaft angeboten, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie zu werden. Er wollte parallel sein Bundestagsmandat behalten.