USA

USA: ISM Index Service etwas schwächer – Preise „heiß“

ISM Service Juli
Foto: BillionPhotos - Freepik.com

Soeben wurde der ISM-Einkaufsmanagerindex Service für den Monat Juni veröffentlicht:

Der Hauptindex liegt bei 54,1 (Prognose war 54,5; Vormonat war 54,0)

– Preise 70,3 (Vormonat war 67,7 – alle Werte über 50 signalisieren weiter steigende Preise zum Vormonat)

– Auftragseingang 57,2 (Vormonat war 55,1)

– Beschäftigung 47,4 (Vormonat war 51,2)

ISM kommentiert (in Auzügen; eigene Übersetzung):

„Die Auswirkungen der Zölle und der Nahostkonflikt wurden von den Befragten weiterhin erwähnt, allerdings deutlich seltener als in früheren Berichten. Die Fußball-Weltmeisterschaft wurde in den Kommentaren erneut als Grund für die gestiegene Geschäftstätigkeit und den Zustrom neuer Aufträge genannt. Insgesamt zeigt sich die US-Dienstleistungswirtschaft weiterhin widerstandsfähig. Es bestehen nach wie vor Bedenken hinsichtlich der Hypothekenzinsen und der Inflationsrate, und wir spüren weiterhin die Auswirkungen des jüngsten Anstiegs der Erdölpreise auf die Preisgestaltung.“

„Der Preisindex überschritt zum vierten Mal in fünf Monaten die 70-Prozent-Marke und erreichte 70,3 Prozent. Im Juli stieg jedoch die Zahl der Rohstoffe, für die ein Preisrückgang gemeldet wurde, auf sechs, gegenüber drei im Vormonat. Bei den Erdölprodukten und Kunststoffen wurde erneut ein Preisanstieg verzeichnet. Transformatoren werden nicht mehr als knappes Gut gemeldet, wurden jedoch in die Liste der Waren mit steigenden Preisen aufgenommen. Der Index für Lieferantenlieferungen deutete weiterhin auf eine verlangsamte Entwicklung hin; sein Wert von 52,8 Prozent bedeutet den dritten Rückgang in Folge und liegt nun 0,8 Prozentpunkte unter seinem 12-Monats-Durchschnitt von 53,6 Prozent.



Markus Fugmann
Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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1 Kommentar

  1. Im Juni d.J. ging man zumindest von einem bestehenden Konsens in Sachen Souveränität der Küstenstaaten der Straße von Hormus im Rahmen eines 14 Punkte-Memorandums aus. Trotzdem besaßen die Preise für Rohöl und veredeltes Rohöl einen entsprechenden Stellenwert beim ISM-Einkaufsmanagerindex Service. Zu den Dienstleistern, welche sich widerstandsfähig zeigten, gehörte der Rindfleischlieferant Walmart.

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