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USA: Wie sich Multis und Millionäre Steuer-Geschenke in die eigene Tasche schaufeln

Aktionäre und Top-Manager, die meist große Aktienpakete halten und deren Boni aufgrund der Börsen-Performance errechnet werden, zählen zu den großen Gewinnern der US-Steuerreform – Arbeiter und Angestellte gehen eher leer aus. Das für Aktienkäufe aufgewendete Kapital fehlt beim Anheuern neuer Mitarbeiter, der Forschung und Entwicklung, sowie dem Bau neuer Werke.

Markus Fugmann

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am

Eine Kolumne aus New York von Hebert Bauernebel

Donald Trump und die Republikaner hatten versprochen, dass US-Unternehmen die Ersparnisse durch die massiven Steuer-Senkungen in Fabriken, Mitarbeiter und höhere Gehälter investierten würden.

Das alles wäre wie eine Frischzellenkur für die US-Wirtschaft, jubelte das Weiße Haus.

Experten freilich hatten – erfolglos – gewarnt, dass sich Corporate America die Steuergeschenke in die eigene Taschen stecken würde. Natürlich behielten die Fachleute recht, wie ein Report in der New York Times illustriert: Bisher kaufen die Firmen mit dem Extrageld durch substanziell geringere Abfuhren an den Fiskus vor allem ihre eigenen Aktien zurück.

Dadurch steigen die Kurse.

Aktionäre und Top-Manager, die meist große Aktienpakete halten und deren Boni aufgrund der Börsen-Performance errechnet werden, zählen zu den großen Gewinnern – Arbeiter und Angestellte gehen eher leer aus. Das für Aktienkäufe aufgewendete Kapital fehlt beim Anheuern neuer Mitarbeiter, der Forschung und Entwicklung, sowie dem Bau neuer Werke.

Milliarden für Aktienkäufe

Lange ist die Liste der Firmen, die Aktien-Rückkäufe verkündeten: Die Holding Berkshire Hathaway von Legende Warren Buffett, die sich 29 Mrd. Dollar an Steuern erspart, gehört dazu, Alphabet (Google) will Aktien um 8,6 Mrd. Dollar erwerben, Apple sogar 30 Milliarden ausgeben. PepsiCo autorisierte 15 Milliarden Dollar für Wertpapierkäufe.

Die einseitigen Steuergeschenk von Trump & Co. werden die ohnehin extreme Ungleichheit in Amerika weiter verschlimmern, sind sich Fachleute einig.

Obwohl nun nach dem cleveren Marketing durch die Republikaner eine Mehrheit der Amerikaner der Steuerreform positiv gegenübersteht, dürften sich die Prognosen der Kritiker bewahrheiten: Der “Tax Cuts & Jobs Act” ist ein Raubzug von Millionären und Multis, der Großteil der Bevölkerung – darunter vor allem auch Trump-Anhänger in der Provinz – wird durch die Finger schauen.

Oh, sorry, vergessen: Der vermehrte Reichtum der Allerreichsten wird ja dann irgendwann heruntertröpfeln…

 

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Aktien

Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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