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Valneva: Achterbahnfahrt – neue Impfstoff-Meldung – Aktie +10 Prozent

In der Aktie des Impfstoffherstellers Valneva gibt es diese Woche eine Achterbahnfahrt. Heute früh steigt sie 10 Prozent dank einer aktuellen Unternehmensmeldung.

Spritzen

Die Aktien des französischen Impfstoffherstellers Valneva verloren am Montag mehr als 20 Prozent. Dies lag an einer Meldung, wonach die EU beabsichtigt den Vorabkaufvertrag für Valnevas inaktivierten COVID-19-Vollimpfstoffkandidaten VLA2001 zu kündigen. Heute nun gibt es von Valneva eine neue – diesmal positive – Meldung für VLA2001, und die Aktie notiert vorbörslich mit 10 Prozent im Plus. Was für eine Achterbahnfahrt ist das in dieser Aktie – innerhalb einer Woche!

Valneva bestätigt in seiner aktuellen Mitteilung, dass die EU-Arzneimittelagentur EMA die Einreichung eines Zulassungsantrags (MAA) für Valnevas inaktivierten COVID-19-Vollvirus-Impfstoffkandidaten VLA2001 akzeptiert hat. Die Annahme des MAA bedeutet laut Aussage von Valneva, dass VLA2001 aus dem rollierenden Prüfverfahren herauskommt und das formale Prüfverfahren durch den Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA beginnt. Wenn der CHMP Valnevas bedingten Zulassungsantrag annimmt, bestätigt das Unternehmen, dass es mit einem positiven CHMP-Gutachten im Juni 2022 rechnen würde.

Wenn der CHMP eine positive Stellungnahme abgibt, wird die EU-Kommission (laut aktueller Erläuterung von Valneva) die Empfehlung prüfen und eine endgültige Entscheidung über den Zulassungsantrag treffen. Wird die Genehmigung von der EU-Kommission erteilt, wäre die zentralisierte Zulassung in allen Mitgliedstaaten der EU sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen gültig.

Thomas Lingelbach, Chief Executive Officer von Valneva, kommentiert dazu, übersetzt: „Die Annahme des Zulassungsantrags für VLA2001 durch die EMA ist ein wichtiger Schritt in Richtung Produktzulassung. Wir sind weiterhin fest entschlossen, gemeinsam mit den Aufsichtsbehörden, den europäischen Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission daran zu arbeiten, den Menschen in Europa eine traditionellere und bewährte COVID-19-Impfstofftechnologie zur Verfügung zu stellen.“



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1 Kommentar

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Eh der Impfstoff auf dem Markt kommt ist er schon wieder veraltet. Der neue Virus Typ Omikron B.A.2 . ist schon längst wieder mutiert.
    Die Virus Panik sollte endlich vorbei sein. Wir sind nicht dafür da die Taschen der Pharmazeutischen Industrie zu füllen.

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