Folgen Sie uns

Aktien

Vapiano-Aktie heute -17% – nach Umsatz- und Gewinnwarnung 35% unter IPO-Preis

Redaktion

Veröffentlicht

am

Die Vapiano-Aktie ging vor etwas mehr als einem Jahr an die Börse mit einem Preis von 23 Euro. Bis dato ist die Kursentwicklung ein Trauerspiel. Denn die Erwartung der tollen großen Expansion der angeblich so hippen Pasta-Kette war schon voll eingepreist. Ein positiver Kursverlauf der Vapiano-Aktie war also nur möglich, wenn Erwartungen zumindest eingehalten, oder besser noch übertroffen werden.

Aber bei Vapiano kommt es aktuell anders. Die Aktie notiert mit einem aktuellen Kurs von 15 Euro satte 8 Euro oder 35% unter dem Emissionspreis von letztem Jahr. Alleine heute stürzt die Aktie massiv ab um 17%. Grund dafür ist eine aktuelle Umsatz- und Gewinnwarnung des Unternehmens. Auf geraume Zeit dürfte es für bereits investierte Anleger schwer werden, wenn sie auf Kursgewinne aus sind – die Aktie kann in nächster Zeit zu einem verdammt harten italienischen Brot werden, so unsere Formulierung dazu! Zitat Vapiano:

Der Vorstand der Vapiano SE hat heute beschlossen, die Konzernprognose für das Geschäftsjahr 2018 anzupassen. Der Vorstand rechnet nun für 2018 mit einem Wachstum des Nettoumsatzes um 19 % bis 23 % im Vergleich zum Vorjahr auf 385 bis 400 Mio. Euro (bislang: 390 bis 420 Mio. Euro) sowie einem flächenbereinigten Wachstum zwischen 0 % und 1 % (bislang: zwischen 1 % und 3 %). Das bereinigte EBITDA soll um 8 % bis 21 % auf 42 bis 47 Mio. Euro steigen (bislang: 48 bis 54 Mio. Euro).

Hintergrund der Prognoseanpassungen sind insbesondere die deutlich schwächere Entwicklung in Schweden, die den Vorstand zur Einleitung von personellen und operativen Anpassungen in diesem für Vapiano wichtigen europäischen Markt veranlasst haben, sowie das außergewöhnlich langanhaltende Hochsommerwetter in Europa, das zu Frequenzrückgängen in den europäischen Innenstädten geführt hat. Angesichts der bereits im ersten Quartal 2018 angestoßenen Maßnahmen in Schweden rechnet der Vorstand spätestens zum ersten Quartal 2019 wieder mit einer positiven Entwicklung des schwedischen Joint Ventures und bekräftigt seine langfristigen Wachstumspläne und die damit verbundene Erreichung eines positiven Konzernergebnisses spätestens bis 2020.

Die Vapiano-Aktie seit ihrem Börsengang 2017
Die Vapiano-Aktie seit ihrem Börsengang 2017.

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Netflix-Quartalszahlen: Erwartungen verfehlt, Aktie fällt

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Netflix auf TV

Die Netflix-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 6,44 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,24/letztes Quartal 6,15/für heute erwartet 6,4).

Der Gewinn liegt bei 1,74 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,47/letztes Quartal 1,59/für heute erwartet 2,13).

Die Nutzerzahl ist im dritten Quartal um 2,20 Millionen gewachsen. Die Erwartungen lagen bei 2,5 Mio durch Netflix selbst – der Markt erwartete 2,5-3,2 Mio.

Wie man aktuell verkündet, erwartet man 6,0 Millionen neue Nutzer im laufenden 4. Quartal.

Free Cash Flow +1,14 Milliarden Dollar (Vorquartal +899). Operative Marge 20,4 Prozent nach 22,1 Prozent im Vorquartal.

Die Netflix-Aktie reagiert nachbörslich mit -4,7 Prozent.

Kurz-Fazit: Gewinn pro Aktie und die Zahl neuer Abos verfehlen die Erwartungen. Das wird nun nachbörslich abgestraft.

Datenblatt mit aktuellen Quartalszahlen von Netflix

weiterlesen

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – die Stimulus-Hoffnung stirbt zuletzt

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Heute soll angeblich der entscheidende Tag sein. Kommt noch auf den letzten Drücker eine Einigung zwischen Demokraten und Donald Trump über einen neuen Stimulus? Das dürfte kurzfristig die Kurse bewegen.

weiterlesen

Aktien

Kaufverbot für die Nikola-Aktie – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

am Firmensitz der Nikola in Phoenix (Arizona) glühen schon seit Wochen die Telefonleitungen. Das junge Unternehmen kämpft hart um seine Reputation. Man kämpft um die letzten Investoren, die noch nicht gegangen sind. Und vor allem, man kämpft um seine Partner wie General Motors, Bosch oder Iveco. Denn wenn die abspringen, wird die Nikola-Zentrale in Phoenix zugesperrt.

Aber der Reihe nach! Was ist zuletzt passiert bei Nikola?

Der charismatische Firmengründer Trevor Milton wurde aufs Abstellgleis geschoben und seitdem geben trockene Technikertypen den Ton bei Nikola an. So trat der Technik-Chef Jesse Schneider zuletzt vor die Presse und referierte betont sachlich über Patente, Chassis-Zeichnungen und andere Dokumente. Er legte haarklein auseinander, welcher Bestandteil des Nikola-Trucks fremd eingekauft, welcher extern entwickelt wurde.

Die Veranstaltung war langweilig, aber wichtig. Wenn Nikola überleben will, muss es das Vertrauen des Marktes und der Industrie wiederherstellen. Dafür wollen die Investoren jetzt keine Visionen hören, sondern Fakten und Details sehen.

Diese Fakten und Details entscheiden in den kommenden Wochen über den Kursverlauf der Aktie. Denn am 30. November läuft die Sperrfrist (lock-up-period) für die vorbörslichen Investoren der Nikola ab. Wenn diese Investoren bis dahin nicht von der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells überzeugt werden können, werden sie an diesem Tag mit großem Volumen aus der Aktie aussteigen und ein erneutes Kursmassaker herbeiführen.

Aber denken wir positiv! Unterstellen wir einmal, Jesse Schneider und CEO Mark Russell können die Investoren überzeugen, dann dürfte auch General Motors an Bord bleiben. Das ist aktuell der wichtigste Nikola-Partner. Mehr noch: Der US-Autobauer entscheidet wahrscheinlich über die Zukunft des Lkw-Bauers Nikola.

Nur zur Erinnerung: General Motors (GM) hat zugesagt, für Nikola die Werkbank zu machen und insgesamt Produktionsleistungen im Wert von 2 Milliarden USD für das Startup zur Verfügung zu stellen. Konkret war oder ist geplant, dass GM den…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen