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Europa

Verarbeitendes Gewerbe: Kräftig rauf mit Beschäftigung, Arbeitsstunden, Löhnen

Boom, Boom, Boom? Wie lange noch? Gut, man soll sich ja nicht beschweren. Momentan lebt die deutsche Konjunkutur gemäß den großen Headline-Daten (!) in der besten aller Welten, wenn man mal vom angeblichen…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Boom, Boom, Boom? Wie lange noch? Gut, man soll sich ja nicht beschweren. Momentan lebt die deutsche Konjunkutur gemäß den großen Headline-Daten (!) in der besten aller Welten, wenn man mal vom angeblichen Fachkräftemangel absieht. Wie aktuell veröffentlichte offizielle Daten zeigen, boomt auch das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland immer weiter, in allen Bereichen.

Die Zahl der Beschäftiguten im Februar ist gegenüber Februar 2017 um 2,7% gestiegen. Dies ist eine Erhebung für Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern, aber vermutlich (!) sieht es bei kleineren Betrieben ähnlich aus? Ebenso nehmen die geleisteten Arbeitsstunden bei der selben Anzahl der Arbeitstage im Jahresvergleich um 1,4% zu. Und die Löhne, die wachsen kräftig um 4,2%.

Wie man in der folgenden Tabelle sieht, sind in allen drei genannten Bereichen die Anstiege auf alle Teilbereiche des Verarbeitenden Gewerbes verteilt (mit wenigen Ausnahmen), so dass man von einem breiten gesunden Anstieg sprechen kann. Bei der Anzahl der Beschäftigten erreicht man sogar einen Rekordwert – mindestens seit dem Jahr 2005, wo man anfing diese Detaildaten zu erheben. Weitere Details vom Statistischen Bundesamt im Wortlaut:

Am stärksten stieg die Beschäftigtenzahl im Februar 2018 gegenüber Februar 2017 in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit + 4,1 % sowie in der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln mit + 4,0 %. Unterdurchschnittlich erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten insbesondere in der Metallerzeugung und -bearbeitung (+ 1,2 %) und in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen (+ 2,0 %).

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Europa

Verbraucherpreise Eurozone: Fünfter Monat Deflation – Osteuropa koppelt sich ab

Claudio Kummerfeld

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Taschenrechner und Münzen

Die Verbraucherpreise in der Eurozone für Dezember wurden soeben endgültig bestätigt mit -0,3 Prozent. Damit hängt man nun den fünften Monat in Folge in der Deflation. Die Energiepreise fallen weniger stark mit „nur noch“ -6,9 Prozent im Jahresvergleich nach -8,3 Prozent im November. Die Preissteigerung bei Lebensmitteln fiel mit +1,3 Prozent geringer aus als in den Vormonaten mit +1,9 Prozent. Auffällig bleibt wie in den Vormonaten, dass Osteuropa ganz klar nicht in der Deflation hängst, sondern ganz klar positive Preisentwicklungen hinlegt. Dadurch ist der Schnitt für die gesamte EU bei +0,3 Prozent. Gut sichtbar ist der Unterschied zwischen West- und Osteuropa in der ersten Grafik.

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Grafik zeigt Dezember-Verbraucherpreise im Detail

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Europa

ZEW Index etwas besser als erwartet – Exporterwartungen verbessert

Redaktion

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Jeden Monat wird der ZEW Index vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung erhoben. Der Index gilt daher als ein wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die gerade veröffentlichten Daten sind wie folgt ausgefallen:

Der ZEW-Index (Konjunkturerwartungen Januar) ist mit +61,8 Punkten etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +60,0; Vormonat war +55,0).

Die Einschätzung der aktuellen Lage aber liegt bei -66,4 (Prognose war -68,5; Vormonat war -66,5) – damit sehen wir weiterhin eine starke Divergenz zwischen Erwartung und der Einschätzung der aktuellen Lage.

Laut ZEW sind es vor allem die verbesserten Exporterwartungen, die den Index nach oben gezogen haben!

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Europa

Autozulassungen in EU: Dezember-Zahlen glänzen, vor allem in Deutschland – warum wohl…

Claudio Kummerfeld

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Autos auf Parkplatz

Was für ein Schritt nach vorne. Wie der europäische Automobilverband ACEA heute früh meldet, haben die Autozulassungen im Dezember einen kräftigen Satz nach oben gemacht mit 1.031.070 PkW. Im November waren es noch 897.692 gewesen. Im Jahresvergleich zu Dezember 2019 ist es nur noch ein Minus von 3,3 Prozent! Und dieser Vergleich zum Vorjahr ist wohl der Entscheidende bei den Autozulassungen. Damit scheint die Krise optisch überwunden zu sein, nachdem der Autoabsatz in den letzten Monaten dank Corona brutal zusammengebrochen war.

Gesenkte Mehrwertsteuer half Deutschland im Dezember bei den Autozulassungen

Vor allem die Autozulassungen in Deutschland stechen positiv hervor. Von Dezember 2019 zu Dezember 2020 sehen wir sogar einen Zuwachs von 9,9 Prozent, von 283.380 auf 311.394 PkW. Gerade für Deutschland ist die Lösung dieses Rätsels sehr einfach. Im Dezember galt noch letztmalig die reduzierte Mehrwertsteuer. Gerade Käufer von hochpreisigen Produkten konnten somit nochmal auf den letzten Drücker nette Summen bei der Mehrwertsteuer sparen. Und so haben wohl zahlreiche Kunden ihre für 2021 geplanten Autokäufe noch schnell in den Dezember 2020 vorgezogen, und haben die Absatzzahlen nach oben gedrückt. Vermutlich dürften in Deutschland dann die Zahlen in den ersten Monaten 2021 mau ausfallen, weil diese Käufer dann fehlen?

Italien und Frankreich haben mangels Sondereffekten im Dezember nicht so geglänzt wie Deutschland. Hier waren die Autozulassungen im Jahresvergleich rückläufig mit -14,9 Prozent und -11,8 Prozent. Schauen wir mal auf den Gesamtjahresvergleich von 2019 auf 2020. Da lag die Gesamt-EU mit 23,7 Prozent im Minus. Deutschland lag bei -19,1 Prozent, Italien bei -27,9 Prozent, und Frankreich bei -25,5 Prozent.

Grafik zeigt Autozulassungen in der EU im Dezember 2020 und Gesamtjahr

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