Europa

Verbraucherpreise Eurozone August: Energiepreise drücken kräftig nach unten

Soeben wurden als Vorabschätzung die Verbraucherpreise der Eurozone für August vermeldet. Im Jahresvergleich steigen sie um 1,0% bei 1,0% Erwartung. Damit verbleibt man auf dem Vormonatsniveau. Energiepreise hindern die Inflation massiv daran zu steigen. Von Juli auf August sinkt die Veränderung im Jahresvergleich von +0,5% auf -0,6%. Lebensmittelpreise wirken dem entgegen mit +2,1% nach vormals +1,9%. Wie war das noch seitens der EZB? Anleihekaufprogramme etc beeinflussen die Inflation, und jetzt muss man wohl nur noch etwas nachlegen? Nein, diese aktuellen Daten zeigen einmal mehr: Der Ölpreis beeinflusst die Inflation maßgeblich!

Verbraucherpreise August Eurozone

Hier weitere Detaildaten von Eurostat im Wortlaut:

Im Hinblick auf die Hauptkomponenten der Inflation im Euroraum wird erwartet, dass Lebensmittel, Alkohol und Tabak im August die höchste jährliche Rate aufweist (2,1%, gegenüber 1,9% im Juli), gefolgt von Dienstleistungen (1,3%, gegenüber 1,2% im Juli), Industriegütern ohne Energie (0,4%, unverändert gegenüber Juli) und Energie (-0,6%, gegenüber 0,5% im Juli).



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1 Kommentar

  1. War schon immer so das die Energiepreise maßgeblich die Inflation beeinflussen, aber das verstehen Ökonomen nicht. Vor dem Hintergrund ist auch die Berechnung der sog. Kernrate vollkommener Schwachsinn, weil bei dieser Methode die Energie herausgerechnet und die Inflation so verzerrt dargestellt wird und nicht die Realität wiedergibt.

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