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Verbraucherpreise Eurozone: Fast Verdoppelung in zwei Monaten dank Energiepreisen

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Soeben wurden für die Eurozone die endgültigen und ausführlichen Verbraucherpreise für den Monat Dezember veröffentlicht. Sie steigen wie erwartet um 1,3%. Im November waren es noch 1,0% und im Oktober 0,7%. Damit gibt es binnen zwei Monaten fast eine Verdoppelung der Steigerungsrate bei den Verbraucherpreisen, wenn man die Werte mit den Vorjahreszahlen vergleicht.

Und woran liegt das? Ganz klar, die Energiepreise (Ölpreis) waren stark gestiegen in den letzten Monaten im Jahr 2019. Die offizielle Statistik von heute zeigt es auch. Die Verbraucherpreise für Energie lagen im Oktober noch bei -3,1%, und jetzt für Dezember liegen sie bei +0,2%. Das zieht den Schnitt natürlich enorm nach oben! Lebensmittelpreise sind im selben Zeitraum nur minimal gestiegen von +1,8% auf +2,0%. Kommt bei den Januar-Daten (veröffentlicht dann im Februar) ein Knick für die Verbraucherpreise, weil der Ölpreis wieder leicht rückläufig ist? Man wird sehen. Wir hatten jüngst schon bei den deutschen Daten geschrieben, dass es mehr als eindeutig ist, dass nicht die Politik der EZB maßgeblich die Verbraucherpreise bewegt, sondern der Ölpreis!

Verbraucherpreise Eurozone Statistik für Dezember

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Europa

Verbraucherpreise Eurozone jetzt direkt an der Schwelle zur Deflation!

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Soeben wurden die Verbraucherpreise für die Eurozone für den Monat Mai als Vorabschätzung veröffentlicht. Im Jahresvergleich steigen sie nur noch um 0,1 Prozent, nach +0,3 Prozent, +0,7 Prozent und +1,2 Prozent in den Vormonaten. Der Grund für den Absturz ist eindeutig. Die Verbraucherpreise für Energie reißen den Gesamtschnitt brutal nach unten. Jetzt wirkt der Ölpreis-Crash mit gut zwei Monaten Verzögerung auch voll auf die Preise an der Tankstelle.

Die Energiepreise für die Verbraucher sinken im Jahresvergleich um 12 Prozent nach -9,7 Prozent und -4,5 Prozent in den Vormonaten. Die Lebensmittelpreise können mit +3,3 Prozent den Gesamtschnitt gerade so noch vor dem Abrutschen in die Deflation retten! Aber Rettung naht, womöglich! Denn wie wir es gestern bereits für die deutschen Verbraucherpreise erwähnten, so gilt wohl das selbe auf Eurozonen-Ebene. Der Ölpreis ist die letzten Wochen wieder gestiegen, und so könnte sich die Inflation wieder etwas nach oben bewegen.

Schaut man auf die einzelnen Länder, dann sieht man, dass beispielsweise Länder wie Spanien oder Griechenland längst deutlich in der Deflation sind mit Werten von -0,9 Prozent und -0,7 Prozent.

Statistik der Mai Verbraucherpreise für die Eurozone

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Aktuell: Deutsche Verbraucherpreise Mai im kurzen Bild sogar schon in der Deflation!

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Taschenrechner, Geld, Kartoffel - Verbraucherpreise aktuell

Soeben hat das Statistische Bundesamt als Vorabschätzung die Verbraucherpreise für den Monat Mai veröffentlicht. Am 16. Juni gibt es dann die endgültigen Daten. Im Jahresvergleich zu Mai 2019 steigen die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent, nach +0,9 Prozent und +1,4 Prozent in den beiden Vormonaten. Im Vergleich zum Vormonat sind wir sogar schon in der Deflation angekommen mit -0,1 Prozent gegenüber April 2020.

Das aktuelle Datenblatt der Statistiker zeigt es ganz klar. Die Verbraucherpreise für Energie (Ölrpeis-Crash) fallen im Jahresvergleich immer deutlicher ab, mit jetzt -8,5 Prozent, nach -5,8 Prozent und -0,9 Prozent in den Vormonaten. Die Nahrungsmittelpreise halten den Schnitt noch etwas weg von der Deflation. Sie steigen im Jahresvergleich um 4,5 Prozent nach +4,8 Prozent im April. Aber Rettung naht für alle, die Angst vor einer echten Deflation haben. Man sieht ja, wie sich der Ölpreis die letzten Wochen erholt hat. Dauert es mal wieder ein paar Wochen, und die Preisrückgänge für die Verbraucher bei Benzin im Jahresvergleich werden kleiner? Dann kann sich auch die Inflation wieder vorsichtig nach oben entwickeln.

Verbraucherpreise Mai

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Konsumklima in Deutschland: V-förmige Erholung bleibt aus

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Einkaufsstraße - Konsumklima bleibt getrübt

Erholt sich das Konsumklima bei den deutschen Verbrauchern ebenso schnell, wie es abgestürzt ist? Die inzwischen für viele Bereiche der Wirtschaft erhoffte V-förmige Erholung, wird sie kommen? Nein, das wird wohl nichts. Ganz frische heute veröffentlichte Daten zum GfK-Konsumklima zeigen, dass sich die Laune der Deutschen nun minimal gebessert hat. Sie liegt immer noch auf einem desaströs niedrigen Niveau.

Die Verbraucher in Deutschland erholen sich im Mai ein wenig vom Schock, der durch die COVID-19-Pandemie ausgelöst wurde. Sowohl Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch Anschaffungsneigung legen leicht zu. Folglich prognostiziere man für Juni 2020 einen Wert von -18,9 Punkten beim Konsumklima, und damit 4,2 Punkte mehr als im Mai dieses Jahres (revidiert -23,1 Punkte), so die GfK. In den Daten für das Konsumklima im April hätten sehr viele Verbraucher durch die schrecklichen Bilder aus Norditalien, New York und Spanien unter Schock gestanden. Dies hätte zu einem beispiellosen Absturz der Konsumstimmung beigetragen. Ein weiterer Fall des Konsumklimas sei im Monat Mai nicht zu beobachten. Dennoch sei der Wert von -18,9 Punkten der zweitniedrigste Wert, der jemals für das GfK Konsumklima gemessen wurde. Dass sich das Konsumklima so schnell nicht auf alte Niveaus erholt, zeigen auch die folgenden Worte der GfK:

Dennoch ist die Verunsicherung unter den Konsumenten groß. Sie sehen die deutsche Wirtschaft bei Weitem noch nicht über den Berg und eine schwere Rezession auf sich zukommen. Die Angst vor Jobverlust bleibt hoch und dies erweist sich neben den Einkommenseinbußen derzeit als ein wichtiges Konsumhemmnis. Darauf müssen sich Händler und Hersteller weiterhin einstellen.“

Noch viel interessanter als das aktuelle GfK-Konsumklima finden wir eine gestrige Veröffentlichung der GfK, wo das generelle Konsumverhalten der Deutschen für die kommenden 12 Monate untersucht wurde. Hier die Headline-Aussage:

Laut einer aktuellen GfK-Studie zur Konsumentenstimmung in der COVID-19 Epidemie glauben 33 Prozent der Befragten in Deutschland, dass sich ihre finanzielle Situation in den nächsten zwölf Monaten verschlechtern wird. Dies hat natürlich auch Einfluss auf ihr zukünftiges Konsumverhalten: Während ein Viertel auf ihren geplanten Urlaub verzichtet, wollen beispielsweise sieben Prozent den Kauf von Kleidung, Autos und Luxusgütern verschieben. GfK-Experten gehen davon aus, dass Verbraucher in Zukunft noch bedarfsorientierter einkaufen werden und digitale Services weiter an Bedeutung gewinnen.

Den gesamten Text finden Sie hier.

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