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Europa

Verbraucherpreise Februar nach unten korrigiert – Kartoffeln +32%, Butter +11%

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Die deutschen Verbraucherpreise sind im Februar nach endgültigen Zahlen im Jahresvergleich um 1,5% gestiegen. Ende Februar war bei der Vorabmeldung noch ein Plus von 1,6% verkündet worden. Energiepreise sind aktuell mit +2,9% die Antreiber bei den steigenden Preisen. Nahrungsmittel liegen mit +1,4% gerade so am Schnitt. Die Bereiche Wohnen und Hotelübernachtungen liegen mit +2,1% sowie +2,3% über dem Schnitt. Wie so oft dämpfen die Preise für Pauschalreisen den Schnitt mit -3,4%.

Hier einige Details vom Statistischen Bundesamt im Wortlaut:

Im Februar 2019 lagen die Energiepreise um 2,9 % über dem Vorjahresniveau und wirkten damit leicht erhöhend auf die Gesamtteuerung. Betrachtet man die einzelnen Energieprodukte, so verteuerten sich Strom, Gas und andere Brennstoffe von Februar 2018 bis Februar 2019 um 4,3 %. Am stärksten erhöhten sich die Preise für leichtes Heizöl mit +14,2 %. Die Preise für Kraftstoffe stiegen im gleichen Zeitraum nur um 0,1 %. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im Februar 2019 bei +1,4 % gelegen.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich von Februar 2018 bis Februar 2019 um 1,4 %. Der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln hat sich damit verstärkt, im Januar 2019 hatte die Teuerungsrate bei 0,8 % gelegen. Teurer als ein Jahr zuvor war im Februar 2019 vor allem Gemüse (+12,2 %, darunter Kartoffeln: +32,4 %). Auch für Speisefette und Speiseöle (+6,5 %, darunter Butter: +11,1 %) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher deutlich mehr bezahlen. Günstiger waren im Februar 2019 hingegen beispielsweise Obst (-6,0 %) sowie Molkereiprodukte und Eier (-1,7 %).

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt erhöhten sich im Februar 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,4 %. Bedeutsam für die Preisentwicklung der Dienstleistungen war die Preiserhöhung bei Nettokaltmieten (+1,4 %), da private Haushalte einen großen Teil ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden. Stärker verteuerten sich zum Beispiel Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+4,6 %), Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,0 %) sowie Gaststättendienstleistungen in Restaurants, Cafés und Straßenverkauf (+2,3 %). Einige Dienstleistungen waren auch günstiger, unter anderem Pauschalreisen (-3,4 %).

Verbraucherpreise

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Europa

Aktuell: Endgültige Eurozonen-Verbraucherpreise im Februar

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Die Verbraucherpreise der Eurozone im Monat Februar sind im Jahresvergleich nach nun endgültig feststehenden Daten um 1,5% gestiegen (Januar 1,4%). Die Kernrate steigt um 1,0% (wie im Vormonat). Energiepreise liegen mit 3,6% nach wie vor über dem Schnitt. Hier weitere Details von Eurostat:

Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Irland (0,7%), Griechenland, Kroatien und Zypern (je 0,8%) gemessen. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Rumänien (4,0%), Ungarn (3,2%) und Lettland (2,8%) registriert. Gegenüber Januar 2019 ging die jährliche Inflationsrate in sieben Mitgliedstaaten zurück, blieb in einem unverändert und stieg in neunzehn an. Im Februar 2019 kam der höchste Beitrag zur jährlichen Inflation im Euroraum von Dienstleistungen (+0,61 Prozentpunkte, Pp.), gefolgt von Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (+0,44 Pp.), Energie (+0,35 Pp.) sowie Industriegütern ohne Energie (+0,09 Pp.).

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Europa

Aktuell: Italien-Industrieaufträge den zweiten Monat deutlich rückläufig

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Für Italien wurden soeben wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht. Hier zeigen wir sie in Kurzform.

Die Auftragseingänge der Industrie sind im Januar im Jahresvergleich um 1,2% gefallen (Vormonat -4,7%).

Die Auftragseingänge der Industrie sind im Januar im Monatsvergleich um 1,8% gestiegen (Vormonat -1,4%).

Die Industriegüterabsätze sind im Januar im Jahresvergleich um 0,6% gestiegen (Vormonat – 7,4%).

Die Industriegüterabsätze sind im Januar im Monatsvergleich um 3,1% gestiegen (Vormonat -3,6%).

Kommentar: Die Monatsveränderungen sind aufgrund saisonaler Schwankungen wenig aussagekräftig. Nach -4,7% jetzt ein erneuter Rückgang um 1,2% im Jahresvergleich bei den Auftragseingängen, das ist die entscheidende Kennzahl – denn es geht ja immer um die Zukunft!

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Europa

Aktuell: Daten zur EU-Industrieproduktion im Januar

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Die EU-Industrieproduktion im Monat Januar ist im Jahresvergleich um 1,1% gefallen (erwartet war ein Rückgang von 2,1%). Im Monatsvergleich von Dezember auf Januar (saisonale Schwankungen machen diesen Vergleich weniger wichtig) ist die EU-Industrieproduktion um 1,4% gestiegen (erwartet war ein Plus von 1%). Zwar ist der Rückgang nicht so schlimm wie erwartet, aber es ist im Jahresvergleich der dritte Rückgang in Folge!

Eurostat im Wortlaut:

Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat Im Euroraum sank die Produktion von Investitionsgütern im Januar 2019 gegenüber Januar 2018 um 3,0%, von Vorleistungsgütern um 1,8% und von Gebrauchsgütern um 1,2%, während die Produktion von Verbrauchsgütern um 0,7% und von Energie um 4,0% zunahm. In der EU28 sank die Produktion von Investitionsgütern um 2,4%, von Vorleistungsgütern um 1,2% und von Gebrauchsgütern um 0,1%, während die Produktion von Verbrauchsgütern um 1,4% und von Energie um 2,9% zunahm. Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten Irland (-6,2%), Luxemburg (-4,2%) und Deutschland (-3,4%) die stärksten Rückgänge der Industrieproduktion. Die größten Zuwächse wurden in der Slowakei (+7,2%), Polen (+6,1%) und Litauen (+5,9%) registriert.

EU-Industrieproduktion
EU-Flaggen in Brüssel. Foto: © European Union, 2016 / Source: EC – Audiovisual Service / Photo: Etienne Ansotte

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