Europa

Verbraucherpreise im Juli +7,5 Prozent – Lebensmittelpreise +14,8 Prozent

Inflation auf eine Klorolle geschrieben

Die deutschen Verbraucherpreise für den Monat Juli wurden soeben vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Sie steigen im Jahresvergleich um 7,5 Prozent nach 7,6 Prozent im Juni. Für heute war eine Steigerung von 7,4 Prozent erwartet worden. Energiepreise steigen weniger stark mit +35,7 Prozent nach +38,0 Prozent. Aber die Lebensmittelpreise legen weiter zu mit aktuell +14,8 Prozent nach +12,7 Prozent im Juli.

Hier dazu der Kommentar der Statistiker im Wortlaut:

Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine sind insbesondere die Preise für Energie merklich angestiegen und beeinflussen die hohe Inflationsrate erheblich. Im Juli 2022 lagen die Energiepreise um 35,7 % höher als im Vorjahresmonat. Auch die Preise für Nahrungsmittel stiegen mit +14,8 % überdurchschnittlich. Deutliche Preisanstiege auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen wirken sich dabei preiserhöhend aus. Hinzu kommen die preistreibenden Effekte unterbrochener Lieferketten infolge der Corona-Pandemie. Sondereffekte wie die Auswirkungen des 9-Euro-Tickets und des Tankrabatts sind in den Ergebnissen enthalten. In welchem Ausmaß sie sich genau ausgewirkt haben, lässt sich mit den vorläufigen Ergebnissen noch nicht darstellen. Detaillierte Informationen veröffentlicht das Statistische Bundesamt mit den endgültigen Ergebnissen am 10. August 2022. 

Grafik zeigt Details der Verbraucherpreise



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