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Verschwindet Yahoo endgültig von der Bildfläche?

Redaktion

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FMW-Redaktion

Yahoo bekommt immer mehr den Ruf ein Internet-Grabbeltisch zu sein. Viele kleine Sachen liegen da rum, aber irgendwie gefällt das keinem so richtig. Viele kleinere Aktivitäten hatte Yahoo-Chefin Marissa Mayer in den letzten Jahren dazugekauft, ein neuer Internet-Riese, der Google und Facebook Konkurrenz machen kann, wurde daraus aber nicht, und es auch die Aussicht darauf ist nicht in Sicht.

Das scheinen wohl auch Spekulanten wie der Investor Starboard erkannt zu haben, der schon länger in Yahoo investiert ist und den Druck erhöht. Jetzt scheint es wohl langsam ernst zu werden. Wie das „Wall Street Journal“ erfahren haben will, werden von heute bis Freitag interne Sitzungen abgehalten um zu klären, ob man seinen 30 Milliarden Dollar Alibaba-Anteil wie geplant abspaltet (Spin Off), und ob man sein Kerngeschäft verkauft – oder gleich beides. Ob man beides macht oder „nur“ sei Kerngeschäft (Betrieb diverser Internetportale) abstößt, würde bedeuten die Firma als Solches de facto aufzulösen.

Würde ein Investor Yahoo´s Kerngeschäft kaufen (und wie meistens in Aktien bezahlen), würden die Aktionäre Aktien der kaufenden Firma im Tausch erhalten. Laut „WSJ“ sollen aber auch Private Equity-Firmen ein Auge auf Yahoo´s Kerngeschäft geworfen haben – das würde dann eine Cash-Abfindung für die Aktionäre bedeuten, und Yahoo als Firma mit eigenem operativem Geschäft wäre damit quasi erledigt.

Geht man nach den letzten Angaben von Yahoo selbst, soll der riesige Alibaba-Brocken Anfang 2016 von Yahoo abgespalten werden. Investor Starboard hatte vor Kurzem Yahoo dazu aufgefordert den Alibaba-Anteil doch zu behalten und dafür das Kerngeschäft abzustoßen. Dann wäre Yahoo fast nur noch eine kleine Investmentfirma, die ein paar eigene Aktienblöcke verwaltet. Pikant daran: Yahoo´s Alibaba-Anteil hat einen Wert von knapp über 30 Milliarden Dollar, Yahoo als ganze Firma ist aktuell aber auch nur 32 Milliarden Dollar an der Börse wert. Das Kerngeschäft wird vom Markt de facto also mit fast 0 bewertet. Von verschiedenen Analysten gab es dazu in den letzten Wochen, aber auch recht aktuell Schätzungen, was das Kerngeschäft noch wert sei (ohne Cash-Bestände). Da liegen einige bei 1,9 (z.B. Pivotal Research), andere bei 3,9 Milliarden Dollar.

Näheres dazu gibt´s vielleicht morgen oder Montag? Die Yahoo-Aktie jedenfalls reagiert heute auf die Gerüchte, dass die Firma sich fast selbst abstoßen könnte, mit einem Plus von 5,5%.

Yahoo

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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