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Verzocken die deutschen Autobauer unsere Zukunft?

Prof. Ferdinand Dudenhöffer im Interview über Diesel, Fahrverbote und unsere Autokonzerne, die sich bislang sehr erfolgreich aus der Verantwortung stehlen für das Schlamassel, das sie angerichtet haben..

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FMW-Redaktion

Prof. Ferdinand Dudenhöffer im Interview über Diesel, Fahrverbote und unsere Autokonzerne, die sich bislang sehr erfolgreich aus der Verantwortung stehlen für das Schlamassel, das sie angerichtet haben:


Chefs großer Automobilfirmen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Elektromobilitätsgipfel 2013 in Berlin
Von RudolfSimon – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27969532

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    m.d

    15. März 2018 17:51 at 17:51

    also zum dieselskandal kann ich nur sagen, das dies wieder ein abgekartedes spiel von diesem umweltverein mit 300 mitgliedern und bestimmt paar grünen ist.
    Also wenn man sich vorstellt das die 15 grössten schiffe der welt – 15 nicht 150 oder 15 tausend nur 15 – das diese 15 schiffe im jahr soviel abgase und feinstaub produzieren wir 750 milyonen autos im jahr. ( das ist sovirl wie alle deutschen autos in 17 jahren ) dann nützt es nichts wenn wir unsere diesel verkaufen und die grünen mit ihrem umweltverein gönnen sich darauf hin eine kreuzfahrt.

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      Haubentaucher

      16. März 2018 13:30 at 13:30

      @m.d., Verstehe, also haben die Grünen die Schummelsoftware aufgespielt und Politik und Verbraucher jahrelang betrogen?! Wusste ich bisher noch gar nicht, danke für die Info.
      Was die Schiffe angeht, ist Ihre Aussage wieder mal vollkommener Unsinn, Sie leiten in gewohnt hoch populistischer Manier völlig unreflektiert vollkommen falsche bzw. falsch interpretierte oder zitierte Aussagen weiter. Wenn es in den Kram passt, zitieren Sie anscheinend gerne auch mal die vielbescholtenen „Grünen“, wozu der Nabu doch sicher auch gezählt werden kann ;)
      Bei der genannten Zahl handelt es sich rein um Schwefeloxide, mit Ihrer pauschalisierenden Falschinformation von „Feinstaub und Abgas“ liegen Sie vollkommen falsch und betreiben reine Desinformation.
      Betrachtet man die in der Diesel-Diskussion stehenden Stoffe Stickoxide, Feinstaub und CO², sieht es nämlich schon ganz anders aus. Erst recht, wenn dann noch korrekt auf Personen und Fahrkilometer (also Passagierkilometer) Bezug genommen würde. Es macht wenig Sinn, zu sagen, dass beispielsweise ein durchschnittliches deutsches Auto pro Tag x Schadstoffe emittiert, ein Passagierschiff hingegen 5 Millionen x, ohne zu berücksichtigen, dass im Auto bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 36 km nur 1,5 Personen sitzen, im Schiff jedoch bei mehreren hundert km bis zu 9.000 Personen. Sonst wären auch Züge die schlimmsten Dreckschleudern.
      Dazu sagt selbst Ihre Quelle:
      „Die Zahl haben wir gewichtet nach der Bedeutung der Schadstoffe grob als Quersumme ermittelt“, erläutert Dietmar Oeliger, Leiter der Nabu-Abteilung Verkehrspolitik. Man hat also Äpfel, Birnen, Kirschen und Tomaten irgendwie zusammengezählt und durch vier geteilt. Oeliger weiß, dass so etwas unseriös ist. Man verwende das Ergebnis deshalb auch nur, „wenn Medien eine plakative, einfach zu verwendende Zahl möchten“.

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    Kritisch

    15. März 2018 18:32 at 18:32

    Annahme!
    Sie Unternehmer, verkaufen ein Produkt unter gewissen Qualitäts-Versprechen an ihre Kunden. Diese Stellen nach geraumer Zeit fest, dass ihre Versprechen nicht der Wahrheit entsprechen und das von ihnen angepriesene und verkaufte Produkt nicht die Qualitäts-Parameter aufweist die sie versprochen haben (ja man stellt sogar fest, dass sie die Nachweisbarkeit ihrer Qualitätsmängel bewusst zu verschleiern versuchten) . Also, wenn mich meine Rechtskenntnis nicht so ganz im Stich läßt ist das glatter Betrug und sie würden einerseits dem Strafrichter gegenüberstehen (die Staatsanwaltschaft würde wohl mit Sicherheit Anklage erheben, da es sich bei Betrug um ein Offizialdelikt handelt) und andererseits am Zivilrechtsweg massive Schadensersatzansprüche bewältigen müssen.
    ES SEI DENN:
    – Ihr Unternehmen ist mächtig und groß genug.
    – Sie pflegen persönliche Kontakte in höchste politische Kreise.
    Ja dann, kann ihnen nichts passieren.
    Und wie bitte soll der normale Bürger, der Unternehmer, da noch Vertrauen in die sog. Volksverteter und die Justiz haben.
    EINE VOLKSWEISHEIT DAZU BESAGT: Die kleinen hängt man, die großen lässt man laufen. Wobei noch ironisch zu bemerken ist, dass die die man hängt auch noch den Schaden zu tragen haben. GROSSARTIG!!!!!!!!!!

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      Dedalus

      15. März 2018 18:57 at 18:57

      Genau so ist das. Es ist immer das Gleiche. Die Geschichte wiederholt sich.

    • Avatar

      Columbo

      15. März 2018 19:22 at 19:22

      @Kritisch, was soll dieses ewige Gejammere? Tun Sie was dagegen oder schauns einfach, daß Sie nicht zu den Kleinen gehören.

      • Avatar

        Kritisch

        15. März 2018 20:06 at 20:06

        Sehr geschätzter Columbo!
        Es ist kein ein Gejammere sondern schlicht weg die Wahrheit. Diese Wahrheit hat auch nichts damit zu tun ob man zu den Kleinen oder Großen gehört. Manchen, so wie eben mir, widerstrebt es einfach, dass so etwas möglich ist und ich möchte auch nicht in einer Gesellschaft leben wo man danach streben sollte nicht zu den Kleinen zu gehören um sich außerhalb des Gesetzes stellen zu können. Das hatten wir nämlich bereits einmal – nein danke!

        • Avatar

          Columbo

          15. März 2018 20:28 at 20:28

          Diese Wahrheit hat mit der Natur des Menschen zu tun, das wissen wir, das braucht man nicht hundertmal zu erzählen. Wie Sie die Menschen ändern wollen, das wäre interessant.

          • Avatar

            Kritisch

            15. März 2018 21:12 at 21:12

            Schade eigentlich, dass sie all das was da so passiert, einfach so hinnehmen und dafür auch noch die Natur des Menschen als Rechtfertigung heranziehen. Exakt dieser Opportunismus ist es der es zuläßt die Mächtigen eben machen zu lassen. Ich halte es aber für sehr gefährlich wenn Gesetze gebeugt werden, egal zu wessen Gunsten auch immer. Ein Auszug aus dem Grundgesetz:
            Artikel 3

            (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
            Und in einer Gesellschaft wo das nicht mehr gilt möchte ich eigentlich nicht leben!

    • Avatar

      Goldsammler

      15. März 2018 19:56 at 19:56

      Danke

  3. Avatar

    Marko

    15. März 2018 19:38 at 19:38

    Vollkomener Quatsch, wir (die deutschen Autobauer) sind das wir sind, die absolute Nummer 1, weltweit !!

    Wenn nicht, kauft Kia, Toyotas usw. – viel Spaß !!!!

    Alleine wegen der mögl Leasing- Zahlungen….

    Ja, so sagt der Franz… : so läuft`s Business !!! :D

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Marcel Fratzscher im Interview: Marktversagen, Börse, Staatshilfen, Globalisierung uvm

Redaktion

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Marcel Fratzscher als Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wurde von der FAZ schon mal als Claqueur der SPD bezeichnet. Wer den Begriff nicht kennt: Ein Claqueur ist jemand, der auf Kommando Beifall klatscht. Und so hat Herr Fratzscher den Ruf, vor allem bei wirtschaftspolitischen Meinungen und Inhalten der SPD jede Menge Lob zu verteilen und die Thesen auch mit seinen fachkundigen Aussagen zu untermauern. Man munkelt in Berlin und Frankfurt schon seit geraumer Zeit, dass der gute Herr Fratzscher eine Karriere als Notenbanker oder in einem Ministerium anstrebt. Aber sind das nur Gerüchte? In den politischen Zeitgeist würde er sicher gut passen.

Marcel Fratzscher wurde schon von vielen anderen Kommentatoren sehr kritisch beäugt, aber auch von unserer Redaktion. Zum Beispiel sagte er im September, dass er keine Zombieunternehmen in Deutschland entdecken könne. Nur um wenige Tage später vom Problem der Zombieunternehmen zu reden. Generell ist er dem Lager der „Experten“ zugehörig, die der Meinung sind, dass man mit genug neuen Schulden so ziemlich alles regeln kann. Gibt es nur genug Nachfrage, lösen sich alle Probleme von selbst? Und die zusätzlichen Staatsschulden, die sind ja sowieso kein Problem bei den Nullzinsen? So einfach kann die Welt sein.

Aktuell hat Marcel Fratzscher dem auf YouTube bestens bekannten Interview-Format „Jung und Naiv“ ein 145 Minuten langes Interview gegeben. Die Leitlinie kommt relativ weit am Anfang des Interviews. Der Markt hat versagt. Also, wohin soll es seiner Meinung nach gehen? Mehr Regulierung, mehr Planwirtschaft? Thilo Jung spricht mit Marcel Fratzscher über Themen wie die Aktienmärkte und ob sie sich von der Realwirtschaft abgekoppelt haben, über die Coronakrise, Staatshilfen, die Klimakatastrophe, Autoindustrie, Konsumverzicht, Globalisierung, die Ungleichheit von Vermögen, Steuern uvm.

Wir können Ihnen an dieser Stelle nicht knallhart empfehlen 145 Minuten Marcel Fratzscher am Stück anzuschauen. Diese Entscheidung müssen Sie schon selbst treffen. Aber auch bei „Experten“, die wir kritischer sehen wie einen Herrn Fratzscher, gilt das selbe wie bei Hans-Werner Sinn, Markus Krall oder Clemens Fuest. Auch wenn man als Zuhörer die Meinung des Interviewten nicht teilt, so erweitert das Zuhören doch den Horizont.

Marcel Fratzscher
DIW-Chef Marcel Fratzscher. Foto: SPÖ Presse und Kommunikation – ExpertInnen Austausch anlässlich der Kurt Rothschild Preisverleihung, 27.09.2017 CC BY-SA 2.0

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Unser Wohlstand kommt übers Meer – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Welt ist so vernetzt wie nie zuvor. Auch wenn es in vielen Ländern protektionistische Tendenzen gibt, hat die weltweite Vernetzung ein Ausmaß erreicht, das in der Menschheitsgeschichte einmalig ist. Die Welt ist zusammengerückt. Viele Produkte, die Sie täglich nutzen, werden komplett oder in Teilen rund um den Globus verschifft, bevor Sie sie in Händen halten.

Die globalen Wertschöpfungsketten wären undenkbar ohne den regen Seehandel, der die Welt verbindet. Tausende Containerschiffe fahren von Kontinent zu Kontinent und bringen uns Waren vom anderen Ende der Welt.

Ich schreibe hier vorrangig über Zukunftstechnologien, die unsere Welt tiefgreifend verändern werden. Doch nichts hat unseren Wohlstand so sehr befeuert, wie der weitgehend freie Welthandel.

Deutschland ist Exportweltmeister

Unser Land ist erfolgreich, weil wir so stark in den Welthandel eingebunden sind. Maschinen und Autos aus Deutschland genießen international einen guten Ruf. Von den Erträgen aus dem Exportgeschäft kaufen wir beispielsweise Elektronik, chemische Erzeugnisse und Bekleidung. Das meiste davon wird übers Meer transportiert.

Die Lebensadern unserer Wirtschaft liegen im Wasser

Wenn Sie schon einmal in Hamburg am Hafen standen, haben Sie einen Eindruck, welche Mengen an Gütern täglich über den Seeweg nach Europa kommen. Rund 90% aller weltweit gehandelten Waren werden übers Meer befördert.

Unternehmen wie Hapag-Lloyd, Costamare oder Euronav betreiben riesige Flotten, um Waren rund um die Welt zu verschiffen. Sind die Aktien deshalb einen Blick wert? Das Geschäft ist lukrativ, aber hart umkämpft. Triton ist da schon eher interessant, denn das Unternehmen vermietet die…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Hotels und Restaurants: Wachstum ja, aber noch keine V-Erholung

Claudio Kummerfeld

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Restaurant-Tische mit Gläsern

Der Umsatz bei Hotels und Restaurants ist im August gegenüber Juli um 5,5 Prozent gestiegen. Aber im Vergleich zu August 2019 liegt er immer noch mit 22,2 Prozent im Minus. Die Grafik, die bis zum Jahr 2013 zurückreicht, zeigt es: Eine V-förmige Erholung ist noch nicht abgeschlossen. Der Indexwert der Umsätze von Hotels und Restaurants lag vor dem Start der Coronakrise im Februar bei 105,5 Indexpunkten, und im August waren es 80,9 Punkte. Da ist noch einiges an Lücke vorhanden. Innerhalb der Gastronomie lag der reale Umsatz der Caterer im August 2020 sogar um 32,9 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.

Gut, diese heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten sind aus August. Inzwischen haben wir Oktober, und die V-förmige Erholung könnte bis jetzt schon fast geschafft sein. Könnte, nicht muss. Aber selbst wenn…. ein halbes Jahr lang gigantische Verdienstausfälle machen einer Branche zu schaffen, die darauf angewiesen ist konstant Umsatz zu machen. Viele Betreiber und Hotels und Restaurants überleben vielleicht aktuell, aber nur dank staatlicher Kredite. Man hat also nach der Krise deutlich mehr Schulden als vorher, dazu kommen oft noch vermutlich Mietschulden, weil der Vermieter monatelang die Restaurantmiete stundete, die nun nachgezahlt werden muss. Hat man die Krise auf den ersten Blick überlebt, und hat wieder „normale“ Umsätze, so türmen sich die Schulden auf. Zeitlich verzögert könnten also viele Insolvenzen folgen, auch wenn sich die Umsätze der Branche wieder normalisieren.

Chart zeigt Umsätze bei Hotels und Restaurants

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