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Videoausblick: 5% rauf oder runter

Im Grunde sind die Märkte im Warte-Modus: kommt die US-Steuerreform oder kommt sie nicht, bzw. wann kommt sie und wie wird sie aussehen. Davon wird sehr wahrscheinlich die weitere Entwicklung der Aktienmärkte abhängen, und US-Analysten meinen: kommt die Steuerreform und wird ab Anfang 2018 wirksam, dürften die Aktienmärkte 5% steigen, kommt sie dagegen nicht, dürften die Märkte 5% fallen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Im Grunde sind die Märkte im Warte-Modus: kommt die US-Steuerreform oder kommt sie nicht, bzw. wann kommt sie und wie wird sie aussehen. Davon wird sehr wahrscheinlich die weitere Entwicklung der Aktienmärkte abhängen, und US-Analysten meinen: kommt die Steuerreform und wird ab Anfang 2018 wirksam, dürften die Aktienmärkte 5% steigen, kommt sie dagegen nicht, dürften die Märkte 5% fallen. Davon sind wir derzeit noch weit entfernt: gestern wieder ein Tag mit geringer Schwankung an den US-Märkten (durchschnittlich in den letzten zwei Wochen: 0,17% Änderung auf Schlußkursbasis beim S&P500), während der Dax deutlich schlechter läuft und nun eine ziemlich große Lücke zum „großen Bruder“ aufweist. Und das heißt: die Lücke wird sich, wie immer, schließen, also muß der Dax rauf oder die US-Indizes runter..

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12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    frank

    14. November 2017 09:43 at 09:43

    Hallo fmw,
    könnt ihr bitte einen Beitrag zu Venezuela machen? Sehr spannend gerade, Venezuela steht kurz vor der Pleite. Die Bonds schwanken gerade stark. Man kann gerade Venezulanische Staatsanleihen für unter 30 kaufen. Letzte Woche waren sie noch tiefer und sind teilweise wieder 50% nach oben geschossen. Wäre ein sehr interessantes Thema…

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      14. November 2017 09:45 at 09:45

      @frank, ich denke, wir werden uns darum kümmern :)

      • Avatar

        frank

        14. November 2017 10:49 at 10:49

        cool danke.

        hier noch möglicher Input:
        Die Venezuela Bonds notieren fast alle in USD, fast alle Schuldner sitzen in den USA und im Ausland, Venezuela hat sich im Oktober schon mit Russland auf eine Restrukturierung geenigt, gestern fand ein Gläubiger-Treffen in Caracas statt, es gab aber nur Sackerl mit Schokolade und Kaffee für die Gläubiger und keine Vereinbarung, EU und USA verschärfen die Sanktionen, Venezuela hat die größten Ölvorkommen der Welt

        • Avatar

          Gerd

          14. November 2017 11:20 at 11:20

          Was mich wundert, jetzt liegt der Ölpreis schon viele Monate oberhalb der vorjährigen Ramschpreise und dennoch verschlechtert sich die Situation in Venezuela.

          Nebenbei:
          …fast alle Gläubiger sitzen in….statt fast alle Schuldner?

  2. Avatar

    Beobachter

    14. November 2017 11:29 at 11:29

    Hat denn Venezuela keinen Draghi der Geld drucken kann,warum können das nur die sogenannte reichen westlichen Länder ??
    Bitte eine Antwort von einem Ökonomen, ich verstehe das nicht.

    • Avatar

      Gerd

      14. November 2017 11:45 at 11:45

      Doch, den haben die. Die drucken auch wie die Weltmeister. Allerdings haben die keinen Zahlmeister.
      In der EU hingegen gibt es einen solchen. Kannst ja mal raten, wen ich meine.

    • Avatar

      Gerd

      14. November 2017 12:06 at 12:06

      Um etwas weniger oberflächlich zu antworten:
      Die drucken, aber das Ausland misst diesen Papierscheinchen nicht den aufgedruckten Wert zu. Da können die 1000mal soviel drucken, da sackt der Devisenkurs eben immer tiefer – und am Ende bekommen sie für die vielen, vielen Scheinchen nicht mehr für als vorher.
      Im EU-Währungsraum wirken ganz andere Mechanismen. Für den gemeinsamen Binnenmarkt sammeln sich bei uns die Target-Salden an. Und Hauptgläubiger ist da nun mal Deutschland (nicht als einzige). Und solange wir das stemmen, ist alles in Butter.

      Und wären in der EU-Währungsraum nicht genau diese Länder wie eben Deutschland drin, würde gegenüber nicht EU-Währungsländern der Euro auch gnadenlos abschmieren und zu importieren wäre unbezahlbar.
      Hätten Griechenland oder Italien ihre eigene Währung läge die auch am Boden.
      Allerdings einen Vorteil hätte das allemal, die Exportprodukte wie z.B. schöne Urlaube würden fürs Ausland wahnsinnig attraktiv und würde den Südländern wiederum harte Devisen in die Kasse sprudeln lassen.

      Deshalb verstehe ich eben nicht, warum Venezuela bei ihrer geschwächten Währung und dem nicht ganz unten stehenden Ölpreis wieder auf die Beine kommt. Denn Venezuela erhält fürs Öl ja harte Dollar, die im Vergleich zur Landeswährung noch selten so hart waren wie heute.

      Aber vielleicht erfahren mir mehr, wenn FMW einen Artikel darüber bringt.

      • Avatar

        Gerd

        14. November 2017 12:19 at 12:19

        Klar, und mit der total abgewerteten Landeswährung kann Venezuela natürlich seine auf DOLLAR lautenden Schulden (Anleihen) nicht mehr ordnungsgemäß bedienen. Das mit den Bonds war ja überhaupt anfangs der Aufhänger von @frank.
        Im Euro-Raum hingegen wird alles bedient. Deutschland (nicht als einziges Land) ist stets gerne zu Diensten.

      • Avatar

        Bademeister

        14. November 2017 14:50 at 14:50

        Wer hat schon Interesse, einen Staat wie Venezuela zu retten?
        Die Amis verdienen die grosse Kohle, wenn das Land bankrott geht. Kuba hatte Glück…unter Obama…

  3. Avatar

    Beobachter

    14. November 2017 11:58 at 11:58

    @Gerd, du hast mein Rätsel gelöst, bestätigt meine Ansicht ,dass es immer jemand bezahlen muss, tut mir leid ,dass du wahrscheinlich einer dieser Sponsoren bist, ohne dass man dich jemals gefragt hat!

  4. Avatar

    ET

    14. November 2017 14:50 at 14:50

    Hallo Markus Fugmann, Ihr Hinweis mit „Hund und Herrchen“ erscheint mir ein Wichtiger zu sein. Allerdings sind der Vergleichs-Aufsetzzeitpunkt und die verglichenen Indizes wichtig. Ich würde eher den Dow mit dem Dax vergleichen. Wenn man dies tut und als zeitlichen Aufsetzpunkt entweder das gemeinsame Tief im Febr. 2016 oder März 2009 wählt, sieht man, dass „die Beiden“ nach dem Dax-Rücksetzer nun schon wieder zusammen laufen bzw. das Hündchen beim Herrchen trippelt. Einen Crash im Dax (min. -20%) wird es m.E. ohne gleichsinnige Abwärtsbewegung im Dow nicht geben. Also weiterhin bullish!

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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Aber CFDs sind Termingeschäfte? Verbände für steuerliche Bevorzugung von Optionsscheinen

Claudio Kummerfeld

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Aktives Trading mit CFDs und Optionsscheinen könnte problematisch werden

Was sind CFDs? Die „Contracts for Difference“ erlauben gehebelte Wetten auf steigende und fallende Kurse. Die CFDs können Anleger zeitlich unbefristet lange halten. Und Optionsscheine? Die haben einen fest definierten Ablaufzeitpunkt. Und wie definiert man Termingeschäfte? In Kurzform: Dies sind Börsengeschäfte, bei denen die Erfüllung des Vertrags (Abnahme und Lieferung der Ware) zu einem späteren Termin erfolgt. Also sind Optionsscheine doch Termingeschäfte, und CFDs irgendwie nicht so richtig?

Egal. Wenn der Gesetzgeber eine Feststellung trifft, dann ist das eben so – weil es nun mal der Gesetzgeber ist? So wurde vor Kurzem die seit Anfang Januar gültige Novellierung des Einkommensteuergesetzes beschlossen, wonach Verluste aus „Termingeschäften“ nur noch bis zu 20.000 Euro pro Jahr mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden dürfen. Dadurch wird die bizarre Realität entstehen, dass Anleger Steuern auf Gewinne zahlen müssen, obwohl sie effektiv in einem Börsenjahr im Handel keinen Gewinn erzielt haben (wir berichteten schon mehrmals). Danke Olaf Scholz, darf man da schon mal im Voraus sagen.

Klar zu sein scheint, dass die CFDs in die Kategorie der Termingeschäfte fallen im Sinne dieser Novelle des Einkommenssteuergesetzes – wohl ganz einfach, weil der Gesetzgeber es so will. Aber auch Optionsscheine, die per Definition doch viel eher Termingeschäfte sind? Wie man derzeit munkelt, wird das Bundesfinanzministerium noch eine Klarstellung für die ausführenden Steuerbehörden veröffentlichen, aus welcher hervorgehen könnte, dass auch Optionsscheine als Termingeschäfte zu betrachten wären. Das würde den Kreis der betroffenen Anleger deutlich erweitern.

Lobbyarbeit für Optionsscheine – von CFDs ist keine Rede

Aber halt. CFDs werden fast komplett von angelsächsischen und Offshore-Anbietern angeboten. Optionsscheine sind die Kinder der deutschen Bankenbranche. Und drei Mal darf man raten, wer den besseren Draht zu BaFin, Bundesfinanzministerium, Staatssekretären etc haben könnte? Diese Woche sieht man vom Deutschen Derivate-Verband, der Börse Stuttgart und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) einen offiziellen Appell an das Bundesfinanzministerium (siehe hier), worin man eindringlich dazu auffordert Optionsscheine bezüglich dieser Neuregelung nicht als Termingeschäfte einzustufen. Man möchte also erreichen, dass Anleger auch weiterhin unbegrenzt Verluste aus Optionsscheinen mit Gewinnen aus Optionsscheinen verrechnen dürfen.

Gibt der Gesetzgeber dem nach, wäre dies ein glasklarer Vorteil für die Anbieter von Optionsscheinen, und ein riesiger Nachteil für die ausländischen CFD-Anbieter. Und wer ist denn Mitglied im Deutschen Derivate-Verband? Eben nicht die CFD-Anbieter, sondern so ziemlich alle deutschen Anbieter von Zertifikaten und Optionsscheinen, wie Deutsche Bank, Deka, Hypo, LBBW, DZ, Baader usw. Für CFDs bitten sie nicht um eine Ausnahme, sondern nur für Optionsscheine. Und die DSW? Hat sie die CFDs schon aufgegeben, und hofft nun noch darauf, wenigstens noch die Optionsscheine vor diesem Steuerirrsinn retten zu können? Aus dem Appell zitieren wir hier auszugsweise im Wortlaut:

Der Deutsche Derivate Verband (DDV), die Börse Stuttgart und die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) appellieren an das Bundesfinanzministerium, die Linie aus dem Juni 2020 beizubehalten und Optionsscheine nicht als Termingeschäfte einzuordnen. Im Entwurf des Anwendungsschreibens des BMF vom Juni 2020 wurden Optionsscheine nicht als Termingeschäfte klassifiziert und damit eine klare, angemessene Abgrenzung erreicht. Damit wird vermieden, dass Anleger in der Depotgestaltung beeinträchtigt werden und zudem aufwendige individuelle Veranlagungen vornehmen müssen. Anderenfalls drohen schwere steuerliche Nachteile, nachträgliche Steuerzahlungen und Unsicherheiten für hunderttausende von Anlegern. Für Termingeschäfte sieht das Jahressteuergesetz, das seit Jahresbeginn gilt, eine begrenzte Verlustverrechnungsmöglichkeit nur mit anderen Termingeschäften und Erträgen aus Stillhaltegeschäften vor.

Marc Tüngler, DSW-Hauptgeschäftsführer: „Die steuerliche Neuregelung der Verlustverrechnung ist ein weiterer herber Schlag für Privatanleger und führt zu massiven Verunsicherungen. Vom Grundsatz her halten wir die Regelung insgesamt für verfassungswidrig. Der Entwurf des BMF-Schreibens war immerhin ein fairer Vorschlag, wie die Anwendung zumindest in Bezug auf Optionsscheine zu regeln ist, und würde betroffenen Anlegern eine Perspektive geben. Wenn das BMF jetzt von diesem ursprünglichen Entwurf abweicht, weckt das Unverständnis und offenbart einmal mehr die feindliche Gesinnung gegenüber Privatanlegern.“

Würden Optionsscheine jetzt durch das Anwendungsschreiben des BMF den Termingeschäften zugerechnet, wird die neugeschaffene Unwucht im Steuerrecht weiter dramatisch verschärft.

Es gibt gute sachliche Argumente dafür, warum Optionsscheine steuerlich als sonstige Finanzinstrumente und nicht als Termingeschäfte zu klassifizieren sind. Die Klassifizierung sollte anhand der Erfüllungsweise von Optionsgeschäften vorgenommen werden. Diese ist bei Optionsscheinen „Zug-um-Zug“, sie sind daher bei der steuerlichen Behandlung den Kassageschäften zuzurechnen, und nicht den Termingeschäften. Diese Einschätzung wird auch von Wissenschaftlern geteilt.

Eine Studie der WHU aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass hunderttausende von Privatanlegern von einer solchen Klassifizierung betroffen wären. Zudem stellt die Studie der WHU fest, dass 68,8 Prozent der Nutzer von Hebelprodukten wie Optionsscheinen diese zur Absicherung einsetzen. Die Beschränkung der Verlustverrechnung erschwert es Anlegern von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Quartalszahlen und Inflation

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. IBM und Intel werden heute Abend ihre Quartalszahlen veröffentlichen – sie werden von ihm vorab besprochen. Auch das Thema Inflation ist auf der Tagesordnung.

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