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Videoausblick: Abwärtsgap und Risikoaversion

Der Dax dürfte heute mit einem Abwärtsgap in den Handel starten, nachdem Norkorea heute Nacht Missiles abgefeuert hat, die über Japan flogen. Das hat eine neue Qualität und dürfte die geopolitischen Spannungen deutlich verschärfen – die Folge im asiatischen Handel war einsetzende Risikoaversion und Flucht in sichere Häfen wie Gold..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der Dax dürfte heute mit einem Abwärtsgap in den Handel starten, nachdem Nordkorea heute Nacht Missiles abgefeuert hat, die über Japan flogen. Das hat eine neue Qualität und dürfte die geopolitischen Spannungen deutlich verschärfen – die Folge im asiatischen Handel war einsetzende Risikoaversion und Flucht in sichere Häfen wie Gold. Die US-Futures deutlich tiefer, daher dürfte der X-Dax klar unter der 12100er-Marke starten (vermutlich auf dem Niveau des gestrigen Tiefs). Jetzt kommt alles auf die Reaktion der USA an, bislang heißt es nur, man müsse den Druck auf Nordkorea verstärken. Aber Trump droht „sein Gesicht zu verlieren“, wenn er jetzt nicht entschieden gegen das kleine Land vor geht..

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13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    Savestrax

    29. August 2017 07:58 at 07:58

    Nix passiert. „Das südkoreanische Finanzministerium teilte mit, bei Bedarf die Märkte zu stabilisieren.“ Und das nach einem „Einbruch“ von 1%. Zitat aus dem HB

    Wie Volker Hellmeyer im Video sagte sind freie Märkte Schnee von gestern.

  2. Avatar

    Gerd

    29. August 2017 08:37 at 08:37

    Was ist denn schon ein drohender Atomkrieg gegen das existenzielle Thema Charlotteville und ob Trump die Ereignisse angemessen kommentiert hat?

    Trumps Gegner werden die weitere Aufarbeitung der dortigen Geschehnisse bald bestimmt erneut wieder in den Vordergrund schieben. Da werden dann nicht mal mehr die Aktienmärkte bemerken, dass an anderer Stelle der Landkarte gerade der Weltuntergang vorbereitet wird. Sie werden wieder steigen.

    Diesen Eindruck jedenfalls hatte ich vor zwei Wochen. Kann dieses Mal aber auch anders laufen.

  3. Avatar

    Jana

    29. August 2017 12:15 at 12:15

    Wieder ein klasse Video von Dirk Müller

    https://youtu.be/wbtJcrcv5cg

    • Avatar

      falke61

      29. August 2017 19:49 at 19:49

      Vielleicht hätte er in seinem Fond die tschechische Krone bevorzugen sollen ;)

  4. Avatar

    Columbo

    29. August 2017 13:05 at 13:05

    Eigentlich müßten Dax und Dow crashen, Gold auf 2000 steigen nach den wiederholten Raketenstarts Nordkoreas und „Feuer und Wut“ Drohungen eines US Präsidenten. Tun sie aber nicht. Warum? Weil Kim Jong und Trump nicht ernst genommen werden. Die Raketen Nordkoreas sind Spielzeuge, die niemandem wehtun, weit entfernt von einer Atommacht. Daß Trumps Worten ernstzunehmenden Taten folgen, glaubt ebenfalls niemand. Trotz dramatischer Berichterstattung lassen sich die Profis nicht besonders beeindrucken, wie man an den harmlosen Dellen bei den Indices sieht.

    • Avatar

      Wolfgang M.

      29. August 2017 13:19 at 13:19

      Ja Columbo, ich habe gerade zum 3. Mal ein Interview mit einem Professor für Raketentechnik der TU München gehört, der Ihre Ansicht bestätigt, dass Nordkorea noch Jahre von exakt lenkbaren und mit Last bestückbaren Raketen entfernt ist, die die USA gefährden können. Schon seltsam die allgemeine (apokalyptische) Bewertung.

  5. Avatar

    Masud79

    29. August 2017 17:25 at 17:25

    Die amis sind so deppat. Herr Fugmann erklären’s ma des !!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      29. August 2017 17:30 at 17:30

      @Masud, ja was woaß i! Die san hoid wie´s san, die Amis. Echte Hund..

      • Avatar

        berti001

        29. August 2017 18:52 at 18:52

        die sinn noaaaaarisch

        aber ma ohne sch…@ masud, seit monaten f…du dich ab das es net richtisch runner geht, Wechsel doch am die Seiten :-)

        • Avatar

          Masud79

          29. August 2017 23:02 at 23:02

          Never. Die Realität wird schon iwann durchschlagen

  6. Avatar

    bauer

    29. August 2017 18:59 at 18:59

    …aber da Deitsche, is fit wia a Turnschua,oder?lol
    Ihr laffts doch an Ami seit jahrzehnten hinter her…den dumma Ami,ha ha…
    I moan heut de deitsche Regierung,de lafft….
    Dumm is der,der das System noch nicht kappiert hat!

    • Avatar

      falke61

      29. August 2017 19:52 at 19:52

      Schlafende sollte man nicht wecken – der Comic is schuld !!!

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Netflix und Tesla bringen gute Laune

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Netflix hat gestern Abend tolle Zahlen geliefert, und bei Tesla gibt es ein neues hohes Kursziel.

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Aktien

Börse: Die Stimulus-Schecks und der große Börsen-Hype

Wiederholt sich das Muster an der Börse aus der ersten Corona-Welle? Damals stiegen Kleininvestoren ein, und nun kommen neue Schecks!

Wolfgang Müller

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Was sich im letzten Sommer durch die großzügigen Schecks der US-Regierung zur Unterstützung der Arbeitslosen an der Börse gezeigt hat, wiederholt sich mit den 600 Dollar-Schecks seit Jahresanfang in verschärfter Form. Man zockt mit dem staatlichen Geld immer zügelloser, in Pennystocks und in Optionen. Jetzt kommt bald die Aufstockung auf 2000 Dollar durch die Biden-Regierung – wird dies der Höhepunkt der Manie der Börse?

Börse: Corona und die Generation RobinHood

Es war ein großes Thema im Coronajahr 2020, die allein schon beim Neobroker RobinHood auf 13 Millionen, vorwiegend junger Anleger angewachsene Schar neuer und junger Investoren, die ihre Freizeit genutzt haben, um nahezu gebührenfrei an der Börse zu zocken. Zunächst mit den großen Aktien aus dem „Stay-at-Home-Umfeld“, Apple, Amazon, Alphabet, Microsoft, Nvidia, oder Zoom und natürlich Tesla. Aber da dies so gut geklappt hatte, dann auch mit Hebelprodukten aus dem Optionsbereich. Was die Stillhalter dazu genötigt hatte, teure Aktien zur Absicherung auch noch nachzukaufen, Stichwort Gamma-Absicherung. Die Hausse nährte ständig die Hausse. Dies ist natürlich den großen Häusern in den USA nicht verborgen geblieben. Goldman Sachs holte sich die Liste der meist nachgefragten Aktien bei den Billigbrokern und bei den Favoriten der Hedgefonds – und siehe da, die Lieblinge der RobinHoodies schlugen die Benchmark und die Profis um Längen.

2020: S&P 500, plus 16 Prozent – Hedgefonds plus 40 Prozent – und die RobinHooder plus 80 Prozent. Dies ist natürlich nicht die Performance der Depots, sondern die Berechnung der Performance der Favoriten.

Das neue Thema Pennystocks

Das Jahr 2021 entwickelt sich in Teilbereichen noch extremer als das Jahr 2020. Die jungen Spekulanten hatten bemerkt, dass sich nach den Wahlen im November und der großen Impfstoffstory ein Favoritenwechsel ergeben hat, weg von Big Growth und Value, hin zu kleinen Nebenwerten. Überaus deutlich ersichtlich an der Performance des Russel 2000, der allein von Anfang November bis dato von 1520 auf 2150 Punkte gestiegen ist. Ein Index, wohlgemerkt, in dem sich so viele Titel befinden, die gar keine Gewinne machen, seit Jahren „Zombies“ genannt. Manch erfahrener Börsianer wird sich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben, angesichts der Kurssprünge einiger kleiner und eigentlich unbekannter Aktien aus dem Feld der Pennystocks.

Das extremste und am meisten zitierte Beispiel ist eine Firma aus der Medizintechnik, Signal Advance. Infolge einer Verwechslung aufgrund eines Musk-Tweets: „Buy Signal“ hatte sich der Pennystocks schlicht verdreiundzwanzigfacht. Nicht ganz so extrem, aber immerhin auch schon mit 120 Prozent plus, notierte GameStop, eine Firma aus der Videobranche. Ob Energiesektor, Elektromobilität, Wasserstofftechnologie, Solar oder sogar Aktien, die sich der Pleite genähert haben, Hauptsache billig, dann wird damit herumgezockt.

Das Volumen der gehandelten Billigaktien hatte bereits im Dezember die Billionengrenze erreicht.

Stimuli, oder die staatliche Quelle für das Zocken

Wie bereits angedeutet, viele Anleger hatten anscheinend nur darauf gewartet, dass der Staat ihnen endlich die lange erwartete Unterstützung mittels der 600 Dollar-Schecks zusandte. Der Beweis für diese Annahme ist der Anstieg des Handelsvolumens bei Pennystocks – Over the counter (OTC), also außerbörslich, der sich nach dem Erhalt der Schecks glatt fast versechfacht hatte.

Was bedeutet dies für die nahe Zukunft? Der neue US-Präsident hat letzte Woche sein 1,9 Billionen Dollar schweres Stimulusprogramm angekündigt, welches noch der Billigung durch den Kongress bedarf.

Eine Aufstockung um 1400 Dollar und es könnten weit über 100 Millionen Amerikaner in den Genuss der staatlichen Stimulus-Schecks geraten.

Wird sich das Verhalten der neuen Generation Anleger ein weiteres Mal wiederholen und das Geld unmittelbar wieder an der Börse landen, bei Werten, von denen unsereins noch gar nichts gehört hat?

Ein nochmaliger kurzfristiger Boom?

Daran sieht man einmal mehr, warum statistische und saisonale Annahmen stets mit Vorsicht zu genießen sind. Jedes Jahr, jeder Zyklus ist anders und bietet ständig Überraschungen. Wer hätte vor einem Jahr daran gedacht, dass kleinste Anlegergruppen mit staatlicher Stütze einen Einfluss auf die Kurse an der Börse ausüben können?

Fazit

Wieder ein Zeichen für eine Bubble an der Börse, die aber wie immer erst dann festgestellt wird, wenn sie geplatzt ist? Jede Übertreibung ist anders als die vorherige und die aktuelle Phase ist durch Umstände befördert worden, die es in dieser Kombination auch noch nicht gegeben hat. Die Notenbanken haben durch ihre Marginalisierung des Zinses den Aktienmarkt zu einer dominanten Anlageklasse gemacht, dann haben die neuen Broker die Handelsgebühren abgeschafft und das Handeln mit ganz niedrigen Beträgen möglich gemacht und zuletzt hat Vater Staat auch noch das nötige Spielgeld zur Verfügung gestellt, ungewollt. 2020 war es die Arbeitslosenunterstützung, die in manchen Staaten über 4000 Dollar pro Monat betragen hat, mehr als der Arbeitnehmer mit seiner Arbeit verdienen konnte. Dann kamen die 600 Dollar-Schecks und jetzt die nochmalige Aufstockung durch die neue US-Regierung.

Was mich wieder einmal in meiner These bestätigt, wann der Rally an der Börse sehr deutlich der Stecker gezogen werden könnte: Wenn die Wirtschaft ohne staatliche (Not-)Versorgung läuft, das Zinsniveau nur ein wenig weiter ansteigt und zusätzlich den jungen Zockern die staatlichen Schecks verwehrt werden.

Der Einfluß der Stimulus-Schecks auf die Börse

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Netflix-Quartalszahlen: Nutzerwachstum deutlich besser als gedacht, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

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Netflix auf Computer schauen - Beispielbild

Soeben wurden die Netflix-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz liegt bei 6,64 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,47/Erwartungen 6,6). Im aktuell laufenden Quartal soll der Umsatz bei 7,1 Milliarden Dollar liegen.

Der Gewinn liegt bei 1,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,30/Erwartungen 1,39). Im laufenden Quartal erwartet man 2,97 Dollar.

Die Zahl neuer Abonnenten liegt bei 8,51 Millionen (erwartet 6,5). Für das laufende Quartal gibt man ganz aktuell die Zielmarke von 6 Millionen neuen Abonnenten aus.

Netflix sagt aktuell, dass man keine externe Finanzierung mehr benötige, und über Aktienrückkäufe nachdenke. Das und das Nutzerwachstum lassen die Aktie gut da stehen. Sie steigt aktuell nachbörslich um 11 Prozent!

Grafik zeigt Netflix-Quartalszahlen im Detail

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