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Videoausblick: Alles eingepreist

Die ersten Reaktionen im asiatischen Handel deuten darauf hin, dass der klare Wahlsieg Macrons bereits eingepreist war. Das gilt besonders für den Dax, der am Freitag im späten Handel in Vorfreude auf das dann tasächlich eingetretene Ergebnis der Stichwahl in Frankreich heftig nach oben geschossen war..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die ersten Reaktionen im asiatischen Handel deuten darauf hin, dass der klare Wahlsieg Macrons bereits eingepreist war. Das gilt besonders für den Dax, der am Freitag im späten Handel in Vorfreude auf das dann tatsächlich eingetretene Ergebnis der Stichwahl in Frankreich heftig nach oben geschossen war und sogar die 12800er-Marke überwunden hatte. Hält die Euphorie nun an und treibt den Dax weiter nach oben? Der Euro jedenfalls, der in einer ersten Reaktion auf das Ergebnis über die 1,10er-Marke gesprungen war, handelt nun deutlich unter dieser Marke – ein Zeichen dafür, dass der Macron-Sieg eben doch schon komplett eingepreist sein dürfte..

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    PK

    8. Mai 2017 08:51 at 08:51

    es ist alles exakt so gekommen.
    Der Erschöpfungsspike im Fdax kurz vor 10 Uhr Handelsschluss und die Tatsache, daß damit der Peak zunächst erreicht war. Macron Wahl war klar eingepreist und überhaupt war das ganze Verhalten ein absolutes Musterbeispiel wie der Markt auf solche bekannten News reagiert. Die guten Trades sind immer die in die größten Schmerzen der anderen.
    Meine Idee um 22 Uhr zu shorten war daher zunächst mal nicht so schlecht und schon 60 Punkte im Plus. Mal sehn wies weitergeht. Es wäre auch möglich, daß das Intradayhigh nochmal angeschaut wird.

    • Avatar

      gerd

      8. Mai 2017 09:07 at 09:07

      Nochmal meinen großen Respekt, PK.
      In zweiter Linie für den Gewinn, der eventuell erzielt wird, aber viel mehr noch für die dahinterstehende Überlegung.

  2. Avatar

    nordsüd

    8. Mai 2017 09:16 at 09:16

    Glückwunsch PK! Super Einschätzung!!!

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    Geduldsbär

    8. Mai 2017 10:07 at 10:07

    ALLES EINGEPREIST! Das stimmt nicht ,nach meiner Meinung ist ALLESMÖGLICHE U.UNMÖGLICHE U.NOCH VIEL MEHR EINGEPREIST, mir ist unerklärlich ,wie die sonst sehr kurzfristig denkende Börsenwelt eventuelle Erfolge, die sich vielleicht in einigen Jahren einstellen könnten, so einpreisen.Es war also eher eine Erleichterung wegen des ausgebliebenen Fiaskos.

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    columbo

    8. Mai 2017 11:11 at 11:11

    Italien wird auf Macron schauen. Wenn er es nicht schafft, die EU Skeptiker zu überzeugen, hat die Fünf Sterne Bewegung, die ähnlich stark ist, wie Le Pen, sehr gute Chancen. Wenn sie gewinnt, geht’s richtig runter mit Dax&Co. Wenn hingegen der PD mit Renzi gewinnt, ist die EU bis auf weiteres vermeintlich gerettet. Dann sehe ich den Dax in ungeahnten Höhen. 2018 wird’s noch einmal richtig spannend, da wird’s gute Nerven brauchen.

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    gerd

    8. Mai 2017 11:27 at 11:27

    Geduldsbär:
    „Es war also eher eine Erleichterung wegen des ausgebliebenen Fiaskos.“

    Sie stellen die richtige Überlegung an. Ob Ihre Schlussfolgerung richtig ist, weiß ich nicht.
    Es könnte immerhin auch so sein:

    Der DAX wird bald wieder weiter steigen, aber natürlich nicht wegen Macron. Er wäre an und für sich schon längst bei 13000, wenn nicht die Unsicherheit der Frankreichwahl dagegen gestanden hätte. Einfach weil Aktien billig sind. Die DAX-Unternehmen, die bislang ihre Quartalergebnisse veröffentlicht haben, verzeichneten einen durchschnittlichen Gewinnanstieg von 27%.
    Falls es also weiterginge, sollte man es folglich auch nicht als „Macron-Ralley“ titulieren dürfen – eher als „Renditeralley“.
    Vergleichbar in Amerika, wo es wohl auch keine Trump-Ralley war, sondern die Kurse einfach überreif waren für einen Anstieg. Und wo auch nur die Wahlunsicherheit den Anstieg zeitlich hinausgezögert hatte.

    Ich schließe aber natürlich auch nicht aus, dass der DAX bereits seinen Höchststand gesehen hat. Mein Szenario war ja, dass die 13000 genommen werden im Mai/Juni – oder gar nicht. Nicht ganz ohne Hintergedanken war ich ja am Freitag Nachmittag erneut short gegangen.

    • Avatar

      columbo

      8. Mai 2017 11:46 at 11:46

      Sollte ja langsam klappen, mit den Shorts, die Losless-Unterstützung bei 12691 ist schon mal unterschritten.
      ………außer es kommt anders.

      • Avatar

        gerd

        8. Mai 2017 12:12 at 12:12

        Sie sagen es, Columbo. Ihre zwei Sätze bringen es mal wieder kurz und prägnant auf den Punkt – insbesondere der letzte.

  6. Avatar

    Geduldsbär

    8. Mai 2017 12:10 at 12:10

    @gerd, aber auch möglich dass die Notenbanken sehr zurückhaltend waren genau wegen diesen Wahlen (trotz anscheinend Super-Wirtschaft) Am 5.5. habe ich gelesen,US -NOTENBANK WARNT VOR ÜBERHITZUNG, könnte also sein,dass die Notenbanken überraschenderweise ein bisschen aggressiver werden u.einige Dickfische Gewinne mitnehmen u.dann gibt es vielleicht wieder einmal ein Long-Squeeze ( kennen wir gar nicht mehr )!

    • Avatar

      gerd

      8. Mai 2017 12:16 at 12:16

      Das wäre mir sehr willkommen. Also gerade der letzte Halbsatz.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – „Ob gut oder schlecht – Sell the News!“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Auch wenn es wie bei Microsoft gute Zahlen gab – der Markt ist derzeit negativ eingestellt.

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Boeing-Quartalszahlen: Desaster, aber der Verlust ist kleiner als erwartet

Claudio Kummerfeld

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Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Boeing ist als Industrieunternehmen mit seiner gigantischen Zuliefererkette derart wichtig für die US-Volkswirtschaft, dass man mit starken Absatzrückgängen sogar das US-BIP in spürbare Bewegung bringen kann. Aber nun zu den wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 14,14 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,98/erwartet für heute 14,5). Laut Boeing sinken die Umsätze bei den zivilen Maschinen wegen der 737-Probleme, was teilweise durch höhere Umsätze in der Militärsparte ausgeglichen werde. Der Ergebnis liegt bei -1,39Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,45/erwartet für heute -2,32).

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Gegenüber Airbus ist Boeing doppelt hart getroffen. Nicht nur Corona trifft die Geschäfte des Flugzeugbauers, sondern immer noch das 737 Max-Desaster mit den zwei Abstürzen.

Der operative Cash Flow liegt bei -4,8 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +1,0 Prozent – wohl weil der Verlust nicht so schlimm ausfiel wie erwartet.

Boeing betont, dass man noch in den Büchern noch Aufträge habe für 4.300 kommerzielle Flugzeuge im Volumen von 393 Milliarden Dollar.

Boeing soll Ende 2021 noch 130.000 Mitarbeiter haben, wo es Anfang 2020 noch 160.000 waren.

CEO-Statement:

“The global pandemic continued to add pressure to our business this quarter, and we’re aligning to this new reality by closely managing our liquidity and transforming our enterprise to be sharper, more resilient and more sustainable for the long term,” said Boeing President and Chief Executive Officer Dave Calhoun. “Our diverse portfolio, including our government services, defense and space programs, continues to provide some stability for us as we adapt and rebuild for the other side of the pandemic. We remain focused on the health and safety of our employees and their communities. I’m proud of the dedication and commitment our teams have demonstrated as they continued to deliver for our customers in this challenging environment. Despite the near-term headwinds, we remain confident in our long term future and are focused on sustaining critical investments in our business and the meaningful actions we are taking to strengthen our safety culture, improve transparency and rebuild trust.”

Grafik zeigt Detaildaten zu den aktuellen Quartalszahlen von Boeing

Hauptwerk nahe Seattle - Boeing-Quartalszahlen veröffentlicht
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jeremy Elson CC BY-SA 3.0

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So sichern Sie in unruhigen Marktphasen Ihr Depot ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

es ist wieder soweit. Deutschland fährt erneut runter und geht in einen moderaten Lockdown. Voraussichtlich noch im Verlauf des Tages werden Bund und Länder entsprechende Maßnahmen beschließen. In der Diskussion sind unter anderem: Verbot von Verwandtenbesuchen, Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit maximal einer Person eines anderen Haushaltes, die Gastronomie soll wieder komplett heruntergefahren werden, touristische Übernachtungen im Inland sollen jetzt auch ausbleiben.

Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass die Maßnahmen bis weit in die Adventszeit aufrecht erhalten werden sollen. Die Politik konzentriert sich offenbar auf das Weihnachtsfest. Am Weihnachtsbaum sollen wir also wieder Verwandte treffen dürfen und dabei möglicherweise auch wieder ein Restaurant besuchen dürfen. Es überrascht also nicht, dass der DAX bereits seit Tagen butterweich ist. Zuletzt sackte der deutsche Leitindex mit großer Dynamik unter die Marke von 12.000 Punkten ab. Noch hält sich der US-Markt wacker und hat noch kein Verkaufssignal generiert.

Es gibt folglich zwei Optionen. Die optimistische Variante: Der US-Markt wird die europäischen Börsen stützen, sodass die Korrektur bei DAX und Co. rasch auslaufen wird. Die pessimistische Variante: Die US-Märkte kippen nächstens „hinterher“ und leiten damit eine globale Korrekturphase ein.

Vor diesem Hintergrund fragen sich jetzt natürlich viele Investoren, wie kann ich mein Depot einmal absichern, wie kann ich meine schönen Gewinne der vergangenen Monate und Jahre kurzfristig festmachen.

Es gibt hier zwei anerkannte Methoden: So können Sie nun die Aktienpositionen Ihres Depots einfach vollständig oder weitgehend abverkaufen. Diese Lösung ist einfach, hat aber in der Praxis ihre Tücken. Zunächst kann diese Maßnahme vor allem bei etwas größeren Depots durchaus zeitaufwändig sein. Außerdem produzieren Sie dadurch für Ihr Depot eine gewisse Spesenbelastung, die sich am Ende, wenn Sie die Titel wieder zurückkaufen, quasi verdoppelt.

Außerdem dürfen wir getrost davon ausgehen, dass uns der Wiedereinstieg in der Praxis kaum optimal gelingen wird. Denn wenn dann die Börse plötzlich dreht, sind wir eben erst einmal nicht dabei. Und oftmals sind die Kursgewinne der ersten Erholungsphase, die auf eine Korrektur folgen, besonders großzügig. So zeigen alle Studien, dass man mit einem Totalverkauf langfristig Rendite verliert, selbst wenn Aus- und Wiedereinstieg halbwegs gut bewerkstelligt werden.

Machen Sie keine halben Sachen, sondern sichern Sie proaktiv ab

Sinnvoller ist in unruhigen Marktphasen die sog. aktive Absicherung. Bei diesem Verfahren halten Sie im Wesentlichen an Ihren bestehenden Aktienpositionen fest, stellen allerdings vorübergehend sog. Shorts oder Puts gegen diese Aktienpositionen.

Wie funktioniert die proaktive Absicherung in der Praxis? Die Deutsche Börse berechnet nicht nur den DAX, sondern auch den sog. Short-DAX. Dieser Index verhält sich exakt spiegelverkehrt oder invers zum „echten“ DAX. Zu Deutsch: Wenn der DAX an einem Tag um 1 % fällt, dann steigt der Short-DAX exakt um 1 %. Wenn Sie also DAX-Aktien im…..

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