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Videoausblick: Alles eingepreist

Die ersten Reaktionen im asiatischen Handel deuten darauf hin, dass der klare Wahlsieg Macrons bereits eingepreist war. Das gilt besonders für den Dax, der am Freitag im späten Handel in Vorfreude auf das dann tasächlich eingetretene Ergebnis der Stichwahl in Frankreich heftig nach oben geschossen war..

Von Markus Fugmann

Die ersten Reaktionen im asiatischen Handel deuten darauf hin, dass der klare Wahlsieg Macrons bereits eingepreist war. Das gilt besonders für den Dax, der am Freitag im späten Handel in Vorfreude auf das dann tatsächlich eingetretene Ergebnis der Stichwahl in Frankreich heftig nach oben geschossen war und sogar die 12800er-Marke überwunden hatte. Hält die Euphorie nun an und treibt den Dax weiter nach oben? Der Euro jedenfalls, der in einer ersten Reaktion auf das Ergebnis über die 1,10er-Marke gesprungen war, handelt nun deutlich unter dieser Marke – ein Zeichen dafür, dass der Macron-Sieg eben doch schon komplett eingepreist sein dürfte..



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10 Kommentare

  1. es ist alles exakt so gekommen.
    Der Erschöpfungsspike im Fdax kurz vor 10 Uhr Handelsschluss und die Tatsache, daß damit der Peak zunächst erreicht war. Macron Wahl war klar eingepreist und überhaupt war das ganze Verhalten ein absolutes Musterbeispiel wie der Markt auf solche bekannten News reagiert. Die guten Trades sind immer die in die größten Schmerzen der anderen.
    Meine Idee um 22 Uhr zu shorten war daher zunächst mal nicht so schlecht und schon 60 Punkte im Plus. Mal sehn wies weitergeht. Es wäre auch möglich, daß das Intradayhigh nochmal angeschaut wird.

    1. Nochmal meinen großen Respekt, PK.
      In zweiter Linie für den Gewinn, der eventuell erzielt wird, aber viel mehr noch für die dahinterstehende Überlegung.

  2. Glückwunsch PK! Super Einschätzung!!!

  3. ALLES EINGEPREIST! Das stimmt nicht ,nach meiner Meinung ist ALLESMÖGLICHE U.UNMÖGLICHE U.NOCH VIEL MEHR EINGEPREIST, mir ist unerklärlich ,wie die sonst sehr kurzfristig denkende Börsenwelt eventuelle Erfolge, die sich vielleicht in einigen Jahren einstellen könnten, so einpreisen.Es war also eher eine Erleichterung wegen des ausgebliebenen Fiaskos.

  4. Italien wird auf Macron schauen. Wenn er es nicht schafft, die EU Skeptiker zu überzeugen, hat die Fünf Sterne Bewegung, die ähnlich stark ist, wie Le Pen, sehr gute Chancen. Wenn sie gewinnt, geht’s richtig runter mit Dax&Co. Wenn hingegen der PD mit Renzi gewinnt, ist die EU bis auf weiteres vermeintlich gerettet. Dann sehe ich den Dax in ungeahnten Höhen. 2018 wird’s noch einmal richtig spannend, da wird’s gute Nerven brauchen.

  5. Geduldsbär:
    „Es war also eher eine Erleichterung wegen des ausgebliebenen Fiaskos.“

    Sie stellen die richtige Überlegung an. Ob Ihre Schlussfolgerung richtig ist, weiß ich nicht.
    Es könnte immerhin auch so sein:

    Der DAX wird bald wieder weiter steigen, aber natürlich nicht wegen Macron. Er wäre an und für sich schon längst bei 13000, wenn nicht die Unsicherheit der Frankreichwahl dagegen gestanden hätte. Einfach weil Aktien billig sind. Die DAX-Unternehmen, die bislang ihre Quartalergebnisse veröffentlicht haben, verzeichneten einen durchschnittlichen Gewinnanstieg von 27%.
    Falls es also weiterginge, sollte man es folglich auch nicht als „Macron-Ralley“ titulieren dürfen – eher als „Renditeralley“.
    Vergleichbar in Amerika, wo es wohl auch keine Trump-Ralley war, sondern die Kurse einfach überreif waren für einen Anstieg. Und wo auch nur die Wahlunsicherheit den Anstieg zeitlich hinausgezögert hatte.

    Ich schließe aber natürlich auch nicht aus, dass der DAX bereits seinen Höchststand gesehen hat. Mein Szenario war ja, dass die 13000 genommen werden im Mai/Juni – oder gar nicht. Nicht ganz ohne Hintergedanken war ich ja am Freitag Nachmittag erneut short gegangen.

    1. Sollte ja langsam klappen, mit den Shorts, die Losless-Unterstützung bei 12691 ist schon mal unterschritten.
      ………außer es kommt anders.

      1. Sie sagen es, Columbo. Ihre zwei Sätze bringen es mal wieder kurz und prägnant auf den Punkt – insbesondere der letzte.

  6. @gerd, aber auch möglich dass die Notenbanken sehr zurückhaltend waren genau wegen diesen Wahlen (trotz anscheinend Super-Wirtschaft) Am 5.5. habe ich gelesen,US -NOTENBANK WARNT VOR ÜBERHITZUNG, könnte also sein,dass die Notenbanken überraschenderweise ein bisschen aggressiver werden u.einige Dickfische Gewinne mitnehmen u.dann gibt es vielleicht wieder einmal ein Long-Squeeze ( kennen wir gar nicht mehr )!

    1. Das wäre mir sehr willkommen. Also gerade der letzte Halbsatz.

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