Devisen

Videoausblick: Alles über den Haufen geworfen

Von Markus Fugmann

Die miserablen US-Arbeitsmarktdaten vom letzten Freitag habe einige Gewißheiten über den Haufen geworfen: der Juni als Termin der nächsten Zinsanhebung ist praktisch vom Tisch, die Frage stellt sich nun, ob die Fed die Zinsen überhaupt anheben kann in diesem Jahr, wenn die Daten nicht wieder deutlich besser werden (heute spricht Janet Yellen). Der Abverkauf des Dollar und die damit verbundene Euro-Stärke aber dürfte vor allem dem Dax Probleme bereiten – der Index hat am Freitag wichtige Marken gebrochen und ist nun charttechnisch angekratzt (trotz Erholung der US-Indizes im späten Freitag-Handel). Belasten dürfte heute auch eine neue Umfrage, die eine Mehrheit für die Brexit-Befürworter zeigt..




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3 Kommentare

  1. Avatar
    Helmut Josef Weber

    Ach- auf die Manipulierer der Statistiken ist Verlass.
    Jetzt wurde, neben den schlechten Wirtschaftsdaten, die Zahl der Arbeitslosen bis zu Lächerlichkeit nach unten manipuliert.
    Bei der nächsten Veröffentlichung von Zahlen, werden die Wirtschaftsdaten auch schlecht sein und die Zahl der Arbeitslosen lässt man etwas ansteigen und schon gibt es nachvollziehbare Gründe, warum die Zinsen nicht steigen werden.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  2. was für ein fake, ich bin ja auch nicht dafür einen auf Verschwörungstheoretiker zu machen aber es dürfte doch mal darauf hingewiesen werden, dass seit über einem Jahr immer dann wenn die Zinsen angehoben werden sollten ganz plötzlich ganz schlechte Konjunkturzahlen kommen. Ist die Kuh dann vom Eis fallen die Märkte oh Wunder… und das Gegenteil passiert. Wie kann man sich in diesen Zeiten mit einem gesunden Menschenverstand so viel Zeit für dieses dreckige Spiel vergeuden??

  3. Was seid ihr beiden denn für Verschwörungstheoretiker??? Gut, dass es Kaspern aus den Südstaaten gibt:

    Die schwachen Zahlen vom Freitag könnten darauf hindeuten, so Lockhart, dass die USA nahe der Vollbeschäftigung seien. Viele Belastungsfaktoren, die die US-Konjunktur im ersten Quartal belastet hätten, seien aber nun abgeklungen.

    ;)) :)) lol :)

    Leider aber auch Fakten der Yankees:
    Der ISM- Dienstleistungsindex sank im Berichtsmonat Mai unerwartet von zuvor 55,7 auf 52,9 Punkte. Die Prognose lag bei 55,5 Zählern.
    Der Geschäftsaktivitätsindex verlor von 58,8 auf 55,1 Punkte.
    Der Auftragsindex ging von 59,9 auf 54,2 Punkte zurück.
    Der Beschäftigungsindex sackte von 53,0 auf 49,7 Zähler ab.
    Der ISM-Dienstleistungsindex sank auf das niedrigste Niveau der letzten fünf Jahre. Dieser Trend wurde auch von dem von Markit erhobenen Index für den Dienstleistungssektor der USA per Berichtsmonat Mai bestätigt. Hier kam es zu einem Rückgang von 52,8 auf 51,3 Punkte, womit dieser Index auf dem niedrigsten Niveau seit 2009 oszilliert.

    ???

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