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Videoausblick: Anschnallen bitte!

Nach einer lange Phase des sorgenfreien Wohlfühlens mit steigenden Kursen heißt es nun vor der „Mega-Woche“: bitte alle anschnallen!

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Markus Fugmann

Nach einer lange Phase des sorgenfreien Wohlfühlens mit steigenden Kursen heißt es nun vor der nächsten Woche, die eine Art „Mega-Woche“ werden wird: bitte alle anschnallen! Gestern schon Vorboten der Nervosität: das, was zuvor massiv gestiegen war (US-Tech-Werte und US-Nebenwerte) kam unter Druck, während die Nachzügler (Banken) weiter zulegen konnten. Der Dax gestern wieder überproportional schwach, wohl aufgrund einer Mischung aus geopolitischen Sorgen vor dem G7-Gipfel (Deutschland und seine Konzerne haben am meisten zu verlieren, wenn der Handelskrieg weiter eskaliert) und steigenden italienischen Anleiherenditen. Anders als die US-Indizes wirkt der Dax nun charttechnisch deutlich angeschlagen – aber die großen Richtungsentscheidungen dürften erst mit dem Gipfel in Singapur (Dienstag), der Fed-Entscheidung (Mittwoch) und der EZB (Donnerstag) fallen..

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So sieht es jetzt aus! Videoausblick

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Wie ist jetzt die Lage an den Märkten? Die Notenbanken stützen mit massiven Interventionen, so hilft die Fed der Trump-Regierung mit ihren Käufen von T-Bills, ihre ausufernde Verschuldungspolitik fahren zu können. Gleichzeitig versteilt sie die Zinskurve, was US-Banken zugute kommen dürfte. Die gestrigen US-Einzelhandelsumsätze zeigen, dass auch die US-Wirtschaft in schweres Fahrwasser gerät – nun ist die Frage, ob die Fed Ende Oktober nochmals die Zinsen senkt. Nachbörslich gestern Zahlen von Netflix (gemischt) und IBM (schlecht) – vor allem der hoch bewertete Tech-Sektor (Halbleiter-Werte auf Allzeithoch!) könnte nun Probleme bekommen (Umschichtungen von Tech in Banken). Und die USA mit einem erneuten diplomatischen Nadelstich gegen China, während die Lage in Sachen Brexit nach wie vor unklar ist..

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Fed – ist das QE oder nicht? Videoausblick

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Die Fed startet ab November ein monatliches Kaufprogramm von kurzlaufenden US-Staatsanleihen im Volumen von monatlich 60 Milliarden Dollar. Ist das die Rückkehr des QE? Die Fed bestreitet das – sie versucht mit diesen Käufen vor allem die erforderliche Liquidität bei Banken und Schattenbanken bereit zu stellen, nachdem es zuletzt zu Panik am Repo-Markt gekommen war. Löst die Fed damit noch einmal einen Crack-Up-Boom aus? Der Leitindex S&P 500 gestern aufgrund der Brexit-Euphorie bis zur Widerstandsmarke von 3000 Punkten gelaufen, aber die US-Futures tiefer, nachdem das US-Abgeordnetenhaus eine Resolution in Sachen Hongkong verabschiedet hat, die Chinas Regierung heute Nacht scharf zurück gewiesen hat. Entsteht jetzt die fast schon absurde Situation, dass nicht mehr Trump der Brandstifter im Handelskrieg ist?

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Brexit, der nächste Grund für Hoffnung! Marktgeflüster (Video)

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Vor allem der Dax (und das britische Pfund!) heute im Aufwind nach Berichten über eine Annäherung zwischen der EU und UK – nun scheint die Brexit-Hoffnung die Handelskrieg-Hoffnung als Rally-Motiv abzulösen. Seltsam nur, dass es seit der Brexit-Abstimmung im Jahr 2016 keinen einzigen Abverkauf an den Aktienmärkten aufgrund von Brexit-Sorgen gab (im Gegenteil haussierten die Määrkte nach dem kurzen Schock des Jahres 2016). Aber sind die Hoffnungen berechtigt? So oder so: heute gemischte Zahlen mit dem Start der US-Berichtssaison: JP Morgan und United Health stark, Wells Fargo und vor allem Goldman Sachs schwach. Der Leitindex S&P 500 nun am wichtigen Widerstand bei 3000 Punkten, das Morgan Stanley als maximales Ziel im positiven Fall ausgegeben hatte. Sind die Anstiege der Aktienmärkte vor allem eine durch die Notenbanken Fed und EZB ausgelöste Liquiditäts-Party?

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