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Videoausblick: Beste aller Welten!

Blickt man auf die US-Aktienmärkte, könnte man meinen, wir lebten in der besten aller Welten! Alle vier großen US-Indizes (S&P500, Dow Jones, Nasdaq und Russel2000) erreichten gestern ein neues Allzeithoch – das erste Mal seit dem 31.Dezember 1999!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Blickt man auf die US-Aktienmärkte, könnte man meinen, wir lebten in der besten aller Welten! Alle vier großen US-Indizes (S&P500, Dow Jones, Nasdaq und Russel2000) erreichten gestern ein neues Allzeithoch – das erste Mal seit dem 31.Dezember 1999! Ausschlaggebend war die Rally des Energiesektors, nachdem die OPEC sowie Russland meinen, dass man sich schon einigen werde (auf was genau, ist ja nicht so wichtig..). Die US-Futures zogen nach US-Handelsschluß weiter nach oben, und wenn der Dax diese Steilvorlage auch heute nicht nutzt, ist ihm nicht mehr zu helfen. Der deutsche Leitindex bislang deutlich schwächer als die US-Kollegen – heute sollte daher der Befreiungsschlag kommen. Auf zum letzten Gefecht..

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    PK

    22. November 2016 08:29 at 08:29

    when a market makes a new high, its trying to tell us something

  2. Avatar

    Mulinski

    22. November 2016 08:35 at 08:35

    Die 5 Sterne-Bewegung ist doch nicht die italienische AfD! Außer EU-Skepsis und EURO-Kritik haben die beiden Parteien keinen gemeinsamen Nenner, wohl eher noch die italenische Linkspartei.

    • Avatar

      PK

      22. November 2016 09:07 at 09:07

      naja, beides sind Protestparteien, kanalisieren die Unzufriedenheit mit dem Establishment und sind Euro Kritisch. Also gibt schon Parallelen.

      • Avatar

        Mulinski

        22. November 2016 14:21 at 14:21

        Protestpartei ist die Linkspartei auch, und gegen EU und EURO in ihrer jetztigen Form auch, also wenn schon ein abwegiger Vergleich herhalten muss, dann wohl eher die Linkspartei.

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    KSchubert

    22. November 2016 08:50 at 08:50

    Lieber Herr Fugmann,

    Energierally…okay, vielleicht….aber ist es denn nicht so, dass der US-Dollar das Zünglein an der Waage ist? Inwieweit jetzt ein starker Dollar aus fundamentalen Gründen gut für die Akienmärkte ist, sei mal dahingestellt, aber eines konnte man kontinuierlich in den letzten Tagen/Wochen beobachten (und zwar bis in die kleinsten Zeitebenen hinein): Zog der Dollar, freuten sich die Aktienindizes – Versuchte der Dollar eine korrektive Gegenbewegung, schlug es DAX und co aufs Gemüt.

    Man muss ja nun Hellseher sein, um zu prognostizieren, dass der Dollar nun mal wirklich über 1-2 Tage wenigstens korrigieren muss – sollten die Indizes das „überstehen“, sehe ich gute Chancen für die oft ausgerufene Jahresendrally :-) Sicher ist das allerdings nicht…alles hängt vom Dollar ab!

    Viele Grüße!

  4. Avatar

    KSchubert

    22. November 2016 08:52 at 08:52

    Korrektur: „Man muss nun KEIN Hellseher sein…“

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    back2life

    22. November 2016 11:54 at 11:54

    Unter Trump erwartet die Investoren ein Wachstum von 4 %, nach sieben Jahre Bullen Markt mit durchschnittlich 2 % ist der Stein für ein vier Jahresrally gelegt. Die US Indizes werden weiter und weiter steigen, alle werden aufsteigen und mit nach oben laufen – starken Dollar und Fundamentaldaten spielen keine Rolle. Trump ist der Retter und nicht der Crashbringer wie viele sagten.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      22. November 2016 11:56 at 11:56

      @bak2life, na dann schnell „all in“ gehen! Nix verpassen! 2017 werden sich die Aktienmärkte verdreifachen, das will doch keiner verpassen, oder??

      • Avatar

        back2life

        22. November 2016 15:03 at 15:03

        Ich werde nicht die US Indizes handeln um Gottes Willen das überlasse ich die Amis und andere Mutige. Und am Rande ich bin kein Trump Fan, probiere das weiterzugeben was ich sehe und höre nicht mehr nicht weniger

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    forexgump

    22. November 2016 12:47 at 12:47

    Unterschätzt Grillo nicht. Er wäre Garant für eine endlich faire, ethische und korruptionsfreie Politik. Aus diesem Grund wird er ja vom Mainstream lächerlich gemacht.
    z.B. Steinbrück nannte ihn ein Politclown – ausgerechnet Steinbrück ;-))

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      22. November 2016 12:50 at 12:50

      @forexgump, na da bin ich mal sehr gespannt, ob mit Grillo wirklich eine „korruptionsfreie Politik“ gemacht würde. Grillo muß seine Anhänger mit Posten versorgen, und wenn er an der Macht ist, wird er irgendwann so werden wie seine Vorgänger auch!

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Klarer Trend: Die Risiken nehmen weltweit zu – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist in dieser Frage eigentlich Ihre Meinung? Wird die Welt, wird unser Lebensumfeld nicht pausenlos gefährlicher? Denken Sie einmal an den Klimawandel oder an die Corona-Pandemie! Oder stellen Sie sich einmal vor, in Deutschland fällt das Internet nur für zwei Stunden aus? Die Konsequenzen für unser digitalisiertes Leben wären verheerend. In den Städten würden die Verkehrsleitsysteme kollabieren, viele Ampelanlagen würden nur noch blinken, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Tatsächlich aber ist unser Leben nicht gefährlicher als früher. Auch zu Kaisers Wilhelms Zeiten kannte die Menschheit schon Naturkatastrophen, Finanzkrisen oder etwa Krieg und auch Terrorismus.

Trotzdem haben wir in den letzten Jahren einen fundamentalen Wandel erlebt, der für uns alle, für Unternehmen und sogar für Staaten eine neue bisher unbekannte Risikodimension bedeutet.

Ein plattes Beispiel: Wenn vor hundert Jahren der Busch in Kalifornien brannte, was er auch damals schon tat, wurden einige Blockhütten vernichtet. Wenn dort heute Waldbrände wüten, sind Städte und große Unternehmensanlagen im Milliardenwert bedroht. Und das ist der springende Punkt: Die Gefahr war immer schon da, nur das Risiko des erheblichen Vermögensverlustes war weit geringer.

Heute sind durch eine Wetterkatastrophe, eine Pandemie oder auch eine Finanzkrise immer gleich Milliardenwerte bedroht. Vor diesem Hintergrund haben sich schon Ende des vergangenen Jahrhunderts Dienstleister oder Unternehmen mit der Risikoanalyse befasst. Ein bekanntes Unternehmen dieser Branche ist etwa der US-Risikoanalyst Moody´s, der sein Geld vorwiegend in der Finanzbranche verdient. Daneben bieten Unternehmen wie SAP, Oracle oder IBM verschiedene punktuelle Risikomodelle für Ihre Unternehmenskunde an.

Alle diese Unternehmen rechnen US-Investoren dem „Global Risk Market“, also dem Markt für Risikoanalyse zu. In Europa ist dieses spannende Segment leider noch wenig bekannt und etwas unterbelichtet. Das ist schade, denn dieses Segment wächst seit Jahren ganz erheblich und vor allem sehr stetig, wie Sie sich sicherlich ausmalen können.

Warum diese Aktie praktisch immer steigt

Mein persönlicher Favorit aus diesem Marktsegment ist ein US-Unternehmen, dass seine Wurzeln ursprünglich in der Versicherungsbranche hat. Damals schlossen sich die großen US-Versicherer und Warren Buffett zusammen, um quasi eine eigene Risikoabteilung zu gründen, da Versicherungsrisiken zunehmend schwieriger zu kalkulieren waren. Das Unternehmen sammelte zunächst Daten und entwickelte schließlich ein einzigartiges Prognosemodell, damit Versicherungsrisiken prognostizierbar wurden.

Heute arbeitet der Risikoanalyst auch für Banken und zählt ausnahmslos alle westlichen Kreditkarten-Unternehmen zu seinen Kunden. Wir alle haben in der Finanzkrise erfahren, was passiert, wenn Finanzdienstleister ihre…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Tesla: Elon Musk enttäuscht, Aktie fällt – bald schon Schnee von gestern?

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines E-Autos von Tesla

Gestern gab es neben der Hauptversammlung auch den so groß erwarteten „Battery Day“ bei Tesla (hier dazu der gestrige Video-Kommentar eines Analysten). Kurz gesagt: Es war eine Enttäuschung. Analysten erwarteten für gestern von Tesla die Verkündung einer Batterie, die 10 Jahre oder länger halten könnte. Und es wurden konkrete Ziele für Kostensenkungen erwartet.

Tesla-Chef Elon Musk enttäuscht

Was Elon Musk verkündete, war einmal mehr gut verpackt seine Art von Marketing. Etwas Großes und Wundervolles ankündigen, was sich beim genaueren Hinschauen doch eher als Luftnummer entpuppt, als weit entfernter Traum, der noch gar nicht konkret greifbar ist. Genau so könnten BMW oder VW ihre neuesten noch weit entfernten E-Auto-Pläne hier und heute als Sensation verkaufen. Tesla will nämlich ein E-Auto für 25.000 Dollar bauen. Man versprach in den nächsten Jahren die Batteriekosten mit neuen Technologien und Verfahren um die Hälfte zu reduzieren, und so ein erschwingliches E-Auto anbieten zu können. Aber, so Elon Musk, die Voraussetzung für ein 25.000 Dollar-Auto von Tesla sei nun mal die drastische Kostensenkung bei den Batterien, und das könne man erst in drei Jahren erreichen!

Was für eine Enttäuschung. Die Tesla-Aktie verlor am gestrigen Handelstag 5,6 Prozent, und dann ab 22 Uhr nachbörslich nochmal 6,9 Prozent. Dieses nachbörsliche Minus hat sich abgeschwächt auf aktuell nur noch -4,8 Prozent, und jetzt in der ganz frühen Vorbörse liegt die Aktie bei 403 Dollar.

Tesla-Chef Elon Musk sagte gestern auch, dass es dem Unternehmen in 2020 sehr gut gehe. Man werde trotz schwieriger Umstände wahrscheinlich ein Wachstum zwischen 30-40 Prozent hinlegen. Tesla halte am Jahresziel fest, rund 500.000 E-Autos zu verkaufen. Das wäre eine Steigerung von 36 Prozent im Jahresvergleich. Und das in einer Zeit, wo die „alten“ Autohersteller arg unter der Coronakrise leiden.

Zur großen Tesla-Show gehört wohl auch, dass sich Elon Musk wie gestern geschehen von seinen Fans (die natürlich auch Aktionäre sind) per Hupkonzert abfeiern lässt. Denn HV/Battery Day fanden Corona-bedingt auf einem Open Air-Gelände statt, wo die Anwesenden in ihren Tesla-Autos saßen, und die Tesla-Offiziellen oben auf einer Bühne standen. So eine Show sieht man bei den staubigen Veranstaltungen von Daimler, BMW und Co wohl nicht. Es mag wohl auch dieses hippe, jugendliche Spaß-Image sein, dass Tesla den Erfolg bringt – sei es auch nur ein gefühlter Erfolg.

Blick auf die Aktie

Wird die Tesla-Aktie diesen aktuellen Rückschlag wegstecken? Gut möglich. Denn man schaue auf den folgenden Chart. Man sieht hier den Kursverlauf der Aktie seit Mai – hier wurde der jüngste Aktiensplit schon voll berücksichtigt. Seit Mai gab es einen Anstieg in der Tesla-Aktie von 163 auf über 500 Dollar. Dann der jüngste Rückschlag auf 330 Dollar, wo alle Welt schon an den großen (längst überfälligen?) Crash der Aktie glaubte. Und jetzt sind wir wieder bei 400 Dollar. Man sollte die streng gläubige Gefolgschaft von Elon Musk nicht unterschätzen.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie seit Mai

Hier in voller Länge von gestern die Hauptversammlung mit „Battery Day“ von Tesla, die mehr als 270.000 Menschen live verfolgten.

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Markus Koch im Interview mit Dr. Jens Ehrhardt – Markt war überkauft

Redaktion

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Markus Koch spricht im folgenden aktuellen Interview mit Dr. Jens Ehrhardt über die aktuelle Börsenlage. Dr. Ehrhardt ist der Meinung, dass die Börse zuletzt überkauft war, und dass die Kurse deswegen gerade zurückkommen. Das Thema Optionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Angesprochen werden im Interview technische wie auch fundamentale Faktoren.

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