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Videoausblick: Blutleere Allzeithochs

Der Dax spielt den Italiener, und an der Wall Street Allzeithochs unter kaum messbarem Handelsvolumen..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Gestern wieder neue Allzeithochs an der Wall Street beim Nasdaq und beim US-Nebenwerte-Index Russell2000 – aber das alles mit einem Handelsvolumen, das bei der Hälfte des Durchschnitts liegt. Das spricht dafür, dass es vor allem Kleinanleger sind, die derzeit kaufen, die Vertrauensseligkeit ist derzeit wieder groß (die Volatilität gemessen am VIX so gering wie seit Ende Januar nicht mehr, bevor es dann zum Abverkauf kam). Der Dax dagegen deutlich schwächer – er orientiert sich derzeit vermehrt an den italienischen Finanzmärkten und zeigt ein unschönes Muster, nachdem er gestern nach langer Zeit endlich den 12840er-Widerstand überwunden hatte, dann aber wieder deutlich zurück fiel. Der Dax dürfte knapp über der 12800er-Marke starten..

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9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Beobachter

    6. Juni 2018 14:26 at 14:26

    Das könnte eine typische Distributionsphase sein. Nachdem jetzt Buffet u.andere DICKFISCHE der ganzen Finanzwelt erklärt haben,dass sie bei Apple weiter zugekauft haben, werden es nachträglich viele Dünnfische auch tun.Da zu vermuten ist, dass die „ Dicken“ nach der Korrektur einiges tiefer als jetzt gekauft haben,u.schon bald wieder umschichten oder Gewinne mitnehmen, werden also die „Dünnen“ wieder schön die Supergewinne ihrer vergötterten Finanzhelden finanzieren.
    Vielleicht kommt der Ausdruck DICKFISCH nicht von ungefähr, in der realen Tierwelt fressen doch die grossen Fische ganze Schwärme von kleinen Fischen um zu überleben.

    • Avatar

      Segler

      6. Juni 2018 16:58 at 16:58

      @Beobachter – was ist denn aus Ihrer Sicht eine Distributionsphase ?
      Anhand welcher Kriterien erkennen Sie sie im Chart ?
      Wie unterscheiden Sie eine „typische“ von einer „untypischen“ D-Phase ?
      In welchem Markt – DOW ? – S&P – Nasdaq ? Dax ?
      Lauter Fragen in meinem Kopf.
      Gern würde ich mehr darüber erfahren, ebenso wie viele andere Leser.

      Off Topic:
      Gestatten Sie mir eine Anmerkung zur submarinen Tierwelt.
      Die „Grossen“ fressen keine ganzen Schwärme. Ganz im Gegenteil. Sie haben schon grösste Mühe einen einzelnen Fisch aus einem Schwarm zu fassen zu bekommen. Wenn Sie gern ein Beobachter sind, dann beobachten Sie einmal Riffhaie. Sehr beeindruckend. Man lernt viel von denen.
      Speziell was Börse betrifft. Wirklich !
      Liebe Grüsse

      War mein Posting ausreichend für Orthographie-Pedanten, Grammatikjunkies und Interpunktionsfetischisten oder muss ich nachsitzen ?

  2. Avatar

    Beobachter

    7. Juni 2018 20:37 at 20:37

    @Segler, Sie wissen genau was eine Distribution ist, aber für andere ganz einfach erklärt:
    Wenn Aktien von starken Händen in schwache Hände wechseln = Fachausdruck
    Oder wenn Grossanleger nach 10 Jahren Hausse der ganzen Welt erklären, dass Aktien nur immer steigen können, u.sie dann ihre Aktien an diese naiven Käufer zu Höchstkursen verkaufen.Ideal ist es dann,wenn der Käufer ein Erstkäufer ist wie so oft, u.er dann seinen Kaufkurs für einige Jahre nicht mehr erreicht.
    Den letzten beissen die Hunde.
    Mit ihrer Aussage zu den Dickfischen liegen Sie falsch.Wenn ein Dickfisch durch einen Schwarm prescht u.die Schnauze öffnet, frisst er Tausende von Dünnfischen in einem Zuge, FAST WIE IN DER FINANZWELT

  3. Avatar

    Segler

    9. Juni 2018 02:41 at 02:41

    @Beobachter – Ich will keine private Fehde austragen. Ihre Antworten auf meine klaren Fragen bestehen aus Allgemeinplätzen, bestehen aus alten antrainierten und nicht überprüften Voruteilen, Falschinformationen.
    Sie haben mit dem Spruch der „Schwachen Hände“ eine Meinung aus Kostolany’s Jugendzeit zitiert. Sie stammt aus den dreissiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
    Damals mag es diesen Unterschied gegeben haben.
    Heute ist ein ewig und gebetsmühlenhaft rezitiertes Zitat, welches nicht mehr zutrifft.
    Die heutigen „Starken Hände“, welche Aktien besitzen
    – MÖCHTEN keine Aktien verkaufen
    – KÖNNEN keine Aktien in grossen Mengen verkaufen
    – DÜRFEN keine Aktien verkaufen
    – WOLLEN keine Aktien im grossen Stil verkaufen
    Warum ?
    Weil sie mit den Dividenden die Renten der Versicherten zahlen müssen
    Weil der jeweilige Aktienkurs für die Dividendenstöme Sch — ssegal ist
    Weil es so in deren Statuten steht — etc.

    Der weit überwiegende Teil der US Aktien befindet sich im Besitz grosser „Institutioneller“
    Damit wird der free float immer kleiner
    und damit die Volatilität im Upmove und noch mehr im Downmove
    Ich hätte gern IHRE Definition von Distributionsphase gelesen.
    Damit hätten wir in eine konstruktive Diskussion zum Thema eintreten können.
    Nachvollziehbar, quantifiziert, reproduzierbar und spezifiziert auf jeden der vier von mir angesprochenen Indizes.
    Und Sie kommen mit nichts greifbarem. Statt dessen holen Sie achtzig Jahre alte Kostolany-Kamellen aus der Mottenkiste. Wischi-Waschi-Aussage, das Sie als „Fachausdruck“ bezeichnen. Wirklich schade.
    Klar habe ich eine (meine!) Definition von Distribution. Ich führe bekanntermassen eine tägliche Routine mit einer Vielzahl von Fakten in einer Excel Tabelle.
    Distributionstage zählen auch dazu.
    Mehr und mehr verblasst jedoch die Aussagekraft dieser Distributionstage.
    Darüber würde ich gern mit Ihnen oder anderen diskutieren

    Übrigens hat mir Ihr Kommentar zum Paradigmenwechsel Kunjunkturzyklus vs. Zinszyklus gefallen

    Ach noch was:
    Das mit den Dickfischen .. schauen Sie einmal dieses Video
    https://www.youtube.com/watch?v=-RA4aK3NTO4
    Man sieht, wie die Fische im Schwarm immer einen Abstand zum Hai halten und
    wie der einzelne Hai praktisch keinen von ihnen erwischt.
    Es handelt sich um eine Gruppe von Junghaien, die im flachen Wasser ihre Erfahrungen sammeln und im Lauf der Zeit lernen, wie sie erst im abgestimmten gemeinsamen Vorgehen einige der kleinen Fische schnappen können.
    Wir haben selber Videos solcher Szenen gemacht,jedoch nicht auf Youtube veröffentlicht. Man kann es auf den Malediven häufig beobachten.
    Die Junghaie
    – lernen das Verhalten des Schwarmes
    – lernen, dass sie alleine kaum eine Chance haben
    – lernen sich untereinander abzustimmen
    – trainieren ihre Jagdtechnik

    Als „Beobachter“ beobachten Sie einmal wann und wie die Haie erfolgreich sind:
    Nämlich genau dann, wenn sich einer von Ihnen Oberhalb oder AUSSERHALB des Schwarmes platziert .. die anderen scheinbar harmlos umherschwimmen, aber dann wie auf geheimes Kommando urplötzlich von mehreren Seiten in den Schwarm schiessen
    Nicht mit der Absicht, einen Fisch zu fangen, sondern den Schwarm mit dessen Fluchtreaktion direkt ins aufgesperrte Maul des einzelnen sich still verhaltenden und wartenden Haies springen zu lassen.
    Sobald sich der Schwarm beruhigt hat, wechseln die Haie die Position und ein anderer darf sich ausserhalb platzieren und warten .. und seine Kollegen schiessen in den Schwarm

    Die Erwachsenen und erfahrenen Haie haben diese Technik perfektioniert.
    Sie agieren viel diskreter und mit grösserer Distanz.
    Und sie vermeiden es im Schwarm herunzuschwimmen. Im Gegenteil: Sie vermeiden Angst oder Aufmerksamkeit. Ihre Kommunikation untereinander ist faszinierend.
    Meist schleicht sich ein erster einzelner Hai in der Abenddämmerung oder beginnenden Nacht aus seiner Schlafhöhle. In weitem Abstand umschwimmt er den Schwarm und wartet oberhalb völlig ruhig.
    Anschliessend kommen die anderen still und leise aus der Höhle unter dem Riff, verteilen sich tief unter dem schlafendem Schwarm – warten geduldig, bis im Schwarm Nachtruhe einkehrt.
    Und urplözlich schiessen sie von mehreren Seiten hoch in den Schwarm !
    die Meute stiebt nach oben – direkt ins Maul des wartenden Haies.

    Sobald wieder Ruhe einkehrt, wechseln sie die Position. Ein anderer Hai wartet dann oben
    Der Vergleich mit Börse ist durchaus treffend, finde ich :-)
    Stichwort Sektorrotation

    Nicht nur segeln ist faszinierend. Tauchen auch ;-)

  4. Avatar

    Kostolany –Fan

    9. Juni 2018 19:30 at 19:30

    @ Segler,
    –Die Renten der Versicherten kann man auch aus Anleihenzinsen bezahlen ,mit kleinerem Kursrisiko.
    –Nach ihrer Meinung werden also nie mehr grössere Volumen Aktien verkauft.
    – Der Spruch von Kostolany wird auch noch in hundert Jahren gelten, auch wenn er für Sie altmodisch ist,
    für Sie sind auch Korrekturen altmodisch.
    Kurz u. bündig, Sie haben weder von Fischen, von Vögeln ü. Börsen keine Ahnung.

    • Avatar

      Columbo

      10. Juni 2018 19:34 at 19:34

      @Kostolany-Fan
      „Sie haben weder…..keine Ahnung“, schreiben Sie. Das ist eine doppelte Verneinung und heißt, daß der@Segler eben SCHON eine Ahnung hat. Der Meinung bin ich übrigens auch?.

  5. Avatar

    Altbär mit neuem Pelz

    10. Juni 2018 12:16 at 12:16

    Welch ein Finanzgenie dieser Segler, die ca. 2% Dividenden sind ihm so wichtig, dass er mit einer Aktienkorrektur von 20%, die sehr schnell passieren kann, also jederzeit zehn Jahresdividenden riskiert.Auch schon etwas von CRV gehört?
    Der Börsenkurs ist Ihnen Scheisse ???? Viele Aktien auf Kredit, den Kreditgebern ist der Aktienkurs nicht Scheisse.Margin –Call ist Ihnen auch Scheisse.Es gibt hochstehende Gurus die sagen, dass das fragile Finanzsystem bei einer 20% Korrektur kollabieren würde.während früher auch 50% Korrekturen ausgehalten wurden.

  6. Avatar

    Kostolany –Fan

    11. Juni 2018 07:14 at 07:14

    @ Colombo,habe ich auch bemerkt, man kann es auslegen wie man will.Trotzdem würde ich es besser finden , wenn Sie auf die bullischen Aussagen eingehen würden.Übrigens, meistens knallt es nach den euphorischen Aussagen des erwähnten Posters.Haben Sie nicht bemerkt?

    • Avatar

      Columbo

      11. Juni 2018 09:13 at 09:13

      @Kostolany-Fan, warum sollte ich auf die Aussagen des @Seglers eingehen, wenn ich auf dieser Ebene zu wenig davon verstehe. Er ist Wissenschaftler.
      Das ist wie in der Medizin. Da gibt es die Forscher, die ultraspezialisierten Fachärzte, die uns mit ihrer Arbeit neue Erkenntnisse und Therapiemöglichkeiten bringen, aber sie sehen manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und dann gibt es die Hausärzte, die darauf trainiert sind, den Wald und nicht die Bäume zu sehen und das ist für die Patienten nicht immer das Schlechteste.
      Es braucht beide!

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