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Videoausblick: Da ist das Gap!

Da ist das Gap! Es ist kein Monster-Gap, aber eben auch kein kleines Gap. Und: es geht, für viele überraschend, nach oben. Der Grund: Nordkorea hatte am Wochenende keinen Raketentest abgehalten, gleichzeitig scheint China die Anstrengungen der USA für Sanktionen zu unterstützen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Da ist das Gap! Es ist kein Monster-Gap, aber eben auch kein kleines Gap. Und: es geht, für viele überraschend, nach oben. Der Grund: Nordkorea hatte am Wochenende keinen Raketentest abgehalten, gleichzeitig scheint China die Anstrengungen der USA für Sanktionen zu unterstützen. Heute in der UNO die wichtige Sitzung – Nordkorea droht wieder mit harten Worten. Noch ist unklar, was der Hurrikan Irma angerichtet hat – das werden wir wohl erst im Laufe des Handelstags erfahren. An fast allen Märkten Gaps: die US-Futures (und in deren Gefolge dann auch der Dax) mit einem Aufwärtsgap, ebenso der Dollar, sichere Häfen dagegen wie Gold werden abverkauft..

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Segler

    11. September 2017 09:36 at 09:36

    Von wegen Überraschung, verehrter Herr Fugmann.
    Schauen Sie sich die Wochenprofile an und Sie werden erkennen, dass der Markt seit anderthalb Monaten balanced und dass jeder Versuch nach unten zu handeln rejected wurde. Es war absehbar, dass bald „unten ausgeschüttelt“ ist.

    Ihre Beurteilung und Prognose ist jene des Nachricht-orientierten.
    Die vielen Shorties auch in diesem Forum sind (kurzsichtige und Volumen-ignorierende) N24/CNN/FMW-Trader.
    Ich meine es nicht nicht überheblich. Eher belustigt.
    Nein – das Gap ist wirklich keine Überraschung.
    Und die Übersteigerung „Monster“ … muss sie wirklich für alles herhalten ?

    Herzliche Grüsse zum Wochenstart

    • Avatar

      philotos

      11. September 2017 13:41 at 13:41

      Sie hatten mal etwas von einem Webinar über das Volume Profile, dass Sie für den Herbst geplant hatten, geschrieben. Wird dies stattfinden und wenn ja, wo kann man das verfolgen?

      Grüße,
      Timo

      • Avatar

        Segler

        11. September 2017 16:36 at 16:36

        Hallo Philotos,
        Danke für Ihr Interesse und Ihr Erinnerungsvermögen
        :-)
        Meinen Gedanken an ein Webinar habe ich verworfen, weil ich praktisch keine Rückmeldung auf meine Postings zum Thema Volumenprofile bekommen habe.
        Auch nicht, nachdem ich mehrmals meine email adresse hier angegeben habe.
        Anfangs war ich enttäuscht, und ich verstand nicht,weshalb man freiwillig auf diese Betrachtungsweise verzichten will.
        Inzwischen weiss ich, dass diese Platform für neue Gedanken oder gar edukativen Zweck ungeeignet ist – Sie hat einen anderen Zweck.
        Und das ist völlig okay.
        Wenn Sie wirklich Interesse haben, dann schreiben Sie mir gern eine Mail.
        liebe Grüsse

  2. Avatar

    Marko

    11. September 2017 11:35 at 11:35

    Genau das sagt es doch aus, da haben sich einige Marktteilnehmer ziemlich verrechnet. ;)
    .
    Es sollte doch klar sein, dass die Hurrikane-Season eben das ist, was es ist :
    man war und ist vorbereitet (im Amiland)
    Ein ganz großes Lob übrigens, an den Staat Florida, wegen den Shelters usw., hab a bisserl Ami-Fernsehen geschaut, das war schon gut…
    Ein Ami-Bürgermeister hat in einem Interview gesagt : Wir haben dazu gelernt, seit „Andrew“ – auch in Sachen Vorschriften beim Häuserbau bzgl. Sturmfestigkeit.

    Das Irma trotzdem ein ziemlicher Hammer ist, sieht man doch an den Karibikinseln, die teilweise zu 95 % niedergemacht wurden.

  3. Avatar

    Marko

    11. September 2017 12:07 at 12:07

    Ich verstehe die britischen und französischen Überseegebiete (bzw andere kleine Karibikinseln) nicht, wieso lassen die solche „windschiefen Bauten“ zu ? Schaden bei einer Insel 1,2 Mrd ? Zu 95 % „platt“ ?
    Es sollte doch klar sein, dass man dort bzgl. Bauvorschriften reagieren sollte, die Natur kommt, bestimmt…

    Karibik, schön und toll, aber ich sollte doch auch im Interesse der Bürger versuchen, etwas ähnliches aufzubauen, wie dort drüben im Amiland…

  4. Avatar

    Wolfgang M.

    11. September 2017 13:09 at 13:09

    Ja, wie gesagt Shortsqueeze Teil 2. Man sprach allenthalben von der negativen Septemberstatistik, von der notwendigen Korrektur. Der Dax hatte aber bereits am 20. Juni seine Korrektur gestartet und nicht erst, wie statistisch normal, im August. Dann die Anlegerstimmung (behavioral finance), das put/call-ratio, die Zinsausblicke, das Dax-KGV, der Ifo, insbesondere in seiner Erwartungskomponente, die Aktienkäufe der Vorstände – da war es abzusehen, dass die 200-Tageslinie hält. Natürlich ohne externen Schock. Möglicherweise ist dies der Start der Jahresendrally, Gewinnmitnahmen zum großen Verfall und zur Bundestagswahl eingeschlossen.

  5. Avatar

    falke61

    11. September 2017 15:05 at 15:05

    Ein großen Vorteil der Bullen bezüglich „Psyche und evtl. gar Herzensbildung“ finde ich auch: Sie dürfen hoffen, dass das „Üble“ nicht stattfindet.
    Der Bär muss da schon eher einen innerlichen Kampf ausfechten.

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Klarer Trend: Die Risiken nehmen weltweit zu – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist in dieser Frage eigentlich Ihre Meinung? Wird die Welt, wird unser Lebensumfeld nicht pausenlos gefährlicher? Denken Sie einmal an den Klimawandel oder an die Corona-Pandemie! Oder stellen Sie sich einmal vor, in Deutschland fällt das Internet nur für zwei Stunden aus? Die Konsequenzen für unser digitalisiertes Leben wären verheerend. In den Städten würden die Verkehrsleitsysteme kollabieren, viele Ampelanlagen würden nur noch blinken, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Tatsächlich aber ist unser Leben nicht gefährlicher als früher. Auch zu Kaisers Wilhelms Zeiten kannte die Menschheit schon Naturkatastrophen, Finanzkrisen oder etwa Krieg und auch Terrorismus.

Trotzdem haben wir in den letzten Jahren einen fundamentalen Wandel erlebt, der für uns alle, für Unternehmen und sogar für Staaten eine neue bisher unbekannte Risikodimension bedeutet.

Ein plattes Beispiel: Wenn vor hundert Jahren der Busch in Kalifornien brannte, was er auch damals schon tat, wurden einige Blockhütten vernichtet. Wenn dort heute Waldbrände wüten, sind Städte und große Unternehmensanlagen im Milliardenwert bedroht. Und das ist der springende Punkt: Die Gefahr war immer schon da, nur das Risiko des erheblichen Vermögensverlustes war weit geringer.

Heute sind durch eine Wetterkatastrophe, eine Pandemie oder auch eine Finanzkrise immer gleich Milliardenwerte bedroht. Vor diesem Hintergrund haben sich schon Ende des vergangenen Jahrhunderts Dienstleister oder Unternehmen mit der Risikoanalyse befasst. Ein bekanntes Unternehmen dieser Branche ist etwa der US-Risikoanalyst Moody´s, der sein Geld vorwiegend in der Finanzbranche verdient. Daneben bieten Unternehmen wie SAP, Oracle oder IBM verschiedene punktuelle Risikomodelle für Ihre Unternehmenskunde an.

Alle diese Unternehmen rechnen US-Investoren dem „Global Risk Market“, also dem Markt für Risikoanalyse zu. In Europa ist dieses spannende Segment leider noch wenig bekannt und etwas unterbelichtet. Das ist schade, denn dieses Segment wächst seit Jahren ganz erheblich und vor allem sehr stetig, wie Sie sich sicherlich ausmalen können.

Warum diese Aktie praktisch immer steigt

Mein persönlicher Favorit aus diesem Marktsegment ist ein US-Unternehmen, dass seine Wurzeln ursprünglich in der Versicherungsbranche hat. Damals schlossen sich die großen US-Versicherer und Warren Buffett zusammen, um quasi eine eigene Risikoabteilung zu gründen, da Versicherungsrisiken zunehmend schwieriger zu kalkulieren waren. Das Unternehmen sammelte zunächst Daten und entwickelte schließlich ein einzigartiges Prognosemodell, damit Versicherungsrisiken prognostizierbar wurden.

Heute arbeitet der Risikoanalyst auch für Banken und zählt ausnahmslos alle westlichen Kreditkarten-Unternehmen zu seinen Kunden. Wir alle haben in der Finanzkrise erfahren, was passiert, wenn Finanzdienstleister ihre…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Tesla: Elon Musk enttäuscht, Aktie fällt – bald schon Schnee von gestern?

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines E-Autos von Tesla

Gestern gab es neben der Hauptversammlung auch den so groß erwarteten „Battery Day“ bei Tesla (hier dazu der gestrige Video-Kommentar eines Analysten). Kurz gesagt: Es war eine Enttäuschung. Analysten erwarteten für gestern von Tesla die Verkündung einer Batterie, die 10 Jahre oder länger halten könnte. Und es wurden konkrete Ziele für Kostensenkungen erwartet.

Tesla-Chef Elon Musk enttäuscht

Was Elon Musk verkündete, war einmal mehr gut verpackt seine Art von Marketing. Etwas Großes und Wundervolles ankündigen, was sich beim genaueren Hinschauen doch eher als Luftnummer entpuppt, als weit entfernter Traum, der noch gar nicht konkret greifbar ist. Genau so könnten BMW oder VW ihre neuesten noch weit entfernten E-Auto-Pläne hier und heute als Sensation verkaufen. Tesla will nämlich ein E-Auto für 25.000 Dollar bauen. Man versprach in den nächsten Jahren die Batteriekosten mit neuen Technologien und Verfahren um die Hälfte zu reduzieren, und so ein erschwingliches E-Auto anbieten zu können. Aber, so Elon Musk, die Voraussetzung für ein 25.000 Dollar-Auto von Tesla sei nun mal die drastische Kostensenkung bei den Batterien, und das könne man erst in drei Jahren erreichen!

Was für eine Enttäuschung. Die Tesla-Aktie verlor am gestrigen Handelstag 5,6 Prozent, und dann ab 22 Uhr nachbörslich nochmal 6,9 Prozent. Dieses nachbörsliche Minus hat sich abgeschwächt auf aktuell nur noch -4,8 Prozent, und jetzt in der ganz frühen Vorbörse liegt die Aktie bei 403 Dollar.

Tesla-Chef Elon Musk sagte gestern auch, dass es dem Unternehmen in 2020 sehr gut gehe. Man werde trotz schwieriger Umstände wahrscheinlich ein Wachstum zwischen 30-40 Prozent hinlegen. Tesla halte am Jahresziel fest, rund 500.000 E-Autos zu verkaufen. Das wäre eine Steigerung von 36 Prozent im Jahresvergleich. Und das in einer Zeit, wo die „alten“ Autohersteller arg unter der Coronakrise leiden.

Zur großen Tesla-Show gehört wohl auch, dass sich Elon Musk wie gestern geschehen von seinen Fans (die natürlich auch Aktionäre sind) per Hupkonzert abfeiern lässt. Denn HV/Battery Day fanden Corona-bedingt auf einem Open Air-Gelände statt, wo die Anwesenden in ihren Tesla-Autos saßen, und die Tesla-Offiziellen oben auf einer Bühne standen. So eine Show sieht man bei den staubigen Veranstaltungen von Daimler, BMW und Co wohl nicht. Es mag wohl auch dieses hippe, jugendliche Spaß-Image sein, dass Tesla den Erfolg bringt – sei es auch nur ein gefühlter Erfolg.

Blick auf die Aktie

Wird die Tesla-Aktie diesen aktuellen Rückschlag wegstecken? Gut möglich. Denn man schaue auf den folgenden Chart. Man sieht hier den Kursverlauf der Aktie seit Mai – hier wurde der jüngste Aktiensplit schon voll berücksichtigt. Seit Mai gab es einen Anstieg in der Tesla-Aktie von 163 auf über 500 Dollar. Dann der jüngste Rückschlag auf 330 Dollar, wo alle Welt schon an den großen (längst überfälligen?) Crash der Aktie glaubte. Und jetzt sind wir wieder bei 400 Dollar. Man sollte die streng gläubige Gefolgschaft von Elon Musk nicht unterschätzen.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie seit Mai

Hier in voller Länge von gestern die Hauptversammlung mit „Battery Day“ von Tesla, die mehr als 270.000 Menschen live verfolgten.

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Markus Koch im Interview mit Dr. Jens Ehrhardt – Markt war überkauft

Redaktion

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Markus Koch spricht im folgenden aktuellen Interview mit Dr. Jens Ehrhardt über die aktuelle Börsenlage. Dr. Ehrhardt ist der Meinung, dass die Börse zuletzt überkauft war, und dass die Kurse deswegen gerade zurückkommen. Das Thema Optionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Angesprochen werden im Interview technische wie auch fundamentale Faktoren.

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