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Videoausblick: Das Beste ist eingepreist!

So ziemlich die Beste aller Welten ist an den Aktienmärkten jetzt eingepreist - der Dax jetzt an der oberen Begrenzung des langfristigen Aufwärtstrends seit dem Jahr 2000, die Chance für eine Konsolidierung in dieser Woche ist gut..

Von Markus Fugmann

So ziemlich die Beste aller Welten ist an den Aktienmärkten jetzt eingepreist: eine EZB, die wirklich in der Lage sei, einfach mit dem QE ziemlich endlos weiter zu machen (dass sie das nicht kann, wird von den Märkten bisher nicht hinterfragt, weil man noch an Draghis Bluff glaubt). Eine US-Berichtssaison, die wohl ihren Hochpunkt erreicht hat und man bei den Zahlen von Amazon nicht so genau hinschaut. Und eine Fed, bei der man davon ausgeht, dass Jerome Powell als „eingepreister“ neuer Fed-Chef der Wall Street schon nicht weh tun wird. Viel besser kann es eigentlich nicht kommen – der Dax jetzt an der oberen Begrenzung des langfristigen Aufwärtstrends seit dem Jahr 2000, die Chance für eine Konsolidierung in dieser Woche ist gut..



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22 Kommentare

    1. In der dunklen Winterzeit beschleicht mich in den Straßen immer häufiger so ein ungutes Gefühl. Ich glaube das Deflationsgespenst geht um. Manchmal direkt hinter mir. Aber das ist noch erträglich.
      Wenn ich mir vorstelle es könnte so ein hirnloser Typ sein, wie Jan Smets einer zu sein scheint, überkäme mich die wilde Panik.

  1. Sollte er öfters so dreinschauen, würde ich eine „Blickdiagnose“ wagen.

    1. Das Foto ist natürlich auch ein übler Schnappschuss.
      Aber ich glaube Sie wissen – oder auch nicht – dass sich meine Aussage mehr darauf bezog, dass der Typ immer noch nicht genug Inflation hat und sogar vor Deflation warnt.

      Gegen höhere Löhne, die er erwähnt, habe ich ja nichts. Aber wenn er das wirklich meint, soll er doch bitte den Arbeitgebern ins Gewissen reden statt ständig noch mehr Spielgeld zu drucken.

      1. Sie kennen sicher diesen alten Börsenwitz: Während einer großen Finanzkrise steht einer auf dem Dach eines Hochhauses und will sich herabstürzen. Ein anderer ruft ihm zu: „Warte doch um zu hören, was Alan Greespan sagt“. Der Selbstmörder: „Ich bin Alan Greenspan“.

        1. Also mit der Pointe habe ich mal wieder nicht gerechnet.
          Bin hoch erfreut, dass ich den Witz noch nicht kannte – das brachte mir wieder einen wohltuenden Lacher ein.

  2. Rückenwind für die Bullen ?!

    Ein weiter fallender EUR, weil der Markt sich darauf einstellen wird, dass die FED im Dezember mit hoher Wahrscheinlichkeit die Zinsen zu 0,25 % erhöhen wird. Und jetzt wird der EUR/USD auf jene Zinsdifferenz zwischen EUR und USD reagieren.
    Dazu kommt „hier“ in Europa das „Theaterstück“ Katalonien…

  3. Und man schaue auf den USD/YEN, da ist noch Platz nach oben.

    Die „beste aller Welten“ könnte man in überteuerten US-Märkten sehen, aber, in Europa nicht…
    Na klar, der Dax folgt dem S&P „Herrchen“, nur könnten wir eine gewisse Abkopplung Europas von den US-Märkten sehen, wegen EUR/USD und auch wegen der allgemeinen Bewertung. Aber natürlich, eine Korrektur wäre jederzeit möglich, na ja , aber dann ist der BUFU als (fast) automatisches Stoppschild für eine größere Korrektur da, von einem Crash wage ich kann nicht zu reden…

  4. Was ich damit sagen will : sollte die EZB und auch die FED nach „Schema-F“ weitermachen ( Fed Zinserhöhungen zu 0,25 %, die EZB „schläft“) , so sollte der EUR/USD unter die 1,10 – Marke fallen, nächstes Jahr, also den EUR unter Druck setzen.

    Der USD/YEN stand im Jahr 2015 bei ca 125 – EUR / YEN ca 150, als der Dax die 12500 Punkte erreichte, im April.

  5. Gerade beim EUR/USD , deutet sich mit dem Abprall an der 1,20 eine umgekehrte
    S-K-S an, der EUR war doch sowieso viel zu lange zu stark, ich rechne nicht mit einem Unterschreiten der 1,04 – Marke….
    Wieso sollte der EUR überhaupt stark sein, bei den Zinserhöhungen der FED, den Spaniern usw…

    1. die umgekehrte SKS, die wirklich von jedem Euro Trader die letzten Tage thematisiert wurde sieht aktuell nach Bärenfalle aus, es gibt kein follow through !
      Wenn jeder das gleiche handelt kommt es oft genau anders.
      Es gibt jetzt sehr viele short positionen im Markt nach dem Bruch der SKS
      Die andere Richtung (Euro up) würde jetzt viel mehr Schmerzen verursachen und wird von mir favorisiert.

      1. Einen EUR -Up ?

        Na, dann von mir aus ! Nur wird das, auch wenn es jetzt „viele Schmerzen“ verursachen sollte (Der USD steigt) , nichts an der grundlegenden Situation ändern ! Und bitte an das Jahr 2018 denken !
        Eben weil die FED wohl weiter machen und die EZB nicht reagieren wird, da träge wie ein Wal..

        So wird das im Endeffekt, einen Downtrend beim EUR/USD erzeugen.
        Was aber auch natürlich ist, weil der Zinsabstand zwischen EUR und USD immer weiter ansteigt ! Der Eur hat lange genug „unnatürlich“ reagiert ?

        1. das mit der Zinsdifferenz ist fraglos richtig.
          Aber wo ist denn der faire Wert des Euro ?
          Ist möglicherweise der Euro nicht jetzt schon massiv unterbewertet (durch entspreched mangelndes Vertrauen in die Euro Zone ?)

          Es gibt doch den berühmte Big-Mac Index.
          https://de.statista.com/statistik/daten/studie/199335/umfrage/big-mac-index–weltweiter-preis-fuer-einen-big-mac/

          danach ist der USD immer noch total überbewertet (33% im Vergleich zum Durchschnitt der Eurozone).
          Es hat seinen Grund, warum wir so spielend leicht in die USA exportieren können, der Wechselkurs passt nicht.

          Klar, wir haben Griechenland und so weiter, aber USA haben Trump.
          Falls ! wir die SKS wieder nach oben durchhandeln sind sehr sehr viele am falschen Fuss, wirst sehen.

  6. Wenn man sich die Eröffnungskurse in US anschaut schwant einem für den Mittwoch ja schon der nächste Bullenlauf (fed day – profit day) oder gilt das auf einmal nicht mehr ?
    Das Washington Theater scheint wieder mal egal zu sein.

    1. es ist anzunehmen, daß die Powell Ernennung einen letzten Spike verursachen wird.
      Vorher will auch keiner Short gehen um dann bei der Powell Ernennung gesqueezed zu werden. Ich denke aber, das wird abverkauft. Wäre ein typischer Zeitpunkt für Gewinnmitnahmen.

      1. Hallo PK,

        eine FED-Erneunnung ist für den Markt so oder so, nicht relevant. Ob Falke oder Taube ist derzeit uninteressant.

        Ich bitte Euch Bären einen riesengroßen Player im Markt in Erwägung zu ziehen, das ist die EZB.
        Bei allem nötigen Respekt, die Amis „feuren aus allen Rohren“, und die EZB ? – Schläft. :D

        Soviel zum Thema : Machtverhältnisse, das wird wohl nächstes Jahr wieder hoch gehen, aber meines Erachtens nicht mehr in dem Tempo, gerade von den Amis aus… Und den „Spike“ sehen wir dann, sollte die EZB reagieren ! Da sind die Amis schon längst im „Nirgendwo“ gelandet !

  7. Sehe ich „bauchmässig“ ähnlich, die Frage ist nur wie hoch der Spike geht.
    Im nas100 fehlr mir jede Fantasie nach oben, die Fangs sibd ja schon alle auf ubd nahe ATH, im Russel, ok da könnten die 1525 fallen, aber 2600 im S&P znd 23700 im Dow ?

    Zusätzlich dann noch die spannende Frage, ob der Abverkauf dann mal nicht gleich wieder nach max 1% gleich reingeholt wird. ich würd mich ja schon freuen, wenn die Vola mal wieder in Gang kommen würde

    1. Russel aktuell der anfälligste Index !
      Ich habe hier (ich beginne mich aktuell dank Segler mit Stillhalter Optionsstragien zu beschäftigen) bereits Calls verkauft.
      Konkret Dec15 148’er call auf den IWM Russel 2000 ETF (aktuell bei 148,80).
      Der Call notiert bei 3,40
      Ich leg aber nach wenn der Powell Spike kommt, will aber mal die Finger drin haben.

      1. @PK, sehr gut erkannt! Der Russell ist die Achillesverse der Wall Street..und zeigt, dass da was im Busch sein könnte..

        1. Wär ja schön bei meinen shorts, aber sieht grade nach Bullenfahne aus.

  8. Nachdem die Japaner u.die Europäer eine Runde im Wärungsrennen ( Währungskrieg ) gedreht haben sind jetzt die Amis wieder dran, ich glaube auch nicht ,dass die einen zu starken Dollar zulassen. Dann wäre noch die SNB als grösster Hedgefond der Welt ,die den Euro auch nicht zu schwach sehen möchte.Die Korrektur nach der EZB war ja auch weil Draghi einige auf dem falschen Fuss erwischte.Zudem gibt es anerkannte Oekonomen ,die fundamental gesehen ( Leistungsbilanz , Handelsbilanz ) den Euro mittelfristig höher sehen.

  9. Wenn Trump jetzt dezidiert für Donnerstag was ankündigt (Positives für die Märkte natürlich), kommen vorher noch „bad news“…diese Vorgehensweise ist ja seit langer Zeit System.

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