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Videoausblick: Das Beste ist eingepreist!

So ziemlich die Beste aller Welten ist an den Aktienmärkten jetzt eingepreist – der Dax jetzt an der oberen Begrenzung des langfristigen Aufwärtstrends seit dem Jahr 2000, die Chance für eine Konsolidierung in dieser Woche ist gut..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

So ziemlich die Beste aller Welten ist an den Aktienmärkten jetzt eingepreist: eine EZB, die wirklich in der Lage sei, einfach mit dem QE ziemlich endlos weiter zu machen (dass sie das nicht kann, wird von den Märkten bisher nicht hinterfragt, weil man noch an Draghis Bluff glaubt). Eine US-Berichtssaison, die wohl ihren Hochpunkt erreicht hat und man bei den Zahlen von Amazon nicht so genau hinschaut. Und eine Fed, bei der man davon ausgeht, dass Jerome Powell als „eingepreister“ neuer Fed-Chef der Wall Street schon nicht weh tun wird. Viel besser kann es eigentlich nicht kommen – der Dax jetzt an der oberen Begrenzung des langfristigen Aufwärtstrends seit dem Jahr 2000, die Chance für eine Konsolidierung in dieser Woche ist gut..

22 Kommentare

22 Comments

    • Avatar

      Gerd

      30. Oktober 2017 11:12 at 11:12

      In der dunklen Winterzeit beschleicht mich in den Straßen immer häufiger so ein ungutes Gefühl. Ich glaube das Deflationsgespenst geht um. Manchmal direkt hinter mir. Aber das ist noch erträglich.
      Wenn ich mir vorstelle es könnte so ein hirnloser Typ sein, wie Jan Smets einer zu sein scheint, überkäme mich die wilde Panik.

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    Columbo

    30. Oktober 2017 11:19 at 11:19

    Sollte er öfters so dreinschauen, würde ich eine „Blickdiagnose“ wagen.

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      Gerd

      30. Oktober 2017 12:34 at 12:34

      Das Foto ist natürlich auch ein übler Schnappschuss.
      Aber ich glaube Sie wissen – oder auch nicht – dass sich meine Aussage mehr darauf bezog, dass der Typ immer noch nicht genug Inflation hat und sogar vor Deflation warnt.

      Gegen höhere Löhne, die er erwähnt, habe ich ja nichts. Aber wenn er das wirklich meint, soll er doch bitte den Arbeitgebern ins Gewissen reden statt ständig noch mehr Spielgeld zu drucken.

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        Columbo

        30. Oktober 2017 13:06 at 13:06

        Sie kennen sicher diesen alten Börsenwitz: Während einer großen Finanzkrise steht einer auf dem Dach eines Hochhauses und will sich herabstürzen. Ein anderer ruft ihm zu: „Warte doch um zu hören, was Alan Greespan sagt“. Der Selbstmörder: „Ich bin Alan Greenspan“.

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          Gerd

          30. Oktober 2017 14:24 at 14:24

          Also mit der Pointe habe ich mal wieder nicht gerechnet.
          Bin hoch erfreut, dass ich den Witz noch nicht kannte – das brachte mir wieder einen wohltuenden Lacher ein.

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    Marko

    30. Oktober 2017 13:38 at 13:38

    Rückenwind für die Bullen ?!

    Ein weiter fallender EUR, weil der Markt sich darauf einstellen wird, dass die FED im Dezember mit hoher Wahrscheinlichkeit die Zinsen zu 0,25 % erhöhen wird. Und jetzt wird der EUR/USD auf jene Zinsdifferenz zwischen EUR und USD reagieren.
    Dazu kommt „hier“ in Europa das „Theaterstück“ Katalonien…

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    Marko

    30. Oktober 2017 13:49 at 13:49

    Und man schaue auf den USD/YEN, da ist noch Platz nach oben.

    Die „beste aller Welten“ könnte man in überteuerten US-Märkten sehen, aber, in Europa nicht…
    Na klar, der Dax folgt dem S&P „Herrchen“, nur könnten wir eine gewisse Abkopplung Europas von den US-Märkten sehen, wegen EUR/USD und auch wegen der allgemeinen Bewertung. Aber natürlich, eine Korrektur wäre jederzeit möglich, na ja , aber dann ist der BUFU als (fast) automatisches Stoppschild für eine größere Korrektur da, von einem Crash wage ich kann nicht zu reden…

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    Marko

    30. Oktober 2017 14:02 at 14:02

    Was ich damit sagen will : sollte die EZB und auch die FED nach „Schema-F“ weitermachen ( Fed Zinserhöhungen zu 0,25 %, die EZB „schläft“) , so sollte der EUR/USD unter die 1,10 – Marke fallen, nächstes Jahr, also den EUR unter Druck setzen.

    Der USD/YEN stand im Jahr 2015 bei ca 125 – EUR / YEN ca 150, als der Dax die 12500 Punkte erreichte, im April.

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    Marko

    30. Oktober 2017 14:45 at 14:45

    Gerade beim EUR/USD , deutet sich mit dem Abprall an der 1,20 eine umgekehrte
    S-K-S an, der EUR war doch sowieso viel zu lange zu stark, ich rechne nicht mit einem Unterschreiten der 1,04 – Marke….
    Wieso sollte der EUR überhaupt stark sein, bei den Zinserhöhungen der FED, den Spaniern usw…

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      PK

      30. Oktober 2017 15:09 at 15:09

      die umgekehrte SKS, die wirklich von jedem Euro Trader die letzten Tage thematisiert wurde sieht aktuell nach Bärenfalle aus, es gibt kein follow through !
      Wenn jeder das gleiche handelt kommt es oft genau anders.
      Es gibt jetzt sehr viele short positionen im Markt nach dem Bruch der SKS
      Die andere Richtung (Euro up) würde jetzt viel mehr Schmerzen verursachen und wird von mir favorisiert.

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        Marko

        30. Oktober 2017 16:38 at 16:38

        Einen EUR -Up ?

        Na, dann von mir aus ! Nur wird das, auch wenn es jetzt „viele Schmerzen“ verursachen sollte (Der USD steigt) , nichts an der grundlegenden Situation ändern ! Und bitte an das Jahr 2018 denken !
        Eben weil die FED wohl weiter machen und die EZB nicht reagieren wird, da träge wie ein Wal..

        So wird das im Endeffekt, einen Downtrend beim EUR/USD erzeugen.
        Was aber auch natürlich ist, weil der Zinsabstand zwischen EUR und USD immer weiter ansteigt ! Der Eur hat lange genug „unnatürlich“ reagiert ?

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          PK

          30. Oktober 2017 17:06 at 17:06

          das mit der Zinsdifferenz ist fraglos richtig.
          Aber wo ist denn der faire Wert des Euro ?
          Ist möglicherweise der Euro nicht jetzt schon massiv unterbewertet (durch entspreched mangelndes Vertrauen in die Euro Zone ?)

          Es gibt doch den berühmte Big-Mac Index.
          https://de.statista.com/statistik/daten/studie/199335/umfrage/big-mac-index–weltweiter-preis-fuer-einen-big-mac/

          danach ist der USD immer noch total überbewertet (33% im Vergleich zum Durchschnitt der Eurozone).
          Es hat seinen Grund, warum wir so spielend leicht in die USA exportieren können, der Wechselkurs passt nicht.

          Klar, wir haben Griechenland und so weiter, aber USA haben Trump.
          Falls ! wir die SKS wieder nach oben durchhandeln sind sehr sehr viele am falschen Fuss, wirst sehen.

  6. Avatar

    madsoul

    30. Oktober 2017 15:12 at 15:12

    Wenn man sich die Eröffnungskurse in US anschaut schwant einem für den Mittwoch ja schon der nächste Bullenlauf (fed day – profit day) oder gilt das auf einmal nicht mehr ?
    Das Washington Theater scheint wieder mal egal zu sein.

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      PK

      30. Oktober 2017 15:44 at 15:44

      es ist anzunehmen, daß die Powell Ernennung einen letzten Spike verursachen wird.
      Vorher will auch keiner Short gehen um dann bei der Powell Ernennung gesqueezed zu werden. Ich denke aber, das wird abverkauft. Wäre ein typischer Zeitpunkt für Gewinnmitnahmen.

      • Avatar

        Marko

        30. Oktober 2017 16:45 at 16:45

        Hallo PK,

        eine FED-Erneunnung ist für den Markt so oder so, nicht relevant. Ob Falke oder Taube ist derzeit uninteressant.

        Ich bitte Euch Bären einen riesengroßen Player im Markt in Erwägung zu ziehen, das ist die EZB.
        Bei allem nötigen Respekt, die Amis „feuren aus allen Rohren“, und die EZB ? – Schläft. :D

        Soviel zum Thema : Machtverhältnisse, das wird wohl nächstes Jahr wieder hoch gehen, aber meines Erachtens nicht mehr in dem Tempo, gerade von den Amis aus… Und den „Spike“ sehen wir dann, sollte die EZB reagieren ! Da sind die Amis schon längst im „Nirgendwo“ gelandet !

  7. Avatar

    madsoul

    30. Oktober 2017 16:06 at 16:06

    Sehe ich „bauchmässig“ ähnlich, die Frage ist nur wie hoch der Spike geht.
    Im nas100 fehlr mir jede Fantasie nach oben, die Fangs sibd ja schon alle auf ubd nahe ATH, im Russel, ok da könnten die 1525 fallen, aber 2600 im S&P znd 23700 im Dow ?

    Zusätzlich dann noch die spannende Frage, ob der Abverkauf dann mal nicht gleich wieder nach max 1% gleich reingeholt wird. ich würd mich ja schon freuen, wenn die Vola mal wieder in Gang kommen würde

    • Avatar

      PK

      30. Oktober 2017 16:26 at 16:26

      Russel aktuell der anfälligste Index !
      Ich habe hier (ich beginne mich aktuell dank Segler mit Stillhalter Optionsstragien zu beschäftigen) bereits Calls verkauft.
      Konkret Dec15 148’er call auf den IWM Russel 2000 ETF (aktuell bei 148,80).
      Der Call notiert bei 3,40
      Ich leg aber nach wenn der Powell Spike kommt, will aber mal die Finger drin haben.

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        30. Oktober 2017 16:29 at 16:29

        @PK, sehr gut erkannt! Der Russell ist die Achillesverse der Wall Street..und zeigt, dass da was im Busch sein könnte..

        • Avatar

          madsoul

          30. Oktober 2017 17:17 at 17:17

          Wär ja schön bei meinen shorts, aber sieht grade nach Bullenfahne aus.

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    Ex-Bänker

    30. Oktober 2017 16:14 at 16:14

    Nachdem die Japaner u.die Europäer eine Runde im Wärungsrennen ( Währungskrieg ) gedreht haben sind jetzt die Amis wieder dran, ich glaube auch nicht ,dass die einen zu starken Dollar zulassen. Dann wäre noch die SNB als grösster Hedgefond der Welt ,die den Euro auch nicht zu schwach sehen möchte.Die Korrektur nach der EZB war ja auch weil Draghi einige auf dem falschen Fuss erwischte.Zudem gibt es anerkannte Oekonomen ,die fundamental gesehen ( Leistungsbilanz , Handelsbilanz ) den Euro mittelfristig höher sehen.

  9. Avatar

    Bademeister

    30. Oktober 2017 16:52 at 16:52

    Wenn Trump jetzt dezidiert für Donnerstag was ankündigt (Positives für die Märkte natürlich), kommen vorher noch „bad news“…diese Vorgehensweise ist ja seit langer Zeit System.

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Aktien

Aktienmärkte: Großer Verfall – Optionen und mögliche Turbulenzen!

Heute, vielleicht aber noch mehr Anfang nächster Woche könnte es für die Aktienmärkte richtig turbulent werden. Der große Verfall und die US-Tech-Aktien

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Für die Aktienmärkte ist heute der große Verfall der wahrscheinlich entscheidende Faktor – es verfallen Optionen und Futures mit Laufzeit September (siehe hierzu den heutigen Videoausblick „Großer Verfall – es steht viel auf dem Spiel“). Zuletzt war in den Finanzmedien vor allem das in den USA von Privatinvestoren gehandelte Volumen an Optionen (vor allem Calls auf die großen US-Tech-Aktien) ein großes Thema – und das zurecht!

Folgende besipielhafte Grafik zeigt, wie dieses hohe Volumen an Calls bei den Borkern/Verkäufern dieser Call-Optionen Käufe des jeweiligen underlyings ausgelöst hat – in der Grafik konkret illustriert anhand der Amazon-Aktie:

Großer Verfall: Der stark gestiegene Effekt der Optionen auf die Aktienmärkte

Grafik: Benn Eifert, https://twitter.com/bennpeifert

Man sieht: der Kauf von Call-Optionen auf die Amazon-Aktie hat letzlich den Verkäufer der Call-Optionen gezwungen, sein Risiko durch den Kauf der Amazon-Aktie abzusichern, nachdem die Amazon-Aktie angestiegen war (was ja bis Anfang September der Fall war). Aus 1500 Dollar, die ein Privakunde in Amazon-Calls investiert hatte, entstanden Käufe im Volumen von 230.000 Dollar der Amazon-Aktie durch den Broker/Verkäufer der Amazon Calls.

Es war offenkundig dieser Mechanismus, der die Aktienmärkte zuletzt stark beeinflußt hatte – und die extreme Rally der US-Tech-Werte vor Anfang September mit erklären kann.

Aktienmärkte und Call-Optionen bei US-Techaktien

Der Bestand von Call-Optionen auf Amazon war vor Anfang September regelrecht explodiert und betrug 48% der Marktkapitalisierung von Amazon:

Aktienmärkte und Amazon Call-Optionen

Noch krasser die Call-Bestände bei Tesla (380% der Marktkapitalisierung) – was den unter Bewertungsgesichtspunkten absurden Anstieg der Tesla-Aktie erklären hilft:

Tesla Call-OptionenCharts: @MacroCharts

Folgende Grafik zeigt, wie extrem die Call-Bestände auf die großen US-Tech-Aktien zuletzt angestiegen waren:

Aktienmärkte: Call-Optionen auf US-Tech-Aktien und großer Verfall

So weit so extrem. Aber was passiert, um das oben aufgeführte Beispiel der Amazon-Aktie zurück zu kommen, wenn die Optionen auf die einzelnen Aktien verfallen? (zu den Uhrzeiten des Verfalls auf einzelne Aktien siehe hier – Optionen auf die US-Indizes dagegen verfallen heute um 15.30Uhr deutscher Zeit)

Dann nämlich werden die Absicherungen des Brokers, der die Amazon-Aktie gekauft hatte um sein Risiko zu hedgen, im Grunde überflüssig (siehe die Grafik oben). Es könnte also eine große Verkaufswelle für die Aktienmärkte drohen – aber wir wissen eben nicht wirklich, wieviel der nun heute auslaufenden Call-Optionen bereits vor dem Verfall verkauft wurden! Möglich ist also, dass die Schwäche der großen US-Techaktien wie Amazon in den letzten Tagen bereits ein Zeichen dafür ist, dass die Broker die underlyings verkauft hatten!

So oder so: heute, vielleicht aber noch mehr Anfang nächster Woche könnte es für die Aktienmärkte richtig turbulent werden! Oder eben auch nicht – vielleicht nämlich ist der größte Teil schon abgewickelt, Schieflagen inzwischen weitgehend bereinigt. Daher zitieren wir hier den Kaiser Beckenbauer: „Schaun mer mal, dann sehn mer scho“!

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Grenke das neue Wirecard? Neue Fed-Strategie, Luft für Dax wird dünner

Redaktion

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Wird die Grenke AG das neue Wirecard? Wir haben diesen Themenkomplex diese Woche mehrmals thematisiert, und im folgenden Video wird er auch von Manuel Koch besprochen. Auch bespricht er mit einem Experten die neue Strategie der US-Notenbank Federal Reserve. Es gehe nun nicht mehr darum die Inflation ab einem bestimmen Niveau zu begrenzen. Nein, die Senkung der viel zu hohen Arbeitslosenzahl sei nun das Hauptaugenmerk der Fed. Lange Zeit könne die Notenbank daher nun den Zins ganz tief im Keller belassen.

Und wie sieht es aus mit dem Dax? Gibt es neue Impulse? Im Video wird besprochen, dass derzeit offenbar einige negative Aspekte beiseite geschoben werden. Dennoch werde die Luft nach oben dünn – weitere Anstiege könnten sich also schwieriger gestalten. Auch im Video besprochen werden ganz konkret zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Bayer und Continental seien jeweils ein Kauf. Beide Aktien könne man über das Vehikel einer Stop Buy-Order kaufen.

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Warum haben wir keine Börsengänge mehr? – Werbung

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Lieber Börsianer,

es ist ein eigentümlicher Befund. Im vergangenen Jahr ging der deutsche Aktienmarkt steil. Zu Deutsch: Das Geld saß locker, und die Investoren fassten zu. Trotzdem verschmähten viele Unternehmen dieses Geld und verzichteten auf einen Börsengang. Ganze drei Unternehmen haben im vergangenen Jahr den Gang aufs Parkett gewagt. 2020 das nämliche Bild. Bis jetzt zähle ich mit Teamviewer und dem Datenbankspezialisten Exasol zwei IPOs (Börsengang).

Zum Vergleich: 1999 feierten 175 Unternehmen hierzulande ihr Börsendebüt, ein Jahr später zählten die Statistiker 142 IPOs. Natürlich wurde damals auch viel Schrott verkauft, wie dann die Folgejahre zeigten. Dennoch legten die Investoren damals den Grundstein für den digitalen Standort Deutschland.

Diese Frage drängt sich auf: Warum geht bei uns jetzt nichts mehr?

Meine Antwort fällt differenziert aus. Es ist richtig, dass viele Unternehmen derzeit keinen Börsengang planen, weil sie sich das Geld in Form von Fremdkapital anderweitig besorgen können. Ein Beispiel: Wenn die Bosch GmbH bedeutenden Kapitalbedarf hat, dann geht man einfach zur Bank oder zapft den Rentenmarkt an und holt sich dort Fremdkapital zu Nullzinsen.

Holte sich Bosch das Geld als Eigenkapital an der Börse, müsste man eine Dividende von – sagen wir 2 oder 3 % – bezahlen. Der Zusammenhang ist klar: Das derzeitige Zinsumfeld begünstigt also nicht unbedingt den Börsengang, wenn es um die Finanzierung von unternehmerischer Tätigkeit geht.

Das ist allerdings nur ein Teil der Wahrheit wie die Beispiele CureVac sowie EuroEyes International zeigen. So feierte der Impfstoff-Spezialist CureVac kürzlich sein Börsendebüt in New York. Und das war eine rauschende Party. Gleich am ersten Tag zog die neue Aktie 250 % in die Höhe. Die Erstzeichner – allesamt US-Investoren – schoben sich rund 700 Millionen USD in die Taschen. Und wir hier blickten in die Röhre.

Und das sei an dieser Stelle, liebe Bundesregierung, schon einmal angesprochen! Das Biotech-Unternehmen aus Tübingen wurde aus dem Staatssäckel üppig alimentiert und subventioniert. Und dann bleibt am Ende ein…..

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