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Videoausblick: Das Gold-Gerücht

Ein Grund, warum Gold so stark unter Druck ist – und der Dax als Export-Index, der derzeit irgendwie nicht „sexy“ zu sein scheint im Zuge der Anti-Globalisierungestendenzen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Es gibt das Gerücht, dass Indien – einer der ganz großen Gold-Importeure – die Einfuhr des Edelmetalls verbieten könnte, um die ausufernde Schattenwirtschaft des Landes trocken zu legen (Goldkäufe als Mittel, Schwarzgeld „rein zu waschen“). Gestern ein „überflüssiger“ Handelstag, der Dax bewegte sich nicht wirklich von der Stelle. Grundsätzlich hat er deutsche Leitindex das Problem, dass Ausländer derzeit wenig geneigt zu sein scheinen, den Dax als Export-Index schlechthin zu kaufen, wenn absehbar ist, dass im Zuge der Anti-Globalisierungsbewegung (Brexit, Trump) der Welthandel insgesamt ein Problem bekommt – und Deutschland im Speziellen. Trotz starker US-Futures bleibt der Dax weiter eher verhalten, bislang noch kein ernsthafter Angriff auf das Jahreshoch..

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Martin

    25. November 2016 08:16 at 08:16

    Mir fällt auf, dass das anstehende Referendum in Italien bei Ihnen keine Erwähnung mehr als Erklärung für den schwachen bzw. nach oben gedeckelten Dax findet. Gibt es dafür triftige Gründe? Das dürfte doch weiterhin ein wichtiger Grund neben dem Anti-Globalisierungsthema sein, zumal der Termin näher rückt..

    • Avatar

      Marc

      25. November 2016 09:00 at 09:00

      Das Referendum scheint an Wichtigkeit zu verlieren.
      Man ist sich vermutlich nicht mehr so sicher, dass Renzi
      verlieren wird. Warum sollten die Italiener auch gegen eine Vereinfachung des komplizierten und lähmenden Parlamentssystem stimmen, schliesslich regen sie sich seit Jahren darüber auf.

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    KSchubert

    25. November 2016 08:29 at 08:29

    Ehrlich gesagt: Indien hin oder her….ist es denn nicht allein der Spike Richtung Norden des USD/JPY gewesen diese Nacht, welcher das Gold unter Druck gebracht hat? Sie erwähnten es ja auch, denke aber nicht, dass die Dollarstärke nur sekundär ist. Sehen wir heute dann die lange erwartete temporäre Korrektur des Dollars? Möglich….

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    Petkov

    25. November 2016 08:37 at 08:37

    @FMW: das ist natürlich eine sehr wichtige, zusätzliche Erklärung für die Goldschwäche, vielen Dank für diese Recherche. Ich schreibe jetzt sofort meine indischen Freunde an. Sie werden es wissen, bei ihrem Goldbesitz :)

  4. Avatar

    Jabex

    25. November 2016 10:35 at 10:35

    @ Hr. Fugmann
    was halten Sie von diesem Artikel, sehen Sie parallele zum 2007-2008 Jahren.

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/11/25/ezb-warnt-ueberraschend-deutlich-vor-dem-crash/

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      25. November 2016 10:37 at 10:37

      @Jabex, sagen wir so: unter der Oberfläche brodelt es gewaltig!

      • Avatar

        Denker

        25. November 2016 12:54 at 12:54

        Vulkane haben diese Angewohnheit auch,… sie brodeln sehr lange bis sie platzen und wenn,… dann wird alles Asche und Staub, so wie unser Schuldgeldsystem;-)

        • Avatar

          Petkov

          25. November 2016 13:25 at 13:25

          Genau! Aber bekanntermaßen bildet sich, nachdem die Lava ausgehärtet ist, ganz besonders fruchtbare Erde. Leider dauert es bissle und die Geduld ist in Ausbruchzeiten genauso rar gesät wie die politische Vernunft in der heutigen noch ruhigen Zeit.

  5. Avatar

    Jabex

    25. November 2016 10:41 at 10:41

    aus der Sicht der Bigboys wäre jetzt doch die optimale Zeit, um den Restknopf zu drucken :)

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Aktuell: Goldpreis fällt spürbar auf 1.878 Dollar

Claudio Kummerfeld

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am

Jetzt wo immer konkreter wird, dass Deutschland in Kürze die Corona-Restriktionen stark anzieht, verschärfen sich international die Ängste. Die Aktienkurse fallen weiter, und der US-Dollar als zentraler Fluchthafen zieht weiter an (wir berichteten vorhin bereits). Der Dollar steigt, und der Goldpreis rauscht aktuell runter auf 1.878 Dollar. Gold fällt aktuell gemeinsam mit den Aktienmärkten. Dies ist ein Phänomen, das man bereits im März beobachtete – auch damals funktionierte der US-Dollar kurzzeitig als Fluchthafen.

Goldpreis gegen US-Dollar-Verlauf im Chart

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Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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am

Von

Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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