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Videoausblick: Das ist kein Zufall!

Erst Draghi, dann die Notenkbanchefs Carney (Bank of England) und Poloz (Bank of Canada) mit der Ansage, dass die ultralexe Geldpolitik vorbei ist – das ist kein Zufal, sondern eine abgestimmte Aktion der Notenbanken. Offenkundig wollen die „Herren des Geldes“ zweierlei erreichen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Erst Draghi, dann die Notenbankchefs Carney (Bank of England) und Poloz (Bank of Canada) mit der Ansage, dass die ultralaxe Geldpolitik vorbei ist – das ist kein Zufall, sondern eine abgestimmte Aktion der Notenbanken. Offenkundig wollen die „Herren des Geldes“ zweierlei erreichen: erstens die Zinskurven wieder zu versteilen, um die Kreditvergabe der Banken nicht versiegen zu lassen. Das dürfte in den nächsten Wochen für eine outperformance von Finanzwerten sorgen. Und zweitens wollen die Notenbanker offenkundig die Übertreibungen im Gefolge der jahrelangen ultralaxen Geldpolitik eindämmen, also durch Entzug von Liquidität auf die Bremse treten, um die Euphorie nicht zu groß werden zu lassen und dann einen Crash zu riskieren. Man will also die Dinge kontrolliert herunter fahren – fragt sich nur, ob das gelingen kann..

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    PK

    29. Juni 2017 08:21 at 08:21

    ich denke eine der wichtigen Faktoren für den Dax/S&P sind derzeit die Bewegungen im Eur/Dollar. Wir habe schon gestern eine Underperformance Dax gegenüber den US Indizes gesehen. Ich bin der Überzeugung, daß diese weitergehen wird.
    Einige werden sich gewundert haben, wieso der Dax gestern nach den dovishen Äusserungen nicht weiter gestiegen ist, aber das lag ganz klar an der schnellen Erholung vom Euro.
    Und er Euro kommt wohl erst richtig in Fahrt, wenn er mal über die 1,15 geht, und das wird er meiner Ansicht nach tun und auch mit einer massiven Trendbeschleunigung, wenn die ganzen Absicherungen der Firmen einsetzen, die wohl irgendwo bei 1,16 liegen dürften. Daher meine Prognose, 1,20 im Eur/Dollar noch in diesem Sommer.
    Daher würde ich derzeit auf US-Indizes long gehen und mit entsprechendem Short im Dax den Trade einigermassen neutral gestalten.

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    cadafi

    29. Juni 2017 08:24 at 08:24

    Die Aktienkurse haben ein dauerhaft hohes Niveau erreicht.

    Finanzwerte overweight.

    Klatsch*

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    FED INSIDER

    29. Juni 2017 09:54 at 09:54

    Kann ich nicht glauben, die FED will die Aktien ausbremsen u.jemand empfiehlt US Indizes Long.? ?Don‘ t fight The FED !

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    FED Insider

    29. Juni 2017 10:05 at 10:05

    Die FED hat mehrmals angedeutet, dass ihr die Aktienkurse Kummer bereiten, jetzt empfiehlt jemand US Indizes zu kaufen,komisch ,die jahrelang FED Gläubigen wollen jetzt gegen die FED ankämpfen, viel Glück, DON’T FIGHTERS THE FED

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      PK

      29. Juni 2017 10:35 at 10:35

      mein Trade setzt ja nur darauf, daß der Dax schwächer ist als die US Indizes, die Richtung ist ja dabei egal. Du kannst z.B. 1 FDAX shorten und dafür 3 ES long gehen.
      Gestern hat der Markt eine sehr eindeutige Reaktion gezeigt. Kann man ignorieren und meinen man weiss alles besser und alle anderen Trader sind wieder die Idioten, die irgendwas noch nicht verstanden haben, oder man versucht einfach zuzuhören was der Markt einem zu erklären versucht.

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    PK

    29. Juni 2017 12:52 at 12:52

    kleine Modellrechnung:
    Seit der Dax Eröffnung FDax -127 Punkte = 6350 pro Kontrakt
    ES -4 Punkte = -200 Dollar Pro Kontrakt, 3 Kontrakte also ca. -500 Euro.
    Differenz (Gewinn) des Trades = 5850 Euro.
    Und das alles ohne die Richtung kennen zu müssen, nur die Tatsache, daß sich wahrsch. die Unterperformance von gestern nachmittag fortsetzen würde.

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      gerd

      29. Juni 2017 13:20 at 13:20

      Ich muss es immer wieder feststellen, PK, einfach clever.

      Allerdings muss man höllisch aufpassen. Die „Bevorzugung“ des einen Index gegenüber dem anderen kann sich so ruckzuck umkehren, wie auch Trump in der Lage ist, seine Meinung umzukrempeln.
      Aber andererseits – das Aufpassen bleibt einem auch bei einem Single-Trade an und für sich nicht erspart.

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        PK

        29. Juni 2017 13:36 at 13:36

        klar, man muss so einen Trade nicht anders behandeln wie jeden Trade auch.
        Was solche Under/Overperformance vom Dax/S&P etc. betrifft, so läuft das ganze aber oft über einen längeren Zeitraum und ist nach meiner pers. Erfahrung einfacher zu handeln. Man kann sich mal einen Chart aufmachen, wo man den Chart als Quotienten Fdax/ES darstellt und mit einem geeigneten Multiplikator versieht. Sehr interessant.

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    leo

    29. Juni 2017 14:16 at 14:16

    Wieviel kann man denn die Zinsen erhöhen ohne die Wirtschaft
    abzuwürgen?Im Verhältnis zu Aktien sind sicher einige Zinsschritte drin.
    Das schöne daran ist das man Inflation erzeugt.

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    PK

    29. Juni 2017 16:20 at 16:20

    Hatte oben einen Rechenfehler, sorry.
    Aber den Trade kann man jetzt echt schließen, besser wirds nimmer.
    Dax -300 Punkte (-2.4%) seit opening, ES nur -18 (-0.7%), der Dax ist also prozentual 3x so viel gefallen.

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      gerd

      29. Juni 2017 16:41 at 16:41

      Ich wünsche Ihnen so sehr, dass Sie bis eben
      durchgehalten haben. Schon deshalb wünsche ich das für Sie, weil Sie es sich aufgrund Ihrer guten Informationen aus meiner Sicht mehr als „verdient“ haben.
      Habe gerade bei 450 auch wieder einen Short geschlossen. Waren es bei dem gestrigen noch rund 1000DAX-Punkte Verlust, waren es jetzt „nur““ noch 750.
      Ich freue mich über die geringer werdenden Verluste – die ich mir leider auch „verdient“ habe.

      • Avatar

        Bademeister

        29. Juni 2017 16:48 at 16:48

        Durchhalten! G20 nächste Woche macht nichts besser oder schöner. Nächste Woche sinds dann nurmehr 250.

        • Avatar

          gerd

          29. Juni 2017 17:45 at 17:45

          Da wäre ich aber enttäuscht, wenn das nicht schon morgen sein wird.
          Nein, nein. Danke für Ihre guten Worte. Dass wäre schon klasse, wenns nächste Woche so käme.

          • Avatar

            walter

            29. Juni 2017 19:47 at 19:47

            @Gerd,
            jetzt kannste shorten,bis die Schwarte kracht!
            Hol dir deine Muecken wieder……
            VG
            der Frotzler,lol

  8. Avatar

    PK

    29. Juni 2017 17:41 at 17:41

    also ich bin kurzfristig nun eher bearish. Da ist schon kräftig Dynamik nach unten drin.
    Und die Tatsache, daß der S&P den an sich sehr bullischen Setup (Outside Day) komplett negiert ist auch sehr negativ zu werten.
    Würde mich nicht wundern, wenn die US-Märkte heute einen Trend Tag down hinlegen mit close 22Uhr am Low.

  9. Avatar

    gerd

    29. Juni 2017 20:33 at 20:33

    @walter,
    wenn das mal nicht ein Fehlausbruch unter die 12390 war. Jetzt liegen wir schon wieder drüber.
    Falls die gesichert fallen sollten, dann kann ich meine Shorts beruhigt noch etwas halten – hab ja noch genug Altbestände. Neue brauche ich keine. Aber ich traue dem Braten noch nicht.

    • Avatar

      walter

      29. Juni 2017 20:40 at 20:40

      Tiefere HOCHS u.tiefere TIEFS sind in naechster Zeit angesagt!

    • Avatar

      Michael

      29. Juni 2017 20:57 at 20:57

      Interessant wird der GAP vom 24.04., an dessen Oberkante (Kerze im H4) wir uns nun befinden. Unterkante der Kerze liegt bei etwa 12.550. Der GAP ging von 12.085 aus. Und angeblich werden doch GAPs immer geschlossen…

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Amazon-Quartalszahlen – kurze Vorschau auf heute Abend

Claudio Kummerfeld

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am

Onlineshopping am Laptop

Heute Abend veröffentlicht Amazon seine Quartalszahlen kurz nach 21 Uhr – eine Stunde früher wegen der Zeitumstellung in Europa. Wir werden dann umgehend berichten. An dieser Stelle wollen wir eine kurze Vorschau zeigen, was zu erwarten ist. Vor genau einem Jahr noch ganz ohne Coronavirus lag der Umsatz von Amazon im 3. Quartal bei 69,98 Milliarden Dollar. Für heute liegt der Durchschnitt der Erwartungen von 39 Analysten bei 92,7 Milliarden Dollar. Der Gewinn pro Aktie lag vor einem Jahr bei 4,23 Dollar. Für heute werden von 40 Analysten im Schnitt 7,41 Dollar erwartet.

Dieser Anstieg in der Gewinnerwartung zeigt, wie sehr Amazon wohl der weltweit größte Profiteur der Coronakrise ist. Je mehr Infektionen und Restriktionen, desto eher bleiben die Leute zuhause und bestellen Waren online bei Amazon. Man denke bitte drei Monate zurück, als Amazon die Zahlen für April-Juni veröffentlichte. Die durchschnittlichen Umsatzerwartungen wurden um 8 Milliarden Dollar übertroffen, und die Gewinnerwartungen wurden fünffach übertroffen mit 10 statt 2 Dollar!

Kann man sich für heute erneut vorstellen, dass die aktuellen Erwartungen getoppt werden? Dann könnte man sich nachbörslich auch deutliche Kurssteigerungen vorstellen. Das ist nun mal Teil der Spekulation, und ob man sie eingehen will. Man muss die Phantasie spielen lassen und überlegen, ob der Onlineshopping-Boom sich ab Juli weiter extrem fortgesetzt hat. Die Amazon-Aktie hat sich wie die von anderen großen Tech-Konzernen prächtig entwickelt in der Coronakrise. Vor dem Börsencrash im Februar notierte die Aktie noch bei 2.184 Dollar, im Hoch im September notierte die Aktie über 3.500 Dollar (aktuell 3.162 Dollar). Den jüngsten Kursrückgang am Aktienmarkt kann man in diesem größeren Bild für die Amazon-Aktie wohl kaum als kräftige Korrektur bezeichnen.

Chart zeigt Amazon-Aktie im Verlauf der letzten zwölf Monate

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Hui und Pfui an der Wall Street

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Aktuell ist die Hoffnung vorhanden auf gute Quartalszahlen der großen Tech-Konzerne heute Abend.

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Ist das der Tag der Entscheidung? – Werbung

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Lieber Börsianer,

bekanntlich haben die Griechen das Drama erfunden. Aber auch im Land von Schiller und Goethe beherrschen wir diese Literaturgattung. So setzte das ZDF ein Spezial mit dem Titel „Tag der Entscheidung“ auf. Ähnlich wuchtig formulierte heute Morgen unsere Kanzlerin in einer Regierungserklärung: Wir befinden uns in dramatischer Lage. Ist Deutschland also wieder einmal im Endkampf? Was ist passiert?

Gestern einigten sich die 16 Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin auf einen „Lockdown light“. Nun, ganz „light“ wird diese Veranstaltung nicht, vor allem nicht für Gastronomen, Hotelliers, Betreiber von Saunen oder etwa Fitnesseinrichtungen. Die haben nämlich wieder einmal frei. Auch der ein oder andere Vermieter wird sich nochmals auf Mietausfälle einstellen dürfen.

Die Begründung für diese Maßnahmen: Das deutsche Krankenhaussystem steht vor einem Kollaps. Ohne Frage, das Infektionsgeschehen ist derzeit ernst. So zählte das Robert Koch-Institut zuletzt rund 16.000 neue Infektionen pro Tag. Es gibt allerdings auch noch andere Zahlen.

So infizieren sich derzeit vorwiegend jüngere Menschen, die mit großer Wahrscheinlichkeit nie eine Arztpraxis geschweige ein Krankenhaus von innen sehen werden, weil sie die Infektion ohne oder mit geringer Symptomatik überstehen werden. Folglich arbeiten auch die deutschen Krankenhäuser derzeit im Regelbetrieb. Dabei verfügen wir über rund 28.000 Intensivbetten, von denen gegenwärtig etwas über 21.000 belegt sind. Rund 7,2 % dieser Betten sind mit Corona-Patienten belegt.

Daneben halten die Krankenhausbetreiber eine Notfallreserve von knapp 13.000 Betten vor, die binnen von 7 Tagen aktiviert werden kann. Zu Deutsch: Das System steht. Die nun eingeleiteten Maßnahmen sorgen dafür, dass es auch in 8 Wochen noch stehen wird, selbst wenn die Anzahl der Infizierten kurzfristig sicherlich weiter zunehmen wird. Von Endkampf kann also keine Rede sein.

Wir werden mit dem Virus vorerst leben müssen

Wir haben auch heute keinen Tag der Entscheidung. Absehbar wird uns das Virus auch im kommenden Jahr, wenn wir dann die dritte Welle erleben werden, beschäftigen. Es besteht leichte Hoffnung, dass in den USA Anfang des kommenden Jahres ein Impfstoff bereitsteht. Bis damit Mitteleuropa halbwegs durchgeimpft sein wird, werden viele Monate vergehen. 2022 werden wir dann die sog. Herdenimmunität erreicht haben, so das derzeit wahrscheinlichste Szenario.

Das hatten wir uns anders vorgestellt, vor allem als Börsianer. Aber auch an der Börse wird man lernen, mit dem Virus, mit den neuen Realitäten umzugehen. Derzeit preist der Markt diese mittelprächtige…..

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