Folgen Sie uns

Aktien

Videoausblick: Das wird hart!

Das wird sehr hart: Kanzlerin Merkel wird es alles andere als leicht haben eine Koalition zu bilden, weil sie nach dem Gang der SPD in die Opposition auf die Grünen und vor allem auf die FDP angewiesen ist, was ihre Verhandlungsposition deutlich erschwert. Nun sieht es danach aus, dass die FDP ihre Forderung nach dem Finanzministerium wird durchsetzen können – und das hätte Konsequenzen für den Euro und die Märkte insgesamt..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Das wird sehr hart: Kanzlerin Merkel wird es alles andere als leicht haben eine Koalition zu bilden, weil sie nach dem Gang der SPD in die Opposition auf die Grünen und vor allem auf die FDP angewiesen ist, was ihre Verhandlungsposition deutlich erschwert. Nun sieht es danach aus, dass die FDP ihre Forderung nach dem Finanzministerium wird durchsetzen können – und das hätte Konsequenzen für den Euro und die Märkte insgesamt. Der Euro reagierte auf das Wahlergebnis zumnächst mit Schwäche, kann sich aber wieder erholen. Der Dax wohl leicht schwächer zum Handelsstart – und eines ist klar: die politische Lage in Europa ist mit der Bundestagswahl nicht gerade einfacher geworden..

43 Kommentare

43 Comments

  1. Avatar

    Jan

    25. September 2017 09:04 at 09:04

    Vermutlich wird es tatsächlich hard. Aber lassen wir doch mal denn montag abwarten. Wer weiß was der SPD tut nach einem Nacht drüber schlafen.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      25. September 2017 09:14 at 09:14

      @Jan, die SPD geht in die Opposition, schon weil sonst die AfD Oppositionsführer werden würde, und das wollen alle anderen Parteien unter allen Umständen vermeiden!

  2. Avatar

    Masud79

    25. September 2017 09:16 at 09:16

    Herr fugmann die Märkte fallen nicht mehr. Bitte darum diesen Umstand endlich zu akzeptieren!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      25. September 2017 09:19 at 09:19

      @Masud, ist das ernst gemeint von Ihnen??

      • Avatar

        Masud79

        25. September 2017 11:32 at 11:32

        Kucken sie auf den Chart das wird ihre Frage beantworten

  3. Avatar

    PK

    25. September 2017 09:20 at 09:20

    ich weiss nicht, was es immer mit dem Oppositionsführer auf sich hat.
    Da gehts im wesentlich um Redenanfolge im Bundestag, das schaut von der normalen Bevölkerung live ungefähr 0.1% an. Der Rest wird dann sowieso von unseren Medien entsprechend vorsortiert.
    Ansonsten ist das Gerede, man könne in der Opposition etwas bewirken totaler Quatsch. Der SPD gehts nur noch um die eigenen Pöstchen. Man möchte in den nächsten 4 Jahren nicht das weiter ausbaden, was man in den letzten 8 Jahren verbockt hat.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      25. September 2017 09:29 at 09:29

      @PK, da geht es um Symbolik: nach der Rede Merkels wäre dann ein Redner der AfD (Gauland oder wer auch immer) derjenige, der direkt als die Opposition auf Merkel antwortet, das hat hohes symbolisches Gewicht (und schon deswegen geht die SPD in die Opposition, um das zu verhindern!).
      Es ist ja wenig bekannt, dass der Bundestag kurz vor den Wahlen die Regelung geändert hat, dass der älteste Abgeordnete automatisch Parlamentspräsident wird – das wäre nämlich ein AfD-ler gewesen..Man sieht: das ist wichtig!

  4. Avatar

    Wolfgang M.

    25. September 2017 09:42 at 09:42

    Symbolik hin oder her. Knackpunkt ist der künftige Finanzminister.

  5. Avatar

    Schlafmichel

    25. September 2017 10:15 at 10:15

    …achwas, alles im Griff auf dem Narrenschiff. Da passiert nix, aufi immer, runter nimmer!

  6. Avatar

    leo

    25. September 2017 11:33 at 11:33

    Das war ein ermüdender Wahlkampf.
    Wenn das im Bundestag so weitergeht gehe ich nicht mehr wählen.

  7. Avatar

    Walter Schmid

    25. September 2017 13:34 at 13:34

    @Markus Fugmann
    Glauben Sie eigentlich selbst an all das, was Sie hier immer predigen? Seit dem ich Ihre Seite kenne, führen Sie fast tagtäglich in bärischer Manier Gründe an, von denen Sie sicher sind, dass sie „die Märkte zu spüren bekommen“. Im längerfristigen Zeitfenster liegen Sie komplett falsch und weit überwiegend auch im kurzfristigen daneben. Kritischen Kommentaren gegenüber verteidigen Sie stets Ihre Fehleinschätzungen. Wären ein wenig gemäßigtere und differenziertere Kommentare nicht angebracht oder liefern die aus Ihrer Sicht einfach keine Schlagzeilen?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      25. September 2017 13:56 at 13:56

      @Walter, wenn Sie das so emfinden, empfehle ich Ihnen dringend die Lektüre anderer Seiten – und diese hier zu meiden! Sie sind seit einiger Zeit nur am Motzen, was soll das?

      • Avatar

        Walter Schmid

        25. September 2017 14:34 at 14:34

        @Markus Fugmann
        Selbstkritische Töne hat man von Ihnen ja auch noch nie gehört und ich hatte sie daher auch nicht erwartet. Und wenn man in der Grundaussage seit Jahren falsch liegt, bleibt Ihnen ja nur ein unsachlicher Gegenangriff. :-)

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          25. September 2017 14:41 at 14:41

          @Walter, Sie sagen: ich irre mal wieder mit den mittelfristigen Aussagen zu den Folgen der Wahl, das war doch Ihr Punkt, oder? Mein Punkt ist: es wird entweder Neuwahlen geben oder die Sache wird mit der FDP sehr schwierig; kucken Sie mal auf den Euro, der hat das schon realisiert, der Dax sagt sich: ist noch viel Zeit, bis das ansteht, interessiert noch nicht. Kennen Sie die langfristigen Auswirkungen schon so genau, dass Sie sich das Urteil erlauben können, dass ich irre?
          Was mich nervt, auf deutsch gesagt, ist, dass ich mir hier den Allerwertesten aufreiße, man die Seite kostenlos lesen kann, um mich dann von so einem Stinkstiefel wie Ihnen permanent anmotzen zu lassen! Was haben Sie denn bisher Konstruktives hier vollbracht? Nichts! Also dann schauen Sie, dass Sie weiter kommen..

          • Avatar

            Marko

            25. September 2017 15:08 at 15:08

            Neuwahlen dürften wohl aber eines mit ziemlicher Sicherheit bedeuten, die AfD lacht sich ins Fäustchen, werden noch stärker ! Schaut mal, Deutschland ist unregierbar, dank der AfD. Die „demokratischen Parteien“ können einen Wahlauftrag nicht erfüllen !

            Die Wähler wundern sich , man wählt also solange, bis es allen den da draußen (den Poltikern) in den Kram passt ?!? Jaja die unterbezahlten Politiker…
            Das dürfte auf eine Jamaica-Koalition herauslaufen, na und ?

            Das dürfte aber eines werden, ein Richtungswechsel weg von der langweiligen Schwarz-Rot-Koalition, die Zukunft kann keiner Voraussagen, vielleicht zerbricht die Koaltion nach 2 Jahren ?

            Aber, wieso sträubt sich gerade die FDP so ?? Man tritt doch bei Wahlen an um zu regieren ?
            Gerade die FDP muss sich doch darüber im Klaenr sein, dass deren Stimmen größtenteils von der CDU, bzw deren Wählern kamen ?

          • Avatar

            klack

            25. September 2017 15:15 at 15:15

            Up up away und immer den high heels,statt den Stinkstiefeln ,hinterherschauen,denn die Saumhöhe des Minirocks gibt mehr Aufschluß über die Kursentwicklung als jedwede FMW-Prognose,zumindest fördert sie die Risikofreude und den Jagdtrieb.Für Antriebsschwache bleibt aber die Bärenhöhle ein sicheres Refugium

          • Avatar

            Walter Schmid

            25. September 2017 15:19 at 15:19

            Uii, Herr Fugmann, jetzt gehen aber die Gäule mit Ihnen durch und Sie werden unsachlich und sogar beleidigend. Ich motze Sie permanent an? Da verwechseln Sie mich jetzt aber mit Jemand. Es gibt kaum einen in Ihrer Leser- und Zuhörerschaft, der Sie und Ihre Beiträge so häufig gelobt und mitgetragen hatte, wie ich es tat. Und jetzt komme ich einmal mit einer sachlich nachvollziehbaren kritischen Hinterfragung und da kommt eine solche Reaktion von Ihnen? Das sagt viel über Sie aus!
            Ich hatte im Übrigen nicht behauptet, dass Sie sich in den Folgen der Wahl irren. Sie irren sich vielmehr seit Jahren mit Ihrer sehr bärischen Grundausrichtung. Wenn Sie die gar nicht haben wollen, sollten Sie das vielleicht auch gelegentlich anklingen lassen.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            25. September 2017 15:24 at 15:24

            @Walter, unter sachlich verstehe ich etwas anderes..

        • Avatar

          Michael

          25. September 2017 15:49 at 15:49

          @Walter Schmid,
          wenn das, was Herr Fugmann Ihnen antwortet, schon unsachlich und beleidigend ist, sollten Sie sich mal gewisse Kommentare ansehen, die mir gegenüber in den letzten Tagen geäußert wurden:
          „Die grünen und linken Dreckspopulisten sind die Endoparasiten in der Kacke … kapierst du es nicht, du linksverblendete Lusche … abgehobene, zufällig von der Realität noch verschonte Vollpfosten wie du …“

    • Avatar

      Masud79

      25. September 2017 14:09 at 14:09

      Ja es ist Gemotze aber rein sachlich betrachtet entspricht es Tatsachen was Herr Walter hier zum besten gibt. Schon seit 10800 hört man dass es bald runter gehen müsste, erinnere mich auch noch an aussagen zu s&p dass bei 2400 Schluss ist

    • Avatar

      Michael

      25. September 2017 14:22 at 14:22

      Die Strategie des Motzens, von Schimpf, Hetze und nicht fundierter Kritik, ohne gleichzeitig selber auch nur das Geringste an konstruktiver Argumentation einzubringen – eine Modewelle einer planlosen politischen „alternativen“ Randpartei ohne eigenes Programm – wird sich wohl vorübergehend in vielen gesellschaftlichen Bereichen ausbreiten. So auch hier in diesem Forum. Damit werden wir nun wohl eine Zeit lang leben müssen.

      • Avatar

        Masud79

        25. September 2017 14:28 at 14:28

        Die ist fundiert. Im Schnitt sind die 8-10 Meldungen pro Tag auf der Seite zu 90 % bärisch / pessimistisch

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          25. September 2017 14:34 at 14:34

          @Masud, die sind weder bärisch noch bullisch; es geht darum, Dinge zu aufzuzeigen, über die in deutschsprachigen Seiten nicht berichtet wird, ist das so schwer zu verstehen?
          wenn Ihnen das nicht passt, empfehle ich Ihnen die Lektüre von „Der Aktionär“, da sind Sie vermutlich dann besser aufgehoben..

          • Avatar

            Masud79

            25. September 2017 14:41 at 14:41

            Herr Fugmann es liegt in der Natur der Welt dass täglich positive und negative Ereignisse gibt über die man medial berichten kann. Die herauspick Präferenz vom Fmw ist offensichtlich. Allein vom Tiefsinn der Recherchearbeit ist fmw die eindeutig beste Finanzseite im Netz- aber genannte Kritik ist einfach berechtigt weil untermauert

          • Avatar

            Feldmaen

            25. September 2017 14:49 at 14:49

            Ja da besteht schon ein extremer Kontrast. Da die Börse alles andere als rational ist (FMW), empfiehlt es sich zur Abwechslung auch mal den Aktionär zu besuchen…

          • Avatar

            Feldmaen

            25. September 2017 14:50 at 14:50

            Das rational war auf FMW bezogen, bevor es jemand missversteht!

    • Avatar

      Gerd

      25. September 2017 14:47 at 14:47

      Tja, Walter, Undank ist der Welten Lohn, wie es so passend heißt.

      In den Zeiten als Herr Riße hier noch stets seine Jahrhunderthausse propagierte, hatten sie FMW verbal-symbolisch mindesten einmal pro Woche die Füße geküsst, so viel des überschwänglichen Lobes hatten Sie für die pessimistisch anmutenden FMW-Beiträge über.
      Da waren Ihre Kommentare und Sie als Leser stets hoch willkommen.
      The times they are a-changing , meinte Bob Dylan einst.

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        25. September 2017 14:57 at 14:57

        @Gerd, ich nehme an, @Walter hat Geld verloren und sucht jetzt Schuldige – nur nicht sich selbst..

        • Avatar

          Gerd

          25. September 2017 15:26 at 15:26

          Das weiß ich nicht.
          Trotzdem bin ich von Ihren Antwortreaktionen enttäuscht.
          Frau Merkel hat da in den letzten Tagen souveräner reagiert, als sie jeweils bei nahezu allen Auftritten ausgepfiffen wurde (in München sogar von links und rechts).

        • Avatar

          Walter Schmid

          25. September 2017 15:34 at 15:34

          @Fugmann
          Diese Karte hatte Herr Riße auch immer gezogen, wenn er sachlich nicht weiter wusste. Wie man mir berichtete, ist Herr Riße finanziell schwer angeschlagen. Ich hofffe, es geht Ihnen nicht genauso.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            25. September 2017 15:39 at 15:39

            @Walter, ein letztes Mal: Sie behaupten doch ständig, FMW würde nur negativ berichten, vorher fanden Sie das alles gut, was ist also inzwischen passiert bei Ihnen? Nur mal eine Frage. Zumal Sie kein einziges sachliches Argument haben..
            Aber jetzt ist auch gut..

  8. Avatar

    Marko

    25. September 2017 14:30 at 14:30

    Es hat sich prinzipiell nix geändert, außer einem härteren Kurs gegenüber Europa (Deutschland als Zahlmeister), nebst a bisserl grüne Einflüsse.

    Die Entscheidung der SPD war richtig, aber der Auftritt von Schulz in der Elefantenrunde : alles Schrott, was Merkel (die CDU) veranstaltet hat, (der Kampf gegenüber der CDU fängt jetzt an ! ) war schon drastisch, fast ein neuer Schröder.
    Na gut, da war wohl auch ein wenig Frust dabei. Wieso hat er nicht reagiert und auch mal zugegeben, dass die SPD gerade mal 7 % vor den Nazis steht, der Rekord-Schulz… Der Boss bleiben, das will er dann doch…

    Deutschland bzw Europa wird noch weiter steigen. Man bedenke : die einzigen, die in einer Sackgasse gelandet sind, bzw eher seitwärts laufen werden sind die Amis. Die FED ist schon ziemlich weit vorgeprescht (Zinserhöhungen, Reduzierung des Anleihebestandes). Das, was die Amis hinter sich haben, hat Europa noch vor sich…

  9. Avatar

    Lars

    25. September 2017 14:51 at 14:51

    Betrachten Sie die Kursentwicklung doch mal im Wochenchart, dann erkennen Sie, dass der ganze aufgeblasene Aktien-Wahn erst mit bzw. kurz nach der Trumpwahl begonnen hat. Das ist noch nicht einmal ein Jahr her, wie können Sie da von längerfristigem Zeitfenster sprechen?
    Bis dahin war eine Range von 9.000 bis 10.500 Punkte die Normalität.

  10. Avatar

    Chris

    25. September 2017 15:02 at 15:02

    Ich möchte mich bei Ihnen Herr Fugmann sehr herzlich bedanken.

    Ich abonniere zahlreiche, teilweise sehr teure, ausländische und deutsche Seiten und diese sind nicht besser als Ihre. Jeder hat eine eingeschränkte Sichtweise, altersabhängig, regional und stimmungsmäßig.

    Vielleicht könnten Sie ein „Spenden- bzw. Unterstützerkonto“ angeben.

    Ich schätze Ihre reifere Haltung, mit wehenden Fahnen zieht nur die Jugend in den Krieg.

  11. Avatar

    Ich hasse Schlümpfe

    25. September 2017 15:25 at 15:25

    Herr Fugmann – Sie machen einen richtig guten Job. Dafür danke ich Ihnen recht herzlich.
    An alle Kritiker von Herrn Fugmanns Kommentaren:
    Bevor ich Geld investiere, schaue ich mir das Asset wirklich genau an und beziehe auch mehrere Meinungen und verschiedene Statistische Ansätze, sowie Prognosen mit ein. Die Meinung von Herrn Fugmann ist nur eine davon. Wer von Ihnen ein Investment tätigt, welches ausschliesslich auf Artikel und Aussagen der FMW aufgebaut ist, dem kann ich auch gleich meine Kontonummer geben. Das Geld ist dann auch weg…
    Seien Sie dankbar, dass es im deutschsprachigen Internet noch so eine Seite wie FMW und auch einen Herrn Fugmann gibt. So viele kostenlose Infos und Impulse sind ein Geschenk, welches wir gerne und dankbar annehmen sollten.

    P.S. Schauen Sie auch keine Tagesschau mehr, weil nur noch über schlechte Ereignisse berichtet wird?

    Viele Grüße
    Marcus

  12. Avatar

    PK

    25. September 2017 16:03 at 16:03

    ich möchte mich auch bei Fugmann entschuldigen, falls ich hier zu oft zu kritisch rüber komme. Ich sage vielleicht zu selten, was mir alles an den Kommentaren gefällt und such mir immer das raus, was meines Erachtens überdenkenswert ist.
    Viele wären ja nicht hier, wenn die täglichen Kommentare nicht immer was neues und nachdenkenswertes enthalten würden. Es liegt aber letztendlich an jedem einzelnen, was er draus macht.

    Aber ich hoffe, man kann hier trotzdem weiterhin den Advocatus Diaboli spielen.
    Wenn nicht, einfach sagen, dann halt ich zukünftig meinen Mund.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      25. September 2017 16:20 at 16:20

      @PK, ich finde Ihre Kommentare wohltuend sachlich und konstruktiv, wenn auch kritisch, was ja völlig ok ist. Was ich eben nicht ok finde sind pauschale Attacken im Stile @Walters ohne inhaltlichen Bezug..

  13. Avatar

    Gerd

    25. September 2017 16:06 at 16:06

    Dies hier lenkt jetzt bestimmt von FMW-W.Schmidt ab:
    Alternative Lösungen

    In allen Medien gibt es Kommentatoren, die anscheinend erst in den letzten Wochen nach einem zweijährigen komatösen Tiefschlaf aufgewacht sind.

    Unter den Kommentaren auf dieser Seite ist auch wieder jemand, der sich so verhält. Außer die Ausrede eines Komas kann ich mir nicht erklären, wieso sich solche Kommentatoren zu der Behauptung hinreißen lassen könnten, sie hätten noch von keiner Seite eine erfolgversprechende Handlungsalternative für irgendwas vernommen.

    Nehmen wir den aktuellen gesellschaftspolitischen Aspekt.
    Hätten diese Kommentatoren nicht zwei Jahre lang gepennt, hätten sie mitbekommen, dass das Thema Ausländerzuwanderung schon längst beendet wäre. Ja, es wäre gar nicht zum Thema geworden – wenn die Leute von AfD und Pegida das Sagen gehabt hätten oder wenn man auf sie gehört hätte. Oder wenn Horst, der Bettvorleger Seehofer, nicht nur gebellt sondern auch gebissen hätte.
    Und wenn man jetzt noch schnellstens auf die seit Jahren kontinuierlich dargebotenen Lösungsangebote von AfD eingehen würde, gäbe es nicht den millionenfachen Familiennachzug (Ehepartner plus zwei bis vier Kinder oder Eltern und zwei, drei Geschwister).

    Aber die speziellen Kommentatoren werden jetzt die nächsten zwei Jahre wieder in den Tiefschlaf verfallen, beim Aufwachen sich verwundert die Augen reiben, den Alternativen vorwerfen, sie hätten gar keine Alternative und von ihnen erwarten, dass diese den Karren, der dann noch festgefahrener sein wird, aus dem Dreck ziehen, den ganz andere seit Jahren stück für stück immer tiefer reinfahren.

    Es kann natürlich auch sein, dass die Aussagen, die anderen hätten ja ebenfalls keine Alternative nur der Ablenkung dient, dass sie sich insgeheim ein totales Tohuwabohu wünschen, weil ihnen nichts lieber wäre als der totale Niedergang Deutschlands. So wie man das ja vom brennenden Frankfurt vor über einem Jahr oder jetzt zuletzt in Hamburg kennt. Oder auch von vielen, vielen anderen Anlässen, wo sie kundtaten, dass sie sich ein Verrecken von Deutschland wünschten.

    Das ist nur e i n Thema. Solche Ablenkungskommentare finden sich -auf anderen Websites und auch von Politikern zu jedweden Themen – ganz abseits vom Thema Zuwanderung oder AfD. Nach dem gelogenen Motto, die anderen haben auch keinen Plan. Wie gesagt, das beziehe ich nicht auf hiesige Postings.

    P.S.: Mit viel Schlafsand in den Augen ist der Schreiber auf dieser Seite auch nicht des Lesens fähig, sonst hätte er das Wahlprogramm oder zuvor schon das Parteiprogramm dieser angeblich „planlosen…Randpartei ohne eigenes Programm“ eingesehen. Und dann wüsste er, es gibt ein Programm!

    • Avatar

      Michael

      25. September 2017 16:54 at 16:54

      Dann frage ich mich, wieso Herr Gauland dann gestern im öffentlich im Fernsehen (ob Elefantenrunde oder Anne Will, weiß ich nicht mehr) mehrfach betont hat, dass die AfD auf vielen Gebieten noch kein Programm hat (z. B. Rente), weil die Partei ja noch so neu und erst in der Findungsphase sei.
      Ansonsten lese ich in Ihrem Kommentar viel hätte, wäre und würde, also reine sinnlose Spekulation. Die Leute von AfD und Pegida haben aber nun einmal nicht das Sagen gehabt und man hat nicht auf sie gehört.
      Das ist die Realität, alles andere erinnert mich an das Orakel von Delphi.

    • Avatar

      Gerd

      25. September 2017 17:20 at 17:20

      Hoffentlich, das muss ich vorsichtshalber noch mal rigide für alle nur oberflächlich Lesenden wiederholen, hört man dann ab sofort auf deren Lösungsvorschläge. Damit es bald nicht erneut wieder ein „w ä r e, h ä t t e … dann w ü r d e es und heute besser gehen“ gibt.

    • Avatar

      Gerd

      25. September 2017 17:27 at 17:27

      Auszug aus dem Programm RENTE der AfD:
      Grundsätzlich befürwortet die Partei eine Kombination aus gesetzlicher Rente, privater Vorsorge und Betriebsrente. Erst bei einer Lebensarbeitszeit von bis zu 45 Jahren soll künftig der Rentenanspruch abschlagsfrei sein. Erziehungszeiten sollen aber eine angemessene Rentenerhöhung der Eltern zur Folge haben. Alle versicherungsfremden Leistungen sollen über staatliche Transferleistungen finanziert werden. Rentner sollen ohne Einschränkung ihrer Rente einer Beschäftigung nachgehen können. Diese Einkommen sollen von Sozialabgaben befreit werden.

      Die AfD klagt die EZB an, dass ihre Nullzinspolitik kapitalgedeckte Alterssicherungen, wie z.B. Betriebsrenten, gefährde. Das Rentensystem solle laut AfD-Plänen stärker aus Steuermitteln finanziert werden – dazu sollen die Leistungen in der Migrationspolitik in die Altersvorsorge gesteckt werden. Das Modell zur Rente für Parlamentarier möchte die AfD auf eine private Rentenvorsorge umstellen. Eltern sollen für ihre Erziehungszeiten eine Rentenerhöhung bekommen.
      (S. 10, 12, 54, 57)

      Wusste ich doch, dass das vom Disput Walter Schmid/FMW ablenkt.

      • Avatar

        Michael

        25. September 2017 18:11 at 18:11

        Anne Will, gestern:
        Etwa nach 30 min: Frage an Herrn Gauleiter (äh, Gauland): Wie ist Ihre konstruktive Idee für Deutschland, wie wollen Sie Deutschland konstruktiv verändern?
        Antwort: Das ist im Moment nicht unsere Aufgabe. (!!!)
        Ein paar Minuten später teilt er dann mit, dass es kein Rentenkonzept gebe, weil man sich noch immer nicht einigen konnte.
        Sehen so Programme und Pläne aus?
        Und jetzt, lieber Gerd, werde ich für heute dem Populisten-Geschwafel nichts mehr erwidern, Sie streiten ja ohnehin nur immer alles ab und verdrehen die Tatsachen, wie es gerade passt.

  14. Avatar

    nordsüd

    25. September 2017 16:20 at 16:20

    @Herr Fugmann
    Herzlichen Dank für Ihre sehr fundierten Beiträge! Es ist nicht einfach unter all den vielen Informationen die bedeutenden herauszufiltern. Oft sind Sie extrem nah am Ereignis (u.a. FED, EZB).
    FMW zählt zu meinen wichtigsten Informationsquellen.
    Lassen Sie sich nicht verunsichern.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Klarer Trend: Die Risiken nehmen weltweit zu – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

was ist in dieser Frage eigentlich Ihre Meinung? Wird die Welt, wird unser Lebensumfeld nicht pausenlos gefährlicher? Denken Sie einmal an den Klimawandel oder an die Corona-Pandemie! Oder stellen Sie sich einmal vor, in Deutschland fällt das Internet nur für zwei Stunden aus? Die Konsequenzen für unser digitalisiertes Leben wären verheerend. In den Städten würden die Verkehrsleitsysteme kollabieren, viele Ampelanlagen würden nur noch blinken, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Tatsächlich aber ist unser Leben nicht gefährlicher als früher. Auch zu Kaisers Wilhelms Zeiten kannte die Menschheit schon Naturkatastrophen, Finanzkrisen oder etwa Krieg und auch Terrorismus.

Trotzdem haben wir in den letzten Jahren einen fundamentalen Wandel erlebt, der für uns alle, für Unternehmen und sogar für Staaten eine neue bisher unbekannte Risikodimension bedeutet.

Ein plattes Beispiel: Wenn vor hundert Jahren der Busch in Kalifornien brannte, was er auch damals schon tat, wurden einige Blockhütten vernichtet. Wenn dort heute Waldbrände wüten, sind Städte und große Unternehmensanlagen im Milliardenwert bedroht. Und das ist der springende Punkt: Die Gefahr war immer schon da, nur das Risiko des erheblichen Vermögensverlustes war weit geringer.

Heute sind durch eine Wetterkatastrophe, eine Pandemie oder auch eine Finanzkrise immer gleich Milliardenwerte bedroht. Vor diesem Hintergrund haben sich schon Ende des vergangenen Jahrhunderts Dienstleister oder Unternehmen mit der Risikoanalyse befasst. Ein bekanntes Unternehmen dieser Branche ist etwa der US-Risikoanalyst Moody´s, der sein Geld vorwiegend in der Finanzbranche verdient. Daneben bieten Unternehmen wie SAP, Oracle oder IBM verschiedene punktuelle Risikomodelle für Ihre Unternehmenskunde an.

Alle diese Unternehmen rechnen US-Investoren dem „Global Risk Market“, also dem Markt für Risikoanalyse zu. In Europa ist dieses spannende Segment leider noch wenig bekannt und etwas unterbelichtet. Das ist schade, denn dieses Segment wächst seit Jahren ganz erheblich und vor allem sehr stetig, wie Sie sich sicherlich ausmalen können.

Warum diese Aktie praktisch immer steigt

Mein persönlicher Favorit aus diesem Marktsegment ist ein US-Unternehmen, dass seine Wurzeln ursprünglich in der Versicherungsbranche hat. Damals schlossen sich die großen US-Versicherer und Warren Buffett zusammen, um quasi eine eigene Risikoabteilung zu gründen, da Versicherungsrisiken zunehmend schwieriger zu kalkulieren waren. Das Unternehmen sammelte zunächst Daten und entwickelte schließlich ein einzigartiges Prognosemodell, damit Versicherungsrisiken prognostizierbar wurden.

Heute arbeitet der Risikoanalyst auch für Banken und zählt ausnahmslos alle westlichen Kreditkarten-Unternehmen zu seinen Kunden. Wir alle haben in der Finanzkrise erfahren, was passiert, wenn Finanzdienstleister ihre…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Aktien

Tesla: Elon Musk enttäuscht, Aktie fällt – bald schon Schnee von gestern?

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Innenansicht eines E-Autos von Tesla

Gestern gab es neben der Hauptversammlung auch den so groß erwarteten „Battery Day“ bei Tesla (hier dazu der gestrige Video-Kommentar eines Analysten). Kurz gesagt: Es war eine Enttäuschung. Analysten erwarteten für gestern von Tesla die Verkündung einer Batterie, die 10 Jahre oder länger halten könnte. Und es wurden konkrete Ziele für Kostensenkungen erwartet.

Tesla-Chef Elon Musk enttäuscht

Was Elon Musk verkündete, war einmal mehr gut verpackt seine Art von Marketing. Etwas Großes und Wundervolles ankündigen, was sich beim genaueren Hinschauen doch eher als Luftnummer entpuppt, als weit entfernter Traum, der noch gar nicht konkret greifbar ist. Genau so könnten BMW oder VW ihre neuesten noch weit entfernten E-Auto-Pläne hier und heute als Sensation verkaufen. Tesla will nämlich ein E-Auto für 25.000 Dollar bauen. Man versprach in den nächsten Jahren die Batteriekosten mit neuen Technologien und Verfahren um die Hälfte zu reduzieren, und so ein erschwingliches E-Auto anbieten zu können. Aber, so Elon Musk, die Voraussetzung für ein 25.000 Dollar-Auto von Tesla sei nun mal die drastische Kostensenkung bei den Batterien, und das könne man erst in drei Jahren erreichen!

Was für eine Enttäuschung. Die Tesla-Aktie verlor am gestrigen Handelstag 5,6 Prozent, und dann ab 22 Uhr nachbörslich nochmal 6,9 Prozent. Dieses nachbörsliche Minus hat sich abgeschwächt auf aktuell nur noch -4,8 Prozent, und jetzt in der ganz frühen Vorbörse liegt die Aktie bei 403 Dollar.

Tesla-Chef Elon Musk sagte gestern auch, dass es dem Unternehmen in 2020 sehr gut gehe. Man werde trotz schwieriger Umstände wahrscheinlich ein Wachstum zwischen 30-40 Prozent hinlegen. Tesla halte am Jahresziel fest, rund 500.000 E-Autos zu verkaufen. Das wäre eine Steigerung von 36 Prozent im Jahresvergleich. Und das in einer Zeit, wo die „alten“ Autohersteller arg unter der Coronakrise leiden.

Zur großen Tesla-Show gehört wohl auch, dass sich Elon Musk wie gestern geschehen von seinen Fans (die natürlich auch Aktionäre sind) per Hupkonzert abfeiern lässt. Denn HV/Battery Day fanden Corona-bedingt auf einem Open Air-Gelände statt, wo die Anwesenden in ihren Tesla-Autos saßen, und die Tesla-Offiziellen oben auf einer Bühne standen. So eine Show sieht man bei den staubigen Veranstaltungen von Daimler, BMW und Co wohl nicht. Es mag wohl auch dieses hippe, jugendliche Spaß-Image sein, dass Tesla den Erfolg bringt – sei es auch nur ein gefühlter Erfolg.

Blick auf die Aktie

Wird die Tesla-Aktie diesen aktuellen Rückschlag wegstecken? Gut möglich. Denn man schaue auf den folgenden Chart. Man sieht hier den Kursverlauf der Aktie seit Mai – hier wurde der jüngste Aktiensplit schon voll berücksichtigt. Seit Mai gab es einen Anstieg in der Tesla-Aktie von 163 auf über 500 Dollar. Dann der jüngste Rückschlag auf 330 Dollar, wo alle Welt schon an den großen (längst überfälligen?) Crash der Aktie glaubte. Und jetzt sind wir wieder bei 400 Dollar. Man sollte die streng gläubige Gefolgschaft von Elon Musk nicht unterschätzen.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie seit Mai

Hier in voller Länge von gestern die Hauptversammlung mit „Battery Day“ von Tesla, die mehr als 270.000 Menschen live verfolgten.

weiterlesen

Aktien

Markus Koch im Interview mit Dr. Jens Ehrhardt – Markt war überkauft

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch spricht im folgenden aktuellen Interview mit Dr. Jens Ehrhardt über die aktuelle Börsenlage. Dr. Ehrhardt ist der Meinung, dass die Börse zuletzt überkauft war, und dass die Kurse deswegen gerade zurückkommen. Das Thema Optionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Angesprochen werden im Interview technische wie auch fundamentale Faktoren.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen