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Videoausblick: Das wird hart!

Das wird sehr hart: Kanzlerin Merkel wird es alles andere als leicht haben eine Koalition zu bilden, weil sie nach dem Gang der SPD in die Opposition auf die Grünen und vor allem auf die FDP angewiesen ist, was ihre Verhandlungsposition deutlich erschwert. Nun sieht es danach aus, dass die FDP ihre Forderung nach dem Finanzministerium wird durchsetzen können – und das hätte Konsequenzen für den Euro und die Märkte insgesamt..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Das wird sehr hart: Kanzlerin Merkel wird es alles andere als leicht haben eine Koalition zu bilden, weil sie nach dem Gang der SPD in die Opposition auf die Grünen und vor allem auf die FDP angewiesen ist, was ihre Verhandlungsposition deutlich erschwert. Nun sieht es danach aus, dass die FDP ihre Forderung nach dem Finanzministerium wird durchsetzen können – und das hätte Konsequenzen für den Euro und die Märkte insgesamt. Der Euro reagierte auf das Wahlergebnis zumnächst mit Schwäche, kann sich aber wieder erholen. Der Dax wohl leicht schwächer zum Handelsstart – und eines ist klar: die politische Lage in Europa ist mit der Bundestagswahl nicht gerade einfacher geworden..

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43 Kommentare

43 Comments

  1. Avatar

    Jan

    25. September 2017 09:04 at 09:04

    Vermutlich wird es tatsächlich hard. Aber lassen wir doch mal denn montag abwarten. Wer weiß was der SPD tut nach einem Nacht drüber schlafen.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      25. September 2017 09:14 at 09:14

      @Jan, die SPD geht in die Opposition, schon weil sonst die AfD Oppositionsführer werden würde, und das wollen alle anderen Parteien unter allen Umständen vermeiden!

  2. Avatar

    Masud79

    25. September 2017 09:16 at 09:16

    Herr fugmann die Märkte fallen nicht mehr. Bitte darum diesen Umstand endlich zu akzeptieren!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      25. September 2017 09:19 at 09:19

      @Masud, ist das ernst gemeint von Ihnen??

      • Avatar

        Masud79

        25. September 2017 11:32 at 11:32

        Kucken sie auf den Chart das wird ihre Frage beantworten

  3. Avatar

    PK

    25. September 2017 09:20 at 09:20

    ich weiss nicht, was es immer mit dem Oppositionsführer auf sich hat.
    Da gehts im wesentlich um Redenanfolge im Bundestag, das schaut von der normalen Bevölkerung live ungefähr 0.1% an. Der Rest wird dann sowieso von unseren Medien entsprechend vorsortiert.
    Ansonsten ist das Gerede, man könne in der Opposition etwas bewirken totaler Quatsch. Der SPD gehts nur noch um die eigenen Pöstchen. Man möchte in den nächsten 4 Jahren nicht das weiter ausbaden, was man in den letzten 8 Jahren verbockt hat.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      25. September 2017 09:29 at 09:29

      @PK, da geht es um Symbolik: nach der Rede Merkels wäre dann ein Redner der AfD (Gauland oder wer auch immer) derjenige, der direkt als die Opposition auf Merkel antwortet, das hat hohes symbolisches Gewicht (und schon deswegen geht die SPD in die Opposition, um das zu verhindern!).
      Es ist ja wenig bekannt, dass der Bundestag kurz vor den Wahlen die Regelung geändert hat, dass der älteste Abgeordnete automatisch Parlamentspräsident wird – das wäre nämlich ein AfD-ler gewesen..Man sieht: das ist wichtig!

  4. Avatar

    Wolfgang M.

    25. September 2017 09:42 at 09:42

    Symbolik hin oder her. Knackpunkt ist der künftige Finanzminister.

  5. Avatar

    Schlafmichel

    25. September 2017 10:15 at 10:15

    …achwas, alles im Griff auf dem Narrenschiff. Da passiert nix, aufi immer, runter nimmer!

  6. Avatar

    leo

    25. September 2017 11:33 at 11:33

    Das war ein ermüdender Wahlkampf.
    Wenn das im Bundestag so weitergeht gehe ich nicht mehr wählen.

  7. Avatar

    Walter Schmid

    25. September 2017 13:34 at 13:34

    @Markus Fugmann
    Glauben Sie eigentlich selbst an all das, was Sie hier immer predigen? Seit dem ich Ihre Seite kenne, führen Sie fast tagtäglich in bärischer Manier Gründe an, von denen Sie sicher sind, dass sie „die Märkte zu spüren bekommen“. Im längerfristigen Zeitfenster liegen Sie komplett falsch und weit überwiegend auch im kurzfristigen daneben. Kritischen Kommentaren gegenüber verteidigen Sie stets Ihre Fehleinschätzungen. Wären ein wenig gemäßigtere und differenziertere Kommentare nicht angebracht oder liefern die aus Ihrer Sicht einfach keine Schlagzeilen?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      25. September 2017 13:56 at 13:56

      @Walter, wenn Sie das so emfinden, empfehle ich Ihnen dringend die Lektüre anderer Seiten – und diese hier zu meiden! Sie sind seit einiger Zeit nur am Motzen, was soll das?

      • Avatar

        Walter Schmid

        25. September 2017 14:34 at 14:34

        @Markus Fugmann
        Selbstkritische Töne hat man von Ihnen ja auch noch nie gehört und ich hatte sie daher auch nicht erwartet. Und wenn man in der Grundaussage seit Jahren falsch liegt, bleibt Ihnen ja nur ein unsachlicher Gegenangriff. :-)

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          25. September 2017 14:41 at 14:41

          @Walter, Sie sagen: ich irre mal wieder mit den mittelfristigen Aussagen zu den Folgen der Wahl, das war doch Ihr Punkt, oder? Mein Punkt ist: es wird entweder Neuwahlen geben oder die Sache wird mit der FDP sehr schwierig; kucken Sie mal auf den Euro, der hat das schon realisiert, der Dax sagt sich: ist noch viel Zeit, bis das ansteht, interessiert noch nicht. Kennen Sie die langfristigen Auswirkungen schon so genau, dass Sie sich das Urteil erlauben können, dass ich irre?
          Was mich nervt, auf deutsch gesagt, ist, dass ich mir hier den Allerwertesten aufreiße, man die Seite kostenlos lesen kann, um mich dann von so einem Stinkstiefel wie Ihnen permanent anmotzen zu lassen! Was haben Sie denn bisher Konstruktives hier vollbracht? Nichts! Also dann schauen Sie, dass Sie weiter kommen..

          • Avatar

            Marko

            25. September 2017 15:08 at 15:08

            Neuwahlen dürften wohl aber eines mit ziemlicher Sicherheit bedeuten, die AfD lacht sich ins Fäustchen, werden noch stärker ! Schaut mal, Deutschland ist unregierbar, dank der AfD. Die „demokratischen Parteien“ können einen Wahlauftrag nicht erfüllen !

            Die Wähler wundern sich , man wählt also solange, bis es allen den da draußen (den Poltikern) in den Kram passt ?!? Jaja die unterbezahlten Politiker…
            Das dürfte auf eine Jamaica-Koalition herauslaufen, na und ?

            Das dürfte aber eines werden, ein Richtungswechsel weg von der langweiligen Schwarz-Rot-Koalition, die Zukunft kann keiner Voraussagen, vielleicht zerbricht die Koaltion nach 2 Jahren ?

            Aber, wieso sträubt sich gerade die FDP so ?? Man tritt doch bei Wahlen an um zu regieren ?
            Gerade die FDP muss sich doch darüber im Klaenr sein, dass deren Stimmen größtenteils von der CDU, bzw deren Wählern kamen ?

          • Avatar

            klack

            25. September 2017 15:15 at 15:15

            Up up away und immer den high heels,statt den Stinkstiefeln ,hinterherschauen,denn die Saumhöhe des Minirocks gibt mehr Aufschluß über die Kursentwicklung als jedwede FMW-Prognose,zumindest fördert sie die Risikofreude und den Jagdtrieb.Für Antriebsschwache bleibt aber die Bärenhöhle ein sicheres Refugium

          • Avatar

            Walter Schmid

            25. September 2017 15:19 at 15:19

            Uii, Herr Fugmann, jetzt gehen aber die Gäule mit Ihnen durch und Sie werden unsachlich und sogar beleidigend. Ich motze Sie permanent an? Da verwechseln Sie mich jetzt aber mit Jemand. Es gibt kaum einen in Ihrer Leser- und Zuhörerschaft, der Sie und Ihre Beiträge so häufig gelobt und mitgetragen hatte, wie ich es tat. Und jetzt komme ich einmal mit einer sachlich nachvollziehbaren kritischen Hinterfragung und da kommt eine solche Reaktion von Ihnen? Das sagt viel über Sie aus!
            Ich hatte im Übrigen nicht behauptet, dass Sie sich in den Folgen der Wahl irren. Sie irren sich vielmehr seit Jahren mit Ihrer sehr bärischen Grundausrichtung. Wenn Sie die gar nicht haben wollen, sollten Sie das vielleicht auch gelegentlich anklingen lassen.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            25. September 2017 15:24 at 15:24

            @Walter, unter sachlich verstehe ich etwas anderes..

        • Avatar

          Michael

          25. September 2017 15:49 at 15:49

          @Walter Schmid,
          wenn das, was Herr Fugmann Ihnen antwortet, schon unsachlich und beleidigend ist, sollten Sie sich mal gewisse Kommentare ansehen, die mir gegenüber in den letzten Tagen geäußert wurden:
          „Die grünen und linken Dreckspopulisten sind die Endoparasiten in der Kacke … kapierst du es nicht, du linksverblendete Lusche … abgehobene, zufällig von der Realität noch verschonte Vollpfosten wie du …“

    • Avatar

      Masud79

      25. September 2017 14:09 at 14:09

      Ja es ist Gemotze aber rein sachlich betrachtet entspricht es Tatsachen was Herr Walter hier zum besten gibt. Schon seit 10800 hört man dass es bald runter gehen müsste, erinnere mich auch noch an aussagen zu s&p dass bei 2400 Schluss ist

    • Avatar

      Michael

      25. September 2017 14:22 at 14:22

      Die Strategie des Motzens, von Schimpf, Hetze und nicht fundierter Kritik, ohne gleichzeitig selber auch nur das Geringste an konstruktiver Argumentation einzubringen – eine Modewelle einer planlosen politischen „alternativen“ Randpartei ohne eigenes Programm – wird sich wohl vorübergehend in vielen gesellschaftlichen Bereichen ausbreiten. So auch hier in diesem Forum. Damit werden wir nun wohl eine Zeit lang leben müssen.

      • Avatar

        Masud79

        25. September 2017 14:28 at 14:28

        Die ist fundiert. Im Schnitt sind die 8-10 Meldungen pro Tag auf der Seite zu 90 % bärisch / pessimistisch

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          25. September 2017 14:34 at 14:34

          @Masud, die sind weder bärisch noch bullisch; es geht darum, Dinge zu aufzuzeigen, über die in deutschsprachigen Seiten nicht berichtet wird, ist das so schwer zu verstehen?
          wenn Ihnen das nicht passt, empfehle ich Ihnen die Lektüre von „Der Aktionär“, da sind Sie vermutlich dann besser aufgehoben..

          • Avatar

            Masud79

            25. September 2017 14:41 at 14:41

            Herr Fugmann es liegt in der Natur der Welt dass täglich positive und negative Ereignisse gibt über die man medial berichten kann. Die herauspick Präferenz vom Fmw ist offensichtlich. Allein vom Tiefsinn der Recherchearbeit ist fmw die eindeutig beste Finanzseite im Netz- aber genannte Kritik ist einfach berechtigt weil untermauert

          • Avatar

            Feldmaen

            25. September 2017 14:49 at 14:49

            Ja da besteht schon ein extremer Kontrast. Da die Börse alles andere als rational ist (FMW), empfiehlt es sich zur Abwechslung auch mal den Aktionär zu besuchen…

          • Avatar

            Feldmaen

            25. September 2017 14:50 at 14:50

            Das rational war auf FMW bezogen, bevor es jemand missversteht!

    • Avatar

      Gerd

      25. September 2017 14:47 at 14:47

      Tja, Walter, Undank ist der Welten Lohn, wie es so passend heißt.

      In den Zeiten als Herr Riße hier noch stets seine Jahrhunderthausse propagierte, hatten sie FMW verbal-symbolisch mindesten einmal pro Woche die Füße geküsst, so viel des überschwänglichen Lobes hatten Sie für die pessimistisch anmutenden FMW-Beiträge über.
      Da waren Ihre Kommentare und Sie als Leser stets hoch willkommen.
      The times they are a-changing , meinte Bob Dylan einst.

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        25. September 2017 14:57 at 14:57

        @Gerd, ich nehme an, @Walter hat Geld verloren und sucht jetzt Schuldige – nur nicht sich selbst..

        • Avatar

          Gerd

          25. September 2017 15:26 at 15:26

          Das weiß ich nicht.
          Trotzdem bin ich von Ihren Antwortreaktionen enttäuscht.
          Frau Merkel hat da in den letzten Tagen souveräner reagiert, als sie jeweils bei nahezu allen Auftritten ausgepfiffen wurde (in München sogar von links und rechts).

        • Avatar

          Walter Schmid

          25. September 2017 15:34 at 15:34

          @Fugmann
          Diese Karte hatte Herr Riße auch immer gezogen, wenn er sachlich nicht weiter wusste. Wie man mir berichtete, ist Herr Riße finanziell schwer angeschlagen. Ich hofffe, es geht Ihnen nicht genauso.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            25. September 2017 15:39 at 15:39

            @Walter, ein letztes Mal: Sie behaupten doch ständig, FMW würde nur negativ berichten, vorher fanden Sie das alles gut, was ist also inzwischen passiert bei Ihnen? Nur mal eine Frage. Zumal Sie kein einziges sachliches Argument haben..
            Aber jetzt ist auch gut..

  8. Avatar

    Marko

    25. September 2017 14:30 at 14:30

    Es hat sich prinzipiell nix geändert, außer einem härteren Kurs gegenüber Europa (Deutschland als Zahlmeister), nebst a bisserl grüne Einflüsse.

    Die Entscheidung der SPD war richtig, aber der Auftritt von Schulz in der Elefantenrunde : alles Schrott, was Merkel (die CDU) veranstaltet hat, (der Kampf gegenüber der CDU fängt jetzt an ! ) war schon drastisch, fast ein neuer Schröder.
    Na gut, da war wohl auch ein wenig Frust dabei. Wieso hat er nicht reagiert und auch mal zugegeben, dass die SPD gerade mal 7 % vor den Nazis steht, der Rekord-Schulz… Der Boss bleiben, das will er dann doch…

    Deutschland bzw Europa wird noch weiter steigen. Man bedenke : die einzigen, die in einer Sackgasse gelandet sind, bzw eher seitwärts laufen werden sind die Amis. Die FED ist schon ziemlich weit vorgeprescht (Zinserhöhungen, Reduzierung des Anleihebestandes). Das, was die Amis hinter sich haben, hat Europa noch vor sich…

  9. Avatar

    Lars

    25. September 2017 14:51 at 14:51

    Betrachten Sie die Kursentwicklung doch mal im Wochenchart, dann erkennen Sie, dass der ganze aufgeblasene Aktien-Wahn erst mit bzw. kurz nach der Trumpwahl begonnen hat. Das ist noch nicht einmal ein Jahr her, wie können Sie da von längerfristigem Zeitfenster sprechen?
    Bis dahin war eine Range von 9.000 bis 10.500 Punkte die Normalität.

  10. Avatar

    Chris

    25. September 2017 15:02 at 15:02

    Ich möchte mich bei Ihnen Herr Fugmann sehr herzlich bedanken.

    Ich abonniere zahlreiche, teilweise sehr teure, ausländische und deutsche Seiten und diese sind nicht besser als Ihre. Jeder hat eine eingeschränkte Sichtweise, altersabhängig, regional und stimmungsmäßig.

    Vielleicht könnten Sie ein „Spenden- bzw. Unterstützerkonto“ angeben.

    Ich schätze Ihre reifere Haltung, mit wehenden Fahnen zieht nur die Jugend in den Krieg.

  11. Avatar

    Ich hasse Schlümpfe

    25. September 2017 15:25 at 15:25

    Herr Fugmann – Sie machen einen richtig guten Job. Dafür danke ich Ihnen recht herzlich.
    An alle Kritiker von Herrn Fugmanns Kommentaren:
    Bevor ich Geld investiere, schaue ich mir das Asset wirklich genau an und beziehe auch mehrere Meinungen und verschiedene Statistische Ansätze, sowie Prognosen mit ein. Die Meinung von Herrn Fugmann ist nur eine davon. Wer von Ihnen ein Investment tätigt, welches ausschliesslich auf Artikel und Aussagen der FMW aufgebaut ist, dem kann ich auch gleich meine Kontonummer geben. Das Geld ist dann auch weg…
    Seien Sie dankbar, dass es im deutschsprachigen Internet noch so eine Seite wie FMW und auch einen Herrn Fugmann gibt. So viele kostenlose Infos und Impulse sind ein Geschenk, welches wir gerne und dankbar annehmen sollten.

    P.S. Schauen Sie auch keine Tagesschau mehr, weil nur noch über schlechte Ereignisse berichtet wird?

    Viele Grüße
    Marcus

  12. Avatar

    PK

    25. September 2017 16:03 at 16:03

    ich möchte mich auch bei Fugmann entschuldigen, falls ich hier zu oft zu kritisch rüber komme. Ich sage vielleicht zu selten, was mir alles an den Kommentaren gefällt und such mir immer das raus, was meines Erachtens überdenkenswert ist.
    Viele wären ja nicht hier, wenn die täglichen Kommentare nicht immer was neues und nachdenkenswertes enthalten würden. Es liegt aber letztendlich an jedem einzelnen, was er draus macht.

    Aber ich hoffe, man kann hier trotzdem weiterhin den Advocatus Diaboli spielen.
    Wenn nicht, einfach sagen, dann halt ich zukünftig meinen Mund.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      25. September 2017 16:20 at 16:20

      @PK, ich finde Ihre Kommentare wohltuend sachlich und konstruktiv, wenn auch kritisch, was ja völlig ok ist. Was ich eben nicht ok finde sind pauschale Attacken im Stile @Walters ohne inhaltlichen Bezug..

  13. Avatar

    Gerd

    25. September 2017 16:06 at 16:06

    Dies hier lenkt jetzt bestimmt von FMW-W.Schmidt ab:
    Alternative Lösungen

    In allen Medien gibt es Kommentatoren, die anscheinend erst in den letzten Wochen nach einem zweijährigen komatösen Tiefschlaf aufgewacht sind.

    Unter den Kommentaren auf dieser Seite ist auch wieder jemand, der sich so verhält. Außer die Ausrede eines Komas kann ich mir nicht erklären, wieso sich solche Kommentatoren zu der Behauptung hinreißen lassen könnten, sie hätten noch von keiner Seite eine erfolgversprechende Handlungsalternative für irgendwas vernommen.

    Nehmen wir den aktuellen gesellschaftspolitischen Aspekt.
    Hätten diese Kommentatoren nicht zwei Jahre lang gepennt, hätten sie mitbekommen, dass das Thema Ausländerzuwanderung schon längst beendet wäre. Ja, es wäre gar nicht zum Thema geworden – wenn die Leute von AfD und Pegida das Sagen gehabt hätten oder wenn man auf sie gehört hätte. Oder wenn Horst, der Bettvorleger Seehofer, nicht nur gebellt sondern auch gebissen hätte.
    Und wenn man jetzt noch schnellstens auf die seit Jahren kontinuierlich dargebotenen Lösungsangebote von AfD eingehen würde, gäbe es nicht den millionenfachen Familiennachzug (Ehepartner plus zwei bis vier Kinder oder Eltern und zwei, drei Geschwister).

    Aber die speziellen Kommentatoren werden jetzt die nächsten zwei Jahre wieder in den Tiefschlaf verfallen, beim Aufwachen sich verwundert die Augen reiben, den Alternativen vorwerfen, sie hätten gar keine Alternative und von ihnen erwarten, dass diese den Karren, der dann noch festgefahrener sein wird, aus dem Dreck ziehen, den ganz andere seit Jahren stück für stück immer tiefer reinfahren.

    Es kann natürlich auch sein, dass die Aussagen, die anderen hätten ja ebenfalls keine Alternative nur der Ablenkung dient, dass sie sich insgeheim ein totales Tohuwabohu wünschen, weil ihnen nichts lieber wäre als der totale Niedergang Deutschlands. So wie man das ja vom brennenden Frankfurt vor über einem Jahr oder jetzt zuletzt in Hamburg kennt. Oder auch von vielen, vielen anderen Anlässen, wo sie kundtaten, dass sie sich ein Verrecken von Deutschland wünschten.

    Das ist nur e i n Thema. Solche Ablenkungskommentare finden sich -auf anderen Websites und auch von Politikern zu jedweden Themen – ganz abseits vom Thema Zuwanderung oder AfD. Nach dem gelogenen Motto, die anderen haben auch keinen Plan. Wie gesagt, das beziehe ich nicht auf hiesige Postings.

    P.S.: Mit viel Schlafsand in den Augen ist der Schreiber auf dieser Seite auch nicht des Lesens fähig, sonst hätte er das Wahlprogramm oder zuvor schon das Parteiprogramm dieser angeblich „planlosen…Randpartei ohne eigenes Programm“ eingesehen. Und dann wüsste er, es gibt ein Programm!

    • Avatar

      Michael

      25. September 2017 16:54 at 16:54

      Dann frage ich mich, wieso Herr Gauland dann gestern im öffentlich im Fernsehen (ob Elefantenrunde oder Anne Will, weiß ich nicht mehr) mehrfach betont hat, dass die AfD auf vielen Gebieten noch kein Programm hat (z. B. Rente), weil die Partei ja noch so neu und erst in der Findungsphase sei.
      Ansonsten lese ich in Ihrem Kommentar viel hätte, wäre und würde, also reine sinnlose Spekulation. Die Leute von AfD und Pegida haben aber nun einmal nicht das Sagen gehabt und man hat nicht auf sie gehört.
      Das ist die Realität, alles andere erinnert mich an das Orakel von Delphi.

    • Avatar

      Gerd

      25. September 2017 17:20 at 17:20

      Hoffentlich, das muss ich vorsichtshalber noch mal rigide für alle nur oberflächlich Lesenden wiederholen, hört man dann ab sofort auf deren Lösungsvorschläge. Damit es bald nicht erneut wieder ein „w ä r e, h ä t t e … dann w ü r d e es und heute besser gehen“ gibt.

    • Avatar

      Gerd

      25. September 2017 17:27 at 17:27

      Auszug aus dem Programm RENTE der AfD:
      Grundsätzlich befürwortet die Partei eine Kombination aus gesetzlicher Rente, privater Vorsorge und Betriebsrente. Erst bei einer Lebensarbeitszeit von bis zu 45 Jahren soll künftig der Rentenanspruch abschlagsfrei sein. Erziehungszeiten sollen aber eine angemessene Rentenerhöhung der Eltern zur Folge haben. Alle versicherungsfremden Leistungen sollen über staatliche Transferleistungen finanziert werden. Rentner sollen ohne Einschränkung ihrer Rente einer Beschäftigung nachgehen können. Diese Einkommen sollen von Sozialabgaben befreit werden.

      Die AfD klagt die EZB an, dass ihre Nullzinspolitik kapitalgedeckte Alterssicherungen, wie z.B. Betriebsrenten, gefährde. Das Rentensystem solle laut AfD-Plänen stärker aus Steuermitteln finanziert werden – dazu sollen die Leistungen in der Migrationspolitik in die Altersvorsorge gesteckt werden. Das Modell zur Rente für Parlamentarier möchte die AfD auf eine private Rentenvorsorge umstellen. Eltern sollen für ihre Erziehungszeiten eine Rentenerhöhung bekommen.
      (S. 10, 12, 54, 57)

      Wusste ich doch, dass das vom Disput Walter Schmid/FMW ablenkt.

      • Avatar

        Michael

        25. September 2017 18:11 at 18:11

        Anne Will, gestern:
        Etwa nach 30 min: Frage an Herrn Gauleiter (äh, Gauland): Wie ist Ihre konstruktive Idee für Deutschland, wie wollen Sie Deutschland konstruktiv verändern?
        Antwort: Das ist im Moment nicht unsere Aufgabe. (!!!)
        Ein paar Minuten später teilt er dann mit, dass es kein Rentenkonzept gebe, weil man sich noch immer nicht einigen konnte.
        Sehen so Programme und Pläne aus?
        Und jetzt, lieber Gerd, werde ich für heute dem Populisten-Geschwafel nichts mehr erwidern, Sie streiten ja ohnehin nur immer alles ab und verdrehen die Tatsachen, wie es gerade passt.

  14. Avatar

    nordsüd

    25. September 2017 16:20 at 16:20

    @Herr Fugmann
    Herzlichen Dank für Ihre sehr fundierten Beiträge! Es ist nicht einfach unter all den vielen Informationen die bedeutenden herauszufiltern. Oft sind Sie extrem nah am Ereignis (u.a. FED, EZB).
    FMW zählt zu meinen wichtigsten Informationsquellen.
    Lassen Sie sich nicht verunsichern.

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Aktien

Aktien: Die Rally und die Cocktail-Theorie von Peter Lynch

Ibrahim Sonay

Veröffentlicht

am

Klar, Corona ist das Gesprächsthema Nummer-Eins, doch dicht auf den Fersen folgt derzeit schon das Thema Aktien!

Aktien: Woher stammt die Cocktail-Theorie?

Der berühmte Magellan-Fonds Manager Peter Lynch, ein Maestro der Investment-Welt aus den 80er-Jahren, stellte damals die Interessante Cocktail-Theorie auf, um die unterschiedlichen Marktprognosen darzulegen, die er über Jahre entwickelt hatte, während er auf Partys herumstand.

Phase Eins

Gar nicht über Aktien sprechen die Leute in der ersten Phase, eines leichten Marktanstiegs, nachdem sie längere Zeit am Boden lagen, ohne Bewegung und Beachtung. Fragte man Lynch auf der Party, was er denn so beruflich treibe, antwortete er, dass er einen Aktienfonds manage. Daraufhin nickten die Leute freundlich und gingen weiter, um sich mit dem Nächsten auf der Party über Belangloses zu unterhalten. War dies der Fall, so wusste Lynch, dass der Markt vor einer Erholung stand.

Phase Zwei

Nachdem Lynch seinen Beruf nannte, blieben die Partygäste meist etwas länger – aber auch nur so lange, um ihn klar zu machen, wie gefährlich doch Aktien seien. Danach sprachen die Partygäste wieder übere andere Themen. Auch dies beobachtete er und stellte somit fest, dass die Börse in der zweiten Phase steckt, denn die Aktien stiegen bereits, doch es interessierte (noch) niemanden.

Phase Drei

Der Markt war bereits um 30 % gestiegen und Lynch wusste, dass ihn auf der Party eine neugierige Schar von Menschen umringen würde. Viele euphorische Zeitgenossen nahmen ihn beiseite, um herauszufinden, in was sie denn nun investieren sollten und fast jeder sprach von Aktien. Damit war klar, Phase Drei ist erreicht.

Phase Vier

In der vierten Phase umzingelten ihn die Leute erneut, aber diesmal nicht um zu erfragen, worin sie investieren sollten, sondern um ihn Tipps und Ratschläge zu geben, welche Aktien er kaufen solle. Erfuhr er Tage später, dass die Empfehlungen der Partygäste aufgingen, so erkannte Lynch, dass der Markt in Phase Vier steckt: Das Hoch war erreicht – ein Rückschlag der Märkte stand kurz bevor.

Das aktive Zuhören kann sehr wertvoll sein. Halten Sie also ihre Augen und Ohren auf. Auf lange Sicht sollte jeder für sich selber entscheiden, worin er sein Geld investieren möchte – ob er dabei Prinzipien, Ethik oder Trends berücksichtigt. Eines zeigt uns die Vergangenheit der Aktienmärkte jedoch: wenn man Aktien von Qualitäts-Unternehmen findet und das zu einem guten Preis, erzielt man über Jahre Rendite.

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Die Jahre 2010 bis 2020 war ein Jahrzehnt für die Aktien – den Notenbanken sei Dank! Aber wie sieht es für die 2020er-Jahre aus?

Derzeit wird viel spekuliert über die Zukunft nach Corona. Ein Jahrzehnt hat begonnen, in dem die Schulden weltweit auf noch nie gesehene Höhen gestiegen sind. Für einen Dollar Wachstum mussten in den USA bisher bereits sieben Dollar neue Schulden aufgenommen werden, um dieses zu generieren – die Demographiefalle schlägt in vielen Industriestaaten unbarmherzig zu. Deshalb sollte es schwierig werden, das Potenzialwachstum der letzten Jahrzehnte überhaupt zu halten. Man kann sich vieles vorstellen und darüber diskutieren, es gibt aber ein paar fundamentale Gesetzmäßigkeiten in neuzeitlichen Gesellschaften. Auch wenn das durch Geldhäuser ausgerufene Jahrzehnt der Aktien recht interpretationsbedürftig ist.

Aktien: Die Wirtschaft ist der Ast, auf dem wir alle sitzen

Bei allen Dikussionen über das FIAT-Geld, über Schulden und einem Auseinanderdriften der Gesellschaften in der Einkommensverteilung, darf man eines nicht übersehen: Ohne eine funktionierende Wirtschaft, ohne Steuereinnahmen funktioniert kein Gemeinwesen. Die Aufwendungen für einen Staat mit seiner Regierung, seiner Verwaltung, seiner Justiz, seiner Polizei, seinem Militär, seinem Gesundheits- und Bildungssystem, können nicht durch die Druckerpresse der Notenbanken produziert werden, zumindest nicht für lange. Die Kosten müssen durch Steuereinnahmen der Unternehmen und bei den Bürgern erwirtschaftet werden.

Was passiert denn in einem Staat, in dem durch Krieg oder Aufstände Polizei und Militär ausgeschaltet werden? Eine erste Reaktion in einem solchen Land (beispielsweise nach den Umstürzen im Irak oder Lybien) sind stets sofort Plünderungen, aber auch Vergewaltigungen und andere Abscheulichkeiten.

Anleihen können auf null gesetzt und entwertet werden, Schulden durch Währungsreformen vernichtet, aber ein Teil der Wirtschaft bleibt immer erhalten und damit auch der Aktienmarkt und die Aktien.

Denn was stellt der Aktienmarkt dar? Die Beteiligung an Unternehmen, an der Volkswirtschaft, bei allen stets immer wieder zu korrigierenden Entgleisungen. Damit wird auch im Jahrzehnt nach Corona höchstwahrscheinlich der Spruch von Warren Buffett, aus den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts weiter gelten:

“Langfristig werden die Aktienmärkte für gute Nachrichten sorgen. Im 20. Jahrhundert durchlebten die USA zwei Weltkriege und weitere traumatische und teure militärische Konflikte. Eine Depression, mehrere Rezessionen, Börsenpaniken, Ölschocks, Virenpandemie und den Rücktritt eines Präsidenten. Dennoch stieg der Dow Jones von 66 auf 11.497.”

Sondersituation Deutschland

Deutschland wird im Anleihebereich als ein sicherer Hafen angesehen – mit fatalen Folgen für Sparer und Vorsorgesysteme. Denn wie sollen selbst bei leicht steigenden Zinsen Vorsorgeleistungen, Versicherungs- und Pensionsleistungen erwirtschaftet werden? Deutschland sitzt inmitten von Ländern, die sich keine höheren Zinsen leisten können. Der Zinseszinseffekt schafft erst ab einem Zinssatz von drei Prozent in überschau- und erlebbaren Zeiträumen einen Vermögensaufbaueffekt. Aber wie würden die Belastungen für die Staatshaushalte ausfallen, wenn die Renditen für Staatsanleihen in diese Regionen zurückkehren sollten. Die europäische Staatengemeinschaft mit ihrer Zentralbank wird also versuchen über die Zeit aus diesem Dilemma herauszukommen. Die Anleihelaufzeiten auf 30/50 Jahre plus verlängern, wie in Griechenland im Ansatz geschehen.

Die erzielbaren Renditen reichen nicht für das bisherige Vorsorgesystem. Wird man etwa den norwegischen Weg gehen und die Quote an Aktien erhöhen? Das Börsen-Urgestein Gottfried Heller (Partner von André Kostolany) hat auf einem Börsentag schon vor zwei Jahren die Prognose gewagt, dass Versicherer ihre Statuten ändern werden (müssen), um eine auskömmliche Rendite zu erwirtschaften und ihren ständigen Auszahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die langlaufenden Anleihen im Bereich von 10 Jahren und mit ertragreichen Kupons, sind am Auslaufen. Allzu viele 30-jährige hat man sicher nicht in den Portfolios. Also wohin mit den Kundengeldern in Zukunft? In grüne Projekte, Private Equity u.ä.?

Was macht eine Allianz, eine der großen Dividendenzahler (4,8 Prozent aktuell), wenn es nicht einmal mehr am (nicht nutzbaren) Markt für Junk Bonds solche Renditen gibt? Der Zyklus der sinkenden Zinsen seit dem Jahr 1980 ist mit den großen Zinsschritten in den USA im März am Ende angelangt. Bis zuletzt konnte man wegen der Durationseffekte stets Gewinne mit den Anleihen erwirtschaften, so auch noch einmal im Jahr 2020. Aber wenn die Zinsen nicht unter null fallen, gibt es künftig kaum noch etwas – keine Kupons und keine Kursgewinne bei fallenden Zinsen.

Was machen Großfirmen mit ihren Betriebsrenten, Stiftungen mit ihren Anlagegeldern in den nächsten Jahren? Es spricht sehr viel für die Dividendentitel in diesem Jahrzehnt. Mit all ihren Schwankungen und vermutlich sind die jahrelangen Renditen von acht Prozent plus per annum auch bei Weitem nicht mehr realistisch. Aber wo sind die Alternativen?

Fazit

Obwohl ich absolut nichts davon halte, größere Zukunftsprognosen zu stellen – daran verbrennen sich schon ständig ganze Organisationen und Thinktanks die Finger, mit einer Heerschar von Professoren – so bin ich schon davon überzeugt, dass das jetzige Jahrzehnt wieder das Jahrzehnt der Aktien sein wird. Mit großen Schwankungen, Crashs, die Exzesse bereinigen werden, aber auch begründet in der Tatsache, dass man zwar Geldsysteme verändern und vernichten kann, aber nicht die Produktionsanlagen oder die Betriebe in einer Volkswirtschaft, ohne die es kein Überleben gibt, apokalyptische Szenarien einmal ausgenommen.

Es ist aber auch wahrscheinlich, dass es ein wesentlich langsameres Wachstum an den Börsen geben wird, nach Preisexzessen und deren Bereinigung, wie man es in Japan seit 31 Jahren nun schon beobachten kann. Aber selbst wenn Euro oder Kryptowährungen scheitern, wofür hat man nach 250 Staatsbankrotten seit 1800 (sowie 68 internen Pleiten) noch keinen Ersatz gefunden? Für Aktien..

Werden die 2020er-Jahre ein Jahrzehnt für Aktien?

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JP Morgan-Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet – Milliarden-Rücklagen für faule Kredite aufgelöst

Claudio Kummerfeld

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Soeben wurden JP Morgan-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 30,16 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 29,2/Erwartungen 28,7). Der Gewinn liegt bei 3,79 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,57/Erwartungen 2,62).

In der Grafik unten sieht man es in der dritten Spalte. JP Morgan hat im letzten Quartal die Risikofürsorge für faule Kredite um 1,9 Milliarden Dollar reduziert, wodurch natürlich der Gewinn erhöht wird. JPM ist der Meinung, dass sich das wirtschaftliche Umfeld (im Sinne der Zahlungsmoral der Kunden) bessert, und vor allem dass Firmenkunden nach wie vor frisches Geld am Kapitalmarkt aufnehmen können. Insgesamt spricht die Bank davon, dass sogar 2,9 Milliarden Dollar an Kreditreserven umgewandelt und in den Gewinn von 12,1 Milliarden Dollar verschoben wurden. Ohne diese Buchung wären es nicht 3,79, sondern nur 3,09 Dollar Gewinn pro Aktie, so die Headline-Aussage der Bank.

Zitat aus dem aktuellen Bericht von JPM:

The provision for credit losses was a net benefit of $1.9 billion, compared to an expense of $1.4 billion in the prior year driven by reserve releases in the current quarter. The Wholesale reserve release was $2.0 billion, reflecting an improvement in the macro-economic scenarios and the continued ability of clients to access liquidity and capital markets. The Consumer reserve release was $0.9 billion, in Home Lending, primarily due to improvements in HPI expectations and portfolio run-off. The prior year included a net reserve release in the Consumer portfolio and a net reserve build in the Wholesale portfolio. Net charge-offs of $1.1 billion were down $444 million from the prior year, driven by Card.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +0,7 Prozent.

Hier das Headline-Statement von JPM-CEO Jamie Dimon:

Jamie Dimon, Chairman and CEO, commented on the financial results: “JPMorgan Chase reported strong results in the fourth quarter of 2020, concluding a challenging year where we generated record revenue, benefiting from our diversified business model and dedicated employees. While we reported record profits of $12.1 billion, we do not consider the reserve takedown of $2.9 billion to represent core or recurring profits – essentially reserve calculations, while done extremely diligently and carefully, now involve multiple, multi-year hypothetical probability-adjusted scenarios, which may or may not occur and which can be expected to introduce quarterly volatility in our reserves. While positive vaccine and stimulus developments contributed to these reserve releases this quarter, our credit reserves of over $30 billion continue to reflect significant near-term economic uncertainty and will allow us to withstand an economic environment far worse than the current base forecasts by most economists.”

Dimon added: “In Consumer & Community Banking, deposits grew 30% or over $200 billion driven primarily by growth in the Federal Reserve’s balance sheet and the continuation of modest market share gains. Within our consumer lending franchise, auto and retail mortgage originations were both up more than 20%. Consumer spending continued to recover, as reflected in combined debit and credit card spend being up for the full quarter. The Corporate & Investment Bank delivered another impressive quarter with growth in Global Investment Banking fees of 34% and Markets revenue of 20%. With a record quarter, Commercial Banking earned $3.3 billion of investment banking revenue in 2020, surpassing its previous $3 billion long-term target. In Asset & Wealth Management, AUM grew 17% due to higher asset values and net inflows of over $190 billion into long-term and liquidity products over the last twelve months.”

Dimon concluded: “We ended the year with a CET1 ratio of 13.1% (vs. 12.4% at the beginning of the year) and capital above $200 billion, providing us with meaningful capacity to further invest in our business and communities, while returning capital to
our shareholders. This increase in capital was after raising over $2 trillion of credit and capital for our consumer and institutional clients around the world, which includes nonprofits and U.S. government entities, including states, municipalities, hospitals and universities and adding net $12 billion to credit reserves. We also hold $1.4 trillion of cash and marketable securities, which is currently over $450 billion in excess of what is required. We opened branches in new markets, improved our digital capabilities, and made acquisitions that will enhance our product offerings and deepen our engagement with our customers. We also continued to invest in our communities – for example, through our initial commitments to support those most impacted by the pandemic and our longer-term commitment to advance racial equality and promote economic growth. Our earnings power and healthy capital position also provide us the flexibility to pay dividends and return excess capital to shareholders through share repurchases. I want to end by thanking our frontline colleagues and those working from home who quickly adapted to the pandemic and safely helped our clients, customers, communities and governments.”

Grafik zeigt aktuelle JP Morgan-Quartalszahlen

JP Morgan-Quartalszahlen - Jamie Dimon
Jamie Dimon. Foto: Steve Jurvetson Creative Commons Attribution 2.0

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