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Videoausblick: Der Albtraum der Wall Street

An der Wall Street gestern Verunsicherung nach Aussagen Trumps, wonach er beeindruckt gewesen sei von einem Treffen mit John Taylor, dem Erfinder der Taylor Regel und einer der Kandidaten für die Nachfolge Yellens als Fed-Chef. Ginge es nach der Taylor Regel, stünden die Leitzinsen in den USA knapp unter 6% – und bei solchen Zinssätzen wären vor allem die Aktienkurse nicht da, wo sie derzeit sind..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Gestern schlossen die drei großen US-Indizes im Plus, aber zwischendurch gab es zwei Schreck-Momente: der erste waren die Aussagen von Donald Trump über die viel zu hohen Medikamentenpreise in den USA (daraufhin Pharma-Aktien nach unten), der zweite die Aussagen Trumps, wonach er beeindruckt gewesen sei von einem Treffen mit John Taylor, dem Erfinder der Taylor Regel und einer der Kandidaten für die Nachfolge Yellens als Fed-Chef. Ginge es nach der Taylor Regel, stünden die Leitzinsen in den USA knapp unter 6% – und bei solchen Zinssätzen wären vor allem die Aktienkurse nicht da, wo sie derzeit sind! In Asien wieder überwiegend freundliche Vorgaben, der Dax dürfte an der 13.000er-Marke starten..

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    17. Oktober 2017 14:00 at 14:00

    Nordkorea: Good cop, bad cop:Tillerson,Trump.

  2. Avatar

    Patrick Bigger

    17. Oktober 2017 16:06 at 16:06

    Sehr geehrter Hr. Fugman,
    Ich finde ja im generellen Ihre Kommentare sehr hilfreich und gut! Jedoch ich war schon beim Crash 1987 in London dabei, daher weiss ich wovon ich spreche……, das war ein Crash!
    Also mit Ihrer Meinung es müsste doch mal nach unten werben Sie schon seit Jahren. Die Börse hat Korrekturen, jedoch sind die meisten Leute immer optimistisch eingestellt, daher geht es weiter steil nach oben!!!
    Es ist eben so, dass viele US Firmen massiv Aktien zurück gekauft haben, über Jahre und daher auch viel weniger Free-Float besteht. Die letzten IPOs in der Welt waren auch nicht sehr gross, daher immer weiter nach OBEN!! gehen Sie doch LONG und dann sind Sie nicht WRONG und können ausserdem viel verdienen. Die Shorties werden über Jahrzehnte platt gemacht.
    Hochachtungsvoll,

    Trader

  3. Avatar

    Ex Bänker

    17. Oktober 2017 19:34 at 19:34

    @P.Bigger, komisch Sie haben den 87 er Crash u.seither noch etwa 3 grössere Korrekturen erlebt u.jetzt nach der längsten u.grössten Hausse aller Zeiten meinen Sie es gehe nur immer weiter aufwärts,
    Der dumme Mensch hat noch nie aus der Vergangenheit gelernt.

    • Avatar

      Andreas

      17. Oktober 2017 20:55 at 20:55

      @P.Bigger:

      Danke, den Gedanken hatte ich auch.
      So langsam schreiben auch die Privatanleger auf Foren und Infoseiten wie diese hier, Godmode-Trader und anderen Webseiten, sie seien Long. Wir sehen also, die Werbung der Wall Street Gangster funktioniert. Der kleine Mann springt auf die letzten Meter des Zuges auf.
      Ich bleibe daher auf Fugmanns Seite: Jetzt erst Recht „Bär“!

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      PK

      18. Oktober 2017 07:56 at 07:56

      „Der dumme Mensch hat noch nie aus der Vergangenheit gelernt.“
      OK, dieser Satz würde aber auch prima auf die Leute passen, die seit 3 Jahren gegen diesen Trend shorten in der Meinung sie seien so viel schlauer als die „dummen Lemminge“.
      Die Leute, die mal voll investiert in einen Crash stolpern haben in der Regel immer noch deutlich mehr Geld gemacht als alle, die gar keine Aktien haben.
      Und auch wenns langsam langweilig wird – die Dauer eines Trends ist KEIN geeigneter Indikator für dessen baldiges Ende.
      Übrigens zeigt der COT im SP500 eindeutig, daß es die small Speculators sind, die deutlich short sind, während die Commercials auf der long Seite stehen.
      Dessen ungeachtet ist es natürlich in der aktuellen Situation klar, daß man einen schnellen 5% Rutsch jetzt jederzeit bekommen kann, weil da zu viele enge Stops in diesem smoothen Aufwärtstrend der letzten Wochen vorliegen dürften die „engmaschig“ hinterhergezogen wurden.
      Aber dazu braucht es einen Trigger, ansonsten grinden wir uns noch bis Weihnachten so weiter. Die meisten Player haben kein Interesse, dieses Jahr nicht mit Höchstkursen zu beenden (Boni). Auf der anderen Seite haben sie aber das Problem, daß sie die Rally etwas früh angezogen haben, das ist wie ein zu früh angesetzter Endspurt im Marathon. Einen Haken nach unten dürfte deshalb demnächst dennoch anstehen. Das wäre OK und die Bullen hätten noch genug Zeit wieder die Kontrolle zu übernehmen.
      Aber viel Hoffnung für die Bären besteht danach mittelfristig weiterhin nicht.

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        PK

        18. Oktober 2017 07:59 at 07:59

        Korrektur:
        Small Speculators sind short (wie schon seit April 2017), aber die Commercials auch. Nur die large specs sind long.

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        Columbo

        18. Oktober 2017 09:27 at 09:27

        Der Gedanke, entgangene Gewinne seien Verluste, zeigt wie absurd wir denken. Wenn ich vor einem Monat eine Million geerbt hätte, käme mir nie in den Sinn, Geld verloren zu haben, weil ich nichts damit gemacht habe, die Freude über die Erbschaft würde überwiegen. Hätte ich vor zehn Jahren eine Million geerbt und hätte nichts gemacht, würde ich und jeder andere mir einreden, ich hätte genau das Geld verloren, um das der Aktien-oder Immobilienmarkt gestiegen sind. In Wirklichkeit ist das Geld aber nur um die Inflationsrate weniger geworden und da ich es geerbt habe, ist es immer noch ein Riesengewinn. Aber nein, das „Anlegerhirn“ gaukelt mir vor, ich würde seit meiner Erbschaft dauernd viel Geld verlieren, falls ich beim steigenden Aktienmarkt nicht dabei bin und so steige ich dann womöglich irgendwann im ungünstigsten Moment ein, weil ich es nicht mehr ertrage und verliere dann wirklich. Es wäre wohl besser, sich mehr mit Psychologie und weniger mit Technik zu beschäftigen.

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          Petkov

          18. Oktober 2017 09:44 at 09:44

          Aber das ist doch der menschentypische Wettbewerbs- und Wertschöpfungsgedanke. Ohne diesen Gedanken würde es salopp ausgedrückt viel weniger Menschen geben, die überhaupt was erben. Da ich nie was Nennenswertes erben werde, ärgere ich mich auch über entgangene Gewinne. Denn meine Kinder sollen zumindest die Wahl haben, ob sie die Erbschaft vermehren oder passiv und philosophisch vermeintlich überlegen abschmelzen lassen.

          • Avatar

            Columbo

            18. Oktober 2017 10:06 at 10:06

            Entgangene Gewinne gibt es nicht, sie sind ist ein Konstrukt unseres Gehirns. Wir ärgern uns, wie so oft, über etwas Irreales.

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          PK

          18. Oktober 2017 10:01 at 10:01

          @Columbo
          Das ist nicht absurd.
          Ich muss das, was ich in meinem Leben erarbeitet habe (geerbt habe ich wenig und da ich nie angestellt war habe ich ansonsten keine Altersvorsorge) ja irgendwie anlegen und idealerweise vermehren.
          Das steurere ich seit >20 Jahren über meine Investitionsquote am Aktienmarkt, die zwischen 50% und 80% schwankt.
          Wenn ich auf 50% zurück gehe, dann besteht das Risiko, daß ein Aufwärtstrend eben doch weiter läuft. Belasse ich die auf 80% gehe ich das Risiko ein, voll investiert in einen Crash zu stolpern.
          In beiden Fällen kostet es mich Geld.
          Wo ist da der Unterschied ?
          Einige hier finden es aber eben viel viel schlimmer Geld zu verlieren als es von vorneherein nicht vermehren zu können.
          Diese Assymmetrie im Anlegerverhalten ist übrigens eine in allen Psychologiebüchern gut dokumentierte Heuristik. Fast jeder findet es viel schlimmer wenn man 100 Euro weggenommen bekommt als die entsprechend positiven Emotionen wenn ich sie geschenkt bekomme.

          Denkt man aber so, wird man niemals am an sich positiven Erwartungswert der Aktienanlage partizipieren können, da das Risiko eben nicht Null ist.

          Da Verluste etwas so schlimmes für unsere Psyche sind, weigern wir uns ja oft so hartnäckig Verluste zu realisieren.

          • Avatar

            Columbo

            18. Oktober 2017 10:28 at 10:28

            @ PK, Verluste und entgangene Gewinne gleichsetzen kann man nicht. Im ersten Fall hat man weniger, im zweiten gleich viel. Entgangene Gewinne als realen Verlust zu sehen, ist was Virtuelles, ein Trugbild. Man ärgert sich über etwas Irreales, macht Fehler und verliert dann wirklich.

          • Avatar

            PK

            18. Oktober 2017 10:43 at 10:43

            @Columbo
            „@ PK, Verluste und entgangene Gewinne gleichsetzen kann man nicht. Im ersten Fall hat man weniger, im zweiten gleich viel. “
            Eben schon.
            Wenn ich nach 20 Jahren auf mein Kapital schaue kann ich nicht mehr erkennen ob ich irgendwann mal Geld durch zu geringe Aktienquote an einem Tief oder durch zu hohe am Top liegen gelassen habe.
            Ich gehe ja nicht von einer Anlageentscheidung aus, sondern von vielleicht 20 wichtigen Anlageentscheidungen in einem Börsenleben.

        • Avatar

          Gerd

          18. Oktober 2017 10:16 at 10:16

          So wie Sie die Situation aufgezeigt haben, kann ich das nachvollziehen.

          Etwas anderes Konstrukt:
          Jemand hat im Sommer Geld geerbt. Ausgeben kommt nicht in Frage, es soll in jedem Fall angelegt werden. Durchaus bevorzugt am Aktienmarkt.
          Doch Aktien sind evtl. immer noch teuer, selbst wenn der DAX schon von 12900 auf 12000 gefallen ist. Oder vielleicht auch doch nicht zu teuer. Wer weiß?
          Also grübel, grübel und studier, damit er ja kein Geld verlier.
          Jetzt steigt er schließlich bei 13000 statt bei 12000 ein.
          Ich frage, würde derjenige die 1000Punkte entgangenen Gewinn einfach so abtun können oder in gewisser Weise doch als eine Art Verlust empfinden? Nebenbei, er hat Glück – anders als in Ihrem Szenario soll der DAX nicht fallen.

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            Columbo

            18. Oktober 2017 10:59 at 10:59

            Also ich freue mich tagtäglich über meine entgangenen Verluste, aus psychohygienischen Gründen.

          • Avatar

            Gerd

            18. Oktober 2017 12:15 at 12:15

            Columbo, ich hatte mir erlaubt zwecks Aufpäppelung meiner eigenen Psychohygiene zwei Kommentarausschnitte der letzten Zeit zu kopieren.
            Mindestens einer, wenn nicht gar beide sind von Ihnen.
            Dafür schon mal Danke.

            „Eine verpasste Chance ist schade aber nicht teuer“
            „Die Zeit zurückdrehen geht nicht, entgangene Gewinne muss man aushalten, sind aber immer noch besser als Verluste.“

            Mich daran zu halten fällt mir aber besonders dann sehr schwer, wenn ich zuvor echte Verluste realisiert hatte, z.B mit Puts. Und wenn ich anschließend meine gedrehte, im Gewinn befindliche, Position (Calls) viel zu früh verkaufe. Weil ich mir in dem Moment den erhofften vollständigen „Verlustausgleich“ voreilig selbst „kaputtgemacht“ habe und auf den ursprünglich (Put)-Verlusten zum Teil sitzen bleibe.
            Fazit: Ich muss an meiner Psyche arbeiten – mehr als an der Börse.

      • Avatar

        Petkov

        18. Oktober 2017 09:49 at 09:49

        Lieber PK, welche Quelle nutzen Sie für die verschiedenen COT Reports?
        Viele Grüße

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Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

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fashionette: Onlineshop für Luxus-Shopping geht an die Frankfurter Börse

Claudio Kummerfeld

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Bürotürme in Frankfurt

fashionette ist kein normaler Onlineshop für Klamotten und Schuhe. Nein, hier werden nur hochpreisige Handtaschen, Schuhe, Schmuck etc verkauft. Darauf hat sich die Düsseldorfer fashionette AG spezialisiert. Man konzentriert sich auf die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Nach eigenen Angaben bietet das Portal 11.000 Artikel von 150 Premium- und Luxus­marken, und hat pro Monat mehr als 3 Millionen Seitenaufrufe. Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2019 bei 73 Millionen Euro, und der Gewinn (EBITDA) lag bei 6,8 Millionen Euro. Das entspricht einer Marge von 9,3 Prozent.

Die Deutsche Börse hat heute offizielle Angaben zur Aktienzeichnung und zum ersten Handelstag an der Börse für das Unternehmen veröffentlicht. Die Aktienzeichnung für den Börsengang der fashionette AG (ISIN: DE000A2QEFA1) an der Frankfurter Wertpapierbörse ist heute gestartet und wird voraussichtlich bis zum 27. Oktober andauern. Inklusive der Mehrzuteilungsoption werden bis zu 3.605.000 Aktien angeboten, die Bookbuilding-Spanne liegt bei 30,00 bis 38,00 Euro je Aktie. Der erste Handelstag der fashionette AG im Segment Scale ist laut der Deutschen Börse für den 29. Oktober geplant.

Beim Klick an dieser Stelle finden sie alle Detaildaten zu dieser Emission bei der Frankfurter Börse.

Der Börsengang von fashionette hat einen Gesamtumfang von bis zu 137 Millionen Euro. Aber der Großteil der Papiere werden vom aktuellen Hauptaktionär Genui verkauft, womit ein Großteil der Emission nicht in der Firma landet, sondern an den Altaktionär fließt. Im Unternehmen werden von der Emission wohl 36-46 Millionen Euro ankommen.

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