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Videoausblick: Der Crash vor 30 Jahren und die Lage heute

Der Crash an der Wall Street heute vor genau 30 Jahren am 19.Oktober 1987 war eine Folge der Euphorie und überbordendnen Liquidität nach der Steuerreform Ronald Reagans (1982), ausgelöst durch eine Kettenreaktion von Verkaufsaufträgen von Computerprogrammen. Heute ist die Euphorie ähnlich hoch wie damals kurz vor dem Crash 1987, die Computerprogramme aber mit noch deutlich größerem Anteil am Handel als damals..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der Crash an der Wall Street heute vor genau 30 Jahren am 19.Oktober 1987 war eine Folge der Euphorie und überbordendnen Liquidität nach der Steuerreform Ronald Reagans (1982), ausgelöst durch eine Kettenreaktion von Verkaufsaufträgen von Computerprogrammen. Heute ist die Euphorie ähnlich hoch wie damals kurz vor dem Crash 1987, die Computerprogramme aber mit noch deutlich größerem Anteil am Handel als damals, dazu die Dezentralisierung des Handels durch Dark Pools! Zurück in die Gegenwart: die Party an der Wall Street war eigentlich nur eine Dow Jones-Party (angetrieben durch IBM) – die Indikatoren sind jetzt auf Anschlag, der RSI im extrem überkauften Bereich knapp unter 86 (das gab es zuvor nur zweimal: einmal in den 1950er-Jahren und einmal in den 1990er-Jahren). Heute im Fokus die BIP-Zahlen aus China und die mögliche Unabhängigkeitserklärung Kataloniens..

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    PK

    19. Oktober 2017 08:41 at 08:41

    hab ein recht interessantes Interview gefunden:
    https://www.youtube.com/watch?v=86s2N2a7m5A

    • Avatar

      Columbo

      19. Oktober 2017 11:43 at 11:43

      Daniel Stelter ist mal endlich keiner der üblichen Crashpropheten. Ob Bulle oder Bär, den kann man ernst nehmen.

      • Avatar

        PK

        19. Oktober 2017 12:26 at 12:26

        ja, deshalb hab ichs reingestellt.
        Er ist ehrlich genug zu sagen, daß es mehrere mögliche Verläufe geben kann.
        Keiner ist seiner Ansicht nach letztendlich angenehm.
        Er sieht wie ich auch keine Rückkehr zu einem normalen Zinsniveau, eher in Zukunft sogar negative Zinsen auch in USA.
        Das predige ich hier schon seit Monaten.
        Wie er sagt, wir bekommen eine Entwertung der Verbindlichkeiten, aber eben auch der Forderungen. Letztendlich eine Entwertung der Währungen und vor der kann man sich nur durch Anlage in Hard Assets schützen.
        Auch seine Szenarien Eiszeit oder Crash sind sicherlich korrekt, ich sehe die viel größere Chance aber bei der Eiszeit. Sehe es aber nicht so schwarz wie er, wenn man die Anlagemöglichkeiten mal aus USA und Europa aussen vor läßt und sich China, Russland etc. anschaut. Da gibts genug Chancen.
        Da möchte man aber dann keine 10 Jahre lang Cash oder Anleihen halten.
        Viele sehen das ja so, darum steigt der Aktienmarkt auch in einem durchaus gemischten Umfeld.
        Dieser Aufwärtsdruck wird anhalten, auch wenn wir zwischendurch mal eine Korrektur sehen – sind alles Kaufgelegenheiten. Ein Crash wäre eine phantastische Kaufgelegenheit, aber wird wohl nicht kommen (es warten viel zu viele drauf um dann endlich einzusteigen).

  2. Avatar

    Gerd

    19. Oktober 2017 09:32 at 09:32

    „…so furchtbar anders sind die Voraussetzungen (zu damals) derzeit nicht…“

    Für mich schon.
    Mir reicht schon die Tatsache, dass Amerika seinerzeit ein Zinsniveau hatte, was so um die 10% waberte. Und das galt auch für die Notenbankzinsen.
    Da konnten die Aktienmärkte in ihrer damaligen Bewertung einfach nicht mithalten.

  3. Avatar

    Lausi

    19. Oktober 2017 10:07 at 10:07

    Ich sag nur: Alle 30 Jahre wieder :-)

    • Avatar

      Gerd

      19. Oktober 2017 10:33 at 10:33

      Hoffentlich sind Sie konsequent und haben sich in den zurückliegenden Tagen und heute noch mal vollends mit Put/Shortprodukten eingedeckt. Von mir aus auch mit Gold

      • Avatar

        Lausi

        19. Oktober 2017 10:45 at 10:45

        Na, nur so ein bisschen. Man soll ja nicht gleich übertreiben :-)

        • Avatar

          Gerd

          19. Oktober 2017 11:21 at 11:21

          Sehe ich auch so.-:)
          Ich bin ja auch nur ein bisschen short im Russel und SuP. Allerdings habe ich auch keinen Crash ähnlich 1987 einkalkuliert. Nur einen (evtl. auch größeren) Rücksetzer.

          • Avatar

            daulini

            19. Oktober 2017 17:07 at 17:07

            19.10.1987: DJ – 22 %. 19.10.2017: vllt DJ -0,22 % :)

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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