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Videoausblick: Der deutsche Brexit-Moment!

Von Markus Fugmann

Ist das eine Art deutscher Brexit-Moment? Wie beim Brexit kommt dieses Ereignis für viele unerwartet, weil man erwartet hatte, dass die Beteiligten praktischer vorgehen würden. Das Scheitern der Jamaika-Sondierungen schafft nun Unsicherheit, der X-Dax dürfte schwächer eröffnen, der Euro verliert. Damit ist Deutschland als zentrale Macht in Europa im Prinzip führungslos, alles läuft nun auf Neuwahlen hinaus. Wie stark wird das die internationalen Märkte beeinflussen? Eigentlich ist die Saisonalität vor allem für die US-Aktienmärkte im Vorfeld von Thanksgiving sehr günstig! In Sachen US-Steuerreform dürfte erst ab der nächsten Woche Entscheidendes passieren, also sind die Märkte bis dahin erst einmal im Hoffnungs-Modus – allerdings zeigen sich unter der Oberfläche Warnzeichen..



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13 Kommentare

  1. Kommt jetzt der schwarze Truthahn?

  2. Glückwunsch all denen, die den Anti-Mutti-Trade eingegangen sind!

    Trotzdem wäre ich vorsichtig, denn wenn der von Fugmann angesprochene Bereich (12.850-12.910) hält, könnte ich mir durchaus ein Turnaround vorstellen. Ist aber nur meine Meinung.

    1. Richtig. Ich würde das Ganze nicht überbewerten. Kaum fällt der Dax unter 12.900 wird sofort wie wild nachgekauft.

  3. ….verbranntes Ferkel…

    1. Oh, das ist aber sehr tiefsinnig. Falls ich es richtig interpretiere. Hat das was mit dem
      oben erwähnten schwarzen Truthahn zu tun? Ganz betimmt.
      Und mit einem modifizierten Namen.

  4. Ich bin zwar kein FDP Fan, aber diesmal haben sie meinen Respekt. Dass das nicht klappen konnte, war mir klar. Aber dass Herr Lindner so freizügig auf seinen Ministerposten verzichtet, alle Achtung.

    1. aber dieses Gerede man könne in der Opposition was bewirken ist doch ebenso quatsch. Mit der FDP in der Regierung hätte wenigstens das schlimmste verhindert werden können.
      Wenn dadurch jetzt die Migrations und Klimapolitik von Merkel + Grünen durchgewunken wird, dann gute Nacht.

      1. Das war ja wohl der Knackpunkt für die FDP, dass sie den nicht quantifizierbaren Familiennachzug, auf den die Grünen bestehen, nicht mittragen wollten.
        Übrigens eine Kuriosität: Die SPD ist schon seit einigen Wochen die größte Oppositionspartei – und gleichzeitig hat sie Ministerposten in der Regierung inne. Und das wird jetzt womöglich noch lange anhalten.

        1. Hallo Gerd. Richtig. Ich verstehe nicht, wieso die Parteien sich nicht über die Folgen unserer Flüchtlingspolitik im Klaren sind. Laut BuVerfG (1987) gibt es keinen grundgesetzlichen Anspruch für einen Familiennachzug nach D. Auf Antrag der Grünen wurde der Familiennachzug für subsidiär Schutzbedürftige 2015 ins Aufenthaltsgesetz (früher AuslG) aufgenommen. Bis heute sind abertausende Asylverfahren noch nicht bearbeitet, wir wissen nicht einmal wie viele Migranten sich legal oder illegal in D aufhalten. Zudem haben bereits 300 000 abgelehnte Asylbewerber vor den Verwaltungsgerichten Rechtsmittel eingelegt. Zudem wissen wir gar nicht wie viele Personen mittels Familiennachzug ins Land kämen – sind es 2 oder 4 pro Schutzbedürftigen? Diese Frauen und Kinder würden sofort ins Sozialnetz aufgenommen werden, man bräuchte Wohnungen, Kitas, Lehrer u.s.w. – ein Kraftakt sondergleichen, nicht nur aus finanziellen Gründen. Deutschland ist übrigens meines Wissens nach das einzige Land in Europa (wieder einmal), das einen Familiennachzug gesetzlich so handhaben würde. Die Sogwirkung kann man sich jetzt schon vorstellen. Auch wenn man kein AfD- Anhänger ist, kann man in der weiteren Umsetzung der Flüchtlingspolitik schon von einem Umbau der Gesellschaft sprechen – klingt exrem, aber wenn man die Fakten nüchtern betrachtet… ! Gruß

    2. Kalkül der FDP? Abwarten…Sondierungen könnten weitergehen…

  5. …und kann mal jemand Herrn Gauland ein zweites Sakko plus Krawatte spendieren…zum Glück gibts kein Geruchsfernsehen!

    1. Hat er ja schon, nämlich sein Wehrmachtsjäckchen mit schwarzem Kragenspiegel und Doppelrune. Sieht so schneidig aus, ich verstehe gar nicht, warum er das auf bei seinen Reden nicht trägt, auf denen nicht müde wird, die Verdienste, den Mut und die Tapferkeit der Deutschen Wehrmacht hervorzuheben.

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