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Videoausblick: Der Kapitalismus in seiner finalen Phase

Wie einst um die Jahrtausendwende haben wir jetzt plötzlich wieder so etwas wie einen „Neuen Markt“ mit den Kryptowährungen (eigentlich besser: Digitalwährungen), der aus dem Nichts entstanden ist. Das löst derzeit eine Art Investmentboom aus, der durch die Deregulierungspolitik von Donald Trump noch verstärkt wird, dazu kommt der Stimulus durch die in dieser Woche wohl endgültig beschlossene und ab Januar gültige US-Steuerreform..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Wie einst um die Jahrtausendwende haben wir jetzt plötzlich wieder so etwas wie einen „Neuen Markt“ mit den Kryptowährungen (eigentlich besser: Digitalwährungen), der aus dem Nichts entstanden ist. Das löst derzeit eine Art Investmentboom aus, der durch die Deregulierungspolitik von Donald Trump noch verstärkt wird, dazu kommt der Stimulus durch die in dieser Woche wohl endgültig beschlossene und ab Januar gültige US-Steuerreform. Geld wird vollends digital, Papiergeld ist im Untergang begriffen, jetzt kann im Prinzip jeder seine eigene Währung erschaffen, wenn nur genug Leute an eben diese Währung glauben. Damit ist das Geldschöpfungsmonopol der Notenbanken in Gefahr. Mehr in diesem Video dazu, was das alles für die Märkte bedeutet!

20 Kommentare

20 Comments

  1. Avatar

    baeuerin

    19. Dezember 2017 08:29 at 08:29

    Yes..Hr.Fugmann,
    endlich mal ein REALER AUSBLICK!..
    Dieses Video MUSS fuer DEUTSCHLAND eine WARNUNG sein!!(ohne Charts nat.)
    Setzen Sie alles daran,dass dieses Video in der dt.Zwangspresse bzw.ARD/ZDF fuer die (nutzlose)arbeitende Bevoelkerung bzw.Sparer, halt findet!!!
    „“Geld wird immer digitaler,Papiergeld verschwindet!““
    Fugi…mit Sicherheit….ist das TOEDLICH!!
    Wenn einem der Cash in der Hose fehlt und die Computertechnick, dann den Hahn abdreht,dann bist im Jahr 1929…!!!
    …und immer noch hat der dt.Sparweltmeister, Milliarden Euros auf der Bank liegen!!!
    Es wird aber nicht soviel Papiergeld,wie 1929/30,verheizt werden,da ja nur 20% an Papier im Umlauf ist.
    Zypern war eine BLAUPAUSE!
    Hat man Griechenland schon vergessen,als die ATM“s,OUT OF ORDER anzeigten…??
    Anfang der 70er,wurde uns der Kapitalismus in etwa so erklaert:
    Die Kirchen,die Banken und die Juden,haben das meiste Geld…
    Gold ist wahrlich eine Alternative,denn wenn der letzte
    Schlafwandler(Sparbuchsparer) aufwacht,dann geht der eher ins Gold,denn das kennt ER…als den Bitcoin.
    Die dt. Buerger haben doch dieses Jahr ca.200t Gold gekauft,oder?
    Es wird 2018 Zeit,dass sich an den raren Goldshops in DE,Menchen-Schlangen bilden….
    Oder Kauft man Gold bei Anazon,lol
    Guten Morgen…auf der finanziellen FMW-Spielwiese unter der Leitung:
    Markus Fugmann

    • Avatar

      baeuerin

      19. Dezember 2017 08:38 at 08:38

      …damit man mich nicht falsch versteht…
      Dieses Video MUSS fuer die dt.BEVOELKERUNG eine WARNUNG sein!!
      Denn lt.Trumps Steuerreform,bezahlt der Buckler…sowie auch in DE,wenn DE/EU gezwungendermassen eine Steuerreform umsetzen wuerde…
      Kapitalismus eben…

  2. Avatar

    baeuerin

    19. Dezember 2017 08:45 at 08:45

    Es geht schon los…
    …. eine Frage von einem User:
    „“Wie kann ich meine Goldbestände schnell und effektiv in Bitcoin tauschen?““

    …ha ha …die Gier ist GRENZENLOS!
    …anders rum waers nachhaltiger!!!
    Luftwaehrung,das mit Strom erzeugt wird???,puhh
    Dann eher Tulpen

  3. Avatar

    Trigo

    19. Dezember 2017 10:05 at 10:05

    Was für ein Videoausblick….ein Ausblick in die Zukunft. ? Da hat wohl jemand das Buch „ das Ende der Megamaschine „ gelesen.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      19. Dezember 2017 10:08 at 10:08

      @Trigo, das Buch ist mir unbekannt! Ist das lesenswert? Habe es gerade gegoogelt, klingt interessant!

      • Avatar

        Trigo

        19. Dezember 2017 10:16 at 10:16

        Ja, wirklich lesenswert! Kann ich nur empfehlen!

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          19. Dezember 2017 10:22 at 10:22

          danke @Trigo, habe mir gerade ein INterview mit dem Autor angesehen, das Buch werde ich mir holen! Danke für den Hinweis!

          • Avatar

            baeuerin

            19. Dezember 2017 10:26 at 10:26

            …aber bitte nicht bei Amazon…!!

        • Avatar

          baeuerin

          19. Dezember 2017 10:41 at 10:41

          Fuer einen 50 bis 100 Jaehrigen,ist es nichts neues…wir(ich) lebe bereits mit OFFENEN AUGEN in der Realitaet in DE!!
          Fuer Millenium-Kinder,ist nat.das Buch lesenswert…
          https://www.youtube.com/watch?v=QtnLfWduNf4

          Ich darf mich gluecklich schaetzen,dass ich in meinem bisherigen Leben ,noch den 3.Crash live an der Boerse miterleben darf!!
          Das Buch „2018 nach dem Crash“ ist interessanter,vorallem wenn man selber betroffen wird…

      • Avatar

        baeuerin

        19. Dezember 2017 10:59 at 10:59

        Aber was bringt es das Buch zu lesen,wenn Merkel…Mugabes Praesidentschaftszeit toppen will?(…)
        Die Leser werden mit ihren Wissen,trotzdem den Bueckling weiterhin vollziehen muessen!

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          19. Dezember 2017 11:01 at 11:01

          @baeurin, zunächst einmal geht es um Erkenntnis! Erst dann kann man an die Umsetzung von Erkenntnissen denken..

          • Avatar

            baeuerin

            19. Dezember 2017 11:16 at 11:16

            Meine Erkenntniss bekam ich 1986 unter Helmut Kohl..bei 53% Abgaben und die Rente ist sicher (wenig)!
            Und…ich wurde damals bloed angemacht(wg.Verschwoerung) und heute sieht man ja die Realitaet
            Fuer uns Jahrgaenge bedeutet das Buch:
            Warum jetzt erst ueber die (Wahrheit) schreiben??
            Man muss fuehlen,um ZU ERKENNEN!!

          • Avatar

            baeuerin

            19. Dezember 2017 11:35 at 11:35

            Hr.Fugmann,
            um an die Umsetzung der Erkenntnisse „erstmal“ daran zu denken,dann wird es aber fuer die Mehrheit schon zu spaet sein!!
            Sie hatten wohl als gstandner Bayer, im richtigen Zeitpunkt auch das Hirn (Erkenntnisse)eingeschaltet…sonst wuerden Sie nicht dort stehen/sitzen,wo ich sie jeden Tag bewundern kann,oder?

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            19. Dezember 2017 11:40 at 11:40

            @baeuerin, Sie schrieben:

            „Sie hatten wohl als gstandner Bayer, im richtigen Zeitpunkt auch das Hirn (Erkenntnisse)eingeschaltet…sonst wuerden Sie nicht dort stehen/sitzen,wo ich sie jeden Tag bewundern kann,oder?“

            Ich würde eher sagen: ich habe mein Hirn zum richtigen Zeitpunkt ausgeschaltet :)

          • Avatar

            baeuerin

            19. Dezember 2017 11:50 at 11:50

            @Fugmann,
            ha ha ..wenn mans politisch sieht,ja….aber Hirnmaessig sind sie nicht auf der Lakaienebene haengen geblieben…!
            Denn fuer die Mehrheit im dt.System,vom Akademiker bis runter zum Flaschensammler…schalten erst dann, die Hirne AUS!
            Sie,Hr.Fugmann.. werden dann voll auf SHORT schalten,ich im Goldhimmel schwelgen…und schotten uns dabei von den Erkenntisslosen ab….
            ARM gegen REICH!!!

  4. Avatar

    Steve

    19. Dezember 2017 10:37 at 10:37

    Ne …NM und cryptos vergleichen passt nicht wirklich . auch wenn es parallelen gibt .

    Eine Warnung ? Wofür , für wen ?
    Überzeugte bargeldler können nur begrenzt gegen die Entwicklung arbeiten .

    Und das sich das System von den Cryptos den rang ablaufen lässt wird sich auch erst zeigen.

    Die plötzliche Kriminalisierung der cryptos ist auch noch eine Option.

    Alle HPs mit cryptos löschen , ein bisschen Steuerfahndung ein bisschen medienpropaganda … In 6monaten kann man das schlafschafgerecht beenden .problemlos auch schneller .

  5. Avatar

    GiGi

    19. Dezember 2017 10:41 at 10:41

    Irgendwie freue ich mich darüber , dass so das Vertrauen in das derzeitige Geldsystem bekundigt wird.
    Super Mario und das Fed haben bestimmt schon Schnappatmung und Herzrhythmusstörungen

    Klasse Bericht über die Bitcoins und die unterschiedlichen Gefahren. Danke schön ;-)

    Was wohl Major Rütting als Gegner des kapitalistischen Parasitismus dazu sagen würde ?

    Besonders , wenn mal eine Festplatte verlustigt geht, durch PC oder Notebook Diebstahl incl. Computer Hacking.

    Die Nachricht dazu kürzlich war auch ganz interessant (Festplatte gefunden):

    Land erhofft sich Millionengewinn
    Polizei findet bei Razzia vor Jahren 126 Bitcoins – und hat jetzt einen Millionenschatz im Keller
    16.12.17 13:02
    Das Land Hessen hofft auf einen Millionengewinn durch den Verkauf von vor Jahren beschlagnahmten Bitcoins.

    Den Stromriesen zur Freude :-) Ist für mich im Moment auch schwer begreiflich , wie viel Elektrizität zum „Schürfen“ von Bitcoins benötigt wird .
    Das Berechnen der Bitcoins verbraucht jedoch außerordentlich viel Strom. Power Compare hat nun evaluiert, dass das Minen pro Jahr ca. 29 Terrawattstunden (TWh) verbraucht. Im Vergleich zu allen Ländern auf der Welt sind 159 einzelne Länder sparsamer bei ihrem jährlichen Stromverbrauch.

    Länder wie Island oder Kroatien verbrauchen somit weniger Strom als Bitcoin. Kroatien benötigt pro Jahr 16,79 TWh, Island 16,79 TWh. Deutschland und Österreich sind noch strombedürftiger: Österreich benötigt 70 TWh, Deutschland 528 TWh pro Jahr.

    ….mehr auf https://coin-hero.de/bitcoin-mining-stromverbrauch-weltvergleich/

  6. Avatar

    Beobachter

    19. Dezember 2017 16:02 at 16:02

    Guter Bericht von einem der letzten Realisten der Finanzwelt.In dieses Schema passt auch der Bericht auf“ Goldseiten de“
    HEDGE FONDS VERKAUFEN GOLD ZU GUNSTEN VON BITCOINS !!!!!
    Die Frage ist jetzt nur noch ,wie lange das Endspiel dieses idiotischen, auf die Spitze getriebenen Kapitalismus dauert?
    Es glaubt ja keiner dass ein erfahrner Fondmanager an diese wundersame Geldvermehrung glaubt, es ist doch eher weil die andern manipulierten Märkte keine Volatilität mehr haben, darum versuchen sie noch verzweifelt auf der Bitcoin-Welle Rendite zu machen.

  7. Avatar

    Visionär

    19. Dezember 2017 16:29 at 16:29

    Die dumme Menschheit hats noch nicht gemerkt,
    Bitcoins sind ein Geschenk Gottes, das hauptsächlich den armen Ländern in Afrika hilft.
    Da anscheinend die Berechnung ( Herstelung) sehr viel Strom braucht wird Afrika wegen dem Gratis -Solarstrom
    das Zentrum des Bitcoins .
    D.h.die westlichen Länder drucken Geld,
    u.Afrika druckt Bitcoins .Es wird soweit kommen, dass wir nach Afrika flüchten um am Bitcoin-Boom teilzuhaben

  8. Avatar

    Perspektiventaucher

    31. Januar 2019 23:27 at 23:27

    Das Thema hat wieder ungute Brisanz bekommen mit den aktuellen News… Europa darf nicht mehr direkt mit dem Iran handeln, also wird einfach indirekt über eine zwischengeschaltete Firma gehandelt (freut Trump auch nicht)! Mit Kryptowährungen, bzw Bitcoins wäre es dann noch einfacher…

    Aber Uber scheint hier wieder allen vorraus zu sein und hat sich jetzt auch ans Kryptonetz anschließen lassen: https://www.krypto-monitor.com/news/bitcoin/

    Adieu!

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Tesla krempelt die Autoindustrie um – Werbung

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Lieber Börsianer,

Tesla hat gerade den fünften Quartalsgewinn in Folge gemeldet. Während die Gewinne in der Vergangenheit vor allem den Erlösen aus dem Zertifikatehandel zu verdanken waren, erwirtschaftet Tesla mittlerweile auch im operativen Geschäft einen Überschuss. Der Elektropionier straft damit die Kritiker Lügen.

Bisher musste sich Tesla die Kritik gefallen lassen, dass der Autobauer zwar die Mobilität revolutioniert, jedoch unprofitabel arbeitet. Tatsächlich fielen in der Aufbauphase des Unternehmens horrende Verluste an, die manchen Beobachter auf einen baldigen Untergang von Tesla wetten ließ. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Tesla ist der höchstbewertete Autobauer der Welt.

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Die Zeit des klassischen Verbrennungsmotors ist vorbei. Tesla präsentiert sich als Vorreiter einer neuen Zeit. Sicher ist, dass die Automobilbranche vor einer beispiellosen Transformation steht. Tesla hat die technische Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und beim Elektromotor und der Batterietechnik mittlerweile einen Vorsprung von mehreren Jahren vor der Konkurrenz. Deshalb pumpen die Anleger viel Geld in Tesla.

Ob sich der Vorsprung verteidigen lässt, ist allerdings noch lange nicht ausgemacht. Klar ist jedoch schon jetzt, dass einige etablierte Konzerne auf der Strecke bleiben werden, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen. Gleichzeitig kann aber auch einer der alteingesessenen Autohersteller durch seine enormen Finanzreserven plötzlich zum Marktführer im E-Auto-Segment werden. Entsprechende Strategien gibt es mittlerweile nicht nur bei den Volumenherstellern wie Volkswagen oder Renault, sondern auch im Luxussegment bei Daimler und BMW.

Der Elektromotor ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis von Tesla

Tesla hat nicht nur bei der Entwicklung des Antriebs für seine Fahrzeuge Neuland betreten. Die gesamte Organisation des Unternehmens stellt die Branche auf den Kopf. Es ist verrückt, dass dies die meisten Analysten übersehen.

Üblicherweise ist die Autoindustrie sehr stark von Zulieferbetrieben abhängig. Die Produktion der Einzelteile ist auf der ganzen Welt verteilt. Im Autowerk eines klassischen Konzerns wie BMW, Volkswagen oder Daimler werden die Teile, die aus aller…..

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Dax-Wochenausblick: Test der 1.000 Punkte Range – folgt bald der Ausbruch?

Stefan Jäger

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Im folgenden Video bespricht Marius Schweitz von Projekt30 die abgelaufene Woche im Dax und gibt einen ausführlichen Ausblick auf die kommende Handelswoche. Dabei geht er konkret auf die übergeordnet Seitwärtsrange ein und zeigt mögliche Szenarien auf, wie sich die ausgebildete 1.000 Punkte Range auflösen könnte. Im deutschen Leitindex haben sich sehr spannende Chart-Formationen herauskristallisiert, die auf eine große Bewegung hindeuten. In dem Video sehen Sie aber nicht nur einen Dax-Ausblick, sondern auch noch weitere Einschätzungen zum Dow Jones, Bitcoin, Gold, Euro, Softbank und Deutsche Bank.

Die Setiwärtsrange im Dax von Juli bis Oktober

Im März startete die rasante Corona-Rally, die viele Anleger als die „meistgehasste Rally aller Zeiten“ betiteln, aber seit ein paar Monaten ist sie ins Stocken geraten. Zwischen März und Juli kannte der deutsche Leitindex im Grunde nur eine Richtung – nämlich gen Norden. Im Juli hat der Anstieg aber erstmals ein abruptes Ende gefunden, nachdem der Dax das Hoch bei 13.315 Punkten erzielt hatte. Seitdem konnte er diesen Bereich nur zweimal wieder erreichen. Zum einen am 03.09. mit dem Hoch bei 13.460 und schließlich noch einmal am 14.09. bei 13.339.

Demgegenüber stehen zusammen mit dem Tief vom letzten Donnerstag drei Marken, die die Unterkante der Range bilden. Die drei Punkte setzen sich aus dem August-Tief (03.08.) bei 12.365, dem September-Tief (25.09.) bei 12.341 und schließlich dem Oktober-Tief (22.10.) bei 12.345 zusammen. Aus diesen drei Marken hat sich ein starker Unterstützungsbereich gebildet. Als zusätzliche Unterstützung kann man noch das Tief von Anfang Juli bei 12.254 hinzuzählen. Ein Bruch der Range-Unterkante dürfte folglich einem kräftigen Impuls auf der Unterseite auslösen. Erfahrungsgemäß wird die gleiche Höhe der Range in die entsprechende Richtung abgearbeitet. Angenommen, dass der Ausbruch im Dax auf der Oberseite gelingt, dann ergibt sich daraus ein Ziel bei 14.340 Punkten. Dementgegen liegt das Ziel bei einem Ausbruch auf der Unterseite bei 11.340 Punkten.

Dax-Wochen-Ausblick KW44 - 1.000 Punkte Seitwärtsrange von Juli bis Oktober

Aktuelle Chart-Fomationen im Dax

Auf verschiedenen Zeitebenen haben sich im Dax interessante Chart-Formationen entwickelt. Zum einen hat sich im 10-Minuten-Chart ein Descending Broadening Wedge (DBW) ausgebildet, das eine bullische Formation darstellt. Im Stundenchart ist zudem ein großes DBW-Wedge aktiv, das bei einer Auflösung hohe Ziele auf der Oberseite ermöglicht. Auf der bärischen Seite sehen wir außerdem noch eine aktive Wolfe Wave (Keil), die den bärischen Trigger bei 12.341 auslösen könnte. Dadurch würden sich Kurse unter der 12.000 Punkte-Marke ergeben. Auf Tagesbasis hat sich zwischen Juli und Oktober zusätzlich eine SKS gebildet. Sowohl die genannten Formationen, als auch die wichtigen charttechnischen Marken für die kommende Woche werden ausführlich und für jeden verständlich im Video erläutert.

Fazit

Der Dax steht vor einer ausschlaggebenden Richtungsentscheidung, diese kann eine Bewegung von mehr als 1.000 Punkten einleiten. In dem Video-Ausblick wird ausführlich auf die möglichen Szenarien eingegangen. Insbesondere die von Marius Schweitz herausgearbeiteten Chart-Formationen sind sehr sehenswert und zeigen die Möglichkeiten auf, wie es im Dax in der nächsten Woche und darüber hinaus weitergehen kann. Zudem erscheint für alle Leser und Leserinnen von Finanzmarktwelt ab Montag wie gewohnt der DAX daily. Viel Spaß beim schauen des Videos.

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Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

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Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

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