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Videoausblick: Der Wind hat sich gedreht!

Warum sind die Märkte so volatil und nervös? Einfach gesagt: weil der Wind sich gedreht hat! Aus dem jahrelangen Rückenwind durch Niedrigzinsen und unterstützende Notenbanken ist nun ein Seitenwind geworden (jedoch noch kein Gegenwind). Der Anstieg der Anleiherenditen verteuert Geld, was wiederum gehebelte Positionen, die noch in den alten Denkmustern verharren, unter Druck bringt und die Akteure zwingt, ihre schuldenfinanzierte Hebelung zu reduzieren. Das gilt vor allem für jene Märkte, in denen Anleger zu einseitig positioniert sind (Aktien, Dollar etc.)..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Warum sind die Märkte so volatil und nervös? Einfach gesagt: weil der Wind sich gedreht hat! Aus dem jahrelangen Rückenwind durch Niedrigzinsen und unterstützende Notenbanken ist nun ein Seitenwind geworden (jedoch noch kein Gegenwind). Der Anstieg der Anleiherenditen verteuert Geld, was wiederum gehebelte Positionen, die noch in den alten Denkmustern verharren, unter Druck bringt und die Akteure zwingt, ihre schuldenfinanzierte Hebelung zu reduzieren. Das gilt vor allem für jene Märkte, in denen Anleger zu einseitig positioniert sind: Aktien, Dollar, Öl etc. Und mit dem Anstieg der Kosten für Geld werden plötzlich Bewertungs-Niveaus wieder wichtig, auch das zwingt viele zum Umsteuern ihrer Positionen. Der stärker werende Dollar jedenfalls ist schlecht für die US-Aktienmärkte, weniger schlecht für den Dax..

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    V

    8. Februar 2018 09:32 at 09:32

    Ich halte die Chance auf ein erneutes Abtauchen (dann auf die 12000) für recht wahrscheinlich; Chance ca. 50%. Zumal der DOW bisher nicht mal seine 200er Linie berührt hat. Wobei ich andererseits denke, dass wir beim VIX das High gesehen haben und ein weiterer Downmove nicht so panikartig vor sich gehen würde.

    Habe am Dienstag morgen zum Trading Daimler zu 66,85 (vorbörslich) gekauft und die Erholung heute morgen gerade wieder verkauft (70,69).

    Eine neue Position würde ich in dem Falle aufnehmen, wenn der Markt noch einen „leg down“ macht. Wenn nicht, auch nicht schlimm, habe ja noch meine Langfristpositionen.

  2. Avatar

    GiGi

    8. Februar 2018 10:49 at 10:49

    Dirk Müller – Verlogenes und korruptes System in der Weltpolitik

    Dirk Müller nimmt Stellung zum US-Börsencrash und der Vermutung, dass Saudi-Arabien diesen Crash ausgelöst haben könnte. Dafür könnte sprechen, dass der wahhabitische König Salman ibn Abd al-Aziz das Vermögen der bei der großen Verhaftungswelle festgesetzten Prinzen liquidiert hat. Dabei handele es sich um internationale Vermögenswerte im Umfang von etwa 100 Milliarden Dollar, die seit der vergangenen Woche verkauft worden seien.

    Müller zeigt in seinem nachfolgenden Statement auf, dass der saudische Alleinherrscher hier stellenweise unter Folter sich das Vermögen von politischen Gegnern angeeignet hat und dies im Westen mit keinem Wort erwähnt wird. Der Börsenexperte stellt kurz vor, was wir in den Medien zu lesen bekämen, wenn nicht der Kronprinz von Saudi-Arabien, sondern Putin so verfahren wäre. Aber Saudi-Arabien ist ein Partner des Westens und Deutschland exportiert kräftig Rüstungsgegenstände in das streng islamische Land. „Das ist ein bigottes, verlogenes und korruptes System, was wir hier haben“, so Müller.
    ……
    https://www.journalistenwatch.com/2018/02/08/dirk-mueller-verlogenes-und-korruptes-system-in-der-weltpolitik/

  3. Avatar

    Chris

    8. Februar 2018 10:49 at 10:49

    Also höhere Hypotheken dank Scholz?

    Wir haben zwar noch einen Sondereffekt durch die Illegalen, die zusätzlich auf den begrenzten Wohnungsmarkt drängen und den weiteren Vermieter feindlichen Gesetzen, die geplant sind, sprich der deutsche Privatmann wird nicht bauen oder kaufen um zu vermieten, aber Ausländer und die großen Wohnungsunternehmen könnten.

    Hat hier aus dem Forum bereits jemand Immobilienaktien, REITs, … geshortet?
    Vielleicht sogar in der letzten Krise, wie Lippmann von der Deutschen Bank?
    Der hatte den Aufschwung auch gleich wieder mitgemacht.

    Herr Fugmann vielleicht könnten Sie näheres über den LibreMax Capital herausfinden, ich weiß nur, dass er im Jahr 2015 seinen ersten Miniverlust hatte, drehte da der Markt in den USA bereits wieder?
    Würde gerne wissen wie LibreMax heute positioniert ist.

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Facebook-Quartalszahlen – kurze Vorschau auf heute Abend

Claudio Kummerfeld

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Facebook App auf Smartphone

Heute Abend veröffentlicht Facebook seine Quartalszahlen kurz nach 21 Uhr. Wir werden dann umgehend berichten. An dieser Stelle wollen wir eine kurze Vorschau zeigen, was zu erwarten ist. Vor einem Jahr lag der Umsatz bei 17,65 Milliarden Dollar. Für heute Abend liegen die Erwartungen von 39 Analysen im Schnitt bei 19,8 Milliarden Dollar. Beim Gewinn pro Aktie lag Facebook vor einem Jahr bei 2,12 Dollar pro Aktie. Für heute liegen die Erwartungen von 42 Analysten im Schnitt bei 1,91 Dollar.

Die Zahl der täglich aktiven Nutzer (DAU) lag vor einem Jahr bei 1,62 Milliarden. Für heute liegen die Erwartungen bei 1,79 Milliarden. Es könnte zu Überraschungen kommen, weil zahlreiche Werbekunden von Facebook in den Monaten vor der US-Wahl ihre Budgets gekürzt oder ausgesetzt hatten. Wird das einen spürbar negativen Effekt haben, oder hat das Wachstum der sonstigen Werbekunden dies ausgeglichen? Wir werden sehen.

Die Facebook-Aktie lag im Februar kurz vor dem Start des großen Börsencrash noch bei 218 Dollar. Jetzt sind es 267 Dollar (im Hochpunkt Ende August waren es 304 Dollar). Die Aktie von Facebook wurde von Schwergewichten wie Apple und Amazon im Tech-Boom der letzten Monate mit hoch gerissen. Nun gilt es für das Unternehmen gute Zahlen zu liefern.

Chart zeigt Kursverlauf der Facebook-Aktie in den letzten zwölf Monaten

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Amazon-Quartalszahlen – kurze Vorschau auf heute Abend

Claudio Kummerfeld

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am

Onlineshopping am Laptop

Heute Abend veröffentlicht Amazon seine Quartalszahlen kurz nach 21 Uhr – eine Stunde früher wegen der Zeitumstellung in Europa. Wir werden dann umgehend berichten. An dieser Stelle wollen wir eine kurze Vorschau zeigen, was zu erwarten ist. Vor genau einem Jahr noch ganz ohne Coronavirus lag der Umsatz von Amazon im 3. Quartal bei 69,98 Milliarden Dollar. Für heute liegt der Durchschnitt der Erwartungen von 39 Analysten bei 92,7 Milliarden Dollar. Der Gewinn pro Aktie lag vor einem Jahr bei 4,23 Dollar. Für heute werden von 40 Analysten im Schnitt 7,41 Dollar erwartet.

Dieser Anstieg in der Gewinnerwartung zeigt, wie sehr Amazon wohl der weltweit größte Profiteur der Coronakrise ist. Je mehr Infektionen und Restriktionen, desto eher bleiben die Leute zuhause und bestellen Waren online bei Amazon. Man denke bitte drei Monate zurück, als Amazon die Zahlen für April-Juni veröffentlichte. Die durchschnittlichen Umsatzerwartungen wurden um 8 Milliarden Dollar übertroffen, und die Gewinnerwartungen wurden fünffach übertroffen mit 10 statt 2 Dollar!

Kann man sich für heute erneut vorstellen, dass die aktuellen Erwartungen getoppt werden? Dann könnte man sich nachbörslich auch deutliche Kurssteigerungen vorstellen. Das ist nun mal Teil der Spekulation, und ob man sie eingehen will. Man muss die Phantasie spielen lassen und überlegen, ob der Onlineshopping-Boom sich ab Juli weiter extrem fortgesetzt hat. Die Amazon-Aktie hat sich wie die von anderen großen Tech-Konzernen prächtig entwickelt in der Coronakrise. Vor dem Börsencrash im Februar notierte die Aktie noch bei 2.184 Dollar, im Hoch im September notierte die Aktie über 3.500 Dollar (aktuell 3.162 Dollar). Den jüngsten Kursrückgang am Aktienmarkt kann man in diesem größeren Bild für die Amazon-Aktie wohl kaum als kräftige Korrektur bezeichnen.

Chart zeigt Amazon-Aktie im Verlauf der letzten zwölf Monate

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Hui und Pfui an der Wall Street

Redaktion

Veröffentlicht

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Aktuell ist die Hoffnung vorhanden auf gute Quartalszahlen der großen Tech-Konzerne heute Abend.

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