Folgen Sie uns

Aktien

Videoausblick: Die Chancen der Bären steigen

Nachdem gestern an der Wall Street zunächst wieder einmal neue Allzeithochs erreicht wurden, gibt es einige Anzeichen dafür, dass nun die Zeiten für die Bären erst einmal wieder deutlich besser werden..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Nachdem gestern an der Wall Street zunächst wieder einmal neue Allzeithochs erreicht wurden, zeigt der spätere Handelsverlauf der US-Indizes, dass die Chancne der Bären nun deutlich steigen. Vor allem auch, weil die Analysten ihre Erwartungen an die am Freitag so richtig losgehende US-Berichtssaison in den letzten Wochen deutlich angehoben haben – das ist eine Paralelle zum Mai 2010, als die Kurse des S&P 500 stark gestiegen waren und die Erwartungen an die Zahlen der US-Unternehmen ebenfalls deutlich nach oben gesetzt wurden – in der Folge kam es damals zu einem Abverkauf. Dazu kommt jetzt die Unruhe an den Anleihemärkten, nachdem man nun realisiert, dass das Tapering der Bank of Japan nun das letzte klar Anzeichen ist, dass die Notenbanken zunehmend auf die Bremse treten werden..

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Marko

    10. Januar 2018 09:51 at 09:51

    Hier mal was zum Nachdenken :

    http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/daniel-stelter-risiken-fuer-finanzsystem-und-crashgefahr-2018-gestiegen-a-1186860.html

    Das ist insofern schon ganz o.k., natürlich sind Billigzinsen“ schädlich (weil eben ohne Risiko), aber die Ursache dafür waren die Amis 2007, und Europa reagiert bis heute nicht darauf. Und genau darauf zähle ich, dass die EZB endlich mal kapiert, dass man „langsam“ auf Normalniveau kommt und dies „zusammen“ mit der FED.

    Ein Crash der Aktienmärkte, würde also alle Assets betreffen ? Laut der Aussage des Autors ? Das ist unlogisch !

    „Zuletzt war es im Februar 2000 so schön“

    Auch das stimmt definitiv nicht, wie hoch/niedrig standen die Anleihenmärkte damals ?

  2. Avatar

    Columbo

    10. Januar 2018 09:54 at 09:54

    Auf die Idee, eigene Coins zu entwickeln, könnten auch Dickschiffe wie Amazon oder Alphabet kommen. Dann gehts nochmal richtig nach oben.

  3. Avatar

    Marko

    10. Januar 2018 10:06 at 10:06

    Das da hier ist Klasse :

    „Bitcoins sind kein Risiko für das Finanzsystem – das liegt anderswo

    Auch die Spekulationen um Kryptowährungen und ein möglicher Crash derselben sind letztlich egal. Selbst wenn diese, wie von manchen Beobachtern gefürchtet, nach einer weiteren Preisexplosion auf null kollabieren sollten, so wäre das kein Problem. Vergleiche mit der Finanzkrise sind da völlig unangebracht, da es sich bei Bitcoin und Co. vor allem um Buchgewinne der wenigen Insider handelt, die früh eingestiegen sind. Das Marktvolumen ist gering und Schätzungen gehen in die Richtung, dass nur wenige Hundert Insider mehr als 50 Prozent des Bestandes an Kryptowährungen besitzen. Das geringe Handelsvolumen dürfte einer der wesentlichen Gründe für die hohe Volatilität und die beeindruckenden Kursgewinne sein.

    Da in diesem Markt Leverage eine untergeordnete Bedeutung hat, besteht keine Gefahr für das Finanzsystem von dieser Seite. Wer sich um das Finanzsystem sorgt, sollte eher auf den Markt für Unternehmensanleihen schauen.“

    Wieso ein Risiko, Bitcoins sind nicht mal eine Währung… Ist ja schön und toll , dass die Menschen auf die Idee kamen „Industrie 4.0“ auf den Finanzmarkt zu übernehmen, letztendlich ist ein Krypto eben keine Währung !

  4. Avatar

    Marko

    10. Januar 2018 10:42 at 10:42

    Hier die Renditen auf die 10 Jährigen :

    Land Fälligkeit Rendite Währung
    Japan 2028 0,07% JPY

    Schweiz 2028 0,27% CHF
    Deutschland 2028 0,46% EUR
    Dänemark 2028 0,52% DKK
    .
    Portugal 2027 1,87% EUR
    Kanada 2028 2,20% CAD
    USA 2028 2,55% USD
    Australien 2028 2,70% AUD
    Neuseeland 2028 2,85% NZD
    Griechenland 2028 4,08% EUR

    Noch Fragen, bezgl eines Crashes ? Könnte ja sein ?!? :D

  5. Avatar

    Wolfgang M.

    10. Januar 2018 10:52 at 10:52

    Mit dem Beginn der US-Berichtssaison am Freitag könnte es spannend werden. Die US-Banken werden zwar gewaltige Abschreibungen durch die Trumpsche Steuerreform melden (Goldman Sachs 5 Mrd. $, Citigroup sogar 20 Mrd. $ – damit sind Verluste zu erwarten), aber zugleich besteht die Hoffnung auf künftig steigende Gewinne durch die Senkung der Körperschaftsteuer von 35 auf 21%. Zudem kommt die Bilanz eines Quartals mit sehr geringen Handelsumsätzen (VIX auf extrem niedrigen Niveau). Da die Kurse aber schon deutlich gestiegen sind, darf es im Ausblick keine Enttäuschung geben. Gewinnmitnahmen sind dann sehr wahrscheinlich.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage