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Videoausblick: Die Chancen der Bären steigen

Von Markus Fugmann

Nachdem gestern an der Wall Street zunächst wieder einmal neue Allzeithochs erreicht wurden, zeigt der spätere Handelsverlauf der US-Indizes, dass die Chancne der Bären nun deutlich steigen. Vor allem auch, weil die Analysten ihre Erwartungen an die am Freitag so richtig losgehende US-Berichtssaison in den letzten Wochen deutlich angehoben haben – das ist eine Paralelle zum Mai 2010, als die Kurse des S&P 500 stark gestiegen waren und die Erwartungen an die Zahlen der US-Unternehmen ebenfalls deutlich nach oben gesetzt wurden – in der Folge kam es damals zu einem Abverkauf. Dazu kommt jetzt die Unruhe an den Anleihemärkten, nachdem man nun realisiert, dass das Tapering der Bank of Japan nun das letzte klar Anzeichen ist, dass die Notenbanken zunehmend auf die Bremse treten werden..



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7 Kommentare

  1. Hier mal was zum Nachdenken :

    http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/daniel-stelter-risiken-fuer-finanzsystem-und-crashgefahr-2018-gestiegen-a-1186860.html

    Das ist insofern schon ganz o.k., natürlich sind Billigzinsen“ schädlich (weil eben ohne Risiko), aber die Ursache dafür waren die Amis 2007, und Europa reagiert bis heute nicht darauf. Und genau darauf zähle ich, dass die EZB endlich mal kapiert, dass man „langsam“ auf Normalniveau kommt und dies „zusammen“ mit der FED.

    Ein Crash der Aktienmärkte, würde also alle Assets betreffen ? Laut der Aussage des Autors ? Das ist unlogisch !

    „Zuletzt war es im Februar 2000 so schön“

    Auch das stimmt definitiv nicht, wie hoch/niedrig standen die Anleihenmärkte damals ?

  2. Auf die Idee, eigene Coins zu entwickeln, könnten auch Dickschiffe wie Amazon oder Alphabet kommen. Dann gehts nochmal richtig nach oben.

  3. Das da hier ist Klasse :

    „Bitcoins sind kein Risiko für das Finanzsystem – das liegt anderswo

    Auch die Spekulationen um Kryptowährungen und ein möglicher Crash derselben sind letztlich egal. Selbst wenn diese, wie von manchen Beobachtern gefürchtet, nach einer weiteren Preisexplosion auf null kollabieren sollten, so wäre das kein Problem. Vergleiche mit der Finanzkrise sind da völlig unangebracht, da es sich bei Bitcoin und Co. vor allem um Buchgewinne der wenigen Insider handelt, die früh eingestiegen sind. Das Marktvolumen ist gering und Schätzungen gehen in die Richtung, dass nur wenige Hundert Insider mehr als 50 Prozent des Bestandes an Kryptowährungen besitzen. Das geringe Handelsvolumen dürfte einer der wesentlichen Gründe für die hohe Volatilität und die beeindruckenden Kursgewinne sein.

    Da in diesem Markt Leverage eine untergeordnete Bedeutung hat, besteht keine Gefahr für das Finanzsystem von dieser Seite. Wer sich um das Finanzsystem sorgt, sollte eher auf den Markt für Unternehmensanleihen schauen.“

    Wieso ein Risiko, Bitcoins sind nicht mal eine Währung… Ist ja schön und toll , dass die Menschen auf die Idee kamen „Industrie 4.0“ auf den Finanzmarkt zu übernehmen, letztendlich ist ein Krypto eben keine Währung !

  4. Hier die Renditen auf die 10 Jährigen :

    Land Fälligkeit Rendite Währung
    Japan 2028 0,07% JPY

    Schweiz 2028 0,27% CHF
    Deutschland 2028 0,46% EUR
    Dänemark 2028 0,52% DKK
    .
    Portugal 2027 1,87% EUR
    Kanada 2028 2,20% CAD
    USA 2028 2,55% USD
    Australien 2028 2,70% AUD
    Neuseeland 2028 2,85% NZD
    Griechenland 2028 4,08% EUR

    Noch Fragen, bezgl eines Crashes ? Könnte ja sein ?!? :D

  5. Mit dem Beginn der US-Berichtssaison am Freitag könnte es spannend werden. Die US-Banken werden zwar gewaltige Abschreibungen durch die Trumpsche Steuerreform melden (Goldman Sachs 5 Mrd. $, Citigroup sogar 20 Mrd. $ – damit sind Verluste zu erwarten), aber zugleich besteht die Hoffnung auf künftig steigende Gewinne durch die Senkung der Körperschaftsteuer von 35 auf 21%. Zudem kommt die Bilanz eines Quartals mit sehr geringen Handelsumsätzen (VIX auf extrem niedrigen Niveau). Da die Kurse aber schon deutlich gestiegen sind, darf es im Ausblick keine Enttäuschung geben. Gewinnmitnahmen sind dann sehr wahrscheinlich.

    1. @Woflgang, Sie werden ja immer bärischer :)
      Aber hier Charts, die zeigen, wie stark die Erwartungen nach oben gegangen sind bei den Erwartungen an die US-Berichtssaison – und die Parallelen zum Jahr 2010, als die Kurse stark gestiegen waren und die Erwartugen der Analysten ebenfalls stark zugelegt hatten – dann ging es damals 16% bergab:

      https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-01-09/wall-street-s-rising-euphoria-may-spell-trouble-for-stock-market

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