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Videoausblick: Die Fed, der Crash 1987 – und heute

Nach dem Crash 1987 entstand der Greenspan-Put (oder der Fed-Put), also die Auffassung der Märkte, dass die Fed den Aktienmärkten ein Sicherheitsnetz bietet. Nun aber, im Februar 2018 nach dem Abgang von Janet Yellen, schwieg der neue Fed-Chef Powell, andere Fed-Mitglieder machten klar, dass da sehr viel mehr passieren müßte, bevor die Notenbank nervös wird. Mit anderen Worten: das Sicherheitsnetz für die Märkte hängt jetzt sehr viel tiefer..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Alan Greenspan, gerade erst ins Amt gekommen, reagierte sofort als er von dem 1987-erCrash an der Wall Street erfuhr und versicherte den Märkten, dass er alles unternehme, damit die Dinge nicht aus dem Ruder laufen. So entstand der Greenspan-Put oder der Fed-Put, also die Auffassung der Märkte, dass die Fed den Aktienmärkten ein Sicherheitsnetz bietet. Nun aber, im Februar 2018 nach dem Abgang von Janet Yellen, schwieg der neue Fed-Chef Powell, andere Fed-Mitglieder machten klar, dass da sehr viel mehr passieren müßte, bevor die Notenbank nervös wird. Mit anderen Worten: das Sicherheitsnetz für die Märkte hängt jetzt sehr viel tiefer. Und nach wie vor sind die Long-Bestände an den Aktienmärkten (vor allem über ETFs) immens, das Risiko einer zweiten Abwärts-Welle ist sehr groß..

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Beobachter

    13. Februar 2018 10:06 at 10:06

    Wieder Superanalyse, eigentlich kann die FED gar nicht anders als den ewigen Greenspan- Put abzuschwächen, sonst würde sie nämlich die von allen ( fast allen) er-kannte Blase vergrössern ,was die Sache verschlimmern würde.
    Trotzdem glaube ich ,dass am 9.2. der Absturz bei den US-Börsen durch das PPT verhindert wurde.Sie müssen die Blase langsam platzen lassen! ,was sehr schwierig ist.
    Übrigens die sogenannte Enthebelung ist in der Finanzpresse auch ein Thema geworden.Wurden anscheinend auch Normalanlegern Finanzprodukte aktiv angeboten MIT LOMBARDKREDITEN ZU NULL-ZINSEN
    Wahrlich eine nachhaltige Anlagepolitik.

  2. Avatar

    Nouri

    13. Februar 2018 13:49 at 13:49

    seit der Finanzkrise haben wir durch Eliminierung der Zinsen nur Zeit und trotz mini Zinsen zusätzliche Schulden gewonnen

    Problemlösung sieht anders aus…aber no panic, diesmal ist sicherlich alles anders..

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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