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Videoausblick: Die große Party!

Die Märkte vor allem in Europa werden heute die große Party feiern, nachdem Macron vor Le Pen liegt bei den französischen Präsidentschaftswahlen und damit die Chancen Le Pens in der Stichwahl minimal sein dürften. Das hat den Euro mit dem größten Anstieg seit Dezember zeitweise über die Marke von 1,09 gebracht, auch der X-Dax dürfte knapp 200 Punkte höher starten..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Märkte vor allem in Europa werden heute die große Party feiern, nachdem Macron vor Le Pen liegt bei den französischen Präsidentschaftswahlen und damit die Chancen Le Pens in der Stichwahl minimal sein dürften. Das hat den Euro mit dem größten Anstieg seit Dezember zeitweise über die Marke von 1,09 gebracht, auch der X-Dax dürfte knapp 200 Punkte höher starten. Mit dem Ergebnis aus Frankreich ist ein großes Damoklesschwert von den Märkten genommen worden, jedoch sind die Profi-Investoren schon stark in Europa engagiert (was das weitere Potential mindert), und in dieser Woche wird sich der Fokus in Richtung Politik (Rückkehr des US-Kongresses; Nordkorea-Gründungsfeierlichkeiten) sowie auf die US-Berichtssaison (40% aller S&P-Unternehmen werden berichten in dieser Woche) richten..

https://youtube.com/watch?v=nR8EwmSzeFg%3Fecver%3D1

35 Kommentare

35 Comments

  1. Avatar

    GiGi

    24. April 2017 08:42 at 08:42

    In Europa werden mit der Wahl Macrons endgültig die Lichter ausgehen!

    Der linke EU-Faschismus in Brüssel , der gegen die vielseitigen Völker mit ihren unterschiedlichen Kulturen , Werten und Traditionen in Europa agiert wird triumphieren und die Börsen jubilieren.

    Eine von den Reichen und Mächtigen der finsteren Elite hochgehievte Ex-Banker Rothschild Marionette wird mit hoher Wahrscheinlichkeit neuer Präsident, da er die anderen Stimmen der Verlierer zugeschanzt bekommt.

    Die Islamisierung schreitet voran und die primitiven Gegenkulturen sind weiter auf dem Vormarsch.

    Aus den vergangenen Anschlägen und kriminellen Zuständen auf den Straßen , speziell in den Banlieues scheint keiner zu lernen.

    Was muss noch alles passieren ?

    Zum Verzweifeln , eine hohe kulturelle Zivilisation der Barbarei und Bestialität preiszugeben.

    Wenn das nicht mal geplant ist ……..

    • Avatar

      PK

      24. April 2017 09:47 at 09:47

      die Lichter gehen dann endgültig aus, wenn sich Le Pen oder AFD in Europa breit machen. Aber es scheint ja noch einen Rest von Gehirn und Anstand in Europa zu geben.

      • Avatar

        GiGi

        24. April 2017 10:37 at 10:37

        Danke für deinen überaus konstruktiven Beitrag , verbunden mit einer sagenhaft tollen Begründung…..
        Die Rassismuskeule a la 100 % Kim Young Scholz und der anderen Volkszertreter fehlt noch :-p

        • Avatar

          GiGi

          24. April 2017 10:51 at 10:51

          Damit ist natürlich 100 % ( Maddin ) Kim Young Schulz mit gemeint…..sorry

          Vielleicht kann das der Mod noch editieren, bevor das Posting moderiert wird

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        Bademeister

        24. April 2017 10:50 at 10:50

        Frankreich wird und bleibt faktisch handlungsunfähig gegenüber den immer grösser werdenden wirtschaftlichen und sozialen Problemen unter einem Präsidenten Macron.
        Macron wird, wie Tsipras, ganz schnell zu einer Marionette der EU mutieren.
        Vor wenigen Legislaturperioden wäre die Wahl eines Macron noch ein grosses Drama gewesen, heute ist Brüssel aber heilfroh, überhaupt noch eine vermeindliche Alternative gegen den rechten Mob finden zu können.
        Was die Märkte da heute feiern ist eigentlich die totale Handlungsunfähigkeit Frankreichs von Morgen.
        Entweder drohen unter einem Präsidenten Macron zeitnahe Neuwahlen zugunsten der etablierten Parteien, oder wir sehen eine EU-Schattenregierung nach bereits bewährtem griechischen Modell.
        Und Macron steht eigentlich ganz schön weit rechts, so wie die derzeit das Sagen habenden Regierungen in Holland oder Österreich…noch ein Wolf und Bauernfänger im Schafspelz also.
        Das bisherige Establishment Europas muss sich der scheinbar unlösbaren Problematik jetzt anpassen um nicht Macht und Geld zu verlieren…anscheinend wiederholt sich die Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts.

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          Gixxer

          24. April 2017 11:59 at 11:59

          Ich kann Bademeister hier nur Recht geben.

          Das Unheilvolle wurde damit nur verzögert.

          Selbst wenn Macron gewählt wird, wovon ich ausgehe, wird es einen weiteren Zerfall der EU geben, da die Probleme so auf keinen Fall gelöst werden.
          Ich will aber auch nicht sagen, dass sie eine Le Pen lösen kann.

          Es ist vielmehr die Wahl zwischen Pest und Cholera wie in den USA.

          • Avatar

            Bademeister

            24. April 2017 12:54 at 12:54

            Ja Gixxer, weder Clinton, noch Le Pen wären akzeptable Alternativen.
            Unser echtes Problem wird jetzt der massive Rechtsruck quer durchs bestehende Establishment.
            Wenn wir z. B. sehen müssen, dass die AfD, Wilders oder die FPÖ endlich wieder weniger Zulauf haben, ist das nur die eine Seite der Medaillie.
            Die andere Seite ist leider die derzeitige „wir tun was-Mentalität“ der bisher gemässigten und wählbaren politischen Kräfte.
            Es geht ein massiver Rechtsruck quer durch die Parteien und Gesellschaften, der praktisch die Masse der Individuen förmlich zu indoktrinieren vermag!
            …oder anders geschrieben: Rechtes Gedankengut wird für die breite Mehrheit salonfähig, ja sogar erwünscht gemacht.
            Die europäische Union versucht so, den immer stärkeren Kontroll-, Macht- und Vertrauensverlust in die eigene Institution zu cachieren….auf Kosten der persönlichen Freiheit der Menschen und einem fortschreitenden Demokratieverlust.
            Niemals zuvor in der Geschichte wurde das Wort *Demokratie* in den Medien mehr als heute ausgesprochen oder beschrieben!
            Tatsächlich aber entfernen wir uns jeden neuen Tag immer weiter davon!
            Da der Mensch ein Gewohnheits-Tier ist, verändert sich schleichend aber doch nachhaltig die Bedeutung dieses Begriffes für uns ALLE…es hiess ja auch mal *Deutsche Demokratische Republik*.
            …und „rechte“ Menschen lassen sind in einer Oligarchie, Mediendiktatur oder Europäischen Union wesentlich leichter regieren und kontrollieren als „linke“ oder schlimmstenfalls autonom Denkende.

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        Walter Schmid

        24. April 2017 10:53 at 10:53

        Ich muss zugeben, wertgeschätzter PK, zu diesem Thema hätte ich Sie auch etwas weitsichtiger eingeschätzt.

        • Avatar

          PK

          24. April 2017 17:41 at 17:41

          Die etablierten Parteien tragen ganz sicher eine massive Mitschuld an der ganzen EU – und Flüchtlings Misere, aber mit Parteien wie LePen oder AFD wirds uns ganz sicher nicht besser gehen.
          Ich bin auch nicht ganz undankbar für die Stimmengewinne der rechten, bringt es doch vielleicht die anderen zum nachdenken, was man anders machen sollte.
          Aber Lösungen hat keiner anzubieten, das ist das Problem. Denn die sind alle unpopulär und tun weh.

    • Avatar

      Walter Schmid

      24. April 2017 10:49 at 10:49

      Ich frage mich schon seit 3 Jahrzehnten, wann die Menschen aufwachen und begreifen, dass die europäischen Kulturen durch die zunehmende Islamisierung dem Untergang geweiht sind. Es gehört nur wenig Weitblick, Intelligenz und Lebenserfahrung dazu, um das Problem zu erkennen. Wir verspielen aber nicht nur unsere Kulturen, sondern leider auch unseren sozialen Frieden und unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
      Und die Börsen feiern, weil die Euro-Länder wohl (noch) nicht auseinander brechen werden und weiterhin alles Geld, was nicht ins Verdienen gebracht wird, eben einfach gedruckt wird. Ich glaube, man muss schon ziemlich dumm sein, wenn man glaubt, es könne so auf alle Zeit weitergehen.

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      Denker

      24. April 2017 12:07 at 12:07

      Wieso so viel Diskussion um Dinge die kein Wähler ändern kann.
      Würden wahlen etwas ändern wären sie verboten.
      Entschuldet euch und hört auf zu arbeiten.
      Steckt nicht noch unnötig Energie in das rotschildsche Zinssystem.

      Alles läuft nach Plan

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    Helmut Josef Weber

    24. April 2017 10:38 at 10:38

    Ich fasse es nicht.
    Da wird gejubelt weil Le Pen etwa 2% hinter Macron liegt?
    Das kann aber ganz böse nach hinten losgehen.
    Was wäre wenn die AFD 2% hinter der CDU/CSU liegen würde und es gäbe eine Stichwahl?
    Etwa 50% der Franzosen müssen nun neu ihre Stimme vergeben.
    Einen größeren Terroranschlag noch vor den Wahlen und Le Pen macht das Rennen.
    Viele Grüße
    H. J. Weber

    • Avatar

      Gerd

      24. April 2017 12:30 at 12:30

      „Einen größeren Terroranschlag noch vor den Wahlen und Le Pen macht das Rennen.“
      Viele Grüße
      ???
      Warum sollten die islamischen Terroristen Ihren Gönnern das Leben noch vor der Stichwahl schwermachen wollen? Und damit LePen an die Macht verhelfen.

      Auf ein paar Monate früher oder später kommt es den Schläferzellen doch gar nicht an. Denen ist Intensität und Nachhaltigkeit Ihres Wirkens viel wichtiger.

      • Avatar

        Bademeister

        24. April 2017 13:00 at 13:00

        Den inszeniert dann aber die Europäische Union bei Paris-St. Germain… hoffentlich keine Realsatire!

    • Avatar

      Michael

      24. April 2017 21:09 at 21:09

      Ihnen ist aber schon klar, dass ein Großteil der Terroranschläge in Frankreich von französischen Staatsbürgern verübt wurde, die aus den ehemals „versklavten“, unterdrückten und wirtschaftlich ausgepressten Kolonien stammen?
      Mit Islamismus hat das alles nur am Rande zu tun, es geht eher um gesellschaftlich nach wie vor unterdrückte Randgruppen.
      Die Geschichte rächt sich…

  3. Avatar

    Gerd

    24. April 2017 11:25 at 11:25

    Ich will mal zurückhaltend äußern, w e r am Ende das Licht ausknipsen wird.

    Aber dass es ständig schon etwas dunkler wird, kann doch nur jemand leugnen, der mit geschlossenen Augen durchs Leben geht.
    Da sehe ich Wahllokale in Frankreich, vor denen Polizisten und Soldaten postiert sind. Die Wähler müssen Taschen-und Körperkontrollen über sich ergehen lassen.
    Und was machen sie – sie wählen erneut diejenigen Institutionen, die ihnen sowas eingebrockt haben.

    Hätte mir jemand vor fünf Jahren gesagt, dass Wahllokale in unserem Europa mal so geschützt werden müssen, den ich ich doch für bekloppt erklärt. So was kannte ich damals nur von Dritte-Welt-Ländern. Aber wir sind auf dem besten Weg dorthin.
    Und wenn geliefert wird, dürfen die Franzosen sich stolz auf die Schulter klopfen und sagen „Wir haben es bestellt“

    Nebenbei: soviele Sicherheitskräfte wie in Frankreich waren nicht mal auf der Krim nötig, um Anschläge zu verhindern.

    • Avatar

      Columbo

      24. April 2017 12:05 at 12:05

      Ich würde das Ganze Euphorie nennen. Soll der Dax noch richtig steigen, umso eher geht’s dann runter.
      Schöne Grüße von der Seitenlinie.

    • Avatar

      Walter Schmid

      24. April 2017 12:20 at 12:20

      @Gerd
      Ein gutes Beispiel dafür, wie weit wir schon gekommen sind. Aber das ist nur der Anfang.

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    Rainer Köhler

    24. April 2017 12:12 at 12:12

    Die letzte große Party vor dem Zusammenbruch. Erinnert alles sehr an die „goldenen“ Zwanziger.

    In Frankreich herrscht seit über einem Jahr der Ausnahmezustand, junge Menschen ohne Perspektive setzen ganze Straßenzeilen in Brand und einmal im Quartal schießt ein islamischer Terrorist um sich. Die etablierten Parteien stürzen in ganz Europa ab, während populisitsche Kräfte mehr und mehr an Boden gewinnen.

    Dieser Tanz auf dem Vulkan hat schon etwas surreales.

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    Marko

    24. April 2017 12:12 at 12:12

    Na da wäre ich vorsitichig, man schaue sich mal die Franzosen an ? Da fliesst jetzt Geld rein, nach Südeuropa sowieso. Die Banken natürlch als große Gewinner…

    Tja, das sieht , wenn man realtisch ist, nicht gut aus für Le Pen, weil deren Vorstellungen :
    Austritt aus dem EUR, ein „neuer Franc“, Wechselkurs des güldenen Franc,eins zu eins zum EUR (!, ganz klar, seeehr realtistisch…) ,
    sofortige Schliessung der Grenzen, bzw Grenzkontrollen (was ist eigentlich mit der „grünen Grenze“, da muss dann doch ein Zaun/eine Mauer hin, mindestens 10 Meter hoch und Deutschland bezahlts ? Warum Deutschland, keine Ahnung, weil Frau Le Pen das so will ? :D
    Ach, stimmt die hohen Exportüberschüsse , immer ein wieder gerne gesehener Grund…. :)
    Wenn wir schon dabei sind, zahlen wir den Mauerbau zu Belgien, Italien usw… gleich mit, was solls, die paar Kröten… Aber deutsche Firmen dürfen wir schon verwenden ? :D

    Sagte ich doch, wer sich viel zu hoch absichert, dann kann das nix werden, mit der Bärenparty….Dax auf Allzeithoch, na endlch kommt ein wenig Bewegung in den Laden, Bufu runter, auch gut !

    „Allzeithoch im DAX zeichnet Welt zu rosig – Kurs-DAX noch 6% weg

    Das neue Allzeithoch im DAX ist zwar nett und klingt spektakulär, allerdings zeichnet es die Welt auch zu rosig. Denn das neue Hoch im deutschen Börsenbarometer geht vor allem auf Dividenden zurück und nicht auf Kursgewinne. Mit seiner Dividendenrendite von kontinuierlich knapp 3 Prozent pro Jahr entfernt sich der DAX als sogenannter Performance-Index immer weiter von den ihm zugrundeliegenden Aktienkursen…“

    Na ja „Bärensprech, eben“, ich hoffe es hat nicht allzuviele Baren „zerlegt“, derzeit scheinen die Bären dem Kursanstieg nicht zu vertrauen, immer feste druff mit Shorts.

  6. Avatar

    Marko

    24. April 2017 13:21 at 13:21

    Und Frankrech hat ein Problem : DIe Jugendarbeitslosigkeit, fehlende Reformbereitschaft, starke Gewerkschaften, man ist chancenlos gegenüber über dem „großen Deutschland“, welches sich hinter dem EUR verstecken kann. Für Berlin, war der EUR ein „gefundes Fressen“, egentlch „aufgedrägt“ durch die anderen Europäer. Die Macht in Europa liegt in Frankfurt und Berlin.

    „Frankreich den Franzosen“, na das kommt natürlich gut an. Ein Austritt aus dem EUR, Grenzen wieder hin, alles wieder wie früher ? Allein der Quatsch mit dem Wechselkus 1 Franc ein EUR, das kann gar nicht funktonieren.

    1. Werde ich (als ehemaliger EUR-Staat) von der Finanzmarktwelt so „abgestraft“ währungstechnisch, dass es nur so kracht in Frankreich (Währungsabwertung)

    2. Angenommen, der neue französche Franc steht 0,3 zu eins zum EUR, selbst wenn, ich als französiche Natonalbank, denke, ich bin „unabhängig“ muss ch jedesmals „mithalten“, wenn „die da drüben in Frankfurt“ sagen , rauf oder runter mit den Zinsen. Dieses „Spielchen“ hatten wir doch schon, mit der Bundesbank zu seligen DM-Zeiten…

    VG

    Marko

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    Gerd

    24. April 2017 13:22 at 13:22

    @Bademeister:
    „…..auf Kosten der persönlichen Freiheit der Menschen…“

    Also ich persönlich nehme den Rechtsruck liebend gerne in Kauf und würde dafür sogar jedes Jahr einen Tag ins Gefängnis gehen. Finde ich besser, als jeden Tag fürchten zu müssen, abgestochen, abgeschossen, umgefahren oder sonstwie in die ewigen Jagdgründe geschickt zu werden.

    Sie dürfen das für sich selbstverständlich andersherum sehen, wenn Sie dafür in Kauf nehmen, an nur einem einzigen Tag endgültig in die Luft gesprengt zu werden.

    Aber Sie klammern sich bestimmt an eine Wahrscheinlichkeitsrechnung mit Risikoanalyse, dass ausgerechnet Sie davon betroffen sein werden.
    Und wenn das anderen Menschen passiert bzw. schon passiert ist – spüren Sie dann wenigstens sowas wie Mitgefühl?

    • Avatar

      Bademeister

      24. April 2017 13:57 at 13:57

      Klar, dass diese Opfer mein vollstes anteilnehmendes Mitgefühl haben.
      Aber abgesehen von der Tatsache, dass es in Dortmund bei einem Anschlag Verletzte gegeben hat, wissen wir bisher nichts über die Hintergründe.
      Jedenfalls wars nicht so, wie es durch die Medien erfolgreich verbreitet wurde.
      …wollte mit diesem hoffentlich nicht eintretenen Realsatire-Szenario nur auf die Allmacht der Medien bzgl. der Verbreitung von gewünschten und gesteuerten Feindbildern aufmerksam machen.

      • Avatar

        Gerd

        24. April 2017 14:26 at 14:26

        In Dortmund?
        Ist da heute was passiert? Jedenfalls hatte ich heute nicht ein einziges Mal Dortmund Im Sinn. Ich habe jetzt aber auch leider keine Zeit mehr, um das von der Nachrichtenlage her zu verfolgen, da ich weg muss.

    • Avatar

      Lars

      24. April 2017 20:09 at 20:09

      @Gerd
      Einen Tag pro Jahr ins Gefängnis: Dann aber hoffentlich bei den ganz schweren Jungs oder bei denen, die uns täglich in die ewigen Jagdgründe schicken, obwohl, da dürften Sie sich wohlfühlen.
      Denn eigentlich sieht es laut der kürzlich veröffentlichten Kriminalstatistik für das Jahr 2016 eher so aus:
      Politisch motivierte Kriminalität: Politisch motivierte Straftaten erreichten mit mehr als 41.500 Verbrechen einen Höchststand. Es handelt sich um einen Anstieg um 6,6 Prozent. Die Zahl der Straftaten mit rechter Motivation nahm auf 23.555 zu, während linksmotivierte Taten auf 9389 Fälle zurückgingen. Die politisch motivierte Ausländerkriminalität nahm auf 3372 Fälle zu.

  8. Avatar

    Marko

    24. April 2017 13:59 at 13:59

    Was ich damit sagen will, ein Austrtt eines EUR-Stattes aus dem EUR ist nicht möglich (mitgehangen mitgefangen)!
    Man bedenke allein mal : wie bezahle ich als „EUR-Austrlttler“, meine Schulden in EUR ? Nach einer ca. 60-70 -% Währungsabwertung, viel Spaß !!

    Man könnte natürlich sagen, eigentlich wäre es das Beste, Deutschland träte aus dem EUR aus, unfair diese Deutschen, mit ihrem Exportüberschuss.
    Das geht erst Recht nicht, weil dann der EUR „tot“ wäre.

    Weil sich dann alle auf die „neue DM“ stürzen würden, ist eben so.

    • Avatar

      Columbo

      24. April 2017 15:03 at 15:03

      @Marko,
      glauben Sie allen Ernstes, der EUR-Austrittler würde seine Schulden bezahlen? Er würde nichts bezahlen!
      Was sollen die anderen machen, einmarschieren?

      • Avatar

        Lars

        24. April 2017 20:47 at 20:47

        @Columbo
        Wir werden sehen, was die EU mit Kleinbritannien vereinbaren wird. Und sollte erstere wirtschaftlich und politisch einigermaßen standhaft bleiben, sollte dies anderen Separatistenbestrebungen zumindest ernsthaft für die isolierte Zukunft zu denken geben, ob sie Schulden bezahlen oder nicht.

        • Avatar

          Columbo

          24. April 2017 21:18 at 21:18

          @Lars, ich meinte natürlich nicht einen geordneten „very british“ Austritt, sondern einen „wilden“ Austritt. Daß eine Le Pen oder ein Grillo der EU Schulden zurückzahlen würde, ist wohl ziemlich unwahrscheinlich.

          • Avatar

            Lars

            24. April 2017 22:39 at 22:39

            Trump hat sich auch als „wilder“ Separatist und großer Reformer geoutet. Übrig geblieben ist lauwarmer Dampf und Krampf.
            Le Pen oder Grillo müssten sich auch an getroffene Vereinbarungen halten und würden politisch-wirtschaftliche Realitäten nicht ignorieren können.

        • Avatar

          Michael

          24. April 2017 21:51 at 21:51

          …und wird hoffentlich als Richtlinie für künftige Rosinenpicker und konzeptlose ehemalige Vertragspartner dienen, die glauben, es gäbe nur die Rechte, aber nicht die Pflichten…

        • Avatar

          Michael

          24. April 2017 21:58 at 21:58

          Ich bin ja mal gespannt, ob man in England den anderen Staaten Großbritanniens (v.a. Schottland und Wales) nun auch so selbstverständlich den demokratisch legitimen und gewollten Austritt aus dem Brexit und dem großen Empire gewährt ;)

  9. Avatar

    Kuperkopf

    24. April 2017 16:42 at 16:42

    Mr. Dax Müller war wieder einmal der perfekte Indikator für den Einstieg (oder Nachkauf wie bei mir). ;)

  10. Avatar

    PK

    24. April 2017 17:39 at 17:39

    Tja, wie war das mit dem Argument weil etwas lange gestiegen ist, MUSS es jetzt doch einfach fallen ? Hat mal wieder nicht geklappt.

    • Avatar

      Columbo

      24. April 2017 18:03 at 18:03

      Es wird klappen, wenn die Fallhöhe groß genug ist.

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Aktien

Aktien: Die Rally und die Cocktail-Theorie von Peter Lynch

Ibrahim Sonay

Veröffentlicht

am

Klar, Corona ist das Gesprächsthema Nummer-Eins, doch dicht auf den Fersen folgt derzeit schon das Thema Aktien!

Aktien: Woher stammt die Cocktail-Theorie?

Der berühmte Magellan-Fonds Manager Peter Lynch, ein Maestro der Investment-Welt aus den 80er-Jahren, stellte damals die Interessante Cocktail-Theorie auf, um die unterschiedlichen Marktprognosen darzulegen, die er über Jahre entwickelt hatte, während er auf Partys herumstand.

Phase Eins

Gar nicht über Aktien sprechen die Leute in der ersten Phase, eines leichten Marktanstiegs, nachdem sie längere Zeit am Boden lagen, ohne Bewegung und Beachtung. Fragte man Lynch auf der Party, was er denn so beruflich treibe, antwortete er, dass er einen Aktienfonds manage. Daraufhin nickten die Leute freundlich und gingen weiter, um sich mit dem Nächsten auf der Party über Belangloses zu unterhalten. War dies der Fall, so wusste Lynch, dass der Markt vor einer Erholung stand.

Phase Zwei

Nachdem Lynch seinen Beruf nannte, blieben die Partygäste meist etwas länger – aber auch nur so lange, um ihn klar zu machen, wie gefährlich doch Aktien seien. Danach sprachen die Partygäste wieder übere andere Themen. Auch dies beobachtete er und stellte somit fest, dass die Börse in der zweiten Phase steckt, denn die Aktien stiegen bereits, doch es interessierte (noch) niemanden.

Phase Drei

Der Markt war bereits um 30 % gestiegen und Lynch wusste, dass ihn auf der Party eine neugierige Schar von Menschen umringen würde. Viele euphorische Zeitgenossen nahmen ihn beiseite, um herauszufinden, in was sie denn nun investieren sollten und fast jeder sprach von Aktien. Damit war klar, Phase Drei ist erreicht.

Phase Vier

In der vierten Phase umzingelten ihn die Leute erneut, aber diesmal nicht um zu erfragen, worin sie investieren sollten, sondern um ihn Tipps und Ratschläge zu geben, welche Aktien er kaufen solle. Erfuhr er Tage später, dass die Empfehlungen der Partygäste aufgingen, so erkannte Lynch, dass der Markt in Phase Vier steckt: Das Hoch war erreicht – ein Rückschlag der Märkte stand kurz bevor.

Das aktive Zuhören kann sehr wertvoll sein. Halten Sie also ihre Augen und Ohren auf. Auf lange Sicht sollte jeder für sich selber entscheiden, worin er sein Geld investieren möchte – ob er dabei Prinzipien, Ethik oder Trends berücksichtigt. Eines zeigt uns die Vergangenheit der Aktienmärkte jedoch: wenn man Aktien von Qualitäts-Unternehmen findet und das zu einem guten Preis, erzielt man über Jahre Rendite.

Aktien und die Cocktail-Theorie

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Aktien: Die 2020-er, wieder das Jahrzehnt der Aktie?

Die Jahre 2010 bis 2020 war ein Jahrzehnt für die Aktien – den Notenbanken sei Dank! Aber wie sieht es für die 2020er-Jahre aus?

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Die Jahre 2010 bis 2020 war ein Jahrzehnt für die Aktien – den Notenbanken sei Dank! Aber wie sieht es für die 2020er-Jahre aus?

Derzeit wird viel spekuliert über die Zukunft nach Corona. Ein Jahrzehnt hat begonnen, in dem die Schulden weltweit auf noch nie gesehene Höhen gestiegen sind. Für einen Dollar Wachstum mussten in den USA bisher bereits sieben Dollar neue Schulden aufgenommen werden, um dieses zu generieren – die Demographiefalle schlägt in vielen Industriestaaten unbarmherzig zu. Deshalb sollte es schwierig werden, das Potenzialwachstum der letzten Jahrzehnte überhaupt zu halten. Man kann sich vieles vorstellen und darüber diskutieren, es gibt aber ein paar fundamentale Gesetzmäßigkeiten in neuzeitlichen Gesellschaften. Auch wenn das durch Geldhäuser ausgerufene Jahrzehnt der Aktien recht interpretationsbedürftig ist.

Aktien: Die Wirtschaft ist der Ast, auf dem wir alle sitzen

Bei allen Dikussionen über das FIAT-Geld, über Schulden und einem Auseinanderdriften der Gesellschaften in der Einkommensverteilung, darf man eines nicht übersehen: Ohne eine funktionierende Wirtschaft, ohne Steuereinnahmen funktioniert kein Gemeinwesen. Die Aufwendungen für einen Staat mit seiner Regierung, seiner Verwaltung, seiner Justiz, seiner Polizei, seinem Militär, seinem Gesundheits- und Bildungssystem, können nicht durch die Druckerpresse der Notenbanken produziert werden, zumindest nicht für lange. Die Kosten müssen durch Steuereinnahmen der Unternehmen und bei den Bürgern erwirtschaftet werden.

Was passiert denn in einem Staat, in dem durch Krieg oder Aufstände Polizei und Militär ausgeschaltet werden? Eine erste Reaktion in einem solchen Land (beispielsweise nach den Umstürzen im Irak oder Lybien) sind stets sofort Plünderungen, aber auch Vergewaltigungen und andere Abscheulichkeiten.

Anleihen können auf null gesetzt und entwertet werden, Schulden durch Währungsreformen vernichtet, aber ein Teil der Wirtschaft bleibt immer erhalten und damit auch der Aktienmarkt und die Aktien.

Denn was stellt der Aktienmarkt dar? Die Beteiligung an Unternehmen, an der Volkswirtschaft, bei allen stets immer wieder zu korrigierenden Entgleisungen. Damit wird auch im Jahrzehnt nach Corona höchstwahrscheinlich der Spruch von Warren Buffett, aus den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts weiter gelten:

“Langfristig werden die Aktienmärkte für gute Nachrichten sorgen. Im 20. Jahrhundert durchlebten die USA zwei Weltkriege und weitere traumatische und teure militärische Konflikte. Eine Depression, mehrere Rezessionen, Börsenpaniken, Ölschocks, Virenpandemie und den Rücktritt eines Präsidenten. Dennoch stieg der Dow Jones von 66 auf 11.497.”

Sondersituation Deutschland

Deutschland wird im Anleihebereich als ein sicherer Hafen angesehen – mit fatalen Folgen für Sparer und Vorsorgesysteme. Denn wie sollen selbst bei leicht steigenden Zinsen Vorsorgeleistungen, Versicherungs- und Pensionsleistungen erwirtschaftet werden? Deutschland sitzt inmitten von Ländern, die sich keine höheren Zinsen leisten können. Der Zinseszinseffekt schafft erst ab einem Zinssatz von drei Prozent in überschau- und erlebbaren Zeiträumen einen Vermögensaufbaueffekt. Aber wie würden die Belastungen für die Staatshaushalte ausfallen, wenn die Renditen für Staatsanleihen in diese Regionen zurückkehren sollten. Die europäische Staatengemeinschaft mit ihrer Zentralbank wird also versuchen über die Zeit aus diesem Dilemma herauszukommen. Die Anleihelaufzeiten auf 30/50 Jahre plus verlängern, wie in Griechenland im Ansatz geschehen.

Die erzielbaren Renditen reichen nicht für das bisherige Vorsorgesystem. Wird man etwa den norwegischen Weg gehen und die Quote an Aktien erhöhen? Das Börsen-Urgestein Gottfried Heller (Partner von André Kostolany) hat auf einem Börsentag schon vor zwei Jahren die Prognose gewagt, dass Versicherer ihre Statuten ändern werden (müssen), um eine auskömmliche Rendite zu erwirtschaften und ihren ständigen Auszahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die langlaufenden Anleihen im Bereich von 10 Jahren und mit ertragreichen Kupons, sind am Auslaufen. Allzu viele 30-jährige hat man sicher nicht in den Portfolios. Also wohin mit den Kundengeldern in Zukunft? In grüne Projekte, Private Equity u.ä.?

Was macht eine Allianz, eine der großen Dividendenzahler (4,8 Prozent aktuell), wenn es nicht einmal mehr am (nicht nutzbaren) Markt für Junk Bonds solche Renditen gibt? Der Zyklus der sinkenden Zinsen seit dem Jahr 1980 ist mit den großen Zinsschritten in den USA im März am Ende angelangt. Bis zuletzt konnte man wegen der Durationseffekte stets Gewinne mit den Anleihen erwirtschaften, so auch noch einmal im Jahr 2020. Aber wenn die Zinsen nicht unter null fallen, gibt es künftig kaum noch etwas – keine Kupons und keine Kursgewinne bei fallenden Zinsen.

Was machen Großfirmen mit ihren Betriebsrenten, Stiftungen mit ihren Anlagegeldern in den nächsten Jahren? Es spricht sehr viel für die Dividendentitel in diesem Jahrzehnt. Mit all ihren Schwankungen und vermutlich sind die jahrelangen Renditen von acht Prozent plus per annum auch bei Weitem nicht mehr realistisch. Aber wo sind die Alternativen?

Fazit

Obwohl ich absolut nichts davon halte, größere Zukunftsprognosen zu stellen – daran verbrennen sich schon ständig ganze Organisationen und Thinktanks die Finger, mit einer Heerschar von Professoren – so bin ich schon davon überzeugt, dass das jetzige Jahrzehnt wieder das Jahrzehnt der Aktien sein wird. Mit großen Schwankungen, Crashs, die Exzesse bereinigen werden, aber auch begründet in der Tatsache, dass man zwar Geldsysteme verändern und vernichten kann, aber nicht die Produktionsanlagen oder die Betriebe in einer Volkswirtschaft, ohne die es kein Überleben gibt, apokalyptische Szenarien einmal ausgenommen.

Es ist aber auch wahrscheinlich, dass es ein wesentlich langsameres Wachstum an den Börsen geben wird, nach Preisexzessen und deren Bereinigung, wie man es in Japan seit 31 Jahren nun schon beobachten kann. Aber selbst wenn Euro oder Kryptowährungen scheitern, wofür hat man nach 250 Staatsbankrotten seit 1800 (sowie 68 internen Pleiten) noch keinen Ersatz gefunden? Für Aktien..

Werden die 2020er-Jahre ein Jahrzehnt für Aktien?

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Aktien

JP Morgan-Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet – Milliarden-Rücklagen für faule Kredite aufgelöst

Claudio Kummerfeld

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Soeben wurden JP Morgan-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 30,16 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 29,2/Erwartungen 28,7). Der Gewinn liegt bei 3,79 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,57/Erwartungen 2,62).

In der Grafik unten sieht man es in der dritten Spalte. JP Morgan hat im letzten Quartal die Risikofürsorge für faule Kredite um 1,9 Milliarden Dollar reduziert, wodurch natürlich der Gewinn erhöht wird. JPM ist der Meinung, dass sich das wirtschaftliche Umfeld (im Sinne der Zahlungsmoral der Kunden) bessert, und vor allem dass Firmenkunden nach wie vor frisches Geld am Kapitalmarkt aufnehmen können. Insgesamt spricht die Bank davon, dass sogar 2,9 Milliarden Dollar an Kreditreserven umgewandelt und in den Gewinn von 12,1 Milliarden Dollar verschoben wurden. Ohne diese Buchung wären es nicht 3,79, sondern nur 3,09 Dollar Gewinn pro Aktie, so die Headline-Aussage der Bank.

Zitat aus dem aktuellen Bericht von JPM:

The provision for credit losses was a net benefit of $1.9 billion, compared to an expense of $1.4 billion in the prior year driven by reserve releases in the current quarter. The Wholesale reserve release was $2.0 billion, reflecting an improvement in the macro-economic scenarios and the continued ability of clients to access liquidity and capital markets. The Consumer reserve release was $0.9 billion, in Home Lending, primarily due to improvements in HPI expectations and portfolio run-off. The prior year included a net reserve release in the Consumer portfolio and a net reserve build in the Wholesale portfolio. Net charge-offs of $1.1 billion were down $444 million from the prior year, driven by Card.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +0,7 Prozent.

Hier das Headline-Statement von JPM-CEO Jamie Dimon:

Jamie Dimon, Chairman and CEO, commented on the financial results: “JPMorgan Chase reported strong results in the fourth quarter of 2020, concluding a challenging year where we generated record revenue, benefiting from our diversified business model and dedicated employees. While we reported record profits of $12.1 billion, we do not consider the reserve takedown of $2.9 billion to represent core or recurring profits – essentially reserve calculations, while done extremely diligently and carefully, now involve multiple, multi-year hypothetical probability-adjusted scenarios, which may or may not occur and which can be expected to introduce quarterly volatility in our reserves. While positive vaccine and stimulus developments contributed to these reserve releases this quarter, our credit reserves of over $30 billion continue to reflect significant near-term economic uncertainty and will allow us to withstand an economic environment far worse than the current base forecasts by most economists.”

Dimon added: “In Consumer & Community Banking, deposits grew 30% or over $200 billion driven primarily by growth in the Federal Reserve’s balance sheet and the continuation of modest market share gains. Within our consumer lending franchise, auto and retail mortgage originations were both up more than 20%. Consumer spending continued to recover, as reflected in combined debit and credit card spend being up for the full quarter. The Corporate & Investment Bank delivered another impressive quarter with growth in Global Investment Banking fees of 34% and Markets revenue of 20%. With a record quarter, Commercial Banking earned $3.3 billion of investment banking revenue in 2020, surpassing its previous $3 billion long-term target. In Asset & Wealth Management, AUM grew 17% due to higher asset values and net inflows of over $190 billion into long-term and liquidity products over the last twelve months.”

Dimon concluded: “We ended the year with a CET1 ratio of 13.1% (vs. 12.4% at the beginning of the year) and capital above $200 billion, providing us with meaningful capacity to further invest in our business and communities, while returning capital to
our shareholders. This increase in capital was after raising over $2 trillion of credit and capital for our consumer and institutional clients around the world, which includes nonprofits and U.S. government entities, including states, municipalities, hospitals and universities and adding net $12 billion to credit reserves. We also hold $1.4 trillion of cash and marketable securities, which is currently over $450 billion in excess of what is required. We opened branches in new markets, improved our digital capabilities, and made acquisitions that will enhance our product offerings and deepen our engagement with our customers. We also continued to invest in our communities – for example, through our initial commitments to support those most impacted by the pandemic and our longer-term commitment to advance racial equality and promote economic growth. Our earnings power and healthy capital position also provide us the flexibility to pay dividends and return excess capital to shareholders through share repurchases. I want to end by thanking our frontline colleagues and those working from home who quickly adapted to the pandemic and safely helped our clients, customers, communities and governments.”

Grafik zeigt aktuelle JP Morgan-Quartalszahlen

JP Morgan-Quartalszahlen - Jamie Dimon
Jamie Dimon. Foto: Steve Jurvetson Creative Commons Attribution 2.0

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