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Videoausblick: Die große Party!

Die Märkte vor allem in Europa werden heute die große Party feiern, nachdem Macron vor Le Pen liegt bei den französischen Präsidentschaftswahlen und damit die Chancen Le Pens in der Stichwahl minimal sein dürften. Das hat den Euro mit dem größten Anstieg seit Dezember zeitweise über die Marke von 1,09 gebracht, auch der X-Dax dürfte knapp 200 Punkte höher starten..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Märkte vor allem in Europa werden heute die große Party feiern, nachdem Macron vor Le Pen liegt bei den französischen Präsidentschaftswahlen und damit die Chancen Le Pens in der Stichwahl minimal sein dürften. Das hat den Euro mit dem größten Anstieg seit Dezember zeitweise über die Marke von 1,09 gebracht, auch der X-Dax dürfte knapp 200 Punkte höher starten. Mit dem Ergebnis aus Frankreich ist ein großes Damoklesschwert von den Märkten genommen worden, jedoch sind die Profi-Investoren schon stark in Europa engagiert (was das weitere Potential mindert), und in dieser Woche wird sich der Fokus in Richtung Politik (Rückkehr des US-Kongresses; Nordkorea-Gründungsfeierlichkeiten) sowie auf die US-Berichtssaison (40% aller S&P-Unternehmen werden berichten in dieser Woche) richten..

35 Kommentare

35 Comments

  1. Avatar

    GiGi

    24. April 2017 08:42 at 08:42

    In Europa werden mit der Wahl Macrons endgültig die Lichter ausgehen!

    Der linke EU-Faschismus in Brüssel , der gegen die vielseitigen Völker mit ihren unterschiedlichen Kulturen , Werten und Traditionen in Europa agiert wird triumphieren und die Börsen jubilieren.

    Eine von den Reichen und Mächtigen der finsteren Elite hochgehievte Ex-Banker Rothschild Marionette wird mit hoher Wahrscheinlichkeit neuer Präsident, da er die anderen Stimmen der Verlierer zugeschanzt bekommt.

    Die Islamisierung schreitet voran und die primitiven Gegenkulturen sind weiter auf dem Vormarsch.

    Aus den vergangenen Anschlägen und kriminellen Zuständen auf den Straßen , speziell in den Banlieues scheint keiner zu lernen.

    Was muss noch alles passieren ?

    Zum Verzweifeln , eine hohe kulturelle Zivilisation der Barbarei und Bestialität preiszugeben.

    Wenn das nicht mal geplant ist ……..

    • Avatar

      PK

      24. April 2017 09:47 at 09:47

      die Lichter gehen dann endgültig aus, wenn sich Le Pen oder AFD in Europa breit machen. Aber es scheint ja noch einen Rest von Gehirn und Anstand in Europa zu geben.

      • Avatar

        GiGi

        24. April 2017 10:37 at 10:37

        Danke für deinen überaus konstruktiven Beitrag , verbunden mit einer sagenhaft tollen Begründung…..
        Die Rassismuskeule a la 100 % Kim Young Scholz und der anderen Volkszertreter fehlt noch :-p

        • Avatar

          GiGi

          24. April 2017 10:51 at 10:51

          Damit ist natürlich 100 % ( Maddin ) Kim Young Schulz mit gemeint…..sorry

          Vielleicht kann das der Mod noch editieren, bevor das Posting moderiert wird

      • Avatar

        Bademeister

        24. April 2017 10:50 at 10:50

        Frankreich wird und bleibt faktisch handlungsunfähig gegenüber den immer grösser werdenden wirtschaftlichen und sozialen Problemen unter einem Präsidenten Macron.
        Macron wird, wie Tsipras, ganz schnell zu einer Marionette der EU mutieren.
        Vor wenigen Legislaturperioden wäre die Wahl eines Macron noch ein grosses Drama gewesen, heute ist Brüssel aber heilfroh, überhaupt noch eine vermeindliche Alternative gegen den rechten Mob finden zu können.
        Was die Märkte da heute feiern ist eigentlich die totale Handlungsunfähigkeit Frankreichs von Morgen.
        Entweder drohen unter einem Präsidenten Macron zeitnahe Neuwahlen zugunsten der etablierten Parteien, oder wir sehen eine EU-Schattenregierung nach bereits bewährtem griechischen Modell.
        Und Macron steht eigentlich ganz schön weit rechts, so wie die derzeit das Sagen habenden Regierungen in Holland oder Österreich…noch ein Wolf und Bauernfänger im Schafspelz also.
        Das bisherige Establishment Europas muss sich der scheinbar unlösbaren Problematik jetzt anpassen um nicht Macht und Geld zu verlieren…anscheinend wiederholt sich die Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts.

        • Avatar

          Gixxer

          24. April 2017 11:59 at 11:59

          Ich kann Bademeister hier nur Recht geben.

          Das Unheilvolle wurde damit nur verzögert.

          Selbst wenn Macron gewählt wird, wovon ich ausgehe, wird es einen weiteren Zerfall der EU geben, da die Probleme so auf keinen Fall gelöst werden.
          Ich will aber auch nicht sagen, dass sie eine Le Pen lösen kann.

          Es ist vielmehr die Wahl zwischen Pest und Cholera wie in den USA.

          • Avatar

            Bademeister

            24. April 2017 12:54 at 12:54

            Ja Gixxer, weder Clinton, noch Le Pen wären akzeptable Alternativen.
            Unser echtes Problem wird jetzt der massive Rechtsruck quer durchs bestehende Establishment.
            Wenn wir z. B. sehen müssen, dass die AfD, Wilders oder die FPÖ endlich wieder weniger Zulauf haben, ist das nur die eine Seite der Medaillie.
            Die andere Seite ist leider die derzeitige „wir tun was-Mentalität“ der bisher gemässigten und wählbaren politischen Kräfte.
            Es geht ein massiver Rechtsruck quer durch die Parteien und Gesellschaften, der praktisch die Masse der Individuen förmlich zu indoktrinieren vermag!
            …oder anders geschrieben: Rechtes Gedankengut wird für die breite Mehrheit salonfähig, ja sogar erwünscht gemacht.
            Die europäische Union versucht so, den immer stärkeren Kontroll-, Macht- und Vertrauensverlust in die eigene Institution zu cachieren….auf Kosten der persönlichen Freiheit der Menschen und einem fortschreitenden Demokratieverlust.
            Niemals zuvor in der Geschichte wurde das Wort *Demokratie* in den Medien mehr als heute ausgesprochen oder beschrieben!
            Tatsächlich aber entfernen wir uns jeden neuen Tag immer weiter davon!
            Da der Mensch ein Gewohnheits-Tier ist, verändert sich schleichend aber doch nachhaltig die Bedeutung dieses Begriffes für uns ALLE…es hiess ja auch mal *Deutsche Demokratische Republik*.
            …und „rechte“ Menschen lassen sind in einer Oligarchie, Mediendiktatur oder Europäischen Union wesentlich leichter regieren und kontrollieren als „linke“ oder schlimmstenfalls autonom Denkende.

      • Avatar

        Walter Schmid

        24. April 2017 10:53 at 10:53

        Ich muss zugeben, wertgeschätzter PK, zu diesem Thema hätte ich Sie auch etwas weitsichtiger eingeschätzt.

        • Avatar

          PK

          24. April 2017 17:41 at 17:41

          Die etablierten Parteien tragen ganz sicher eine massive Mitschuld an der ganzen EU – und Flüchtlings Misere, aber mit Parteien wie LePen oder AFD wirds uns ganz sicher nicht besser gehen.
          Ich bin auch nicht ganz undankbar für die Stimmengewinne der rechten, bringt es doch vielleicht die anderen zum nachdenken, was man anders machen sollte.
          Aber Lösungen hat keiner anzubieten, das ist das Problem. Denn die sind alle unpopulär und tun weh.

    • Avatar

      Walter Schmid

      24. April 2017 10:49 at 10:49

      Ich frage mich schon seit 3 Jahrzehnten, wann die Menschen aufwachen und begreifen, dass die europäischen Kulturen durch die zunehmende Islamisierung dem Untergang geweiht sind. Es gehört nur wenig Weitblick, Intelligenz und Lebenserfahrung dazu, um das Problem zu erkennen. Wir verspielen aber nicht nur unsere Kulturen, sondern leider auch unseren sozialen Frieden und unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
      Und die Börsen feiern, weil die Euro-Länder wohl (noch) nicht auseinander brechen werden und weiterhin alles Geld, was nicht ins Verdienen gebracht wird, eben einfach gedruckt wird. Ich glaube, man muss schon ziemlich dumm sein, wenn man glaubt, es könne so auf alle Zeit weitergehen.

    • Avatar

      Denker

      24. April 2017 12:07 at 12:07

      Wieso so viel Diskussion um Dinge die kein Wähler ändern kann.
      Würden wahlen etwas ändern wären sie verboten.
      Entschuldet euch und hört auf zu arbeiten.
      Steckt nicht noch unnötig Energie in das rotschildsche Zinssystem.

      Alles läuft nach Plan

  2. Avatar

    Helmut Josef Weber

    24. April 2017 10:38 at 10:38

    Ich fasse es nicht.
    Da wird gejubelt weil Le Pen etwa 2% hinter Macron liegt?
    Das kann aber ganz böse nach hinten losgehen.
    Was wäre wenn die AFD 2% hinter der CDU/CSU liegen würde und es gäbe eine Stichwahl?
    Etwa 50% der Franzosen müssen nun neu ihre Stimme vergeben.
    Einen größeren Terroranschlag noch vor den Wahlen und Le Pen macht das Rennen.
    Viele Grüße
    H. J. Weber

    • Avatar

      Gerd

      24. April 2017 12:30 at 12:30

      „Einen größeren Terroranschlag noch vor den Wahlen und Le Pen macht das Rennen.“
      Viele Grüße
      ???
      Warum sollten die islamischen Terroristen Ihren Gönnern das Leben noch vor der Stichwahl schwermachen wollen? Und damit LePen an die Macht verhelfen.

      Auf ein paar Monate früher oder später kommt es den Schläferzellen doch gar nicht an. Denen ist Intensität und Nachhaltigkeit Ihres Wirkens viel wichtiger.

      • Avatar

        Bademeister

        24. April 2017 13:00 at 13:00

        Den inszeniert dann aber die Europäische Union bei Paris-St. Germain… hoffentlich keine Realsatire!

    • Avatar

      Michael

      24. April 2017 21:09 at 21:09

      Ihnen ist aber schon klar, dass ein Großteil der Terroranschläge in Frankreich von französischen Staatsbürgern verübt wurde, die aus den ehemals „versklavten“, unterdrückten und wirtschaftlich ausgepressten Kolonien stammen?
      Mit Islamismus hat das alles nur am Rande zu tun, es geht eher um gesellschaftlich nach wie vor unterdrückte Randgruppen.
      Die Geschichte rächt sich…

  3. Avatar

    Gerd

    24. April 2017 11:25 at 11:25

    Ich will mal zurückhaltend äußern, w e r am Ende das Licht ausknipsen wird.

    Aber dass es ständig schon etwas dunkler wird, kann doch nur jemand leugnen, der mit geschlossenen Augen durchs Leben geht.
    Da sehe ich Wahllokale in Frankreich, vor denen Polizisten und Soldaten postiert sind. Die Wähler müssen Taschen-und Körperkontrollen über sich ergehen lassen.
    Und was machen sie – sie wählen erneut diejenigen Institutionen, die ihnen sowas eingebrockt haben.

    Hätte mir jemand vor fünf Jahren gesagt, dass Wahllokale in unserem Europa mal so geschützt werden müssen, den ich ich doch für bekloppt erklärt. So was kannte ich damals nur von Dritte-Welt-Ländern. Aber wir sind auf dem besten Weg dorthin.
    Und wenn geliefert wird, dürfen die Franzosen sich stolz auf die Schulter klopfen und sagen „Wir haben es bestellt“

    Nebenbei: soviele Sicherheitskräfte wie in Frankreich waren nicht mal auf der Krim nötig, um Anschläge zu verhindern.

    • Avatar

      Columbo

      24. April 2017 12:05 at 12:05

      Ich würde das Ganze Euphorie nennen. Soll der Dax noch richtig steigen, umso eher geht’s dann runter.
      Schöne Grüße von der Seitenlinie.

    • Avatar

      Walter Schmid

      24. April 2017 12:20 at 12:20

      @Gerd
      Ein gutes Beispiel dafür, wie weit wir schon gekommen sind. Aber das ist nur der Anfang.

  4. Avatar

    Rainer Köhler

    24. April 2017 12:12 at 12:12

    Die letzte große Party vor dem Zusammenbruch. Erinnert alles sehr an die „goldenen“ Zwanziger.

    In Frankreich herrscht seit über einem Jahr der Ausnahmezustand, junge Menschen ohne Perspektive setzen ganze Straßenzeilen in Brand und einmal im Quartal schießt ein islamischer Terrorist um sich. Die etablierten Parteien stürzen in ganz Europa ab, während populisitsche Kräfte mehr und mehr an Boden gewinnen.

    Dieser Tanz auf dem Vulkan hat schon etwas surreales.

  5. Avatar

    Marko

    24. April 2017 12:12 at 12:12

    Na da wäre ich vorsitichig, man schaue sich mal die Franzosen an ? Da fliesst jetzt Geld rein, nach Südeuropa sowieso. Die Banken natürlch als große Gewinner…

    Tja, das sieht , wenn man realtisch ist, nicht gut aus für Le Pen, weil deren Vorstellungen :
    Austritt aus dem EUR, ein „neuer Franc“, Wechselkurs des güldenen Franc,eins zu eins zum EUR (!, ganz klar, seeehr realtistisch…) ,
    sofortige Schliessung der Grenzen, bzw Grenzkontrollen (was ist eigentlich mit der „grünen Grenze“, da muss dann doch ein Zaun/eine Mauer hin, mindestens 10 Meter hoch und Deutschland bezahlts ? Warum Deutschland, keine Ahnung, weil Frau Le Pen das so will ? :D
    Ach, stimmt die hohen Exportüberschüsse , immer ein wieder gerne gesehener Grund…. :)
    Wenn wir schon dabei sind, zahlen wir den Mauerbau zu Belgien, Italien usw… gleich mit, was solls, die paar Kröten… Aber deutsche Firmen dürfen wir schon verwenden ? :D

    Sagte ich doch, wer sich viel zu hoch absichert, dann kann das nix werden, mit der Bärenparty….Dax auf Allzeithoch, na endlch kommt ein wenig Bewegung in den Laden, Bufu runter, auch gut !

    „Allzeithoch im DAX zeichnet Welt zu rosig – Kurs-DAX noch 6% weg

    Das neue Allzeithoch im DAX ist zwar nett und klingt spektakulär, allerdings zeichnet es die Welt auch zu rosig. Denn das neue Hoch im deutschen Börsenbarometer geht vor allem auf Dividenden zurück und nicht auf Kursgewinne. Mit seiner Dividendenrendite von kontinuierlich knapp 3 Prozent pro Jahr entfernt sich der DAX als sogenannter Performance-Index immer weiter von den ihm zugrundeliegenden Aktienkursen…“

    Na ja „Bärensprech, eben“, ich hoffe es hat nicht allzuviele Baren „zerlegt“, derzeit scheinen die Bären dem Kursanstieg nicht zu vertrauen, immer feste druff mit Shorts.

  6. Avatar

    Marko

    24. April 2017 13:21 at 13:21

    Und Frankrech hat ein Problem : DIe Jugendarbeitslosigkeit, fehlende Reformbereitschaft, starke Gewerkschaften, man ist chancenlos gegenüber über dem „großen Deutschland“, welches sich hinter dem EUR verstecken kann. Für Berlin, war der EUR ein „gefundes Fressen“, egentlch „aufgedrägt“ durch die anderen Europäer. Die Macht in Europa liegt in Frankfurt und Berlin.

    „Frankreich den Franzosen“, na das kommt natürlich gut an. Ein Austritt aus dem EUR, Grenzen wieder hin, alles wieder wie früher ? Allein der Quatsch mit dem Wechselkus 1 Franc ein EUR, das kann gar nicht funktonieren.

    1. Werde ich (als ehemaliger EUR-Staat) von der Finanzmarktwelt so „abgestraft“ währungstechnisch, dass es nur so kracht in Frankreich (Währungsabwertung)

    2. Angenommen, der neue französche Franc steht 0,3 zu eins zum EUR, selbst wenn, ich als französiche Natonalbank, denke, ich bin „unabhängig“ muss ch jedesmals „mithalten“, wenn „die da drüben in Frankfurt“ sagen , rauf oder runter mit den Zinsen. Dieses „Spielchen“ hatten wir doch schon, mit der Bundesbank zu seligen DM-Zeiten…

    VG

    Marko

  7. Avatar

    Gerd

    24. April 2017 13:22 at 13:22

    @Bademeister:
    „…..auf Kosten der persönlichen Freiheit der Menschen…“

    Also ich persönlich nehme den Rechtsruck liebend gerne in Kauf und würde dafür sogar jedes Jahr einen Tag ins Gefängnis gehen. Finde ich besser, als jeden Tag fürchten zu müssen, abgestochen, abgeschossen, umgefahren oder sonstwie in die ewigen Jagdgründe geschickt zu werden.

    Sie dürfen das für sich selbstverständlich andersherum sehen, wenn Sie dafür in Kauf nehmen, an nur einem einzigen Tag endgültig in die Luft gesprengt zu werden.

    Aber Sie klammern sich bestimmt an eine Wahrscheinlichkeitsrechnung mit Risikoanalyse, dass ausgerechnet Sie davon betroffen sein werden.
    Und wenn das anderen Menschen passiert bzw. schon passiert ist – spüren Sie dann wenigstens sowas wie Mitgefühl?

    • Avatar

      Bademeister

      24. April 2017 13:57 at 13:57

      Klar, dass diese Opfer mein vollstes anteilnehmendes Mitgefühl haben.
      Aber abgesehen von der Tatsache, dass es in Dortmund bei einem Anschlag Verletzte gegeben hat, wissen wir bisher nichts über die Hintergründe.
      Jedenfalls wars nicht so, wie es durch die Medien erfolgreich verbreitet wurde.
      …wollte mit diesem hoffentlich nicht eintretenen Realsatire-Szenario nur auf die Allmacht der Medien bzgl. der Verbreitung von gewünschten und gesteuerten Feindbildern aufmerksam machen.

      • Avatar

        Gerd

        24. April 2017 14:26 at 14:26

        In Dortmund?
        Ist da heute was passiert? Jedenfalls hatte ich heute nicht ein einziges Mal Dortmund Im Sinn. Ich habe jetzt aber auch leider keine Zeit mehr, um das von der Nachrichtenlage her zu verfolgen, da ich weg muss.

    • Avatar

      Lars

      24. April 2017 20:09 at 20:09

      @Gerd
      Einen Tag pro Jahr ins Gefängnis: Dann aber hoffentlich bei den ganz schweren Jungs oder bei denen, die uns täglich in die ewigen Jagdgründe schicken, obwohl, da dürften Sie sich wohlfühlen.
      Denn eigentlich sieht es laut der kürzlich veröffentlichten Kriminalstatistik für das Jahr 2016 eher so aus:
      Politisch motivierte Kriminalität: Politisch motivierte Straftaten erreichten mit mehr als 41.500 Verbrechen einen Höchststand. Es handelt sich um einen Anstieg um 6,6 Prozent. Die Zahl der Straftaten mit rechter Motivation nahm auf 23.555 zu, während linksmotivierte Taten auf 9389 Fälle zurückgingen. Die politisch motivierte Ausländerkriminalität nahm auf 3372 Fälle zu.

  8. Avatar

    Marko

    24. April 2017 13:59 at 13:59

    Was ich damit sagen will, ein Austrtt eines EUR-Stattes aus dem EUR ist nicht möglich (mitgehangen mitgefangen)!
    Man bedenke allein mal : wie bezahle ich als „EUR-Austrlttler“, meine Schulden in EUR ? Nach einer ca. 60-70 -% Währungsabwertung, viel Spaß !!

    Man könnte natürlich sagen, eigentlich wäre es das Beste, Deutschland träte aus dem EUR aus, unfair diese Deutschen, mit ihrem Exportüberschuss.
    Das geht erst Recht nicht, weil dann der EUR „tot“ wäre.

    Weil sich dann alle auf die „neue DM“ stürzen würden, ist eben so.

    • Avatar

      Columbo

      24. April 2017 15:03 at 15:03

      @Marko,
      glauben Sie allen Ernstes, der EUR-Austrittler würde seine Schulden bezahlen? Er würde nichts bezahlen!
      Was sollen die anderen machen, einmarschieren?

      • Avatar

        Lars

        24. April 2017 20:47 at 20:47

        @Columbo
        Wir werden sehen, was die EU mit Kleinbritannien vereinbaren wird. Und sollte erstere wirtschaftlich und politisch einigermaßen standhaft bleiben, sollte dies anderen Separatistenbestrebungen zumindest ernsthaft für die isolierte Zukunft zu denken geben, ob sie Schulden bezahlen oder nicht.

        • Avatar

          Columbo

          24. April 2017 21:18 at 21:18

          @Lars, ich meinte natürlich nicht einen geordneten „very british“ Austritt, sondern einen „wilden“ Austritt. Daß eine Le Pen oder ein Grillo der EU Schulden zurückzahlen würde, ist wohl ziemlich unwahrscheinlich.

          • Avatar

            Lars

            24. April 2017 22:39 at 22:39

            Trump hat sich auch als „wilder“ Separatist und großer Reformer geoutet. Übrig geblieben ist lauwarmer Dampf und Krampf.
            Le Pen oder Grillo müssten sich auch an getroffene Vereinbarungen halten und würden politisch-wirtschaftliche Realitäten nicht ignorieren können.

        • Avatar

          Michael

          24. April 2017 21:51 at 21:51

          …und wird hoffentlich als Richtlinie für künftige Rosinenpicker und konzeptlose ehemalige Vertragspartner dienen, die glauben, es gäbe nur die Rechte, aber nicht die Pflichten…

        • Avatar

          Michael

          24. April 2017 21:58 at 21:58

          Ich bin ja mal gespannt, ob man in England den anderen Staaten Großbritanniens (v.a. Schottland und Wales) nun auch so selbstverständlich den demokratisch legitimen und gewollten Austritt aus dem Brexit und dem großen Empire gewährt ;)

  9. Avatar

    Kuperkopf

    24. April 2017 16:42 at 16:42

    Mr. Dax Müller war wieder einmal der perfekte Indikator für den Einstieg (oder Nachkauf wie bei mir). ;)

  10. Avatar

    PK

    24. April 2017 17:39 at 17:39

    Tja, wie war das mit dem Argument weil etwas lange gestiegen ist, MUSS es jetzt doch einfach fallen ? Hat mal wieder nicht geklappt.

    • Avatar

      Columbo

      24. April 2017 18:03 at 18:03

      Es wird klappen, wenn die Fallhöhe groß genug ist.

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Wer an der Börse seine Gefühle ausschaltet, gewinnt! – Werbung

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Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über.

Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen.

Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein entsprechendes Auto fuhren. Studien haben diesen Zusammenhang mehrfach belegt.

Investieren Sie nicht in der Branche, in der Sie arbeiten

Für die Entstehung einer Lieblingsaktie oder einer Lieblingsbranche ist auch oft unser ausgeübter Beruf von Relevanz. So habe ich jahrelang in meinen Depots Bank-Aktien übergewichtet, weil ich ein Kind der Branche bin. Hier fühlte ich mich wohl, hier kaufte ich gerne. Richtig clever war diese Übergewichtung freilich nicht, wie die Performance vieler Bank-Aktien im Rückblick zeigt. Ich habe Zeit gebraucht, um diesen Wirkfaktor zu verstehen und schließlich abzuschalten.

Ein ähnliches Beispiel: Ein Ingenieur im Maschinenbau wird mit großer Wahrscheinlichkeit sein Depot erheblich mit Aktien dieser Branche befüllen. Er liebt die Arbeit, die er tut. Er mag die Produkte, mit denen er arbeitet. Folglich liebt er auch

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Risikoaversion und der Dax - wie geht es weiter?

Werden Dax, Dow und Co nach dem jüngsten Kursverlusten weiter fallen? Risikoaversion (auch Risk Off genannt) ist das Wort der Stunde, also die Flucht in den sicheren Hafen namens US-Dollar und hochwertige Anleihen, in Zeiten immer weiter steigender Corona-Ängste, welche die wirtschaftliche Erholung gefährden. Hier zunächst zwei aktuelle Video-Beiträge von Jochen Stanzl von CMC Markets:

Milan Cutkovic

Hier drucken wir die aktuelle Meinung von Milan Cutkovic ab, Marktanalyst bei Axitrader:

Die Börsen wurden zum Start in die neue Handelswoche von der Realität eingeholt. Dank des billigen Geldes der Notenbanken, drastischer Stützungsmaßnahmen der Regierungen weltweit sowie einer starken Nachfrage nach den Technologieaktien als Pandemie-Gewinner kannte der Aktienmarkt in den vergangenen Monaten nur den Weg nach oben. Die jüngsten Corona-Warnungen nach dramatisch steigenden Infektionszahlen sind nun eine kalte Dusche für die Investoren und die Erinnerung daran, dass wir uns weiterhin inmitten einer globalen Pandemie befinden.

Dass die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Herbst wieder steigen würde, wurde generell erwartet. An den Aktienmärkten bestand jedoch die Hoffnung, dass die Regierungen die Situation nun deutlich besser unter Kontrolle haben und weitere Lockdowns nicht nötig sein würden. In Großbritannien aber kalkuliert die Regierung aber bereits wieder mit einem solchen Szenario und bereitet weitere landesweite Restriktionen vor. Es besteht die Sorge, dass weitere Länder in Europa dem Beispiel folgen werden und die Wirtschaft erneut zum Stillstand kommt.

In den USA steht kein Durchbruch im Ringen um ein neues Corona-Hilfspaket in Sicht. Für die Anleger ist dies frustrierend, vor allem nach dem die Federal Reserve nicht weit genug ging. Ohne weitere Stimulus-Maßnahmen der Regierung könnte die Konjunkturerholung auf der anderen Seite des Atlantiks ins Stocken geraten.

Auch am Devisenmarkt ist in naher Zukunft mit erhöhter Volatilität zu rechnen. Neben der Pandemie dürften die US-Präsidentschaftswahl, die Brexit-Verhandlungen und geopolitische Spannungen die Wechselkurse wieder stärker bewegen. Aktuell sind aufgrund der Risikoaversion vor allem der US-Dollar und der japanische Yen gefragt.

Jasper Lawler

Jasper Lawler von LCG sagt aktuell (hier auszugsweise zitiert), dass er heute die Reaktion der Anleger auf den gestrigen großen Risiko-Off-Tag an allen Märkten, den so genannten „Battery Day“ von Tesla und die Aussage des Fed-Vorsitzenden Jay Powell beobachten werde. Der gestrige Tag sei ein klassischer Risiko-Off-Moment gewesen, an dem Aktien und Kryptowährungen einbrachen, während Staatsanleihen, der US-Dollar und der Yen zulegen konnten. Tech-Aktien würden sich seit einigen Wochen zurückziehen, aber gestern sei der Ausverkauf breiter gewesen, da die Industrieunternehmen im Dow schwer getroffen wurden. Der Silberpreis fiel am Montag an einem Punkt um 10%.

Einige Marktteilnehmer hätten auch argumentiert, dass das traurige Ableben der Richterin Ruth Bader Ginsburg und der Streit um ihre Nachfolge im Obersten Gerichtshof ein neues US-Konjunkturpaket noch unwahrscheinlicher gemacht habe. Wenn der Rückgang nur auf die Stimmung zurückzuführen ist, dann erhöhe dies die Chance auf einen Rückschlag am nächsten Tag – auch wenn einige wichtige technische Niveaus, darunter die 50 DMA im S&P 500 nachgegeben haben – dies begünstige weitere Abwärtsbewegungen.

Teslas Battery Day sei zum Teil ein PR-Gag, und zum Teil etwas Wesentliches für die Zukunft der Elektrofahrzeuge. Jede neue Generation von Tesla-Batterien sollte in der Lage sein, mehr Energie zu speichern und eine längere Lebensdauer zu haben – und damit die Reichweite und Kosten von Elektrofahrzeugen auf ein Niveau zu bringen, das von der breiten Masse akzeptiert werde.

Jasper Lawler weist auch darauf hin, dass Jerome Powell heute Nachmittag bei einer von drei Gelegenheiten in dieser Woche vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses über das CARES-Gesetz aussage – d.h. über das erste Konjunkturpaket. Für Großbritannien wird erwartet, dass Premierminister Boris Johnson gegen Mittag in einer Erklärung vor dem Unterhaus weitere Sperrmaßnahmen ankündigen wird.

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