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Aktien

Videoausblick: Die große Wende!

Wir haben an den Märkten eine große Wende erlebt – und diese Wende wird von Dauer sein, weil die Ursache der Wende, Donald Trump und sein anzunehmendes Regierungsprogramm, nicht so schnell verschwinden wird.

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Wir haben an den Märkten eine große Wende erlebt – und diese Wende wird von Dauer sein, weil die Ursache der Wende, Donald Trump und sein anzunehmendes Regierungsprogramm, nicht so schnell verschwinden wird. Das haben gestern vor allem die Anleihemärkte und die Währungen der Emerging Markets zu spüren bekommen. Die Zeit der Mini-Renditen ist vorbei – und was die Notenbanken nicht geschafft haben, macht nun die Aussicht auf die Schuldenparty Trumps: die Inflation wird kommen! Und damit öffnet sich eine Schere zwischen den verschiedenen Märkten: der Dow Jones mit neuem Allzeithoch, der Nasdaq dagegen wird abverkauft. Heute Nacht haben Notenbanken zugunsten ihrer (Emerging Markets-)Währungen eingegriffen, es brennt also. Wir bezweifeln, dass der Dax in diesem Umfeld sofort ein neues Jahreshoch wird erreichen können..

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64 Kommentare

64 Comments

  1. Avatar

    Karl Müller

    11. November 2016 07:58 at 07:58

    Guten Morgen Herr Fugmann.
    Wie immer zuverlässig und mit einem realistischen Blick auf die Dinge.

    Ob es jetzt losgeht? Knirscht es jetzt im morschen Notenbank- Gebälk? Nein … man wolle keinen Währungskrieg sagten die G20. Und nun bekommt man ihn von Donald aufgezwungen. Dabei hat der Mann noch keinen einzigen USD Schulden aufgenommen- da kann sich Graf Dragho ne scheibe abschneiden!

    Was wird mit den Japanern jetzt? Diese Performance im Nikki können die doch nicht halten oder?

    VG Karl

  2. Avatar

    M.Müller

    11. November 2016 08:19 at 08:19

    Danke Herr Fugmann,

    wie immer Weltklasse erklärt!
    Wir wissen alle nicht genau was kommt!?
    Aber eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche!
    Der Crash wo sich hier anbahnt ist so gigantisch wir werden es nicht begreifen können und werden uns die Augen reiben.

    Das gibt Mord und Totschlag die Selbstmordraten schnellen in die Höhe da ist 1929 rin Nadel im Heuhaufen.

    Wünsche euch trotzdem allen ein schönes Wochenende
    Jeden Tag geniessen wir können eh daran nichts ändern!

    • Avatar

      mona

      11. November 2016 08:58 at 08:58

      @M.Müller,
      ihr Post erinnert mich stark an @bauer…
      aber ansonsten schließe ich mich ihrer Meinung an und
      wünsche @Fugmann….ein prosit,auf nen Kurzen.

  3. Avatar

    gerd

    11. November 2016 08:36 at 08:36

    Dieses mal hab ich weder die einleitende Textpassage gelesen, noch das Video angeschaut – nur die Kommentare gelesen.

    Da „schwant“ mir ja ganz was Böses (besonders nach dem KO v M.Müller), was da wohl im Film kommt. Vielleicht wurde er schon irgendwo nebulös andeutungsweise als Hologram gesichtet – der afroamerikanische „Schwan“.

    • Avatar

      mona

      11. November 2016 09:03 at 09:03

      @Gerd,
      immer einen kessen Spruch auf der Lippe..,aber mit den“Schwänen“(?)….das ist so eine Sache,die ich nicht kommentieren will!

      • Avatar

        gerd

        11. November 2016 09:17 at 09:17

        @Mona
        TINA kennen Sie ja jetzt.
        Jetzt würde mich mal interessieren, o b und was Sie sich unter einem schwarzen Schwan vorstellen können?

        • Avatar

          mona

          11. November 2016 09:32 at 09:32

          @Gerd,
          das kann Ihnen ihr Freund @bauer… am besten erklären,ansonsten lesen Sie sich ca.2-3 Wo.zürück…
          Ich mach mich doch hier nicht zum Affen!
          Ich behaupte nur unter vorgehaltener Hand,daß der Crash,wie es @Fugmann beschreibt,nicht mehr lange auf sich warten läßt.
          Sie kennen doch meine Meinung zum Markt….

  4. Avatar

    Toni_Trade

    11. November 2016 08:43 at 08:43

    @Fugi: Danke für die Top Analysen nach der US Wahl. Sie sprechen von mittelfristigen Anstiegen bei Gold. Wann wird Ihrer Meinung nach der große Knall an den Anleihemärkten kommen, damit verbunden auch die Kapitalflucht aus den Aktienindizes, Abverkauf des Dollars und der RUN in sichere Häfen wie zum Beispiel Gold ?
    Danke für Ihre Einschätzung.
    VG

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      11. November 2016 08:45 at 08:45

      @Toni, das ist schwer zu sagen, es wird auf das ankommen, was Trump dann konkret sagt oder tut oder ankündigt. Jedenfalls ist da eine gigantische Party auf Pump zu erwarten, und irgendwann kommt der Keller und will die Bezahlung der Rechnung.
      Wann das ist? Moment .. dauert noch etwas .. ich suche gerade meine Glaskugel..

    • Avatar

      gerd

      11. November 2016 08:59 at 08:59

      „…der RUN in sichere Häfen wie zum B e i s p i e l Gold….“

      Was wäre außer Gold noch ein „sicherer“ Hafen?
      Vielleicht Immobilien? Um die nächste Blase aufzupusten?

      Oder doch nur ausschließlich alles in Gold? Wieder bis auf 1800 hochpushen, auf dass es anschließend ebenfalls kracht?

      Irgendwo muss das Geld ja hin. Und es ist immer da, es bleibt, es löst sich nicht auf – solange die Notenbanken es wieder einsammeln.

      Und wieso dann die Meinung
      „“die Kapitalflucht aus den Aktienindizes“.

      Behaupten kann ich es nicht – es ist mehr ein Wunsch, der aber nicht unbedingt utopisch ist. Weder der Immobilienmarkt und Goldmarkt kann das Geld nicht absorbieren, es fließt auch in den Aktienmarkt.

      Denn würde das Geld sowohl aus den Renten als auch zusätzlich aus den Aktien rausströmen, wären ja die Gold-und Immobilienmärkte heillos mit der Aufnahme überfordert.

      • Avatar

        mona

        11. November 2016 09:14 at 09:14

        Aus deinem Post,werde ich nicht schlau!
        Es macht aber den Eindruck,daß du Dir noch nicht sicher bist,wo du deine Kohle investieren sollst…
        Gold ist langfristig die beste Anlage und eine abbezahlte Immo.!
        Da kann die Finanzwelt mit Trump machen,was sie will..wir sind auf jedenfall unter den Gewinnern,außer die eigene Gesundheit spielt nicht mehr mit.
        Schönen Tag noch

        • Avatar

          gerd

          11. November 2016 09:25 at 09:25

          Und wie ich mir sicher bin. Zwangsweise.
          Weil ich im Aktienmarkt engagiert bin – und keine Buchgewinne habe.

          Und deshalb ist meine hier geäußerte Meinung auch unterbewusst auch immer ein Stück von Hoffnung geprägtem Wunschdenken.
          Gleichwohl erwarte ich spätestens zum Jahresende 2017 einen gewaltigen Einbruch beim DAX. Aber vllt geht der dann von 11800 aus und endet schon wieder bei 8800

          • Avatar

            mona

            11. November 2016 09:51 at 09:51

            Wer zu spät kommt,den bestraft das Leben..
            Keine Buchgewinne…also Verluste,so wie die Mehrheit in diesem DAX-Jahr…
            Dow&Dax,haben ja eine super Performance im laufenden Jahr,oder…
            Auch du wurdest auf dem falschen Fuß erwischt und klammerst dich jetzt an die 11800!
            Ich werde dich nochmal daran erinnern,wenn es dann soweit ist…Crash.
            Ich denke mir manchmal..,der Crash muß erst auf unseren Fußmatten vor der Haustüre eintreten,daß wir endlich mal aufwachen!
            Mit „wir“,..habe ich mich nicht gemeint….

          • Avatar

            mona

            11. November 2016 10:21 at 10:21

            Zusatz….
            und genauso ist es auch,daß Deutschland sich im Krieg befindet,aber es ist halt noch nicht in unseren Köpfen angekommen!
            Nur ein simples Beispiel:
            Dir gehts sehr gut incl.deinem Investment und auch der DAX steht (n.d.Wunschdenken) bei 11800 und Weihnachten steht vor der tür!So..jetzt machst du Urlaub in der Türkei,Seyschellen,ect…bist happy,euphorisch,machst dich so richtig frei.. und dann wirst du z.B.sehr nett gefragt,wo du denn her kommst (Nationalität)?
            Da es aber in der Region,in der du deinen Urlaub verbringst,hauptsächlich von Moslems bewohnt ist,….braucht man sich dann nicht zu wundern,wenn er dich als dt.Staatsbürger HASST!
            Im schlimmsten Fall man tod!
            Spätestens dann weißt du,daß DE im Krieg ist!

          • Avatar

            mona

            11. November 2016 10:27 at 10:27

            Aber@Gerd,
            du machst wenigstens einen ehrlichen Eindruck!
            Wieviele von deiner Sorte gibts denn da noch?
            Schau dir doch die Wallstreet an …incl.Politiker!

      • Avatar

        Petkov

        11. November 2016 09:22 at 09:22

        Ja, sehe ich genauso. Insbesondere folgende Punkte sind für mich ziemlich ungewiss:

        – Dollarabverkauf: warum eigentlich? Die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung der FED steigt ja. Da wird der Dollar nicht so schnell abverkauft.
        – Kapitalflucht aus Aktien: wie Sie schon sagten: wohin denn? Gold wirft keine Rendite ab und Immobilien sind genauso überteuert wie Aktien, können aber nicht so schnell abgestoßen werden.

        Es herrscht auf jeden Fall große Ungewissheit. Und denke man ist kurzfristig gut beraten, nicht nach dem höchsten Gewinn, sondern nach dem geringsten Verlust zu streben.

        • Avatar

          Petkov

          11. November 2016 09:24 at 09:24

          Mein Posting war eine Antwort an @gerd.

          • Avatar

            mona

            11. November 2016 09:41 at 09:41

            lol,ich ……lass es.ha ha

      • Avatar

        Flachwitz

        11. November 2016 09:40 at 09:40

        Ich denke auch, daß die Aktienmärkte eher steigen als fallen werden, und Fugmann in diesem Punkt daneben liegt. Das Geld dürfte von den Anleihemärkten in die Aktienmärkte umgeschichtet werden – vielleicht der Anfang eines crack-up boom’s.

  5. Avatar

    gerd

    11. November 2016 09:03 at 09:03

    Korrektur:
    Das Geld bleibt….solange die Notenbanken es n i c h t wieder einsammeln

  6. Avatar

    gerd

    11. November 2016 09:10 at 09:10

    Noch ne Korrektur:

    jetzt habe ich das fehlende NICHT von vorher wiedergefunden. Es versteckte sich in dem Satz:
    Weder der Immobilienmarkt und Goldmarkt kann das Geld n i c h t absorbieren, es fließt auch in den Aktienmarkt.

    Und da hat das „nicht“ nicht ein bisschen was zu suchen.

    Mein Denkapparat läuft (heute) schwer an. Wurde schon dreimal aufgefordert das Captcha neu zu berechnen, weil mir das Multiplizieren Schwierigkeiten macht.

    Und jetzt mal das Video anschauen

    • Avatar

      mona

      11. November 2016 09:22 at 09:22

      Gerd,was ist heute los mir Dir?
      Erst lesen…dann gucken…dann Hirn einschalten…und dann erst in die Tasten kloppen!
      Um ein Haus zu fertigen,fängt man doch nicht zuerst mit dem Dach an!

      • Avatar

        gerd

        11. November 2016 09:35 at 09:35

        9 Uhr morgens ist noch nicht so meine Zeit- es sei denn, es ist was Besonderes los. Und sei es an den Finanzmärkten, z.B. vor zwei Tagen. Da brauche ich dann nicht mal nen Kaffee, der Kreislauf rotierte beim Anblick der Charts von alleine.
        Und dann kriegt auch mein Hirn etwas Blut ab zum Denken.

        Ich bewundere auch stets Herrn Fugmann, dass der sich um spätestens 7Uhr schon rundum informiert hat, ne eigene Meinung gebildet hat, ne tolle Schlagzeile kreiert, dann noch schnell zum Maskenbildner wegen Schminken und vor allem Frisieren und der anschließend schon im Filmstudio für uns den täglichen Blockbuster dreht.

        Kompliment deshalb auch noch mal an dieser
        Stelle für@Markus Fugmann

        • Avatar

          mona

          11. November 2016 09:58 at 09:58

          So kennt man dich…immer ein offenes Ohr.
          Aber was @Fugmann abliefert, ist schon eine Klasse für sich,vorallem die Schnelligkeit!
          Aber seine Frisur hats in sich(der war gut).
          Werde ihm zu Weihnachten ein Set Rasierklingen zukommen lassen.
          Apropo…in der Trump-Nacht, hatte ich hier durchgezogen bis die Sonne aufging….aber dann…

          • Avatar

            gerd

            11. November 2016 10:20 at 10:20

            Bauer, Schwarzer Schwan – steht schon so weit oben, deshalb hier.
            @Bauer ist zwar nicht mein Freund, aber er hat mich doch sehr erheitert mit seinen aus der Reihe tanzenden Postings. Und deshalb finde ich es schade, dass er seit Montag nicht mehr schreiben darf.
            Ich nehme sehr stark an, dass er gesperrt wurde, weil….
            ….ja, weil er „gedroht“ hatte, Herrn Fugmann schon bald in Hamburg zu besuchen, um mit ihm eine Maß zu stemmen. Da hätte ich an Herrn Fugmanns Stelle auch die Reißleine gezogen – denn wir haben bald Dezember und trinkt man doch Glühwein und kein Bier.

            Und o.k., ich glaube Sie wissen tatsächlich, was ein schwarzer Schwan ist. Ansonsten gibt es ja auch noch Google, oder wie heißen die, welche selbst meine geheimsten Schlafzimmergewohnheiten sammeln und bewerten.

        • Avatar

          Petkov

          11. November 2016 10:04 at 10:04

          Meine größte Sorge ist, dass sich eines Tages herausstellt, dass der Fugmann ein Hologramm ist. Ein mächtiger Internet Spider oder Crawler mit einem angeschlossenen selbstlernenden neuronalen Netz. :-)

          • Avatar

            gerd

            11. November 2016 10:28 at 10:28

            Da könnte was dran sein.
            Das würde die – aus meiner Sicht übermenschlichen frühmorgendlichen Fähigkeiten erklären.

            Er schickt ein Hologramm von ihm vor die Kamera, derweil er selbst noch gemütlich im Bett liegt.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            11. November 2016 10:32 at 10:32

            @Gerd, @Petkov, shit, ihr seid mir auf die Schliche gekommen!! :)

    • Avatar

      Petkov

      11. November 2016 09:31 at 09:31

      Buahahaha, @gerd: das ist ja alles halb so schlimm. Man hat ja auch ohne die Korrekturen verstanden, was Sie meinen. Außerdem haben es manche Captchas echt in sich. Einmal dachte ich, man muss sie mit römischen Zahlen lösen und die Eingabe ist case-sensitive :)
      Schönen Freitag noch.

  7. Avatar

    Michael

    11. November 2016 10:31 at 10:31

    Apropos, die große Wende: Ich finde es schon fast lustig, dass ausgerechnet das Brexit-Pfund die Währung ist, die als einzige dem USD trotzt, deutlich höher steht als selbst nach dem ersten Trump-Schock-Ausschlag und eben ein Vor-Brexit-Niveau erreicht hat.
    Ein weiterer Beweis, dass sich an den Börsen anscheinend nur noch Geistesgestörte herumtreiben.

    • Avatar

      Michael

      11. November 2016 10:39 at 10:39

      Sorry, kein Vor-Brexit-Niveau, sondern das Niveau vor jenem dubiosen Flash-Crash Anfang Oktober…

  8. Avatar

    Marc

    11. November 2016 10:45 at 10:45

    Die „Goldversteher“ sind heute wieder einmal aktiv.
    „Gold bringt keine Rendite und Aktien sind alternativlos“, die zwei grossen Irrtümer der letzten Jahre, vom Mainstream tausendmal wiederholt und blauäugig geglaubt. Das könnte blauäugig enden, nämlich
    mit zwei blauen Augen.

    • Avatar

      Michael

      11. November 2016 10:59 at 10:59

      Warum Gold keine Rendite bringen soll, habe ich auch nie verstanden.
      Es wirft vielleicht keine Zinsen ab, aber Rendite???

      • Avatar

        Petkov

        11. November 2016 11:40 at 11:40

        Richtig, Gold wirft keine Zinsen und keine Dividende ab, d.h. keine jährlich wiederkehrende Zahlung, die man Rendite nennt. Die Gewinne erzielt man über Kurs- oder Preissteigerungen. Diese sind zwar nicht jährlich wiederkehrend, aber über die letzten paar Hundert Jahre geglättet, ziemlich stetig :-) Ich glaube das ist, was Sie meinen, @ Michael.

        • Avatar

          Michael

          11. November 2016 12:05 at 12:05

          Korrekt @Petkov, das, was Sie im ersten Teil Ihres Postings schreiben, meinte ich.
          Die Definitionen für den Begriff Rendite gehen allerdings weit auseinander bis hin zu: „Zu den Anlageformen, deren Rendite auch mögliche Kursgewinne enthält, gehören Aktien, viele Anleihen, diverse Fonds und natürlich sämtliche Formen von Derivaten, also Futures, Optionen oder Zertifikate. Neben den Kursgewinnen kann die Rendite auch aus Währungsgewinnen bestehen“.
          Egal, wie auch immer, nennen wir es Ertrag?

    • Avatar

      Petkov

      11. November 2016 11:25 at 11:25

      Nein, nein… Zumindest mein Posting ist nicht als bedingungslose Bekenntnis zu Aktien und gegen Gold zu verstehen. Ich mache mir nur Gedanken, wo KURZFRISTIG das von den Anleihenmärkten massiv abgezogene Geld landen könnte. Und da ist der Aktienmarkt kurzfristig nicht chancenlos. Man kann schon kurz mit dem Strom schwimmen, sofern man die Existenz von Wasserfällen nicht ignoriert. Wo glaubt ihr kommt denn demnächst ein Wasserfall oder schwarzer Schwann… whatever? Ich tippe aktuell auf die Wahl in Frankreich und natürlich auf die Bundestagswahl. Da reicht es wahrscheinlich mit Mühe und Not für eine GroK.O. aber dann? Wie könnte der Markt reagieren?

  9. Avatar

    Lossless

    11. November 2016 10:46 at 10:46

    Sollten die 10794 halten erwarten wir Kurse bis 10524.

    • Avatar

      Petkov

      11. November 2016 10:56 at 10:56

      Servus, Lossless, war das vielleicht umgekehrt gemeint?
      Gruß

      • Avatar

        Lossless

        11. November 2016 11:39 at 11:39

        Nein Petkov ;-) bitte schauen sie auf den Chart!

  10. Avatar

    mona

    11. November 2016 11:07 at 11:07

    …ein unvorhergesehendes Ereigniss……B…S…
    Aber @bauer kommt doch genauso,wie @Fugmann aus Bayern und da trinkt bzw.stemmt man doch gemeinsam Bier Maß“n,oder?
    So wie du es beschrieben hast,handelt sich es aber um eine „Drohung“!
    Kann ich irgendwie nicht nachvollziehen.
    Am Glühwein liegt es eher nicht,vielleicht hat @bauers direkte Art ihm nicht gefallen!
    Seine Prognosen haben aber ins „schwarze“getroffen!
    Trump ist Präsident und der DAX war auch an der 10000er Grenze!
    Manchmal ist die direkte „kurz&schmerzlos“Variante..die beste Variante…
    Glaubst du im Ernst,daß @bauer extra von Asien nach Hamburg fährt,um eine Maß mit @Fugmann zu trinken?
    Es wird immer misteriöser hier an Bord….

    • Avatar

      Michael

      11. November 2016 11:55 at 11:55

      @bauer hat geschrieben, dass er im April ohnehin aus irgendwelchen Gründen nach Deutschland kommen wird (vielleicht holt er sich sein ALG II ab) ;)
      Seine Prognose lautete, dass Gold auf ein Jahreshoch steigen und der DAX in die 8er Zahlen abrutschen wird, sobald die Wahl für Trump entschieden ist.
      Und dass Gold danach in 2017 eine Allzeithoch erreichen wird.
      Wir werden sehen, es ist ja noch Zeit…

      • Avatar

        mona

        11. November 2016 12:45 at 12:45

        Kann man als Arbeitsloser, sich in Asien aufhalten,ohne für den Arbeitsmrkt zur Verfügung zu stehen?
        Wenn ja,dann verlängere ich in Zukunft meinen Urlaub auf Staatskosten.

      • Avatar

        Lars

        11. November 2016 13:23 at 13:23

        @Michael: Lese ich da eine gewisse Ironie heraus?
        So in die Richtung: Wenn es mit Gold so weiter geht, ist @bauer bald Pleite. Und wie dieser bereits öfter gepostet hat, ohne Geld wird er des Landes verwiesen. Dann folgt die Rückkehr nach DE und der Gang nach Canossa zur Agentur für Arbeit… :)
        Aber Spaß beiseite: Ich denke (oder besser hoffe) auch, dass die 1250 bei Gold halten werden. Aber ob es heuer noch große Sprünge nach oben machen kann, bezweifle ich ehr sehr.

        • Avatar

          mona

          11. November 2016 14:36 at 14:36

          Ab Montag ist meines Erachtens die Trumpomanie an den Börsen wieder abgeflaut und es zählen wieder die Fundis…
          Das einzige Manko,das z.Z.gegen Gold spricht,ist der event.Handschlag mit Putin!
          Sollte sich aber Gold in einer Range zw.1200/50 längere Zeit bewegen,dann ist doch ein invest.in Minenaktien nicht so verkehrt,wenn der Goldpreis stabil bleibt,oder?
          In die Deutsche Bank braucht man nicht mehr zu invest….ist ja schon wieder knapp 50% gestiegen!
          Sollte es in Italien zu einem Schock für Europa geben,dann kommt wieder Bewegung ins Gold u.Silber.Jan u.Feb.sind meistens gute Edelmonate.

        • Avatar

          mona

          11. November 2016 15:20 at 15:20

          Wäre es nicht besser,daß wir uns alle im April bei @Fugmann im Office , mit@bauer auf eine Maß Bier zusammen tun,um ein gemeinsames Marktgeflüster zu orgnisieren.
          Dann kennt man sich wenigstens im realen Leben…

          • Avatar

            gerd

            11. November 2016 16:27 at 16:27

            Da kommt schon wieder sone „Drohung“
            Meinste der Gute hätte mit seine FMW-Seite nicht schon genug Stress. Wenn er jetzt auch noch keine Falten hat, wie du beschriebst – ab April hätte er dann welche.

          • Avatar

            mona

            11. November 2016 16:39 at 16:39

            @Gerd,
            du wirst immer besser…
            aber das Gold muß jetzt nach oben drehen!
            Das war/ist aber heute ein schneller downmove..
            1230$!
            Euro immer noch stabil…..@Fugmann könnte Recht bekommen ,event.saugt er sich gerade voll,weil er dem System auch nicht so recht vertraut.

  11. Avatar

    Marc

    11. November 2016 11:44 at 11:44

    @Petkov, das italienische Referendum am 4.Dezember
    hat auch das Zeug zu einem schwarzen Schwan.

    • Avatar

      Petkov

      11. November 2016 12:00 at 12:00

      Ach stimmt, natürlich. Danke. Ja, und die Präsidentenwahl (3. Versuch) in Österreich. Das hat vielleicht nicht die Spannweite eines Schwans, aber einen Schatten wirft es allemal.

  12. Avatar

    mona

    11. November 2016 12:15 at 12:15

    @Fugmann,
    was halten Sie davon?
    >>Star-Investor Druckenmiller verkauft sein Gold…..>>
    Ob man diesen Herren glauben kann..?
    Hört sich in etwa so an,als Goldman Sachs im Aug./Sept.2015 verlauten ließ,daß Gold unter 1000 $ geht!

  13. Avatar

    Marc

    11. November 2016 13:46 at 13:46

    Würde mich auch interessieren, was Herr Fugmann dazu meint, aber wenn einer in der Wahlnacht sein ganzes Gold verkauft, schaut mir das nicht besonders professionell aus.
    Eher nach Panik oder es ist einfach nicht wahr.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      11. November 2016 14:39 at 14:39

      @Marc, ich weiß nicht, warum Druckenmiller das gemacht hat, ich weiß nur, dass ich jede Menge Respekt habe vor ihm..

      • Avatar

        mona

        11. November 2016 14:50 at 14:50

        @Fugmann,
        deswegen hatte ich Sie ja gefragt,weil Sie sich schon mal über ihn „ausgelassen“haben…Im Zusammenhang mit Goldman Sachs.
        Ich glaube mich noch an die sog.5 od.6 Punkte zu erinnern,die GMS nicht einhalten konnte.(gegen ihre Kunden spekuliert)
        Da haben Sie u.a.Druckenmiller erwähnt.
        Ist das so in etwa richtig?

        • Avatar

          mona

          11. November 2016 14:52 at 14:52

          „ausgelassen“haben…im positiven Sinne nat.!

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          11. November 2016 15:02 at 15:02

          @mona, glaube ich eher nicht..Druckenmiller ist ja ein Soros-Kumpel, die beiden haben damals ja die britische Notenbank in die Knie gezwungen; mit Goldman Sachs hatte Druckenmiller nie was zu tun, wenn ich mich nicht irre..

          • Avatar

            mona

            11. November 2016 15:11 at 15:11

            @Fugmann,
            Als GMS letztes Jahr,Gold zum Verkauf empfahl,hatte aber Druckenmiller in Gold invest.,
            das glaube ich,von Ihnen in einem ihrer Videos gesehen zu haben..Sorros war short auf die DB und hatte sich in Barrick groß eingekauft…hat aber seine kompl.Anteile an Berrick wieder verk.
            Aber bei so vielen FMW-Videos /Jahr..kann man event.schon mal etwas durcheinander bringen.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            11. November 2016 15:17 at 15:17

            @mona, richtig, schon möglich – und dazu mein Alzheimer-Gehirn..

          • Avatar

            mona

            11. November 2016 15:49 at 15:49

            @Fugmann,
            Alzheimer…in diesem Alter…sie sind doch noch keine 40Jahre alt?
            Da kenne ich andere,die gehen an mir vorbei,obwohl man sich schon ewig kennt!

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            11. November 2016 15:50 at 15:50

            @Mona, fast 50..

          • Avatar

            mona

            11. November 2016 15:55 at 15:55

            @Fugmann,
            erstaunlich gut gehalten,bei diesem tägl.Börsenstress…u.a.wenig bis gar keine Falten,gut

  14. Avatar

    Lossless

    11. November 2016 14:18 at 14:18

    Noch 100 Punkte bis 10794 …könnte spannend werden. Die Range heute im DAX ist schon sehr ungewöhnlich… Da wir uns in einem Abwärtstrend befinden könnte so manchen seine Kauflust vergehen. Könnte ein guter einstieg für eine Short-Order sein?

    • Avatar

      Petkov

      11. November 2016 15:02 at 15:02

      Denke ich mir auch. Würden Sie einen erneuten Abpraller von der 10800 als Doppeltop sehen? Solange er nicht per Tagesschluss die 10840 überschreitet?

      • Avatar

        Lossless

        11. November 2016 15:25 at 15:25

        @Petkov Der Ölpreis drückt den DOW und der DAX folgt dem DOW. Bin mir nicht sicher ob wir die 10.800 überhaupt noch einmal sehen. Bei eine Range von 10.794 bis 10.524 ist es nicht leicht zu sagen was man traden sollte. Timing ist alles bei solch einer Range. Vielleicht sollte man abwarten und beobachten was passiert. Ich kann aber mit Sicherheit sagen, fällt der DAX unter 10.486 sehen wir Kurse bis in den Bereich 10.300 und tiefer.

  15. Avatar

    mona

    11. November 2016 15:35 at 15:35

    Euro klebt immer noch seit Gestern an der 1,085x…
    da kommt was nach oben…wenn die übers WE hält,dann bin ich für nächste Woche optimistisch.
    Schaut mal auf den 3mon.Chart….der Euro muß doch rauf!

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Aktien

Aktien: Die Rally und die Cocktail-Theorie von Peter Lynch

Ibrahim Sonay

Veröffentlicht

am

Klar, Corona ist das Gesprächsthema Nummer-Eins, doch dicht auf den Fersen folgt derzeit schon das Thema Aktien!

Aktien: Woher stammt die Cocktail-Theorie?

Der berühmte Magellan-Fonds Manager Peter Lynch, ein Maestro der Investment-Welt aus den 80er-Jahren, stellte damals die Interessante Cocktail-Theorie auf, um die unterschiedlichen Marktprognosen darzulegen, die er über Jahre entwickelt hatte, während er auf Partys herumstand.

Phase Eins

Gar nicht über Aktien sprechen die Leute in der ersten Phase, eines leichten Marktanstiegs, nachdem sie längere Zeit am Boden lagen, ohne Bewegung und Beachtung. Fragte man Lynch auf der Party, was er denn so beruflich treibe, antwortete er, dass er einen Aktienfonds manage. Daraufhin nickten die Leute freundlich und gingen weiter, um sich mit dem Nächsten auf der Party über Belangloses zu unterhalten. War dies der Fall, so wusste Lynch, dass der Markt vor einer Erholung stand.

Phase Zwei

Nachdem Lynch seinen Beruf nannte, blieben die Partygäste meist etwas länger – aber auch nur so lange, um ihn klar zu machen, wie gefährlich doch Aktien seien. Danach sprachen die Partygäste wieder übere andere Themen. Auch dies beobachtete er und stellte somit fest, dass die Börse in der zweiten Phase steckt, denn die Aktien stiegen bereits, doch es interessierte (noch) niemanden.

Phase Drei

Der Markt war bereits um 30 % gestiegen und Lynch wusste, dass ihn auf der Party eine neugierige Schar von Menschen umringen würde. Viele euphorische Zeitgenossen nahmen ihn beiseite, um herauszufinden, in was sie denn nun investieren sollten und fast jeder sprach von Aktien. Damit war klar, Phase Drei ist erreicht.

Phase Vier

In der vierten Phase umzingelten ihn die Leute erneut, aber diesmal nicht um zu erfragen, worin sie investieren sollten, sondern um ihn Tipps und Ratschläge zu geben, welche Aktien er kaufen solle. Erfuhr er Tage später, dass die Empfehlungen der Partygäste aufgingen, so erkannte Lynch, dass der Markt in Phase Vier steckt: Das Hoch war erreicht – ein Rückschlag der Märkte stand kurz bevor.

Das aktive Zuhören kann sehr wertvoll sein. Halten Sie also ihre Augen und Ohren auf. Auf lange Sicht sollte jeder für sich selber entscheiden, worin er sein Geld investieren möchte – ob er dabei Prinzipien, Ethik oder Trends berücksichtigt. Eines zeigt uns die Vergangenheit der Aktienmärkte jedoch: wenn man Aktien von Qualitäts-Unternehmen findet und das zu einem guten Preis, erzielt man über Jahre Rendite.

Aktien und die Cocktail-Theorie

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Aktien

Aktien: Die 2020-er, wieder das Jahrzehnt der Aktie?

Die Jahre 2010 bis 2020 war ein Jahrzehnt für die Aktien – den Notenbanken sei Dank! Aber wie sieht es für die 2020er-Jahre aus?

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Die Jahre 2010 bis 2020 war ein Jahrzehnt für die Aktien – den Notenbanken sei Dank! Aber wie sieht es für die 2020er-Jahre aus?

Derzeit wird viel spekuliert über die Zukunft nach Corona. Ein Jahrzehnt hat begonnen, in dem die Schulden weltweit auf noch nie gesehene Höhen gestiegen sind. Für einen Dollar Wachstum mussten in den USA bisher bereits sieben Dollar neue Schulden aufgenommen werden, um dieses zu generieren – die Demographiefalle schlägt in vielen Industriestaaten unbarmherzig zu. Deshalb sollte es schwierig werden, das Potenzialwachstum der letzten Jahrzehnte überhaupt zu halten. Man kann sich vieles vorstellen und darüber diskutieren, es gibt aber ein paar fundamentale Gesetzmäßigkeiten in neuzeitlichen Gesellschaften. Auch wenn das durch Geldhäuser ausgerufene Jahrzehnt der Aktien recht interpretationsbedürftig ist.

Aktien: Die Wirtschaft ist der Ast, auf dem wir alle sitzen

Bei allen Dikussionen über das FIAT-Geld, über Schulden und einem Auseinanderdriften der Gesellschaften in der Einkommensverteilung, darf man eines nicht übersehen: Ohne eine funktionierende Wirtschaft, ohne Steuereinnahmen funktioniert kein Gemeinwesen. Die Aufwendungen für einen Staat mit seiner Regierung, seiner Verwaltung, seiner Justiz, seiner Polizei, seinem Militär, seinem Gesundheits- und Bildungssystem, können nicht durch die Druckerpresse der Notenbanken produziert werden, zumindest nicht für lange. Die Kosten müssen durch Steuereinnahmen der Unternehmen und bei den Bürgern erwirtschaftet werden.

Was passiert denn in einem Staat, in dem durch Krieg oder Aufstände Polizei und Militär ausgeschaltet werden? Eine erste Reaktion in einem solchen Land (beispielsweise nach den Umstürzen im Irak oder Lybien) sind stets sofort Plünderungen, aber auch Vergewaltigungen und andere Abscheulichkeiten.

Anleihen können auf null gesetzt und entwertet werden, Schulden durch Währungsreformen vernichtet, aber ein Teil der Wirtschaft bleibt immer erhalten und damit auch der Aktienmarkt und die Aktien.

Denn was stellt der Aktienmarkt dar? Die Beteiligung an Unternehmen, an der Volkswirtschaft, bei allen stets immer wieder zu korrigierenden Entgleisungen. Damit wird auch im Jahrzehnt nach Corona höchstwahrscheinlich der Spruch von Warren Buffett, aus den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts weiter gelten:

“Langfristig werden die Aktienmärkte für gute Nachrichten sorgen. Im 20. Jahrhundert durchlebten die USA zwei Weltkriege und weitere traumatische und teure militärische Konflikte. Eine Depression, mehrere Rezessionen, Börsenpaniken, Ölschocks, Virenpandemie und den Rücktritt eines Präsidenten. Dennoch stieg der Dow Jones von 66 auf 11.497.”

Sondersituation Deutschland

Deutschland wird im Anleihebereich als ein sicherer Hafen angesehen – mit fatalen Folgen für Sparer und Vorsorgesysteme. Denn wie sollen selbst bei leicht steigenden Zinsen Vorsorgeleistungen, Versicherungs- und Pensionsleistungen erwirtschaftet werden? Deutschland sitzt inmitten von Ländern, die sich keine höheren Zinsen leisten können. Der Zinseszinseffekt schafft erst ab einem Zinssatz von drei Prozent in überschau- und erlebbaren Zeiträumen einen Vermögensaufbaueffekt. Aber wie würden die Belastungen für die Staatshaushalte ausfallen, wenn die Renditen für Staatsanleihen in diese Regionen zurückkehren sollten. Die europäische Staatengemeinschaft mit ihrer Zentralbank wird also versuchen über die Zeit aus diesem Dilemma herauszukommen. Die Anleihelaufzeiten auf 30/50 Jahre plus verlängern, wie in Griechenland im Ansatz geschehen.

Die erzielbaren Renditen reichen nicht für das bisherige Vorsorgesystem. Wird man etwa den norwegischen Weg gehen und die Quote an Aktien erhöhen? Das Börsen-Urgestein Gottfried Heller (Partner von André Kostolany) hat auf einem Börsentag schon vor zwei Jahren die Prognose gewagt, dass Versicherer ihre Statuten ändern werden (müssen), um eine auskömmliche Rendite zu erwirtschaften und ihren ständigen Auszahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die langlaufenden Anleihen im Bereich von 10 Jahren und mit ertragreichen Kupons, sind am Auslaufen. Allzu viele 30-jährige hat man sicher nicht in den Portfolios. Also wohin mit den Kundengeldern in Zukunft? In grüne Projekte, Private Equity u.ä.?

Was macht eine Allianz, eine der großen Dividendenzahler (4,8 Prozent aktuell), wenn es nicht einmal mehr am (nicht nutzbaren) Markt für Junk Bonds solche Renditen gibt? Der Zyklus der sinkenden Zinsen seit dem Jahr 1980 ist mit den großen Zinsschritten in den USA im März am Ende angelangt. Bis zuletzt konnte man wegen der Durationseffekte stets Gewinne mit den Anleihen erwirtschaften, so auch noch einmal im Jahr 2020. Aber wenn die Zinsen nicht unter null fallen, gibt es künftig kaum noch etwas – keine Kupons und keine Kursgewinne bei fallenden Zinsen.

Was machen Großfirmen mit ihren Betriebsrenten, Stiftungen mit ihren Anlagegeldern in den nächsten Jahren? Es spricht sehr viel für die Dividendentitel in diesem Jahrzehnt. Mit all ihren Schwankungen und vermutlich sind die jahrelangen Renditen von acht Prozent plus per annum auch bei Weitem nicht mehr realistisch. Aber wo sind die Alternativen?

Fazit

Obwohl ich absolut nichts davon halte, größere Zukunftsprognosen zu stellen – daran verbrennen sich schon ständig ganze Organisationen und Thinktanks die Finger, mit einer Heerschar von Professoren – so bin ich schon davon überzeugt, dass das jetzige Jahrzehnt wieder das Jahrzehnt der Aktien sein wird. Mit großen Schwankungen, Crashs, die Exzesse bereinigen werden, aber auch begründet in der Tatsache, dass man zwar Geldsysteme verändern und vernichten kann, aber nicht die Produktionsanlagen oder die Betriebe in einer Volkswirtschaft, ohne die es kein Überleben gibt, apokalyptische Szenarien einmal ausgenommen.

Es ist aber auch wahrscheinlich, dass es ein wesentlich langsameres Wachstum an den Börsen geben wird, nach Preisexzessen und deren Bereinigung, wie man es in Japan seit 31 Jahren nun schon beobachten kann. Aber selbst wenn Euro oder Kryptowährungen scheitern, wofür hat man nach 250 Staatsbankrotten seit 1800 (sowie 68 internen Pleiten) noch keinen Ersatz gefunden? Für Aktien..

Werden die 2020er-Jahre ein Jahrzehnt für Aktien?

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Aktien

JP Morgan-Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet – Milliarden-Rücklagen für faule Kredite aufgelöst

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Soeben wurden JP Morgan-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 30,16 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 29,2/Erwartungen 28,7). Der Gewinn liegt bei 3,79 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,57/Erwartungen 2,62).

In der Grafik unten sieht man es in der dritten Spalte. JP Morgan hat im letzten Quartal die Risikofürsorge für faule Kredite um 1,9 Milliarden Dollar reduziert, wodurch natürlich der Gewinn erhöht wird. JPM ist der Meinung, dass sich das wirtschaftliche Umfeld (im Sinne der Zahlungsmoral der Kunden) bessert, und vor allem dass Firmenkunden nach wie vor frisches Geld am Kapitalmarkt aufnehmen können. Insgesamt spricht die Bank davon, dass sogar 2,9 Milliarden Dollar an Kreditreserven umgewandelt und in den Gewinn von 12,1 Milliarden Dollar verschoben wurden. Ohne diese Buchung wären es nicht 3,79, sondern nur 3,09 Dollar Gewinn pro Aktie, so die Headline-Aussage der Bank.

Zitat aus dem aktuellen Bericht von JPM:

The provision for credit losses was a net benefit of $1.9 billion, compared to an expense of $1.4 billion in the prior year driven by reserve releases in the current quarter. The Wholesale reserve release was $2.0 billion, reflecting an improvement in the macro-economic scenarios and the continued ability of clients to access liquidity and capital markets. The Consumer reserve release was $0.9 billion, in Home Lending, primarily due to improvements in HPI expectations and portfolio run-off. The prior year included a net reserve release in the Consumer portfolio and a net reserve build in the Wholesale portfolio. Net charge-offs of $1.1 billion were down $444 million from the prior year, driven by Card.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +0,7 Prozent.

Hier das Headline-Statement von JPM-CEO Jamie Dimon:

Jamie Dimon, Chairman and CEO, commented on the financial results: “JPMorgan Chase reported strong results in the fourth quarter of 2020, concluding a challenging year where we generated record revenue, benefiting from our diversified business model and dedicated employees. While we reported record profits of $12.1 billion, we do not consider the reserve takedown of $2.9 billion to represent core or recurring profits – essentially reserve calculations, while done extremely diligently and carefully, now involve multiple, multi-year hypothetical probability-adjusted scenarios, which may or may not occur and which can be expected to introduce quarterly volatility in our reserves. While positive vaccine and stimulus developments contributed to these reserve releases this quarter, our credit reserves of over $30 billion continue to reflect significant near-term economic uncertainty and will allow us to withstand an economic environment far worse than the current base forecasts by most economists.”

Dimon added: “In Consumer & Community Banking, deposits grew 30% or over $200 billion driven primarily by growth in the Federal Reserve’s balance sheet and the continuation of modest market share gains. Within our consumer lending franchise, auto and retail mortgage originations were both up more than 20%. Consumer spending continued to recover, as reflected in combined debit and credit card spend being up for the full quarter. The Corporate & Investment Bank delivered another impressive quarter with growth in Global Investment Banking fees of 34% and Markets revenue of 20%. With a record quarter, Commercial Banking earned $3.3 billion of investment banking revenue in 2020, surpassing its previous $3 billion long-term target. In Asset & Wealth Management, AUM grew 17% due to higher asset values and net inflows of over $190 billion into long-term and liquidity products over the last twelve months.”

Dimon concluded: “We ended the year with a CET1 ratio of 13.1% (vs. 12.4% at the beginning of the year) and capital above $200 billion, providing us with meaningful capacity to further invest in our business and communities, while returning capital to
our shareholders. This increase in capital was after raising over $2 trillion of credit and capital for our consumer and institutional clients around the world, which includes nonprofits and U.S. government entities, including states, municipalities, hospitals and universities and adding net $12 billion to credit reserves. We also hold $1.4 trillion of cash and marketable securities, which is currently over $450 billion in excess of what is required. We opened branches in new markets, improved our digital capabilities, and made acquisitions that will enhance our product offerings and deepen our engagement with our customers. We also continued to invest in our communities – for example, through our initial commitments to support those most impacted by the pandemic and our longer-term commitment to advance racial equality and promote economic growth. Our earnings power and healthy capital position also provide us the flexibility to pay dividends and return excess capital to shareholders through share repurchases. I want to end by thanking our frontline colleagues and those working from home who quickly adapted to the pandemic and safely helped our clients, customers, communities and governments.”

Grafik zeigt aktuelle JP Morgan-Quartalszahlen

JP Morgan-Quartalszahlen - Jamie Dimon
Jamie Dimon. Foto: Steve Jurvetson Creative Commons Attribution 2.0

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