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Videoausblick: Die längste Korrektur seit der Finanzkrise

Die US-Indizes durchlaufen derzeit die längste Korrektur seit Mai 2008, also seit der Finanzkrise! Von einer Korrektur spricht man, wenn Märkte mindestens 10% vom Hoch korrigieren (was beim S&P ab dem 09.Februar der Fall war) - nun handeln die US-Indizes seit 52 Handelstagen in dieser Korrektur, die per Definition erst dann beendet ist, wenn das vorherige Hoch überboten wird! Aber das dürfte in dem derzeitigen Umfeld mit steigenden Renditen schwierig sein..

Von Markus Fugmann

Die US-Indizes durchlaufen derzeit die längste Korrektur seit Mai 2008, also seit der Finanzkrise! Von einer Korrektur spricht man, wenn Märkte mindestens 10% vom Hoch korrigieren (was beim S&P ab dem 09.Februar der Fall war) – nun handeln die US-Indizes seit 52 Handelstagen in dieser Korrektur, die per Definition erst dann beendet ist, wenn das vorherige Hoch überboten wird! Aber das dürfte in dem derzeitigen Umfeld mit steigenden Renditen schwierig sein: Geld wird teurer, die Liquidität damit geringer. Gestern die Zahlen von Google mit Licht und Schatten – aber jetzt kommen eher Problemkandidaten wie Facebook mit Zahlen. Heute Nacht freundliche Märkte in Asien, das dürfte dem Dax zu einem Start im Bereich 12600 verhelfen..



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6 Kommentare

  1. Die Frage ist, ob die US-Unternehmen, die jetzt ihre Zahlen veröffentlicht haben oder in Kürze werden, danach wieder weitermachen ihre eigenen Aktien in größerem Stil zu kaufen (pay backs) wie bereits vor der Korrektur. Zu den jetzt teil günstigeren Kursen ist das ja wahrscheinlich. Das könnte die Indizes in den USA wieder nach oben hieven bzw. einen großen Abverkauf verhindern. Wir werden sehen..

    1. Die Zinsen sind aber gestiegen und die Rückkäufe meist Schulden basiert.

  2. Die Unternehmen hat es auch nicht abgehalten zu Höchstkursen ihre eigenen Aktien vor der Korrektur zurückzukaufen. Da waren die Zinsen auch schon gestiegen. Jetzt haben sie hohe Gewinne aus den Steuergeschenken und brauchen die Rückkäufe nicht bzw. weniger schuldenbasiert zu machen. Steigende Aktienkurse erhöhen nochmal extra die Gewinne der Manager der Unternehmen, die meist Aktien ihres Unternehmens besitzen. Diese Buybacks machen einen großen Anteil an den Aktienkäufen aus.

  3. P.S.: Sorry, meinte Gehälter der Manager!!
    Erneute Buy backs könnten durchaus eine finale Rally an den Aktienmärkten auslösen, bevor es dann richtig runtergeht, wenn sich die Buybacks abschwächen. Wäre wünschenswert wenn FMW diese Buybacks im Auge behält und darüber berichtet.

  4. Ja, buy backs werden von kurzfristig denkenden Aktienbesitzern positiv bewertet.

    Die Absenkung der Steuern führt nicht nur zu hohen Gewinnen, die Verlustvorträge sind auch nicht mehr stark steuermindernd.

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