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Videoausblick: Die Lage

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Wie ist zu Wochenbeginn die Lage an den M√§rkten? Faktisch hat Donald Trump nach dem Handelskrieg nun auch den W√§hrungskrieg gewisserma√üen offiziell er√∂ffnet durch seine Aussagen vom Freitag, wonach er unzufrieden sei mit den US-Zinsanhebungen, weil Europa und China ihre eigenen W√§hrungen manipulieren w√ľrden. Wenig neue Erkenntnisse beim G-20-Treffen der Finanzminister, Asien M√§rkte nach wie besorgt √ľber eine weitere Eskalation des Handelskrieges, zumal es nun kein Zur√ľck mehr zu geben scheint im Verh√§ltnis zwischen den USA und China. Nun r√ľckt auch der Iran wieder in den Fokus durch einen scharfen Tweet Trumps sowie durch Aussagen von US-Aussenminister Pompeo, wonach die F√ľhrung Irans wie die Mafia sei. Der Nikkei besonders schwach wegen der Yen-St√§rke (bzw. der Dollar-Schw√§che) – daher der X-Dax mit einer tieferen Er√∂ffnung..

20 Kommentare

20 Comments

  1. Pingback: Videoausblick: Die Lage - Das Presseb√ľro

  2. Savestrax

    23. Juli 2018 08:50 at 08:50

    Nachdem das Thema Aktienr√ľckkauf in der derzeitigen Intensit√§t bereits seit vielen Quartalen pr√§sent ist, stelle ich mir die Frage wann hier ein Punkt erreicht ist, der das ganze auf „nat√ľrliche“ Weise stark einschr√§nkt. Klar ist theoretisch erst Schluss wenn keine Aktien mehr auf dem Markt sind. Aber in der Realit√§t sieht es sicher anders aus. Gibt hierzu Studien oder Meinungen von Expertenseite?

  3. Beobachter

    23. Juli 2018 10:06 at 10:06

    @ Savestrax, ich habe einen schönen Kommentar mitGraphik gesehen.
    Beachtlich auch der Kommentar: Historisch gesehen kaufen Unternehmen immer besonders viele Aktien zur√ľck ,wenn die Kurse den H√∂hepunkt erreicht haben . D.h schlecht f√ľr die Firma mittelfristig, gut f√ľr den eigenen Bonus kurzfristig.Das werde ich nie verstehen! !
    Bitte googeln. AKTIENR√úCKK√ĄUFE IN DEN USA AUF REKORDHOCH

  4. Dr. Gunther K√ľmel

    23. Juli 2018 10:43 at 10:43

    „YUAN“ spricht man auf Chinesisch „J√ĖN“ aus!
    Fragen Sie mal bei der Botschaft nach.

    Dr. Gunther K√ľmel.

    • Markus Fugmann

      23. Juli 2018 10:46 at 10:46

      @Dr. Gunther, nur wenn ich „J√∂n“ im Video sage, wei√ü leider kein Mensch was ich meine ūüôā

  5. Altbär

    23. Juli 2018 10:49 at 10:49

    Diejenigen , die das Signal 2008 ernst genommen h√§tten, h√§tten den 50% Crash gut √ľberstanden.
    Die Kritik von Michael nicht ernst genommen, einfach jeden Kommentar sch√∂nreden, das wirkt leider unsympathisch. Da w√ľnschte ich mir schon eher Typen wie Wolfgang M.als Gastkommentator !

    • tm

      23. Juli 2018 11:06 at 11:06

      Ja, wäre, wäre Fahrradkette wie ein deutscher Philosoph mal gesagt hat.

      ich vertraue da eher auf Stop-Loss und verkaufe nicht fr√ľhzeitig aufgrund irgendwelcher Signale – von denen es zig gibt, teils in die eine, teils in die andere Richtung.

    • tm

      23. Juli 2018 11:07 at 11:07

      „, das wirkt leider unsympathisch“

      Damit kann ich leben – ich bin weder hier, um Freunde zu finden, noch investiere ich nach Sympathie.

  6. Wolfgang M.

    23. Juli 2018 11:06 at 11:06

    @Beobachter. Die von Markus Fugmann eingestellte Grafik zu den US-Buybacks korreliert mit Ihrer Annahme, dass Untenehmen am Ende eines Aufschwungs die meisten Aktien zur√ľckkaufen (siehe 2007).
    Was lässt sich daraus schlussfolgern?
    1. Mit 680 Mrd. $ ist bereits ein gro√üer Teil an Dollars repatriiert worden, aber bei der Annahme von 1 Bio. $ Gesamtsumme ist f√ľr den Rest des Jahres noch ziemlich viel vorhanden. Hierdurch wird die Crashgefahr an den US-M√§rkten, trotz Blasen, (noch) abgemildert – zudem kommen die Midterm Elections.
    2. Damit entf√§llt 2019 ein starker R√ľckenwind durch die Steuerreform und den lange Zeit sehr niedrigen Zinsen. Bei den Volkswirten herrscht ein gro√üer Konsens einer US-Rezession in Q1, Q2 – 2020. Aber bei Mehrheitsmeinungen sollte man bekannterma√üen vorsichtig werden. Dazu passt ein Spruch, den ich erst k√ľrzlich wieder geh√∂rt habe: ‚ÄěVolkswirte k√∂nnen vieles, aber bestimmt nicht, eine Rezession korrekt vorherzusagen!‚Äú
    Gruß

  7. Beobachter

    23. Juli 2018 12:09 at 12:09

    Wolfgang M. einverstanden ,aber aus der Graphik sieht man auch, dass die effektiven R√ľckk√§ufe nur etwa die H√§lfte der ANGEK√úNDIGTEN R√úCKK√ĄUFE betrugen.
    Fakt ist also , dass die Fonds Mittelabl√ľsse haben u. die Firmenbosse ihre eigenen Aktien zu H√∂chstpreisen
    kaufen.
    Ein Kommentar von Rocco Gräfe ( Godemode Trader ) weist darauf hin u. er sieht da eine typische Distributionsphase.
    Meine Ansicht ist, dass die andere Hälfte der Bosse mit Firmenvetantwortung, eben erst nach einer Korrekur
    zu besseren Preisen kaufen w√ľrden.

    • Wolfgang M.

      23. Juli 2018 14:06 at 14:06

      @Beobachter. Sorry, aber ich lese diese Seite ganz anders. W√§hrend die Grafik die Vorhersage von JPMorgan – Aktienr√ľckk√§ufe in H√∂he von 842 Mrd. $ widerspiegelt, hei√üt es im Text darunter:
      ……the latest official data blown all our skepticism out of the water.
      According to TrimTabs, Stock Buyback Announcement swelled to a Record $ 436,6 billion in the second quarter, smashing the previous record of $ 242,1 billion set just one quarter earlier, in Q1. Combined, this brings the first half total at a ridiculous $ 680 billion, of just less than JPMňčs yearforecast. Annualized, this number amounts to $ 1,35 trillion, an absolutely staggering number.
      Das hei√üt doch im Klartext, dass die Unternehmen im ersten Halbjahr mit 680 Mrd. $ schon fast die Jahresprognose von JPM mit 842 Mrd. $ erreicht haben und auf das Jahr hochgerechnet, w√ľrde dies 1,35 Bio.$ bedeuten. Da habe ich mit einer Bio.$ sehr vorsichtig gerechnet. Alles in allem zeigt dies den wahnsinnigen Hype, den Donald Trump an der Wall Street gez√ľndet hat. Deshalb meine Warnungen vor zu fr√ľher Put-Spekulation. Aber, wie ich schon x-mal erw√§hnt habe, diese Sondersituation ist nicht wiederholbar am Ende eines Aufschwungs.
      Gruß

  8. Beobachter

    23. Juli 2018 15:17 at 15:17

    @Wolfgang M.
    Wir reden nicht vom Gleichen.
    Sie googeln. ‚ÄěAktienr√ľckk√§ufe in den USA auf Rekordhoch‚Äú. dann hat es eine Graphik,
    Angek√ľndigte Aktienr√ľkk√§ufe, u.eine effektive R√ľckk√§ufe, da sieht man,dass die effektiven R√ľckk√§ufe viel weniger als angek√ľndigt waren.Ich muss annehmen,dass nicht alle Firmenbosse so bl√∂d sind u. am Hoch zur√ľckkaufen? ?
    Ich hoffe ,dass das Missverständnis gelöst ist.
    Gruss

    • Wolfgang M.

      23. Juli 2018 17:59 at 17:59

      @ Beobachter. Ok, halten wir mal fest, welche Aktienr√ľckkauf-Daten bisher valide sind.
      Im Jahr 2017 betrug das gesamte US-Aktienr√ľckkaufprogramm 530 Mrd. $, die bisher h√∂chste Summe in diesem Zyklus.
      2018 wurden in Q1 Aktien in H√∂he von 242 Mrd. $ zur√ľckgekauft, die angek√ľndigte R√ľckkaufsumme belief sich in Q2 auf sagenhafte 433 Mrd. $.
      Wenn jetzt tats√§chlich erst 200 Mrd. $ aus dieser Ank√ľndigung umgesetzt worden sein sollten, w√§re dies aus meiner Wahrnehmung eher eine gute Nachricht f√ľr die Bullen, als f√ľr die B√§ren.
      Denn, dann g√§be es ja noch √ľber 230 Mrd. $ aus diesem Quartal zu investieren, was kursst√ľtzend wirkt und bis zum Jahresziel von JPMorgan (842 Mrd.$) w√§ren es dann sogar noch 400 Mrd. Und dennoch h√§tte man schon fast den Stand des Gesamtjahres 2017 erreicht.
      Dass die US-Manager das R√ľckkaufprogramm abbrechen, um bei einem Wirtschaftseinbruch Kapital sinnvoller einsetzen zu k√∂nnen, halte ich f√ľr sehr unwahrscheinlich. Schlie√ülich sind Bonusprogramme und Aktienoptionsprogramme an die Aktienkursh√∂he gekoppelt. So ticken US-Manager nicht, man betrachte nur fr√ľhere Konjunkturzyklen.
      Alles in allem glaube ich nicht, dass das riesige Repatriierungsunternehmen des Auslandskapitals schon in wenigen Wochen zu Ende ist.
      Gruß

  9. Beobachter

    23. Juli 2018 19:31 at 19:31

    @ Wolfgang M. Wir sollten uns nicht zu stark den Kopf zerbrechen √ľber einzelne Themen.Es hat im Moment so viele Baustellen ( wie H. Fugmann erw√§hnt hat ) u. der schwarze Schwan kommt pl√∂tzlich aus einer unerwarteten Ecke.
    So wie Elon Musk seinen Mythos als Zauberer langsam verliert, so wird auch Trump nicht ewig Zinsen/ √Ėl
    u.den Dollar inkl. Börsen zu seinen Gunsten steuern können.
    Allersp√§testens w√ľrde es dann bei den Nov. Wahlen zu Ende sein.
    Jetzt k√∂nnten wir wieder einmal √ľber die Buchgewinne der noch nie so riesigen Aktien u.Anleihenvolumen
    reden.Wenn dann unter den ganz grossen Dickfischen der Wettbewerb ausbricht um die Kundenbuchgewinne ins Trockene zu bringen bin ich gespannt wie das diesmal funktioniert, wurde doch 2008 in wenigen Monaten bis zu 50 % Aktienvermögen vernichtet.
    Es wäre interessant von so einem Dickfischmanager zu erfahren wie sie positioniert sind.
    Eins ist sicher, das was dem gemeinen kleinen Anlagevolk immer empfohlen wird, nämlich eine Baisse auszustehen, weil das langfristig gesehen immer noch gut war, werden u.können die Dicken nicht machen
    ( Margin‚Äď Call)
    F√ľr mich ist sicher, die n√§chste Korrektur wird kommen, ich werde gesund leben, dass ich sie noch erlebe
    u.ansparen damit ich ein sch√∂nes Short‚Äď P√§ckli schn√ľren kann.

    • Columbo

      23. Juli 2018 19:48 at 19:48

      @Beobachter, sooo lang dauert das noch, da√ü man gesund leben mu√ü, um die n√§chste Korrektur zu erleben? Ich hatte echt gedacht, sie kommt fr√ľherūüėČ.

    • Wolfgang M.

      24. Juli 2018 09:03 at 09:03

      @Beobachter. Sorry, wenn ich zum Thema Aktienr√ľckk√§ufe noch einmal nachhake, aber aus meiner Sicht ist dieses Thema ein wichtiger Schl√ľssel f√ľr das Auslaufen der hochgez√ľchteten Hausse in den USA. Fondsmanager sprechen davon, dass diese R√ľckk√§ufe f√ľr 75% der Aktienhausse in 2018 verantwortlich sind. Auch ist die Summe h√∂her, als das gesamte Handelsbilanzdefizit der USA. Deshalb ist f√ľr mich der Zeitraum des Auslaufens der Buybacks entscheidend (nat√ľrlich neben Zinsanhebungen und Handelskrieg) f√ľr den Beginn der f√§lligen Korrektur. Ohne Einbruch der Weltleitb√∂rse wird auch unser Dax nicht wesentlich korrigieren. Ich denke, es ist unser aller Anliegen, in etwa den Beginn der n√§chsten Baisse (die nach 2000 und 2008 jeweils √ľber 60% Anlegerkapital zeitweise pulverisiert hatte) zu antizipieren. Wie schwer das ist, davon d√ľrften die ‚Äěalten B√∂rsenhasen‚Äú ein Lied singen k√∂nnen.
      W√ľnsche einen sch√∂nen Tag

  10. Beobachter

    23. Juli 2018 20:15 at 20:15

    @ Columbo, Jahrgang 1915, 4 Crashes erlebt mit Verlusten weil alle sagten die Börsen gehen immer aufwärts. Jetzt möchte ich noch einen Crash mit Shortpositionen erleben.Vor Freude werde ich dann
    vielleicht einen Infarkt erleiden.
    Spass beiseite, ich hoffe ,dass ich bald eine kleine Korrektur von 15‚Äď 25 % erlebe.Das Niveau w√§re dann immer noch h√∂her als vor der Trump Wahl.ALLES IST M√ĖGLICH, AUCH DJ 30 000 ? ?

  11. Beobachter

    24. Juli 2018 10:24 at 10:24

    @ Wolfgang M. Nat√ľrlich, total einverstanden mit Ihrer Einsch√§tzung, aber manchmal habe ich das Gef√ľhl, dass Sie u.ich, der Herr Fugmann, Wolff u. Homm die einzigen 5 auf dieser Welt sind , die meinen es k√∂nnte nicht immer so weitergehen.
    Da nat√ľrlich viele Firmenbosse das wahrscheinlich auch denken m√ľssten ,finde ich es trotzdem komisch,dass so viele R√ľckk√§ufe gemacht werden.
    Wenn dann die weltweiten Aktienkurse nur noch von diesen R√ľckk√§ufen u. speziell an den sehr hohen FANG AKTIEN h√§ngen , kann die Korrektur nicht mehr weit sein.
    Das Verr√ľckte daran ist: War doch 2008 noch eine Korrektur von ca. 50 % tragbar, w√§re das jetzt nach 10 Jahren Notenbank‚Äď Wursteln nicht mehr ertr√§glich.Das best√§tigt eben wie von Wolff erw√§hnt , dass die Probleme nur vergr√∂ssert u.hinausgeschoben wurden. Darum versucht man jetzt mit allen Mitteln was nicht sein darf zu verhindern.
    Gruss u.Geduld

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