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Videoausblick: Die losgetretene Lawine

Dass nun aber plötzlich den Junkies die Drogenzufuhr verweigert wird, sorgt sowohl bei Aktienmärkten wie auch bei Anleihemärkten für eine Art „kalter Entzug“. Nun werden die Märkte so lange Streß machen, bis die Notenbanken zurück rudern, so ist zu vermuten – und das kann noch dauern, deswegen haben wir die Tiefs wohl noch lange nicht gesehen..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Notenbanken haben gemeinschaftlich erklärt, die ultralaxe Geldpolitik beenden zu wollen – und haben damit eine Lawine losgetreten! Denn nun ist all das in Gefahr, was zuvor als sicher galt: dasss die Notenbanken alles tun werden, um die Märkte zu stützen. Dass nun aber plötzlich den Junkies die Drogenzufuhr verweigert wird, sorgt sowohl bei Aktienmärkten wie auch bei Anleihemärkten für eine Art „kalter Entzug“. Nun werden die Märkte so lange Streß machen, bis die Notenbanken zurück rudern, so ist zu vermuten – und das kann noch dauern, deswegen haben wir die Tiefs wohl noch lange nicht gesehen. Wahrscheinlich ist, dass der Dax die „Macron-Gaps“ schließen wird..

26 Kommentare

26 Comments

  1. Avatar

    gerd

    30. Juni 2017 08:27 at 08:27

    Also sprach…

    Das heißt dann für mich, die Tiefs haben wir gesehen und sie lagen gestern Abend bei 12350.
    Gibt ja auch keinen vernünftigen Grund zum Verkauf, da in der realen Welt überhaupt nichts passiert ist. Nur in den Köpfen – und das geht vorüber (oder hoffentlich auch nicht).

    • Avatar

      walter

      30. Juni 2017 08:35 at 08:35

      Kann sein,dass der DAX heute nochmal die 125xx ankratzt und dann ein tieferes Tief zu gestern generiert!
      Salami technik eben…

    • Avatar

      PK

      30. Juni 2017 08:36 at 08:36

      statistisch gesehen werden solche Tiefs in den meisten Fällen mind. nochmal getestet.

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        gerd

        2. Juli 2017 00:42 at 00:42

        Mit einem kurzen Satz mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Ich glaube, auch was insbesondere
        die Börsenpsychologie angeht, können Ihnen nur wenige das Wasser reichen
        (klar, Walter mit seinem Kommentar oben drüber gehört dazu).

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    walter

    30. Juni 2017 08:32 at 08:32

    Das ist bzw.wird der „Bogen“im DAX-Chart sein,von dem Stranzl vor wenigen Tagen berichtet hat.
    Apropo ‚Wenn die Kinder nerven“….aber in DE kann man „quengeln“wie man will…bringt nichts,denn der Merklische Kurs wird durchgezogen,bis zum bitteren ENDE!
    Warum ist der Vorgaenger von Weidmann zurueckgetreten?
    Weil er es damals schon erkannt hatte,wie Sie Hr.Fugmann es so schoen beschrieben haben.
    Guten Morgen….

    • Avatar

      gerd

      30. Juni 2017 09:25 at 09:25

      Stimmt, der Axel Weber hat den Blödsinn kommen sehen. Er war ja schon auserkoren als EZB-Präsident. Andererseits, es geht ihm bei der UBS jetzt finanziell sicher nicht schlecht.

      Herr Weidmann macht für viele einen vernünftigen Eindruck – durch seine Äußerungen. Das macht Herr Bosbach von der CDU bei vielen Bundesbürgern ebenfalls. Und angeblich kam auch die Aufmüpfigkeit von Herrn Seehofer gegenüber Frau Merkels Einwanderungskurs gut an.

      Die drei scheinen eines gemeinsam zu haben – sie eignen sich auf jeden Fall gut als Alibifiguren. Sie erwecken in vielen die Hoffnung, dass es noch Leute gibt, die die Angelegenheit etwas kritischer sehen.
      Es könnte aber sein, dass sie von oben auserkoren wurden, diesen Eindruck zu vermitteln.
      Ändern tun sie nichts, sie verleihen ihren Ansichten niemals Nachdruck. Ich glaube, das dürften sie auch gar nicht.

      • Avatar

        walter

        30. Juni 2017 09:47 at 09:47

        Im Endefekt haben doch alle Politiker einen unsichtbaren „braunen Ring“um den Hals…der ihre Pensionsansprueche bis zum Ableben sichert.(nicht zu verwechseln mit braunen Politikern!)

  3. Avatar

    Jana

    30. Juni 2017 10:25 at 10:25

    die CDU und die SPD führen die absolute Überwachung ein…..unglaublich diese Regierung – mal sehen was danach als nächstes kommt…..diese Regierung regiert ganz offen gegen das eigene Volk….
    https://www.youtube.com/watch?v=j-tRjC76CGs

    • Avatar

      gerd

      30. Juni 2017 10:38 at 10:38

      Der vorletzte Satz:
      „… das ist der Weg zum…“ ist gut.
      Viele sagen, wir sind schon drin.

      Aber Trojaner, meine Güte.
      Da macht man den Leuten eben gar nicht auf, wenn die kommen und so einen installieren wollen, oder?

      • Avatar

        walter

        30. Juni 2017 10:47 at 10:47

        „Viele sagen,wir sind schon drin“
        Ich bin schon WEG!
        Sollten sich einige Buerger auch mal ueberlegen,ob sie in Zukunft eine unsichtbare Fussfessel tragen wollen!

        • Avatar

          berti

          30. Juni 2017 11:05 at 11:05

          wenn ich die Kohle hätte und Freiheit, wäre ich auch gern weg!

          • Avatar

            Der Katamaransegler

            30. Juni 2017 12:44 at 12:44

            Ach Berti ….
            „wenn“ … „hätte“ …“wäre“ ….
            Fällt Dir etwas auf ?
            „.. gern weg“ – wohin willst Du überhaupt ?
            Jetzt sag nicht: Auf die Insel mit dem Strand und der krummen Palme !
            Glaub mir, nach eine Weile ist es quälend öde.
            Komm raus aus Deiner Geisterbahn. Ersetze Deine Worte durch
            „Dann – Habe – Bin ich „.
            Vergiss nicht:
            Deine Gedanken leiten Deine Worte.
            Deine Worte leiten Deine Taten
            Freiheit beginnt im Kopf. Nirgendwo anders.
            Schon gar nicht in Forenkommentaren
            Mensch, Junge – Noch nie in den vergangenen Jahrtausenden hatten wir eine so grossartige Freiheit und Möglichkeit zu Leben, zum Geld verdienen, wie heute und in diesem Land. Okay, ich bin auch ausgewandert aus diesem Neid- und Jammerland.
            Aber komm raus aus der Geisterbahn. Hör auf zu flennen und dreh Dich um – und pack’s endlich an !
            – Rauchen aufhören
            – Prioritäten setzen
            – mit kleinen Summen anfangen
            – Langfristig denken
            – investieren
            Zum Beispiel Dividendenstrategie, oder Short Options, und in einigen Jahren sitzt Du wirklich auf der Insel, neben der Palme.
            Und dann sehnst Du Dich zurück, aber Du hast es mal gemacht.

            Eigentlich wollte ich hier nichts mehr schreiben, aber wenn ich sowas lese, dann bin ich immer versucht, jemanden wachzurütteln.
            Man kann’s ja nicht mitanlesen, was hier geschrieben wird.

            Gruss vom Segler

          • Avatar

            berti001

            30. Juni 2017 13:47 at 13:47

            Ja tut mir Leid, das Sie sowas lesen mussten.

            Und ich denke über Ihre Worte nach!
            Danke(ernst gemeint…)

            Ach ich weiss nicht wohin.
            Ich war mal eine Zeit lang in Asien, ohne Radio, TV und Zeitungen. Es hat so gut getan einfach zu leben und nichts von unserer westlichen Welt mitzubekommen….

    • Avatar

      Dieter G.

      30. Juni 2017 13:41 at 13:41

      Sehe ich nicht so, weil das Volk die Überwachung wünscht.

      Von daher ist alles ok. Also kein Grund zur Panik.

      Liebe Grüße

      Dieter

      • Avatar

        walter

        30. Juni 2017 14:00 at 14:00

        Das sagt schon alles aus,ueber das Volk!
        Es wird sich noch herausstellen,wer von der Ueberwachung profitiert u.wer nicht!
        Meiner Meinung nach,wird die Mehrheit in absehbarer Zeit,die Ueberwachung“verfluchen“!
        Ohne Smartphone z.b.,ist der Mensch doch zu nichts mehr faehig,also bleibt ihm nichts anderes uebrig,die totale Ueberwachung zu tollerieren.

        • Avatar

          gerd

          30. Juni 2017 14:25 at 14:25

          Die realen Außengrenzen wurden nicht überwacht.
          Dafür überwacht man jetzt im Inneren und im Privaten – und im Virtuellen. Gefickt eingeschädelt, oder was?
          Dass das Volk Letzteres gut heißt, Walter, sagt noch nicht wirklich was über das Volk, außer vielleicht, dass es Sicherheit höher einschätzt als persönliche Freiheit.
          Wollt ihr die totale Überwachung?
          Oder wollt ihr jeden Tag einen Terroranschlag?
          Falls eine solche Frage gestellt würde, müsste ich auch nicht überlegen, wo ich mein Kreuzchen mache.
          Ab 01.07. muss der Käufer einer Prepaid-Handykarte sich legitimieren – zwecks Erbrechensvermeidung. In Deutschland wohlgemerkt. Im Ausland kann ich die online jederzeit weiterhin bestellen und in Deutschland nutzen. Absolut effektiv.
          Aber ab sofort gibt es eh nur noch Liebe und Erbauung in Deutschland. Ich darf sogar mit meinem Wellensittich vögeln und ihn heiraten, oder nicht? Mir ist die Neuregelung relativ gleichgültig. Der Sachverhalt ist relativ unbedeutend.
          Bedeutender ist, dass wir in Deutschland nicht zu wenig Eheleute registriert haben, sondern dass es zu wenig Nachwuchs gibt. Und da wird wohl die Homo-Ehe auch nichts dran verbessern.

          • Avatar

            walter

            30. Juni 2017 14:47 at 14:47

            Schlimmer ist,dass es zur Zeit in meiner Umgebung kein Muenchner Weissbier mehr gibt!
            Die Registrierung einer Phone-Card ist bei uns seit gut einem Jahr nur mit einer ID-Card zu bekommen!
            Aber der Hit wird noch kommen,wenns in DE kein Bargeld mehr gibt…nur noch mit Karte!
            Was machst dann,wenn auf der Karte EBBE ist,so wie bei Millionen Pleitegeiern?
            Und nochwas…man hat mich in MUC vor ca.3Wochen bei der AUSREISE gefilzt,bis auf die Unterhose!!
            Gerd..nat.NUR das eigene VOLK kann man zwangs erziehen!

      • Avatar

        Jana

        30. Juni 2017 14:29 at 14:29

        Was Sie meinen Sie wünschen sich das. Jeden den ich kenne, der will diese absolute Bewachung nicht haben. Bisher ging es auch. Nur die Deutschen wählen komischerweise immer wieder diese Parteien.

        • Avatar

          Dieter G.

          30. Juni 2017 23:57 at 23:57

          Ähmm…ich jetzt?

          Natürlich will dies keiner, aber jeder arbeitet daran. Ob Smartphone, PKW, Computer, Applewatch. Daten werden millionenfach abgegriffen, ausgewertet, verkauft. Macht man dann darauf aufmerksam, kommt die Antwort „…ich habe nix zu verbergen“. Da stellt ein Gericht die Illegalität von Whatsapp fest, und was passiert? Genau. Nichts.

          Alle wollen diese bunte Welt, und der Preis dafür ist Überwachung, Telefonterror von Callcentern, Cyberbetrug.

          Ich habe lange Zeit in der IT gearbeitet, und mein erster Hinweis war 1998 an den bay. Datenschützer, weil Microsoft im Mailserver Exchange eine versteckte Adresse verwendete. Ergebnis: Nix. Microsoft hat dies zwar eingeräumt, aber eine Krähe hackt der anderen Krähe nicht die Augen aus.

          Verbessert hat sich seitdem nichts. Im Gegenteil. Wer heute über Exchange versendet, dessen Mail wird zunächst per Scan an einen anderen Standort gesendet, bevor das Geschreibsel den Empfänger endgültig erreicht. Auch dies habe ich an den obersten Datenschutzknispel der BRD gesendet. Ergebnis: Nix.

          Ein schönes Wochenende, und toi…toi…toi

          Dieter

  4. Avatar

    Bademeister

    30. Juni 2017 10:27 at 10:27

    Was die Märkte heute tun ist vermutlich noch von den anstehenden Wirtschaftsdaten abhängig.
    Nächste Woche zu G20 wirds ziemlich sicher aus anderen Gründen so richtig knallen….denken wir zurück ans letzte G7.
    Wenn Trump dann mit Putin an einem Tisch sitzt, donnern mit grosser Sicherheit gerade die (verbalen) amerikanischen Kanonen in Nordkorea oder Syrien.
    Vielleicht oder gerade deswegen wird der Dow + Nasdaq heute Abend dann auf Wochentief schliessen. Sollte es so kommen wirds nächste Woche sehr hart für die Bullen…Gold und Öl dann gut beobachten!

  5. Avatar

    gerd

    30. Juni 2017 11:50 at 11:50

    Übrigens eine der vordringlichsten Angelegenheit für unser Land wurde soeben abgearbeitet. Mit der von unseren problemlösungserfahrenen Politikern gewohnten Schnelligkeit:
    ‚Bundestag sagt Ja zur Ehe für alle‘

    Jetzt kann es nur noch aufwärts gehen – im Land und an der Börse. Oder sollte man sagen, wir sind jetzt übern Berg, von nun an gehts bergab?

    • Avatar

      walter

      30. Juni 2017 12:28 at 12:28

      Gerd,
      du bist mit deinem Komment.im falschen Traed!
      Must du hier schreiben:
      Tribalisierung statt Globalisierung: Eine Generation geht verloren

      • Avatar

        gerd

        30. Juni 2017 12:50 at 12:50

        Da hast du recht.
        Aber das ist wie im wirklichen Leben bei mir.
        Ich bin immer zur richtigen Zeit am falschen Ort.
        Wollte ich zum Protestieren gegen Draghi würde ich garantiert in Frankfurt ankommen – aber an der Oder.
        Deshalb klappt das auch an der Börse nicht. Ich sehe rosarote Welten für die Aktien und stell auf einmal fest, dass ich short bin.

        Ich fürchte, ich hab einen Bundestrojaner verschluckt, der mich fremdsteuert.

  6. Avatar

    walter

    30. Juni 2017 12:47 at 12:47

    Ab 16:00 Uhr wird die Lawine erst so richtig abgehen,denn der Michigan wird den Weg nach unten beschleunigen.
    Gold ist in der Wartestellung!

    • Avatar

      berti001

      30. Juni 2017 13:45 at 13:45

      wär schön wenn es so käme :-)

  7. Avatar

    Outsider

    1. Juli 2017 12:24 at 12:24

    NOTENBANKEN ALS GESETZLICH AKZEPTIERTE INSIDER,
    In einer Zeitung habe ich gelesen, FRÜHER WAREN DIE NOTENBANKEN SCHIEDSRICHTER, HEUTE SIND SIE ZUGLEICH GROSSINVESTOREN, wie läuft das also , ein privater Anleger wird als Insider streng verurteilt, was auch richtig ist, während die Notenbankleute zwangsweise zu Insidern werden, hat man vielleicht nicht daran gedacht beim Einführen der QE , ( DEM NOCH NIE DAGEWESENEN EXPERIMENT MIT UNGEWISSEM AUSGANG ) Wäre es denkbar dass ein Grossaktionär
    ( Ueli Höness ) als Schiedsrichter Bayern gegen Barcelona pfeift ? Der Fussball ist mit denFIFA Skandalen schon recht versaut aber noch meilenweit korrekter als die Finanzindustrie.

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Aktuell: Lufthansa veröffentlicht Maßnahmen für weiteren Kahlschlag

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Der Lufthansa A380 wird wohl nicht mehr fliegen

Die Lufthansa hatte bereits Maßnahmen zum Kahlschlag angekündigt. Aber es ist wie es ist. Die Fluggastzahlen erholen sich nicht V-förmig wie (auf den ersten Blick) die Gesamtkonjunktur. Weltweit gibt es ständig neue Corona-Restriktionen und viele Unklarheiten. Und offenkundig haben zu viele potenzielle Flugreisende wohl einfach keine Lust auf diese ganze Unsicherheit und dazu noch auf stundenlanges Maskentragen an Flughäfen und im Flugzeug. Jetzt hat die Lufthansa vor wenigen Minuten die nächsten Maßnahmen zum Kahlschlag verkündet. Weiter Runter-Schrumpfen, um nicht in den Kosten zu versinken, so könnte man es ausdrücken. Hier drucken wir die wichtigsten Infos von der Lufthansa im Wortlaut ab. Die Headline-Aussagen:

– Erholung des Luftverkehrs deutlich langsamer als noch im Sommer erwartet
– Tiefere Einschnitte bei Flottengröße und für Personal
– Langfristig geparkte sowie zur Ausflottung vorgesehene Flugzeuge werden im dritten Quartal mit bis zu 1,1 Mrd. EUR wertberichtigt
– Operative Mittelabflüsse sollen um 100 Mio. EUR pro Monat reduziert werden

Details:

Der Kapazitätsausblick für die Passagierairlines wird deutlich nach unten korrigiert; die bisherige Annahme, im vierten Quartal des Jahres ein durchschnittliches Produktionsniveau von 50 Prozent des Vorjahreswertes zu erreichen, erscheint nicht mehr realistisch. Bei Fortsetzung des aktuellen Trends werden die angebotenen Sitzkilometer im Vorjahres-vergleich voraussichtlich nur noch in einer Spanne zwischen 20 und 30 Prozent liegen.

Die mittelfristige Flottenplanung wird angepasst und sieht aktuell ab Mitte des Jahrzehnts eine dauerhafte, konzernweite Kapazitätsreduktion von 150 Flugzeugen vor .

In Ergänzung der bereits kommunizierten Flottenentscheidungen wurde folgendes beschlossen: Nachdem bereits im Frühjahr sechs Airbus A380 endgültig außer Dienst gestellt worden sind, werden die verbleibenden acht Flugzeuge vom Typ A380 sowie zehn Flugzeuge vom Typ A340-600, die bislang noch für den Flugdienst vorgesehen waren, in einen sogenannten Langzeitparkmodus (long-term storage) überführt und aus der Planung genommen.

Aus den vorgenannten Flottenentscheidungen werden sich weitere Wertberichtigungen in einer Größenordnung von bis zu 1,1 Mrd. EUR ergeben. Der Betrag soll noch im dritten Quartal des laufenden Jahres verbucht werden.

Der bisher avisierte rechnerische Personalüberhang von 22.000 Vollzeitstellen erhöht sich in Folge der Entscheidungen für das dritte Paket des Restrukturierungsprogramms. Die Anpassung der dauerhaften Personalstärke in den Flugbetrieben wird an die weitere Marktentwicklung angepasst.

Die überarbeitete Finanzplanung sieht trotz des eingetrübten Ausblicks vor, die Mittelabflüsse durch striktes Kostenmanagement weiter zu senken. Der Liquiditätsabfluss soll von aktuell rund 500 Mio. EUR pro Monat auf durchschnittlich 400 Mio. EUR pro Monat im Winter 2020/21 gesenkt werden. Das kommunizierte Konzernziel, im Jahresverlauf 2021 wieder operativ positive Mittelzuflüsse zu erwirtschaften, wird bekräftigt.

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Markus Koch vor dem Handelsstart in New York – Abverkauf bei Tech geht weiter

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video vor dem Handelsstart in New York. Der Abverkauf bei Tech geht weiter, und der Value-Bereich profitiert.

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Deutsche Bank: Übernahme durch UBS? Geldwäsche in Russland? Aktie dick im Minus

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Deutsche Bank Hochhäuser in Frankfurt

Die Deutsche Bank könnte heute mit einem kräftigen Plus in den Handel gehen. Würde man meinen, wenn man die Nachricht betrachtet, dass die große Schweizer UBS womöglich die Deutsche Bank kaufen will. So zumindest sagte es am Samstag die Schweizer „Sonntagszeitung“. Aber beim zweiten Blick weiß man: Die UBS wollte ja auch mit der Credit Suisse fusionieren – diese Idee sll offenbar schon gescheitert sein. Und auch die Commerzbank wie die Lloyds Banking Group sollen für die UBS interessante Kaufkandidaten sein. Also ist dies doch eher eine ziemlich unklare Lage. Außerdem wären die Hürden, die größte Bank Deutschlands kaufen zu können, wohl ziemlich groß. Aber dennoch, die Deutsche Bank-Aktie könnte heute aufgrund dieser Meldung gut im Plus eröffnen.

Deutsche Bank mit neuem Geldwäsche-Horror in Moskau?

Aber sie geht mit minus 3,6 Prozent in den Handel. Denn gestern gab es neue konkrete Berichte zu möglichen Geldwäsche-Vorgängen in Russland. Konkrete Auswertungen (hier die Details) sollen zeigen, dass die Deutsche Bank-Filiale in Moskau wohl eine Art Wild-West-Filiale gewesen sein soll, und dass trotz Aufsehern in Sachen Geldwäsche wohl kaum Kontrolle stattfand. Man wollte wohl nicht hinsehen und ließ viel womöglich mehr zweifelhafte Transaktionen zu als bislang bekannt. Pikant dabei ist, dass im betreffenden Zeitraum auch der heutige Deutsche Bank-Chef Sewing als Chef der Revision für die Kontrolle zuständig war, aber dass trotz Prüfungen sogenannte Mirror Trades nicht entdeckt wurden. Dabei wurden für Kunden Aktien in Rubel gekauft, und danach gleich wieder in US-Dollar verkauft.

Drohen der Deutschen Bank nach diesen neuen Enthüllungen weitere Geldstrafen? Fängt auch der Stuhl vom angeblich so sauberen Herrn Sewing an zu wackeln? Auf jeden Fall könnte der geneigte Börsianer das Grausen kriegen, dass diese jahrelange Horror-Show mit nicht enden wollenden Geldstrafen, Verfahren und Prüfungen weiter geht. Die Deutsche Bank-Aktie jedenfalls, die notiert heute wie gesagt mit mit minus 3,6 Prozent bei 7,41 Euro. Die Deutsche Bank hat dazu folgendes Statement veröffentlicht. Zitat:

„Die Bekämpfung von Finanzkriminalität, Geldwäsche und Kapitalflucht hat für die Ermittlungsbehörden und Finanzinstitute gleichermaßen Priorität. Die weltweit führenden Finanzinstitute, einschließlich der Deutschen Bank, haben Milliarden von Dollar investiert, um die Behörden bei diesen Bemühungen effektiver zu unterstützen. Dies führt natürlich zu einer höheren Zahl von Feststellungen.

Wir bei der Deutschen Bank haben in den letzten Jahren massiv in die Verbesserung der Kontrollen investiert, und wir konzentrieren uns mit Nachdruck darauf, unseren Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen nachzukommen. Dazu gehört auch, dass wir Maßnahmen ergreifen, um Risiken zu minimieren, und Beziehungen zu Kunden oder Korrespondenzbanken beenden, wenn dies angezeigt ist.

Das ICIJ hat über eine Reihe historischer Themen berichtet. Soweit sie sich auf die Deutsche Bank beziehen, sind sie den Aufsichtsbehörden bekannt. Die Themen wurden bereits untersucht und führten zu Einigungen mit den Behörden, in denen die Zusammenarbeit und die Mängelbeseitigung der Bank öffentlich anerkannt wurden. Wo nötig und angemessen, haben wir Konsequenzen gezogen. Soweit die vom ICIJ verwendeten Informationen aus Verdachtsmeldungen (sogenannten SARs) stammen, wurden diese Informationen von einer Bank gemäß der gesetzlichen Regelung aktiv identifiziert und den Behörden mitgeteilt. SARs enthalten Warnungen vor möglichen Probleme, können aber nicht mit einer Tatsachenbehauptung gleichgesetzt werden.“

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