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Videoausblick: Die Milchmädchenrally geht weiter

Die Überbewertung bei den US-Indizes ist inzwischen extrem! Vermutlich aber wird die Party noch etwas weiter gehen, noch exzessiver werden – bevor es dann (vermutlich noch im Januar) zu einer Korrektur kommen wird. Der Dax dürfte zu Handelsbeginn die Widerstandszone bei 13340 Punkten überwinden aufgrund der freundlichen asiatischen Märkte und noch höherer US-Futures..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Am Freitag zeigte sich ein typisches Muster an der Wall Street: alles wird positiv gedeutet, so etwa die schwachen US-Arbeitsmarktdaten und der miserable ISM Index. Derzeit ist eine Euphorie der Fall, die wir bislang selten gesehen haben in der Geschichte der amerikanischen Aktienindizes – die Überbewertung bei den US-Indizes ist inzwischen extrem! Vermutlich aber wird die Party noch etwas weiter gehen, noch exzessiver werden – bevor es dann (vermutlich noch im Januar) zu einer Korrektur kommen wird. Der Dax dürfte zu Handelsbeginn die Widerstandszone bei 13340 Punkten überwinden aufgrund der freundlichen asiatischen Märkte und noch höherer US-Futures, die nächste Hürde ist nun der Bereich 13410 Punkte..

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27 Kommentare

27 Comments

  1. Avatar

    PK

    8. Januar 2018 08:19 at 08:19

    vielleicht spielt auch das neu geschaffene virtuelle Vermögen aus den Cryptos eine gewisse Rolle bei der aktuellen Rally.
    Viele Leute sind hier auf dem Papier sehr reich geworden, andere haben bereits realisiert und schichten um von den Cryptos in andere Assets.
    Sollte man nicht unterschätzen.
    Die Spirale läuft natürlich rückwärts wenn die Cryptos mal crashen (was unweigerlich in diesem Jahr passieren wird).

  2. Avatar

    Savestrax

    8. Januar 2018 08:56 at 08:56

    Trotz allem sollte man regelmäßig erkennen können, das immer mal wieder Gewinne realisiert werden. Aber sichtbare Dellen fehlen irgendwie seit Monaten. Der Markt steigt eben weiter – sei es drum. Aber dieses permanente Nachobenziehen ohne echtes Luftholen ist das eigentlich kranke an den Märkten. Da ist ja selbst die Entwicklung im BTC gesünder.

  3. Avatar

    Triple A

    8. Januar 2018 09:09 at 09:09

    Hallo Herr Fugmann,

    stellen Sie doch bitte die Betrachtung der Marktbewertung, die Sie heute morgen erläutert hatten separat auf die Seite. Wäre sicherlich für viele Ihrer Leser von Interesse, diese Grafik nochmals zu sehen.

    Vielen Dank

  4. Avatar

    Ute

    8. Januar 2018 09:43 at 09:43

    Das wird eine tolle Bullen Woche. Mal wieder!

    Dax mit neuen ATHs. SP500 wird ebenfalls nur eine Richtung kennen diese Woche! Up, up, up…..:-)

    Hoffe es hält hier niemand short dagegen!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      8. Januar 2018 09:47 at 09:47

      @Ute, diese Woche könnte noch klappen, danach wäre ich extrem vorsichtig..

      • Avatar

        Ute

        8. Januar 2018 09:58 at 09:58

        Wer geschickt ist, fängt an sich so langsam um eine Versicherung zu kümmern. Die sind unschlagbar günstig.

        Alerdings muss diese Versicherung gedeckt sein (Long in Future, per OS und Laufzeit 9-12 Monate (Wochentheta beachten!) short. Ansonsten machen solche Konstrukte keinen Sinn und sind mit „Gegenhalten“ gleichzusetzen.

        Ich denke, dass die gesamte Berichtssaison des 4Q 2017 noch voll mitgenommen wird! Die Unternehmen sind ja ebenfalls in einer Euphoriewelle. Entsprechend werden die Ausblicke sehr positiv ausfallen. Bis Februar dürfte es so weitergehen (meine Meinung).

        Interessant wird es sein die Anleihen im Auge zu behalten, insbesondere den T-Bond + Zinskurve. Denn da haben sie einen guten Punkt heute morgen gebracht:

        die Yield Rendite im SPX ist unter der der 10j US Anleihe gefallen. Vor allem das Smartmoney schaut auf dieses Verhältnis.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          8. Januar 2018 10:04 at 10:04

          @Ute, mal sehen – die US-Berichtssaison könnte aber auch zeigen, dass die Erwartungen zu hoch sind! Die Dividendenrendite im S&P 500, das darf ich korrigierend zu Ihrer Aussage noch anmerken, ist unter die Rerndite der 2-jährigen US-Anleihe gefallen, (nicht der 10-jährigen US-Anleihe, die liegt weit darüber!)

          • Avatar

            Ute

            8. Januar 2018 10:17 at 10:17

            Stimmt, da haben sie Recht. My fault.

            und wenn ich mir tagesaktuell die FED Funds Futures ansehen, dann wird das nicht besser!

        • Avatar

          PK

          8. Januar 2018 11:49 at 11:49

          tja Ute, aber Fakt ist auch, daß diese Versicherungen seit Jahren billig sind und dennoch waren es bisher die Verkäufer dieser Versicherungen (Stillhalter), die die makellosen Equitycurves hingelegt haben und 2 stellige Renditen mit den gängigen Methoden erwirtschaftet haben.
          Meine Meinung ist auch, daß es dieses Jahr eine Klatsche für die gängigen Stillhalterstrategien geben wird aber mir fehlt ein Konzept jetzt irgendwie gegen dieses Momentum zu setzen.

          • Avatar

            Ute

            8. Januar 2018 12:10 at 12:10

            Deswegen sage ich ja auch „Versicherung“! Und ich sage Laufzeit der Versicherung (Option) mindestens 9-12 Monate! Und der OS muss am Geld sein bei Kauf, nicht im Geld! Klassisches Hedgen eben!

            Einen Teil meiner Longpositionen hat man doch bereits per Trailing Stopp im Trockenen. Dieses Geld kann man doch nehmen, um sich eine Option ins Depot zu legen. Ich habe bei solchen Aktionen 3 Feinde: Zeit, Vola und Strike.

            Zeit: OS verlieren vor allem am Ende, einen OS mit Laufzeit <3 Monate muss gerollt werden

            Vola: ist am unteren Rand und kann nun kaum mehr sinken, außer kurze Rekordstände temporär, aber noch geringer kann es kaum werden

            Strike: hier liegt das Risiko und der Verlust der aus dem Strike ergibt ist die Verischerungsprämie! Die muss ich bei allen Verischerungen zahlen. Hier kann man aber auch, analog zum "Zeitwert" sich Grenzen setzen wann man die Versicherung rollen möchte, um so, im Fall der Fälle, sehr schnell von einem inneren Wert zu profitieren!

            So, dass war jetzt Hedging Anleitung in Kurzform!

          • Avatar

            PK

            8. Januar 2018 12:40 at 12:40

            @Ute:
            mir ist das schon geläufig. Du bist hier nicht nur von Idioten umgeben.
            Aber nehmen wir doch mal dein Beispiel:
            Juni ES Put genau am Geld also Strike 2740 kostet aktuell 75 Dollar.
            Nehmen wir weiterhin an, daß wir long im Underlying, also im SP500 sind und den Put nur als Hedge verwenden.
            Falls der SP500 am Verfall im Juni >=2740 notieren wird, dann kostet uns der Spass logischerweise 75 Dollar, also 2.7% Rendite. Im Jahr bei steigenden Aktienkursen also 5.4%. Das Dumme ist nur, daß das genau die durchschnittliche Jahresrendite ist die der SP500 zwischen 1900 und 2000 produziert hat.
            Profitieren würden wir von der Absicherung erst bei Kursverlusten >2.7%.
            Ich verwalte meine Aktien seit fast 30 Jahren und habe mich durchaus intensiv mit der ganzen Absicherungsproblematik beschäftigt.
            Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, daß man seine Aktien genausogut verkaufen kann anstatt anzufangen Absicherungen vorzunehmen.
            Es gibt Langfristig !! einfach keine Möglichkeit, gleichzeitig die Chancen am Aktienmarkt zu nutzen und das Risiko durch Absicherungen zu reduzieren.
            Ja, das ist leider die traurige Wahrheit mit Versicherungen. Im Schnitt verdienen die Versicherer.
            Da wir die Wahl haben uns überhaupt einem Risiko auszusetzen (haben wir ja z.B. bei einer Krankenversicherung nicht), ist es schlauer Risiko durch Reduktion des Aktienanteils zu steuern als durch Puts.

          • Avatar

            PK

            8. Januar 2018 12:47 at 12:47

            P.S. Dec2018 Put mit 2740 Strike liegt bei 132 Dollar.

          • Avatar

            Segler

            8. Januar 2018 20:53 at 20:53

            @pk
            „Fakt ist auch, daß diese Versicherungen seit Jahren billig sind und dennoch waren es bisher die Verkäufer dieser Versicherungen (Stillhalter), die die makellosen Equitycurves hingelegt haben und 2 stellige Renditen mit den gängigen Methoden erwirtschaftet haben“
            Gut formuliert.
            Die Essenz dieser Stillhaltergeschäfte spiegelt sich präzise in den VIX Derivaten zb. VXX, bzw. XIV.
            Die Renditen sind auf Jahresfrist locker dreistellig.
            Mit ordentlichem Management und vola-orientiertem size scaling erreichen Sie in diesem Segment Ergebnisse, die Ihnen beim Lesen hiesiger ruraler Kommentare bestenfalls ein müdes Lächeln abringen.
            Die von Ihnen genannten Prozentwerte betreffend der Absicherungskosten für Aktienportfolios sind beschönigend formuliert. In der Realität kommen noch weitere Kosten hinzu. (Rollverluste, Spreads, Liquiditätsprobleme, Transaktionskosten, Vorhalten einer firmeninternen Abteilung, Risiken durch Volasprünge etc.)
            Kein Fonds oder Vermögensverwalter hält durchgehend an einer vollen Absicherung fest. Alle halten die Kosten niedrig, „sichern“ vielleicht 10 Prozent ihres Portfolios.
            Die Absicherung erfolgt bei diversifiziertem Portfolio immer weniger über Einzeloptionen, sondern über den besseren Weg der VIX Futures, bzw. deren Derivate.
            Zu Ihrem zweiten Absatz:
            „.. dieses Jahr eine Klatsche für die gängigen Stillhalterstrategien geben wird aber mir fehlt ein Konzept jetzt irgendwie …“
            Genau dazu hätte ich etwas für Sie :-)
            Aus der Analyse
            a) der Put/Call-Ratios,
            b) der VIX future Differenzen
            c) des McClellan
            d) Der Advance/Decline von Nasdaq, Russel und SP
            e) Reversal-Geschwindigkeit des VIX bei der Rückkehr ‚to the mean“
            und einiger anderer Dinge
            lässt sich ein hervorragendes Instrument zaubern, um das Ein- und Ausscalen aus den XIV und den VXX Positionen sowohl vom Timing wie vom Volumen zu steuern.
            – Meine Email haben Sie ja. Ansonsten schauen Sie mal wieder in unseren Chat.
            Diesen Kommentar habe ich als Ausnahme geschrieben, weil ich PK’s Beiträge schätze.
            Damit überlasse ich diese Rubrik wieder den landwirtschaftlich geprägten Kolumnisten ;-)
            Ist jemand im April zufällig in La-Grande-Motte (Südfrankreich) ?

          • Avatar

            leftutti

            8. Januar 2018 22:27 at 22:27

            @Segler, wird man langsam elitär-herablassend und trifft sich lieber auf der International Multihull Boat Show, weil dieses Forum zu rural ist?
            Auf alle Fälle klasse Anglizismen, tolle Fachsprache und ein wenig Eigenwerbung zur Kundengewinnung und Bestandskundenpflege ;)

  5. Avatar

    Ute

    8. Januar 2018 13:43 at 13:43

    Ähmmm…man läßt aber die Option nicht bis zum Verfallstag laufen! Dann spekuliere ich ja! Das meinte ich ja, dass es eine Versicherung ist! Ich habe nicht gesagt, dass es ein Trade oder Investment ist. Es geht ja genau darum nicht den vollen Zeitwert zu verlieren. Ich würde Ihnen empfehlen sich mal mit Optionen und Zeitwert-Verfallskurven zu beschäftigen. Bitte genau noch einmal mein Ausgangsposting lesen. Ich hatte dort extra auf das Wochentheta hingewiesen! Hier ein Link für Sie:

    https://www.lynxbroker.de/wissen/erfolgreich-handeln-mit-optionen/optionen-griechen/theta/

    Bevor das Theta (Zeit) oder der Strike muss gerollt werden. hedging bedeutet aktives absichern von Risiken. Die Transaktionskosten und die Kosten von Zeitwertverfall etc. sind dann am Ende des Jahres ihre kummulierte Prämie, die sie bezahlen um ein gewisses (!) Risko abzusichern.

    Das war im übrigen auhc mal der Kerngedanken von Index Futures! Es sollte somit kurzfristige Absicherungen ermöglicht werden -ohne(!)- Zeitwertrisiko.

    • Avatar

      PK

      8. Januar 2018 14:28 at 14:28

      „Das meinte ich ja, dass es eine Versicherung ist! Ich habe nicht gesagt, dass es ein Trade oder Investment ist.“

      das ist eben der Irrtum. Es ist immer ein Trade.
      Dauerhaft kann ich meine Long Positionen nicht mit Puts absichern. Das geht einfach nicht, da es mich den größten Teil der Durchschnittsrendite die mit Aktien erzielbar ist kosten würde. Daran ändert auch früheres Rollen nur wenig. Das Grundproblem bleibt.
      Das ist einfach leider Fakt.

      Also muss ich situationsbedingt entscheiden, ob der aktuelle Zeitpunkt eine Absicherung dennoch sinnvoll erscheinen läßt. Und genau dann wird es zu einem Trade, denn ich muss Einstiegszeitpunkt der Absicherung, Ausstiegszeitpunkt und eventuell noch Stop bestimmen.

      Einfachstes Beispiel Future.
      Nehmen wir mal an, ich hätte irgendwann im Verlauf dieser Rally meine Aktien mit einer Future Short position abgesichert. Dann wäre ich mit dieser Position jetzt deutlich im Minus, der Verlust wäre aber durch meine bestehende Long Position genau kompensiert.
      Die Frage ist doch nun, wann realisiere ich diesen Verlust ???
      Ich kann natürlich bin in alle Ewigkeit drauf sitzen bleiben, dann hätte ich genauso die Aktien verkaufen können.
      Wenn ich aber realisiere, dann kann es mir passieren, daß der Markt genau dann fällt. Das Resultat sind dann doppelte Verluste.
      Im Endeffekt ist die Höffnung mit Puts oder Futures irgendwie sinnvoll absichern zu können dummes Geschwätz der Emittenten, die damit richtig gutes Geld verdienen.
      Wer wirklich substanzielle Depots zu verwalten hat weiss das.

      • Avatar

        Ute

        8. Januar 2018 14:47 at 14:47

        Wenn es so wäre, dann wäre alle Treasury Abteilungen bei DAX konzernen vollkommen sinnlos und das sind sie bei weitem nicht.

        Futures sind für Produzenten, die ihre Kalkulation absichern wollen (Deal einfrieren, Ziel ist es Verluste zu vermeiden und nicht Gewinne zu erzielen). Aktienpakete sollten fast immer mit Optionen abgesichert werden. Denn nur der Ansatz über den Zeitwert garantiert mir eine rollende Versicherung, die ich permanent nachziehen kann (Strike Adjustment). Wenn Sie das Thema Theta verinnerlicht haben, dann werden Sie den Unterscheid deutlich sehen.

        Wenn ich auf 80% Gewinn sitze in Lufthansa Aktien, da glauben Sie mir, dann lohnen sich 2% davon in eine Versicherung zu investieren.

        Wenn ich seit 10.000 Punkten long im Dax, dann auch :-)

        So, und nun heißt es dem SPX Hallo zusagen und ich wünschen Ihnen viel Erfolg bei ihrem Handelsansatz und drücke Ihnen für Ihre Zukunft an der Börse alle Daumen!

        • Avatar

          PK

          8. Januar 2018 15:09 at 15:09

          „Wenn ich auf 80% Gewinn sitze in Lufthansa Aktien, da glauben Sie mir, dann lohnen sich 2% davon in eine Versicherung zu investieren.“

          Man kann die Aktien auch einfach verkaufen, das hab ich gemacht.
          Und ob sich eine Absicherung lohnt ist völlig unabhängig davon, wann ich eine Aktie gekauft habe und wieviel Prozent ich im Plus bin.
          Diese Aussage kann man auf deren Korrektheit leicht überprüfen:
          Wenn es nicht so wäre, würde die Zukunft meiner Absicherung oder der Aktie ja davon abhängen ob wann ich die Aktie gekauft habe und das ist wohl kaum der Fall (ausser ich heisse Buffet und veröffentliche meine Positionen und nehme dadurch Einfluss).

          • Avatar

            Ute

            8. Januar 2018 15:50 at 15:50

            OK, ein letzter Versuch:

            Sie haben Aktien im Wert von 250 Mio Euro in MDAX Werte….

            Was meinen Sie, was ist einfacher….alles raus und später wieder rein…

            …oder per Hedging per OS an Korrekturen temporäre Verluste begrenzen?

            Wenn das Hedging keinen Sinn machen würde, dann würde es keiner machen. Wenn es keiner machen würde, dann wäre der OS (Optionen(!) nicht OS) in den USA so groß.

            Wenn ihre Aktienpakete natürlich winzig sind, dann brauchen sie kein Hedging…aber dann brauchen sie auch nicht Aktien dirket traden…

          • Avatar

            PK

            8. Januar 2018 17:18 at 17:18

            „OK, ein letzter Versuch:
            Sie haben Aktien im Wert von 250 Mio Euro in MDAX Werte….“

            es nützt nichts, wenn Sie immer weitere Beispiel anreissen, ohne konkret die Kosten für eine Absicherung vorzurechnen wie ich es gemacht habe und wieviel Rendite es kostet.
            Sie verstehen anscheinend auch nicht den Kern der Aussagen die ich getroffen habe und das ist ziemlich simpel, daß (sinnvolles Risc-Managment vorausgesetzt) langfristig die Stillhalter der Optionen auf der Gewinnerseite stehen.

  6. Avatar

    Ute

    8. Januar 2018 13:55 at 13:55

    …und, ich habe nie behauptet dass Sie ein Idiot sind. Ich kenne Sie überhaupt nicht und würde mir so etwas nie anmassen.

    Aber es ist immer wieder sehr offensichtlich, dass es nur wenige Trader gibt, die die „Griechen“ Rho, Theta, Omega etc…..wirklich in ausreichenden Tiefe verstanden haben, um auf Augenhöhe mit den Stillhaltern zu agieren.

  7. Avatar

    Segler

    9. Januar 2018 00:50 at 00:50

    @leftutti
    Ich hoffe Ihren Nick korrekt buchstabiert zu haben.
    Danke für Ihre Antwort.
    „elitär-herablassend“ …
    Zugegeben .. aus meinem Post spricht eine gewisse Enttäuschung über die Entwicklung dieser Seite.
    Zahlreiche Autoren mit ihren fundierten Analysen, Statements, faktenbasierten Einschätzungen, Grafiken, Ideen, Tradingtechniken, Systematischen Vorgehensweisen oder wahrscheinlichkeitsorientierte Ansätze sind komplett verschwunden.
    Die inflationäre Bauer/Bäuerin-Schreibwut hat hat diesen Kanal gekapert und bewirkt sicher einen gewissen Unterhaltungswert. Warum auch nicht ?
    Die spitze „Rural“-Anspielung haben Sie ja bemerkt :-)
    Elitär ?
    Ja. Ich habe mit dem Begriff kein Problem. Darüber kann man lange diskutieren.
    In Deutschland ist das Thema seltsam aufgeladen und mit Vorurteilen behaftet.
    Aus Schweizer Distanz (und oft der französischen) ruft es bei mir eine Mischung aus Kopfschütteln, Fassungslosigkeit und manchmal Schmunzeln hervor.
    Aber das geht wohl jedem so, der das Land der Bürokraten, der Engstirnigkeit und der Kleingeistigkeit verlassen hat.
    Anglizismen – so war ich der Meinung- hatte ich eingermassen vermieden oder begrenzt. Aber jeder empfindet es anders. Die Betriebsblindheit lässt bisweilen auch mich in den Fachjargon verfallen.
    Was „Kundengewinnung“ betrifft, muss ich Sie gewaltig enttäuschen.
    Ich habe keinerlei Geschäft im Börsenbetrieb, verkaufe nichts, biete keine Dienste.
    Der angesprochene Chat war seinerzeit gegründet worden, um eingen wenigen erfahrenen, engagierten Tradern eine Platform zum gemeinsamen Austausch zu bieten.
    Jeder von uns tradet auf seine eigene Weise.
    Niemand bietet Dienste an, niemand will etwas verkaufen.
    Im Gegenteil – Alle unsere Ideen sind völlig kostenlos.
    Wir leben nach der Maxime:
    „Wissen, das man teilt, verdoppelt sich“
    Freut mich übrigens, dass Sie die multicoque Veranstaltung kennen.
    Es ist ein jährliches Event in guter Atmosphäre mit zahlreichen Kontakten und wunderbaren Treffen von unterschiedlichsten Typen und Charakteren.
    Manches ist jedoch allen gemeinsam:
    Der Spass am Leben, die Freude am Segeln, der Humor, und vor allem die Fähigkeit, die Dinge des Alltags nicht zu wichtig zu nehmen, sondern den Sinn für das Besondere und das wirklich schöne und Wichtige zu zu erhalten und zu fördern.
    Wer weiss -vielleicht treffen wir uns einmal dort. Oder anderswo.
    In diesem Sinne grüsst Sie
    der Segler

    • Avatar

      leftutti

      9. Januar 2018 11:59 at 11:59

      @Segler, Sie haben meinen Nick perfekt buchstabiert. Leftutti bezeichnet übrigens einen gutmütigen Hanswursten ;) Sie sehen, ich bin da jederzeit gerne selbstironisch und nehme mich auch mal selbst aufs Korn, v. a., was mein Börsenwissen betrifft.
      Was die rurale Lawine auf diesem Kanal angeht, bin ich zu 100% auf Ihrer Seite und schließe mich aber auch der Aussage von Herrn Fugmann an, dass ein bisserl Trash schon sein darf (im vorliegenden Fall der von mir) ;), insbesondere, wenn dieser irgendeine Form von Erkenntnis oder Substanz beinhaltet. Die Mischung macht einen Kanal interessant und sorgt für Würze.
      Aus diesem Grund würde es mich sehr freuen, wenn wieder mehr von Ihren fundierten Analysen an dieser Stelle zu lesen wären. Dann würden sich vielleicht auch die anderen Autoren wieder zu Wort melden, und schon wäre das Niveau wieder auf einem akzeptablen Niveau weit über dem immer gleichen Gesülze aus dem Programm einer gewissen politischen Partei.
      Meine Aussage zur Kundengewinnung muss ich natürlich revidieren, wenn Sie Ihre Leistungen tatsächlich kostenlos anbieten und so in regem Austausch mit Gleichgesinnten stehen. Also nichts für ungut, das finde ich dann im blanken Gegenteil zu meiner ursprünglichen Aussage toll und bewundernswert.
      Und wie gesagt, schreiben Sie wieder Analysen, teilen Sie ihr fundiertes Wissen mit uns, helfen Sie mit, das Niveau wieder über den Jäger- und Sammlerstatus zu erheben.

  8. Avatar

    Herr Schröder

    9. Januar 2018 08:40 at 08:40

    @PK

    was soll Ihnen Ute da vorrechnen? Jeder der das Optionsgeschäft verstanden hat weiß sofort, dass ein Wochentheta bei einer Restlaufzeit von 1 Monat wesentlich höher ist als bei einer RLZ von 9 Monaten.

    Angenommen Sie wollen für 8 Wochen ihre Postion versichern, weil Berichtssaison ansteht, ihr Underlying ernst zunehmenden Anzeichen eine bevorstehen Korrektur aufzeigt und wir uns Ende Juli befinden und sie den August (saisonales Risiko) absichern wollen.

    Ute kauft eine Option mit Laufzeit 9 Monate und hat ein Wochentheta von 8% mit Tendenz stark steigend!

    Ute verkauft die Option nach 8 Wochen und hat somit die beste Laufzeit der Option für sich genutzt. Sie halten ihre Option bis zum Verfallstag und erleiden unter Umständen einen Totalverlust.

    • Avatar

      Herr Schröder

      9. Januar 2018 08:43 at 08:43

      …da ist ein Teil eines Satzes verschluckt worden bzw unvollständig

      …Ute kauft eine Option mit einer Laufzeit von 9 Monaten und hat ein Wochentheta von 5% Tenden stark steigend.

    • Avatar

      PK

      9. Januar 2018 09:18 at 09:18

      Nochmal: Mir ist das alles schon geläufig. Ich handel mit Optionen.
      Wenn Sie selber mit Optionen handeln, dann werden Sie auch die Spreads kennen und die Kosten, die entstehen wenn man dann noch 6x im Jahr seine Absicherungen rollen muss.
      Ich glaube aber wir reden aber aneinander vorbei.
      Wenn ich der Ansicht bin, daß der Markt fallen wird und er fällt tatsächlich, dann macht natürlich die Absicherung mit Optionen Sinn. Ebenso wie auch ein Verkauf.
      Aber woher weiss ich das ?
      Und wir sollten mal davon ausgehen, daß wir alle hier keine Größenordnungen handeln die den Markt jucken wenn wir das verkaufen. Die Kosten des Ein-und Ausstiegs sind daher nahe Null wenn ich einen vernünftigen Broker hab (IB etc.).

      Hier wird z.B. seit 3 Jahren vom Ende dieser Rally geredet.
      Was hätte es mich gekostet wenn ich seit 3 Jahren mein Portfolio dauerhaft abgesichert hätte ?
      Man kann nicht dauerhaft absichern, daher meine Bitte um ein Beispiel wie man das konkret macht und was es konkret an Rendite im Jahr kostet aber da kommt nur Schweigen.
      Wenn die Stillhalterseite Renditen im 20% Bereich erzielt (und das was Segler schreibt ist korrekt), dann muss ja irgendwer die Zeche zahlen und das sind genau die Leute die diese Versicherungen brauchen oder im worst case sogar mit diesen Instrumenten auf der Long Seite spekulieren.
      Die wenigen Fälle, wo die Longseite der Optionen mal Gewinn gemacht hat sind sicher spektakulär (1987 etc.), gehen aber langfristig komplett unter.
      Ein klasse Beispiel, was Absicherungen kosten kann man sich ja einfach mal am VXX ETF anschauen, der muss die Vola Produkte ja regelmässig rollen.
      Langfristig verliert man hier mit 100% Sicherheit.
      Aber ich lass es jetzt bleiben.
      Kann ja jeder den Schwätzern glauben man könnte sein Depot „absichern“ und brav Geld in die Konten der Optionsverkäufer einzahlen.

      Wer meint man kann gleichzeitig sein Risiko reduzieren und an steigenden Kursen partizipieren hat ganz grundlegende Fakten wie effektiv Börse funktioniert einfach nicht begriffen.

  9. Avatar

    Herr Schröder

    9. Januar 2018 08:44 at 08:44

    @Moderator

    da fehlt schon wieder ein wichtiger Teilsatz.

    CIA? NWO? ^^

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SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

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Aktien

Achtung Trader: Deutsche Börse führt „Xetra Trade-at-Close“ ein

Claudio Kummerfeld

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Achtung Trader! Ab 24. November bietet die Deutsche Börse für Trades über Xetra eine neue Handelsmöglichkeit an, die „Xetra Trade-at-Close“ Order. Sie bietet laut aktueller Aussage der Deutschen Börse eine zusätzliche Möglichkeit für Handelsteilnehmer zum offiziellen Schlusskurs zu handeln. Der Service steht dann für alle Wertpapiere im Xetra-Handel zur Verfügung. Hier die Details zu dem neuen Angebot im Wortlaut von der Deutschen Börse:

„Schlussauktionen gelten als Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Sie bündeln die Liquidität pro Wertpapier zu einem Zeitpunkt und gewährleisten eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Xetra Trade-at-Close adressiert die wachsende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages“, sagt Michael Krogmann, Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse.

Der neue Service bietet verschiedene Vorteile: Mit Xetra Trade-at-Close können Marktteilnehmer Aufträge auch nach Ende der Schlussauktion auf Xetra eingeben. Sie profitieren davon, zu einem festen Preis zu handeln, ohne an der Preisbildung in der Schlussauktion teilzunehmen. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Möglichkeit, Positionen vor Ende des Handelstages zu schließen und dabei mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu interagieren.

Wird die Option Trade-at-Close für eine Order ausgewählt, werden Aufträge, die in der Schlussauktion nicht ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übertragen. Während der Trade-at-Close-Phase können auch neue Orders eingegeben werden. Der Schlusskurs wird vor allem von Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds zur Berechnung von Portfoliorenditen, zur Bewertung von Investmentfonds und als Grundlage für viele Derivategeschäfte verwendet.

Xetra-Bildschirme der Deutschen Börse
Xetra-Bildschirme. Foto: Deutsche Börse AG

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